Pariser Klimaabkommen

Radcorso erreicht Gießen

von Ursula Wöll

Das ‚Empfangskomittee‘ aus etwa 150 Personen aus dem Gießener „Future-Spektrum“ empfing die Radlergruppe mit Hochrufen. Etwa 30 Radfahrer hatten sich in Leipzig auf den Weg gemacht, um an den 5. Geburtstag des Pariser Klimaabkommens am 12. Dezember 2015 zu erinnern. Am 9. Dezember 2020 wollen die Radler in Brüssel eintreffen. Dort beraten am 10. und 11. Dezember die europäischen Regierungschefs und -chefinnen und befassen sich auch mit dem Klimawandel. Pariser Klimaabkommen weiterlesen

Keltenwelt am Glauberg

Glanzvoll ins Jenseits

von Corinna Willführ

Die aktuelle Publikation der Keltenwelt am Glauberg trägt nicht nur den Titel „Glanzvoll ins Jenseits“. Sie ist selbst auch „glanzvoll“. Auf mattschwarzem Untergrund sticht dem Betrachter schon auf dem Titel eines der Prunkstücke der Dauerausstellung des Museums ins Auge: ein Halsring. Gerade einmal 175 Gramm wiegt dieser, davon sind 93 Prozent reines Gold. Doch es ist nicht allein das Edelmetall, das ihn auszeichnet, sondern seine handwerklich bis ins Detail ausgearbeite Gestaltung. Keltenwelt am Glauberg weiterlesen

Mathematikum

1000 Sterne in der dunklen Jahreszeit

Um wunderbare, phantasievolle Ideen ist man im Mathematikum in Gießen nie verlegen. Jetzt „leuchten“ dort 1000 Sterne. Zwar hat das Mathematikum geschlossen, aber Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von Professor Dr. Albrecht Beutelspacher geleiteten, auch überregional geschätzten Institution haben sich überlegt: Viele Sterne sollen über uns „schweben“. Mathematikum weiterlesen

Coronakrise

Geld für Künstler und Veranstalter

Das Landratsamt Gießen weist auf  Fördermittel für Künstler und Veranstalter hin. „Die Förderung des Vereinslebens und Zuschüsse für den Veranstaltungs- und Kulturbereich sind gerade in Pandemie-Zeiten wichtiger denn je. Seit Monaten kann kein normaler Betrieb auf den großen und kleinen Bühnen im Landkreis Gießen stattfinden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Coronakrise weiterlesen

Coronapandemie

Probleme für Menschen mit Behinderung

Der Welttag der Menschen mit Behinderung ist am Donnerstag, 3. Dezember 2020. Aus diesem Anlass fordern Maren Müller-Erichsen, Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen, und Dirk Oßwald, Vorstand der Lebenshilfe Gießen, Menschen mit Behinderung an Corona-Entscheidungen zu beteiligen. „Für Menschen mit Behinderung ist ihr Schutz vor Infektionen ebenso wichtig wie ihre Teilhabe und bedarfsgerechte Unterstützung. Daher muss ihre Perspektive gehört werden. Damit die Corona-Maßnahmen ihre besonderen Bedarfe berücksichtigen,“ so Maren Müller-Erichsen und Dirk Oßwald. Coronapandemie weiterlesen

Kinderhaus Kathmandu

Corona-Jahr bringt Nepal blanke Not

Menschenleere Straße waren in Nepals Hauptstadt Kathmandu bisher unvorstellbar. Doch wegen Corona wurde das Land zwischen Mitte März und Anfang Oktober 2020 komplett stillgelegt. Auch zum Jahresende bringt die Seuche der bitterarmen Bevölkerung große Not. Eine Insel im Elend ist das von Lydia Schmidt aus Bad Nauheim gegründete Kinderhaus in Budhanilkanta bei Kathmandu. Ein Brief berichtet, wie dort der Alltag der etwa 30 Kinder verläuft. Kinderhaus Kathmandu weiterlesen

Coronavirus

Fälle an Asklepios Klinik in Lich

Nach mehreren Covid-19-Fällen schließt die Asklepios Klinik Lich (Kreis Gießen) in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Gießen drei Stationen. Bis Mittwoch, 2. Dezember 2020 wurden 27 infizierte Personen gemeldet. Davon sind zwölf Mitarbeiter und 15 Patienten, berichtet die Pressestelle des Landratsamts Gießen. Die Infektionskette lässt sich zurückverfolgen auf eine symptomatische Mitarbeiterin. Coronavirus weiterlesen

Störche

Altstorch Wilhelm ist verschwunden

Von Klaus Nissen

Der vielleicht älteste Storch Deutschlands hat sich vom Acker gemacht. Das ist ungewöhnlich, denn Wilhelm hat den Winter bislang immer auf dem Schornstein eines Hofgutes in Lindheim bei Altenstadt in der Wetterau verbracht. Seine Gefährtin Wilma scheint ihn sehr zu vermissen. Und Wilhelms internationale Fan-Gemeinde diskutiert im Netz lebhaft, was wohl passiert sein könnte. War es Krankheit, war es eine Beziehungskrise? Die Schreitvögel aus der Familie der Ciconiidae kommen dabei ganz schön menschlich daher. Störche weiterlesen

Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen

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