Als „a historic milestone“, einen historischen Meilenstein, bezeichnet die ‚International Campaign to Abolish Nuclear Weapons‘ (ICAN) das im Januar 2021 in Kraft tretende Verbot, Atomwaffen zu lagern, herzustellen oder abzuwerfen. Etwa 13400 dieser Massenvernichtungs-Waffen existieren weltweit, genug um den Globus zu pulverisieren. In der BRD lagern 20 davon, und zwar im Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Wenn der UN-Atomwaffenverbotsvertrag am 22. Januar in Kraft tritt, verstößt das gegen das Völkerrecht und auch gegen das Grundgesetz. Atomwaffenverbot weiterlesen →
Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen in Pohlheim hat das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen bis auf Weiteres das Aussetzen des Präsenzunterrichts an der Adolf-Reichwein-Schule angeordnet. Bis zum Samstag, 24. Oktober 2020 waren drei positiv getestete Schüler sowie eine positiv getestete Lehrkraft bekannt. In Pohlheim weiterlesen →
Das erste Arbeitsseminar für (künftige) Jugendbeauftragte im Landkreis Gießen hat Wege und Ziele für jugendgerechte Städte und Gemeinden aufgezeigt. Kreistagsinitiative weiterlesen →
Der Landkreis Gießen setzt den Vollzug der Sperrzeit-Verordnung nach Beschluss des Verwaltungsgerichthofs aus. Dies bedeutet eine Abweichung von den Weisungen des Landes Hessen. Coronavirus weiterlesen →
Wegen Coronavirus-Infektionen befinden sich Klassen mehrerer Schulen des Landkreises Gießen und der Stadt Gießen in Quarantäne. Dies berichtet das Landratsamt. Das Gesundheitsamt ordnete Quarantäne für eine neunte Klasse der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) in Pohlheim an. Eine weitere neunte Klasse wurde vorsorglich durch die Schulleitung in den Distanzunterricht geschickt. An der ARS wurden bisher zwei Fälle bestätigt; die Ansteckungen lassen sich auf das familiäre Umfeld zurückführen, teilt die Pressestelle des Landkreises Gießen mit. Kreis Gießen weiterlesen →
Mit einer roten Linie um den Wald soll am Sonntag, 25. Oktober 2020, gegen die Abholzung des Dannenröder Frostes protestiert werden. „Mit einer Menschenkette stellen wir uns schützend vor den Wald“, heißt es im Aufruf zu der Aktion. In den gesunden Wald soll für die Autobahn eine riesige Schneise geschlagen werden. A49 weiterlesen →
Die Corona-Epidemie verstärkt sich: Im Hochtaunuskreis schnellte die Inzidenz am Donnerstag, 22. Oktober über die Marke von 75 Infektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Nun dürfen sich maximal zehn Menschen aus zwei Haushalten privat und im öffentlichen Raum treffen. Der Landkreis Gießen befindet sich mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 65,4 weiterhin in der zweithöchsten Warnstufe des Corona-Eindämmungskonzepts des Landes Hessen. Die Stadt Gießen verzeichnet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 59. Die höchsten Inzidenzen verzeichnen Pohlheim (209,5), Lollar (135,8), Rabenau (99,3) und Wettenberg (79,5) (Stand Mittwoch, 21. Oktober 2020 mittags). Im Wetteraukreis gab es binnen eines Tages 45 neue Infektionen. Am Freitag, 23. Oktober muss das Gesundheitsamt rund 500 Quarantäne-Verfügungen verschicken. Coronavirus weiterlesen →
Bisher war die Information über den Infektionsverlauf im Hochtaunukreis recht spärlich. Nun steigen die Zahlen, und die Kreisverwaltung rang sich durch, fortan einmal pro Woche die Infektionszahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden zu nennen. Hier die ersten Angaben. Corona im Hochtaunus weiterlesen →
In seinem neuen Buch „Schinderhannes, Schwarzer Jonas und andere Räuber, die nie eine Bande waren“ entzaubert der Niddataler Autor Christian Vogel den Mythos, Schinderhannes sei ein „rheinischer Rebell“ oder gar der „deutsche Robin Hood“ gewesen.Vogel ist Vorsitzender des Vereins für Heimatforschung in Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal. Schinderhannes weiterlesen →
Vor fünf Jahren füllte ein „Tausender-Befehl“ zwei Niddaer Sporthallen mit Flüchtlingen. Deutschland und jede Wetterauer Gemeinde erlebte den größten Flüchtlings-Zustrom seit 1945. Das gilt für Nidda ganz besonders – da lebten elf Wochen lang bis zu 700 Frauen, Männer und Kinder aus zahlreichen Ländern gleichzeitig in zwei Schulsporthallen. Zwischen November 2016 und Januar 2016 verteilten örtliche Katastrophenschützer Essen und Kleidung an die meist über den Balkan gekommenen Flüchtlinge. Es war ein extrem anstrengender und letztlich erfolgreicher Kampf gegen das Chaos, erinnert sich Jürgen Nickel. Und „für uns alle ein unwirkliches Szenario“, sagt der damalige Verwaltungschef des Wetterauer Katastrophenschutzes. Als die Flüchtlinge kamen weiterlesen →