Hin und Weg

Blues in der Kulturkirche

Samstag, 24. Juli, 19.30 Uhr, Kulturkirche St. Thomas Morus, Grünberger Str. 80, Gießen. Eintritt frei. Anmeldung unter sommer.morusfreunde.de erforderlich.

Die Burkhard Mayer Bluesband entstand aus der gemeinsamen Liebe für den Blues zwischen der Sängerin Sigrun Bepler und dem Gitarrist Burkhard Mayer. Nachdem sie schon seit Jahren gemeinsam im Duo Jazz und Latin gespielt haben, wurde der Wunsch nach einer richtigen Bluesband groß. Ziel ist es, den Blues möglichst authentisch und abwechslungsreich zu zelebrieren. Da gibt es Slow-Blues, Jazz-Blues, Country-Blues, Rock-Blues und so weiter. Immer auf eigene Art und Weise interpretiert, aber immer in der Tradition des “richtigen” Blues, wie ihn die alten Meister und Meisterinnen gespielt haben: Bessie Smith, Etta James, B.B. King, Muddy Waters, Robert Johnson, Howlin Wolf…

Der Gitarrist Burkhard Mayer ist in der Gießener Jazz-Szene eine bekannte Größe. Man kennt ihn auch durch seine Mitarbeit in Bands wie Chinchilla Star, Funk-Fabrik, Afro Kunda, Mark Gillespie. Die Bluesband bietet Burkhard Mayer die Möglichkeit, sein mitreißendes Spiel auf der E-Gitarre unter Beweis zu stellen. Handwerklich versiert, musikalisch kreativ, versteht er es, die nötigen Emotionen in die Bluessongs zu legen. Die Sängerin Sigrun Bepler galt bislang eher als Geheimtipp in der Region. Zunächst hat sie sich mit der Formation “Just Four” eher auf dem Terrain von Pop-Songs und Chansons bewegt. Seit einigen Jahren hat sich ihr Schwerpunkt jedoch zunehmend auf Jazz-Standards verlegt, die sie mit bemerkenswerter Stimme in der Tradition der großen Jazz-Sängerinnen (Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald…) interpretiert. Durch Mayers Gitarrenspiel inspiriert, kann sie in der Bluesband alle Varianten ihrer Stimme voll einsetzen und entwickeln, so dass die für den Blues nötige Intensität entsteht. Begleitet werden die beiden von herausragenden Musikern der Marburger und Gießener Musikszene. Der Marburger Pianist Olaf Roth sorgt für die im Blues so wichtige Schweineorgel. Die beiden Gießener Musiker Peter Hermann am Bass und Moritz Weissinger am Schlagzeug komplettieren die fünfköpfige Band.

Rock, Schlager und jede Menge Blues

Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, Schiffenberg bei Gießen. Kostenlose Tickets für die Konzerte sollten auf Grund der gültigen Corona-Verordnung im Vorfeld auf der Homepage der Stadt Gießen unter giessen.de/musikalischer-sommer gebucht werden. Kurzfristig stornierte Tickets werden wieder zur Buchung freigegeben.

Beim Musikalischen Sommer auf dem Schiffenberg wird den Besuchern wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten. Am Freitag, 23. Juli, sorgt um 20 Uhr die Band Admiral Blue mit bekannten Cover-Songs aus Rock und Pop für alle Altersklassen beim Publikum für gute Laune. Hits aus fünf Jahrzehnten werden ausgelassen präsentiert von fünf lebhaften Musikern aus drei Generationen. Hinkommen, abtanzen, Spaß haben. Jede Menge Blues gibt es am Samstag, 24. Juli. Zunächst gehört die Bühne ab 18 Uhr der Johnny de Ville Blues Gang. Aus Liebe zur amerikanischen Musik des Südens mischt die Band eine ordentliche Portion Blues mit etwas Roots und einer Prise Gospel und vermittelt ein echtes Mississippi-Gefühl. Um 20.30 Uhr geht es dann bluesig weiter mit der Jayville Band. Wer ehrliche und handgemachte Rythm & Blues-Musik will, ist bei der Jayville Band genau richtig. Auf der Setlist stehen Songs von B.B. King, Johnny Winter, Etta James und Eric Clapton, aber auch aktuelle Bluestitel von Joe Bonamassa, Ana Popovic oder dem britischen Bluesrockern King-King, kündigt die Presseabteilung der Stadt Gießen an. Schlager-Liebhaber kommen schließlich am Sonntag, 25. Juli, auf ihre Kosten, denn ab 15 Uhr präsentiert Thilo Weiss ein regelrechtes „Schlagerfeuerwerk“ in seinem Sommerprogramm auf dem Schiffenberg. Das schalagerbegeisterte Publikum darf sich bei dabei auf die ganz großen Hitparaden-Hits zum Mitsingen freuen. Das Restaurant, der Kiosk und das Gelände des Innenhofs bleiben während der Konzerte für alle Besucher geöffnet. Die Veranstaltung findet in einem separaten Bereich des Klosterhofes statt.

Songs for simple Feelings

Sonntag, 25. Juli, 14:30 Uhr, Kulturhalle Stockheim, Bahnhofstraße 51, Glauburg-Stockheim. Voranmeldung unter www.kulturhalle-stockheim.de erforderlich.

Einen Mix aus „Songs for simple feelings“ spielt der Gittarist und Sänger Andy Sommer (Foto): Folk, Blues und Rockballaden zum Zuhören und Mitmachen. Sein Repertoire umfasst Titel von Bob Dylan, Simon and Garfunkel, Lyle Lovett, CCR, The Who, Leonhard Cohen und Hubert von Goisern. Rau und erdig, sanft und einfühlsam: So wird seine wandlungsfähige Stimme beschrieben. Und er spielt die Songs auf seine ganz eigene, unverwechselbare Weise.Nichts klingt einfach nur nachgespielt. Trotzdem wirken die Stücke auf angenehme Weise vertraut – ob man sie nun schon kennt oder bei einem seiner Konzerte zum ersten Mal hört. Seine Fans lieben manche seiner Cover-Versionen mehr als die Originale. Wer handgemachte Musik liebt und (wie er) auf die „alten Songs“ steht, wird an seinem Programm bestimmt seine Freude haben. Der Einlass ist ab 12 Uhr, für das leibliche Wohl sorgt wieder „Flammkuchen Lutz“ aus Florstadt, der an seinem Foodtruck Flammkuchen in verschiedenen Variationen sowie Belgische Waffeln ab 12.30 Uhr anbietet. Bei schlechtem Wetter tritt Andy Sommer in der Kulturhalle statt.Das Hygienekonzept der Kulturhalle ist einzuhalten.

Vortrag über die Zahl Sieben

Montag, 26. Juli,16 Uhr, Gießener Mathematikum, Liebigstraße 8, Gießen. Die Veranstaltung wird über Zoom angeboten. Anmeldung über das Buchungssystem (buchung.mathematikum.de). Die Teilnahme kostet 3 Euro pro Person.

In der Reihe „Auf eine Tasse Kaffee mit Professor Beutelspacher“ heißt das Thema diesmal „Die Sieben – Die Zahl, die es nicht gibt“. Der Referent erzählt Geschichten rund um die jeweilige Zahl und geht natürlich auch auf die Mathematik ein. „Die Zahl Sieben scheint“, laut Beutelspacher, „universell zu sein: Sieben Brücken, sieben Hügel, sieben Tage, sieben Weltmeere, sieben Weltwunder, sieben Zwerge und so weiter. Wenn man aber in die reale Welt schaut, kommt die Sieben praktisch nicht vor. Dies und die mathematischen Eigenschaften der Sieben, machen diese Zahl so interessant.“ Im Anschluss an die rund halbstündige Präsentation können Teilnehmende mit dem Referenten ins Gespräch kommen und sich weiter über die Zahl, ihre Geschichten und Eigenschaften unterhalten, kündigt die Pressestelle des Mathematikums an.

Die Geschichte von Kat und Easy

Dienstag, 27. Juli 2021, 19 Uhr, KiZ, Kongresshalle, Gießen. Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für LZG-Mitglieder 4 Euro.

Susann Pásztor (Foto) liest aus ihrem neuen Roman „Die Geschichte von Kat und Easy“. Veranstalter ist das Literarische Zentrum Gießen (LZG). Zum Inhalt des Romans: Nach 46 Jahren ohne Kontakt treffen sich Kat und Easy auf Kreta wieder und wagen einen Rückblick auf ihre verlorene Freundschaft: In der Silvesternacht 1972 waren die damaligen Teenagerinnen noch überzeugt davon, dass das Leben leicht sei und das kommende Jahr alleine ihnen gehören werde. Entgegen ihren Erwartungen änderte das Jahr 1973 jedoch alles, denn zwischen den beiden Freundinnen stand plötzlich nicht nur derselbe Mann, sondern vor allem ein tragischer Unfall, der ihre Lebenswege in unterschiedliche Richtungen lenkte. Jahrzehnte später wagen Kat und Easy nun den Blick in die Vergangenheit, nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, dass hinter ihnen liegt und erkennen letztlich, wie unterschiedlich sie die gemeinsamen Erlebnisse wahrgenommen haben. Moderatorin der Veranstaltung ist Lena Frewer (LZG). Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt und arbeitet als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Mit Die Geschichte von Kat und Easy veröffentlicht Pásztor nun ihren vierten Roman, nachdem ihr drittes Werk „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster „2018 mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. (Foto:© Ralf Hiemisch)

Laura Ford – Gravity is my friend“

bis 31. Juli, Galerie Scheffel, Ferdinandstr. 19, 61348 Bad Homburg v.d.Höhe. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr

Skulpturen und Papierarbeiten der britischen Künstlerin Laura Ford sind in der Galerie Scheffel zu sehen. Die Ausstellung „Gravity is my friend“ lässt in das charakteristische Werk der Britin eintauchen, die sich in ihren Arbeiten humorvoll und scharfsinnig beobachtend mit sozialen und politischen Themen beschäftigt. Laura Ford hat sich mit ihren Mixed-Media-Arbeiten weltweit einen Namen gemacht. Aus den unterschiedlichsten Materialien kreiert sie verfremdete Tier- und Kindergestalten, die auf den ersten Blick verspielt und entwaffnend erscheinen, fast wie riesige Puppen oder Stofftiere.

Bei genauerer Betrachtung jedoch unterlaufen diese Figuren – genauso wie Fords Bronzen und Keramikobjekte – den ersten Eindruck des Niedlichen und erweisen sich als humorvoll und hintergründig. Ohne Pathos spiegelt die Künstlerin menschliche Seelenzustände. Dabei scheinen ihre Motive häufig der fantastischen Welt kindlicher Vorstellungen, Träume oder Ängste zu entspringen. Als Inspiration dienen ihr aktuelle Ereignisse genauso wie Sprichwörter, Kinderreime und Bilderbücher oder auch Klassiker der Literatur- und Kunstgeschichte. In der Ausstellung „Gravity is my friend“ erkundet Ford die oft widerstreitenden Sehnsüchte nach Sicherheit und Vergnügen, nach Stärke und Verletzlichkeit. Neben zahlreichen Skulpturen sind in der Ausstellung auch etliche Arbeiten auf Papier ausgestellt. Fünf großformatige Aquarelle beispielsweise zeigen im Wasser schwimmende Katzen. Ganz offensichtlich ist dies nicht ihr üblicher Lebensraum, aber sie scheinen mit unterschiedlichem Erfolg darin zurechtzukommen und einige von ihnen beginnen vielleicht sogar, es zu genießen. Laura Ford, Jahrgang 1961, war bereits während ihres Studiums der Bildhauerei an der Bath Academy of Art und an der Londoner Chelsea School of Art an namhaften Gruppenausstellungen beteiligt und erhielt anschließend verschiedene Auszeichnungen wie den Henry Moore Foundation Award. Seitdem hat die heute in West Sussex lebende Künstlerin ihre Arbeiten international vielfach ausgestellt und Außenraumskulpturen in verschiedenen Ländern Europas ebenso wie in China, Kanada und den USA dauerhaft im öffentlichen Raum installiert.

Landratten in der Kulturhalle

Sonntag, 30. August, 14 Uhr, Biergarten der Kulturhalle Stockheim. Anmeldung erforderlich unter www.kulturhalle-stockheim.de Das Hygienekonzept der Kulturhalle ist einzuhalten. Einlass ab 12 Uhr. Bei schlechtem Wetter ist das Konzert in der Kulturhalle. Der Eintritt ist frei, für den Künstler wird der „Hut durch die Reihen gehen“.

Olli Grommet und Mike Sonntag alias (Die LandRatten) kommen daher mit Liedern und Anekdoten aus Frankfurt und der „Provinz“ entlang des Frankfurter Speckgürtels. Sie tragen diese mit Spielfreude und Humor vor. Und damit es keine Missverständnisse gibt („Habbt ihr da übber uns gesunge?“) alles in deutscher und ab und zu auch hessischer Sprache. Im Repertoire der LandRatten finden sich neben Eigenkompositionen zahlreiche Coverversionen von America, Johnny Cash, Tom Petty, Sting, John Denver, Housemartins und anderen namhaften Interpreten.

Ausstellung „We Are Part Of Culture“

bis 31. Oktober, vhs Wiesbaden e.V., Foyer Haus B, Alcide-de Gasperi-Str. 5, 65197 Wiesbaden. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr. Eintritt frei.

Die Kunstausstellung „We Are Part Of Culture“ zeigt queere Persönlichkeiten von der Antike bis heute, welche die europäische Gesellschaft, unsere Kultur, Politik und Wissenschaft nachhaltig geprägt haben. Dazu gehören: Alexander der Große, Leonardo da Vinci, Florence Nightingale und Käthe Kollwitz. Die Portraits der Persönlichkeiten

wurden von national und international bekannten Künstlern wie Robert W. Richards, Ralf König, Tanja S. Pril und Gerda Laufenberg speziell für die WAPOC geschaffen. Die Ausstellung fördert Vielfalt, Respekt und Akzeptanz. Sie schafft Vorbilder und Identifikationsfiguren, und zeigt: lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter und queere Personen haben schon immer unsere Gesellschaft entscheidend mitgeprägt.

Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen

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