Schlagwort-Archive: Nidda

Umgehungsstraße

Von Klaus Nissen

So kommt man dereinst um Borsdorf herum

Wer jetzt schon Rentner ist, kann nicht sicher sein, die Freigabe der neuen Ortsumgehung von Borsdorf zu erleben. Sie wird ja erst seit etwa 30 Jahren diskutiert und geplant. Die Kinder im 700 Seelen zählenden Stadtteil von Nidda haben allerdings gute Chancen. Vielleicht beginnt der Bau in den Dreißigerjahren. Das Jahrhundertprojekt ist aktuell ein kleines Stück voran gekommen. Jetzt wird klar, wie die Straße aussehen soll, wo sie verläuft und welchen Nutzen sie bringen würde. Umgehungsstraße weiterlesen

Fee Guber

Markenzeichen: originelles Design

von Elfriede Maresch

Ungewöhnlich: Diesmal ziehen im Fenster des Artist´s Room Project in der Kurstraße Lampen, Beistelltische, Hocker, Holzdosen und -schalen die Blicke auf sich, gefertigt von der Tischlerin und Designerin Fee Guber. Das Motto der jungen Frau ist: „Eigenständiges originelles Design und handwerklich solide Ausführung sind mein Markenzeichen!“ Fee Guber weiterlesen

Nairer Kellerstollen

Backen mit kurzen Wegen

von Elfriede Maresch

Weihnachtsgebäck im Zeichen der Nachhaltigkeit – gibt es das? Ja, zum Beispiel den „Näirer Kellerstollen“ und den „Heimatstollen“, hergestellt von den Geiß-Niddaer Bäckermeistern Carsten und Jonas Wagner, Vater und Sohn. „Dinkel für den Kellerstollen und Emmer für den Heimatstollen sind in 400 Metern Entfernung von der Bäckerei gewachsen“ sagt der junge Landwirt und Agrarwissenschaftler Yannick Nagel, ein Arbeitspartner der Wagners. Nairer Kellerstollen weiterlesen

Haiti-Hilfe

Helfer für Cité Soleil brauchen Hilfe

Von Klaus Nissen

Seit Jahrzehnten sammelt der Bürgerverein von Nidda von Paten und Spendern Geld für eine Schule und die Schulspeisung im Slum Cit´Soleil nahe Port-au-Prince. Das Geld wird im chaotischen Karibik-Staat dringend gebraucht. Das zeigt der jüngste Brief des Schulderektors. Die fällt den es den Deutschen aus Altersgründen immer schwerer, die Haiti-Hilfe abzuwickeln. Haiti-Hilfe weiterlesen

Als die Flüchtlinge kamen

Hunderte lebten in Sporthallen

Von Klaus Nissen

Vor fünf Jahren füllte ein „Tausender-Befehl“ zwei Niddaer Sporthallen mit Flüchtlingen. Deutschland und jede Wetterauer Gemeinde erlebte den größten Flüchtlings-Zustrom seit 1945. Das gilt für Nidda ganz besonders – da lebten elf Wochen lang bis zu 700 Frauen, Männer und Kinder aus zahlreichen Ländern gleichzeitig in zwei Schulsporthallen. Zwischen November 2016 und Januar 2016 verteilten örtliche Katastrophenschützer Essen und Kleidung an die meist über den Balkan gekommenen Flüchtlinge. Es war ein extrem anstrengender und letztlich erfolgreicher Kampf gegen das Chaos, erinnert sich Jürgen Nickel. Und „für uns alle ein unwirkliches Szenario“, sagt der damalige Verwaltungschef des Wetterauer Katastrophenschutzes. Als die Flüchtlinge kamen weiterlesen

Ulfa

Ein Dorf sucht junge Familien

von Elfriede Maresch

„Kurze Wege für kurze Beine“ ist der Slogan für die kleinen örtlichen Grundschulen. Eine solche gibt es in Niddas Stadtteil Ulfa und doch hat die Ortsbürgerschaft Schulsorgen. Nicht wegen der pädagogischen Arbeit, die geschätzt und anerkannt wird, sondern weil die vorgeschriebene Zahl an Kindern für den Erhalt der Schule knapp verfehlt werden könnte. Das Vogelsberg-Dörfchen sucht deshalb dringend junge Familien. „Ulfa hat jungen Familien viel zu bieten“, wirbt Ortsvorsteher Christian Döll. Ulfa weiterlesen

Gerhard Becker

Der Weichensteller ist tot

Ein Nachruf  von Klaus Nissen

Im Online-Lexikon „Wikipedia“ steht nur ein kurzer Aufsatz über Gerhard Becker. Das wird dem Mann aus vor-digitalen Zeiten nicht gerecht. Denn der Handwerker-Sohn aus Nidda hat bis heute nachwirkend Weichen für die Gestaltung der Lebensverhältnisse in Nidda, der Wetterau und ganz Hessen gestellt. Gerhard Becker ist nach langer Krankheit am 23. Juni  2017 im Alter von 75 Jahren gestorben. Gerhard Becker weiterlesen

Bauboom frisst Äcker

Bauern machen sich Sorgen

Von Klaus Nissen

Wie kann man die Wetterauer Landwirte retten? Der Wohnungsbau, neue Straßen und Gewerbegebiete nehmen den letzten knapp 700 Agronomen immer mehr Äcker weg. Das soll schwieriger werden, fordert die Bauern-Vorsitzende Andrea Rahn-Farr.  Sie hat konkrete Vorschläge. Und die Bürger AG will speziell den Biobauern helfen. Bauboom frisst Äcker weiterlesen

Flüchtlinge sind raus

Landrat gibt Sporthalle in Nidda freiLandrat Arnold gibt Sporthalle am Gymnasium Nidda frei

Zehn Wochen lang wurde die Sporthalle des Gymnasiums als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt. Das ist nun Geschichte: Innerhalb von zehn Tagen wurde sie wieder für den Sportunterricht und den Vereinssport hergerichtet. Und wo sind die Flüchtlinge? Flüchtlinge sind raus weiterlesen