26. September

Ergebnisinfos regional und überregional

Am Sonntag, 26. September 2021 finden im Landkreis Gießen die Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag, zur Landrätin beziehungsweise zum Landrat des Landkreises Gießen und zum Oberbürgermeister der Universitätsstadt Gießen sowie die Bürgermeisterwahlen in den Städten und Gemeinden Buseck, Grünberg und Wettenberg statt. Wie und wo können sich die Bürgerinnen und Bürger über die Ergebnisse informieren? 26. September weiterlesen

Bundestagswahl

SPD-Frauen gegen CDU-Männer

Von Klaus Nissen

Kommenden Sonntag ist es so weit: Knapp 241 000 Menschen im Wetteraukreis können und sollen ihre Abgeordneten für den neuen Bundestag wählen. Ebenfalls am Sonntag wählen die Menschen in Büdingen, Glauburg und Ranstadt neue Führungskräfte in die Rathäuser. Hier ein Überblick. Bundestagswahl weiterlesen

Logistikzentrum

Neue BI: „Wir werden lästig sein“

Von Klaus Nissen

Auf dem Parkplatz des Gemeinschaftshauses der Altenstädter Waldsiedlung formierte sich am 20. September 2021 eine Bürgerbewegung. Etwa 200 Menschen schmiedeten dort Pläne, wie das Gewerbeprojekt des Panattoni-Konzerns im Zentrum der Waldsiedlung noch verhindert werden kann. Logistikzentrum weiterlesen

Landbote auf Tour

Auswanderung erfahren

Von Bruno Rieb

Für drei Stunden war ich Lebin Weckesser. Eine Radtour an der Weser hatte mich ins Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven geführt. Der Rundgang durch das Museum war ein Erlebnis der besonderen Art, das sich jeder gönnen sollte, der in die Hafenstadt kommt. Landbote auf Tour weiterlesen

Fantastische Bilder

Noch mal Projektionen genießen

Die GIESSENER AUFTRITTE mit ihren fantastischen Bildern finden zum letzten Mal statt. (Fotos: Stadttheater Gießen/ Rolf K. Wegst)

Mit zwei Besonderheiten setzt das Stadttheater Gießen sein Programm am Wochenende fort. Am Freitag, dem 24.9.2021 widmet sich Schauspieler und Performer Gunnar Seidel vom BRACHLAND ENSEMBLE in der taT-studiobühne um 20 Uhr in einem Schauspielsolo dem kontrollierten Verlieben zwischen Darsteller und Publikum.  Und die GIESSENER AUFTRITTE mit ihren fantastischen, weithin sichtbaren Bildern verabschieden sich am kommenden Wochenende aus dem Zentrum der Stadt Gießen (24. bis 26.9.2021).

Zunächst einige Infos von der Presseabteilung des Stadttheaters: zur Vorstellung in der  taT-studiobühne. Mehrfach gastierte das BRACHLAND-ENSEMBLE mit besonderen Theaterformaten erfolgreich in der taT-studiobühne.    

Gunnar Seidel ist in der 
taT-studiobühne zu sehen.  (Foto: Stadttheater Gießen)

Es geht in der Studiobühne um Liebe

Der Liebe wird etwas Magisches zugeschrieben.  Seit jeher wurden die großen Liebesgeschichten auch im Theater erzählt. Gunnar Seidel zeigt, wie das am besten geht: auf, vor und hinter der Bühne. Als Schauspieler und Performer beherrscht er alle Tricks und Kniffe, um sich unwiderstehlich zu machen. Dies hat er schon oft in den Rollen des klassischen Liebhabers bewiesen. Doch wie springt der Funke über ins Publikum? Reine Chemie oder die Kunst der emotionalen Verführung? Und kann man sich wirklich an einem einzigen Abend verlieben?

Die Performance lädt dazu ein, in Erinnerungen zu schwelgen, sich der berauschenden Abgründigkeit von Liebesgefühlen hinzugeben und sich immer wieder selbst zu fragen: Bin ich bereit für die große Liebe?

Vielseitiges Brachland-Ensemble

Seit 2011 realisiert das Brachland-Ensemble Projekte zwischen zeitgenössischem Theater, journalistischer Recherche und politischer Bildung. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Theater- und Kulturschaffenden der Bereiche Schauspiel, Performance, Tanz und Animationsfilm, die in wechselnden Konstellationen zusammenarbeiten. Gunnar Seidel, einer der künstlerischen Leiter des Ensembles, war bis 2010 am Stadttheater Gießen als Schauspieler engagiert und gastierte hier anschließend mehrfach. Seine Inszenierung IDOLE wurde mit dem Preis Junge Experten bei den Hessischen Theatertagen ausgezeichnet. Seit 2017 ist er Lehrbeauftragter für szenisch- dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Tolle Szenerie auf der LED-Wand

Letztmals gibt es die GIESSENER AUFTRITTE. Am Freitag und Samstag laufen die Videobeiträge internationaler und regionaler Kulturschaffender von 21 bis 22 Uhr auf der LED-Wand auf dem Berliner Platz und von 22 bis 23 Uhr per Video-Mapping-Projektion auf der Fassade des Stadttheaters. Dort ist am Sonntag zum Abschluss ab 21 Uhr ein Querschnitt durch das gezeigte Programm zu sehen. 

Tanz und Musik

Fünf Wochenenden lang hat das Team um den Künstlerischen Leiter Tarek Assam dann ein Programm aus den Bereichen, Tanz, Musik, Bildende Kunst und Theater auf den beiden Projektionsflächen auf dem Berliner Platz und der Stadttheater-Fassade präsentiert und ein starkes Signal für Kunst und Kultur in der Corona-Zeit gesetzt. Unter dem dem Titel „Kunstmomente“ sind am Freitag auf der LED-Wand Beiträge aus dem Bereich der Bildenden Kunst zu verfolgen, schwerpunktmäßig aus den Reihen des Oberhessischen Künstlerbundes, darunter aber auch Arbeiten junger Künstler*innen wie Bahareh Hejrankeshrad oder Ines Schäfer. Die Stadttheater-Fassade wird mit einer Komposition aus Beiträgen des Gießener Labels „o-tone music“ illuminiert. Dabei sind Musikvideos internationaler Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Jazz und Soul zu sehen und hören.

Auch Beiträge des Orchesters

„Die Seriale“, das in Gießen situierte Festival für digitale Serien, zeigt am Samstag ab 21 Uhr eine Best Of-Auswahl seiner diesjährigen Beiträge. Unterschiedliche Formate von Webserien geben innovative Einblicke in ein noch junges, kreatives Genre. Ab 22 Uhr zeigt das Programm auf der Stadttheater-Fassade unterschiedliche Aspekte zeitgenössischen Tanzes, u.a. mit Arbeiten der „Japan Contempora-ry Dance Company“ oder der „Compagnie Irene K.“ aus Belgien, die bereits mit ihrem Live-Auftritt beim diesjährigen „TanzArt-Festival ostwest“ in Gießen überzeugt hat.

Am Sonntag präsentieren die GIESSENER AUFTRITTE ab 21 Uhr auf der Stadttheater-Fassade zum Abschied eine zweistündige Auswahl des Programms in der außergewöhnlichen Optik der Video-Mapping-Projektion. Darunter Beiträge des Philharmonischen Orchester Gießen und der Tanzcompagnie Gießen.

Der Eintritt ist frei, Gratiskarten für die zuschauerbegrenzten Termine können über die Festival-Seite (giessener-auftritte.de) gebucht werden.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 2

des Landes Hessen und unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!

Am Sonntag Poesie und Musik

Ein Konzert zum Abheben als Abschluss des Wochenendes:  Stadttheater-Schauspielerin Carolin Weber präsentiert mit ihrer Band am Sonntag, den 26. September um 20 Uhr einen lyrisch-musikalischen Themenabend in der taT-studiobühne rund um den Himmel in all seinen Facetten.

Wo ist der Himmel? Diese Frage lässt sich noch mit einem kurzen Blick nach oben beantworten. Doch was ist der Himmel überhaupt? Die Antwort hängt ganz davon ab, wen man fragt: einen Astrophysiker, einen Vertreter der Kirche, einen Dichter, einen Kunstgeschichtler oder einen Liedermacher. Carolin Weber hat humorvolle und tiefgründige Texte zusammengestellt, die das Thema aus verschiedenen Richtungen beleuchten. Dabei entsteht ein abwechslungsreicher und humorvoller Abend mit Gedichten und Liedern, mit Live-Musik über die Liebe, das Sterben, die Luftfahrt, Engel, Gott und die Versuchung.

Carolin Weber aus dem Schauspielensemble des Stadttheaters spricht und singt, die Flugbegleiter sind der Bassist Philipp Lampert, am Klavier Florian Neuber, die Gitarre spielt Karl-Heinz Weber und an den Trommeln ist Volker Seidler zu erleben.

Infos über das Programm und auch über den Ticketverkauf vom Stadttheater gibt es unter der Adresse www.stadttheater-giessen.de

Ein Konzert zum Abheben präsentiert Stadttheater-Schauspielerin Carolin Weber mit ihrer Band. (Foto-Copyright: Martin Przybilla).

Bundestagswahl

Diskussion in ELS: „Schon jetzt Angst vor der Rente“

Anlässlich der kommenden Bundestagswahl am 26. September haben Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler der Ernst-Ludwig-Schule (ELS) am Montag eine Podiumsdiskussion organisiert. Zielgruppe waren dabei die Jahrgangsstufen 11, 12 und 13. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Schule hervor.

Bundestagswahl weiterlesen

Bundestagswahl

Mehr Briefwähler als je zuvor

Von Klaus Nissen

„Ich habe schon gewählt“ – diese Aussage vernimmt wohl jeder, der sich im Bekanntenkreis umhört. Die Briefträger können auch ein Lied davon singen. Und die mit der Abwicklung der Bundestagswahl beauftragten Menschen in den Verwaltungen. Sie empfangen und verwahren schon seit dem 16. August immer mehr bereits ausgefüllte Wahlbriefe. Das zeigt ein Rundruf in die Rathäuser von Büdingen, Nidda, Gedern und Florstadt. Bundestagswahl weiterlesen

schloss-Geheimnis

Kinder nahmen Herausforderung an

Workshop mit Entwicklung, Aufbau und Bespielung des Escape Rooms mit den beiden Jugendclubs unter Anleitung von Lisa Mütsch und Christian Rall von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW (fjmk) / Foto ©Oberhessisches Museum / Rita Ghobad
Die Idee hatte das Team des Museums schon lange in der Schublade, nun endlich war eine Realisierung möglich: Mit Kindern und Jugendlichen wurde jetzt ein interaktives Escape Game im Alten Schloss in Gießen am Brandplatz entwickelt. Das partizipative Projekt soll die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 14 Jahren fördern, sie dazu animieren selbst tätig zu werden und ihre Stadt und kulturelle Umgebung mitzugestalten. Dazu erkundeten sie das Oberhessische Museum in allen Winkeln. Der alte Schlossturm, ein Kerker und dazu noch ein ganzes Museum hatte die Gruppe fast für sich alleine! Von Löwen bewachte Schatztruhen, Gemälde, die im Dunklen leuchten und geheime Türen wurden entdeckt, berichtet die Presseabteilung der Stadt Gießen in einer Reportage. schloss-Geheimnis weiterlesen

tAT-Studiobühne

Büchners „Lenz“ – ein Meisterwerk

Christian Fries versetzt sich in die düstere Welt des Schriftstellers Lenz. (Copyright: Rolf K. Wegst)

Für viele Menschen, die den Schriftsteller Georg Büchner (1813 – 1837) schätzen, ist sein posthum erschienenes Prosafragment „Lenz“ eines seiner absoluten Meisterwerke.  Am Donnerstag,  den 23. September 2021 (20 Uhr) bringt der Schauspieler Christian Fries wieder den vollständigen Text in einer Solo-Performance auf die tAT-Studiobühne des Gießener Stadttheaters. 

Worum geht es in der Erzählung des so früh verstorbenen Autors Büchner, der bekanntlich eine Zeit lang in Gießen gelebt hat, wo er Medizin studierte? Er beschreibt in einer ausdrucksstarken Sprache, wie es dem Schriftsteller Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 – 1792) ergeht, dessen seelisches Gleichgewicht immer mehr aus den Fugen gerät.  Recherchen-Grundlagen für des Verfasser des „Hessischen Landboten“ waren außer einigen Briefen von Lenz auch Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Friedrich Oberlin. An einer Stelle eingangs seines Textes schreibt Büchner über den herumirrenden Lenz: „Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, dass er nicht auf dem Kopf gehen konnte.“

Herausforderung für den Schauspieler

In der Vorankündigung der Presseabteilung des Stadttheaters heißt es über den Seelenzustand von Jakob Lenz, der sich Januar 1778 für kurze Zeit in den Vogesen aufhielt:   „Er stürzt sich nachts ins kalte Brunnenwasser, fügt sich selbst Verletzungen zu und erliegt religiösen Wahnvorstellungen.“ Für den Schauspieler Fries ergibt sich also die schwierige Aufgabe, sich in die dunkle Welt von Lenz hineinzuversetzen und seine Situation darzustellen. Was Lenz alles hinter sich hat, erklärt möglicherweise seinen schlimmen Zustand: „Der Ballast einer düster-religiösen Ideenwelt, ein autoritärer Vater, Zerwürfnisse mit Künstlerfreunden (darunter Goethe), erotische Nöte, und immer wieder kommunikatives Scheitern und Einsamkeit – alles zusammen bildet den Schatten, der über dieser ‚gefährdeten Existenz‘ liegt,“ fasst die Presseabteilung des Stadttheaters Erlebnisse des schwer kranken Autors   zusammen.

Jakob Michael Reinhold Lenz (Quelle: Wikipedia)

Werdegang von Christian Fries

Nachfolgend noch einige Daten über den Schauspieler Fries: Von 2005 bis 2011 war er festes Ensemblemitglied des Stadttheaters Gießen, spielte u.a. Danton in Büchners DANTONS TOD oder die Hauptrolle in Peter Handkes IMMER NOCH STURM. In der taT-studiobühne inszenierte er zuletzt DIE VERWANDLUNG und KÖNIG UBU.

Er studierte nach einem Klavierstudium an der Musikhochschule Düsseldorf an der Hochschule der Künste in Berlin Schauspiel. Sein erstes Engagement führte ihn ans Burgtheater Wien (1988-91), anschließend arbeitete er als Schauspieler, Musiker und (seit 1991) auch als Regisseur an deutschen Stadttheatern (Münster, Konstanz, Mainz) sowie in der freien Szene. Für seine Inszenierung KAFKA: DER BAU erhielt er den Förderpreis des Festivals Theaterzwang 2002. Christian Fries ist auch Autor, veröffentlichte 2009 den Erzählungsband VATER GIBT SEINEN WEINHANDEL AUF und wurde 2010 zum Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen. 

„Lenz“ mit Christian Fries ist außerdem noch mal am 30. Oktober 2021 (20 Uhr) auf der taT-studiobühne zu sehen. Infos über den Ticketverkauf gibt es unter: www.stadttheater-giessen.de

Impfambulanz

Neues Zentrum in Gießen

Von Jörg-Peter Schmidt

Nur wenige Meter von der Volksbank-Zentrale in Gießen 
entfernt: der künftige Impfstandort. (Fotos: Jörg-Peter 
Schmidt)
Niemand kann voraussagen, wann die Corona-Pandemie endlich vorbei sein wird. Von daher ist es um so wichtiger, was der Landkreis Gießen jetzt in einer Pressekonferenz bekanntgegeben hat: Die Schutzimpfungen werden auch nach der baldigen Schließung des Heuchelheimer Impfcenters nicht beendet und in einer früheren Arztpraxis – nur wenige Meter von der am Schiffenberger Weg gelegenen Volksbank Gießen entfernt – kostenlos fortgesetzt. Impfambulanz weiterlesen
%d Bloggern gefällt das: