Der Gießener Runde Tisch gegen Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens hat gemeinsam mit dem Magistrat der Universitätsstadt Gießen eine Übersicht der Veranstaltungen zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 zusammengestellt. Unter dem Leitgedanken „Erinnern – Mahnen – Wachsam sein“ versammelt das Programmheft Ausstellungen, Rundgänge und Vorträge.
Hier geht es um weite Ausblicke, um Wein und uralte Orte am Westufer des Rheins. Der Weg, den Martin Luther im Frühjahr 1521 von Worms nach Eisenach zurücklegte, berührt viele interessante Plätze. In einer Serie beschreibt Landbote-Redakteur Klaus Nissen, was er auf dieser Strecke erlebt. Wandern weiterlesen →
Die Stadt Gießen und die Radschmiede e. V. sorgen gemeinsam dafür, dass weniger Fahrräder auf dem Schrott landen. Erstmals hat der gemeinnützige Verein bei der städtischen Sortierung von kaputten und herrenlosen Rädern mitgearbeitet, brauchbare Ersatzteile gerettet und beschädigte Räder für die Reparatur ausgewählt. Die Radschmiede kann so mit den erhaltenen Teilen noch besser bei Reparaturen helfen und instand gesetzte Räder gibt es gegen eine Spende. HILFE FÜR FAHRRÄDER weiterlesen →
Die Lebenshilfe Wetterau beteiligt sich mit 16 Staffeln am Mainova Frankfurt Marathon am Sonntag, 25. Oktober 2026. Die Wetterauer Hilfsorganisation macht bereits zum 12. Mal bei dem Langstreckenlauf mit. „Der Staffellauf ist eine gute Möglichkeit, um auf die wertvolle Arbeit mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen aufmerksam zu machen“, wird Bernd Keuchler vom Orga Team in einer Pressemitteilung der Lebenshilfe zitiert. Lebenshilfe Wetterau weiterlesen →
Manche wandern gern – warum auch immer. Den Lutherweg 1521 von Worms nach Eisenach kann man in 14 Tagen am Stück absolvieren. Oder auch in Tagesetappen mit jeweiliger An- und Abreise per Zug und Bus. Der Weg ist meist flach und berührt viele interessante Orte. In einer Serie beschreibt Landbote-Redakteur Klaus Nissen, was er auf dieser Strecke erlebt. Wandern weiterlesen →
Über 180 Zuhörerinnen und Zuhörer spendeten am Ende der Veranstaltung sehr langen Applaus: Die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnete Autorin Judith Hermann las im voll besetzten Hermann-Levi-Saal des Gießener Rathauses aus ihrem neuen Roman „Ich möchte zurückgehen in der Zeit.“ Sie beschreibt das familiäre Verdrängen über die SS-Zeit des Großvaters von Judith Hermann. ROMAN RÜTTELT AUF weiterlesen →
Wie das Finanz- und Rechnungswesen „in gemeinnützigen Organisationen jedweder Art funktioniert“, erklärt der Betriebswirt Rudolf Kuhn in seinem Ratgeber „Buchführung – heute mal nicht „Extra DRY“. Er richtet sein Werk an alle, die sich „für eine wirksame, transparente und zukunftsfähige Gestaltung gemeinnütziger Arbeit stark machen“. Buchführung weiterlesen →
Die Friedrichsdorfer Bahnstraße wird 300 Jahre alt. Ihre Geschichte führt von einer kleinen Seitengasse der Hugenottenkolonie über Schulen, Werkstätten, Villen und Fabriken bis zum Bahnhof – und erzählt ganz nebenbei, wie Friedrichsdorf selbst erwachsen wurde. Die Stadtverwaltung berichtet aus ihrem Archiv Friedrichsdorf weiterlesen →
Bekanntlich gibt das Handelsunternehmen Migros (Schweiz) die Tegut-Filialen in Deutschland auf. Der Grund: Umsatzverluste. Wie aber geht es bei diesen Supermärkten weiter? Ein Beispiel: In Staufenberg bei Gießen gibt es Aufatmen. Der Standort bleibt erhalten. Tegut wird Anfang November von Edeka übernommen. WER ÜBERNIMMT TEGUT? weiterlesen →
Es gibt Menschen, die besitzen mehr Geld, als sie ausgeben können, trotzdem werden sie kriminell. Sie vergreifen sich an dem, was uns allen gehört, dem Steuergeld – und kommen erstaunlich lange damit durch. Denn ihnen gegenüber steht ein schwacher Staat, mit schlecht ausgestatteten Steuerfahndern und Staatsanwälten in einer verkrusteten Bürokratie. Anne Brorhilker, die leitende Staatsanwältin der Cum/Ex-Verfahren, hat darüber ein Buch geschrieben. Es gibt tiefe Einblicke in diese verkommene, rücksichtslose Finanzbranche und die irrsinnigen Schäden, die sie anrichtet. Cum/Ex weiterlesen →