Hin und Weg

Klimacamp im Dannenröder Wald

9. bis 18. April, Protestcamp im Dannenröder Wald, vom Info-Point am Sportplatz in Dannenrod wird man zur Campfläche weitergeleitet .

Mobilität und Verkehrswende sind die Schwerpunkte des Klimacamps im Dannenröder Wald. „In Absprache mit den zuständigen Behörden haben wir ein detailliertes Corona-Konzept erarbeitet“ teilen die Veranstalter mit. Bitte reist nicht an, wenn ihr Krankheitssymptome von Covid19 aufweist. Bitte führt innerhalb von 48h vor eurer Anreise einen Corona-Schnelltest durch, appellieren die Veranstalter. Das Programm und das Corona-Konzelt des Klimacamps stehen hier: wald-statt-asphalt.net/de/klimacamp/

Wer zahlt die Corona-Zeche?

Dienstag, 20. April, 19-21 Uhr, Live & Online unter: https://youtu.be/9F0F_Km0I4c

Die Corona-Pandemie trifft abhängig Beschäftigte und arme Menschen besonders hart. Die wirtschaftliche Existenz vieler ist bedroht oder sie haben ihre Arbeit bereits verloren. Aktuell federn Rettungspakete und unser Sozialsystem die krassesten ökonomischen Auswirkungen in Deutschland ab – und das ist richtig. Denn nur mit Investitionen Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und mehr Personal in der öffentlichen Verwaltung wächst einerseits die Widerstandsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft gegen Krisenerscheinungen wie Corona. Anderseits ist der Investitionsbedarf schon vor Corona da gewesen. Den Wandel in der Arbeitswelt, getrieben von Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel hat die Pandemie vielerorts beschleunigt. In der EU und weltweit sind die ökonomischen und gesundheitlichen Folgen für die Menschen insbesondere dort viel brutaler, wo fragilere Sozialsysteme und Arbeitsrechtsregime bestehen. Corona als nationale wie globale Herausforderung rückt einmal mehr die Notwendigkeit nach mehr sozialer Gerechtigkeit in den Fokus der Politik – national wie global – und verlangt nach transnationalen Lösungen. Ein effektives Lieferkettengesetz kann hierbei ein Baustein sein. Darüber diskutieren Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Autorin, Stefan Körzell, Geschäftsführender Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds und Armin Paasch, Referent für Menschenrechte bei Misereor. Moderatorin ist Annett Mängel, Blätter für deutsche und internationale Politik. Veranstalter sind der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt am Main, IG Metall Geschäftsstelle Frankfurt am Main, Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom, Verdi Bezirk Frankfurt am Main und Region.

Heraus zum 1. Mai

10.30 Uhr in Gießen, Kirchenplatz (nach der Versammlung findet eine Demo statt), 10 bis 12 Uhr in Alsfeld, Kundgebung am Marktplatz , 10 Uhr in Marburg, Kundgebung Bahnhofstraße, danach Demo, 10.30 bis 15 Uhr in Frankfurt (Orte in Frankfurt werden kurzfristig bekanntgegeben)

„Solidarität ist das Mittel gegen Hetze und Spaltung, sie verhindert die Ausgrenzung von Menschen und sie nimmt Menschen die Angst zurückgelassen zu werden. Solidarität ist das Fundament der Demokratie. Am Tag der Arbeit reden wir darüber – vor Ort und digital“. Das sind einige Sätze aus dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB zum 1. Mai 2021. Trotz Pandemie können wir uns in diesem Jahr wieder leibhaftig treffen.

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