Bücher-Flohmarkt in Bad Nauheim
Freitag, 5. Juni von 14.30 bis 17.30 Uhr vor der Stadtbücherei
Bad Nauheim, Zanderstraße 3.
Das Büchereiteam schafft wieder Platz für Neues, deshalb findet am 5.
Juni der erste Medienflohmarkt dieser Saison statt. Bei trockenem Wetter vor der Stadtbücherei (Zanderstr.3), und bei Regen gibt`s ein
verkleinertes Angebot in den Räumen der Stadtbücherei. Bei dem Medienflohmarkt, der von Juni bis Oktober am ersten Freitag eines Monats stattfindet, gibt es ein breites Angebot aus der Medienwelt zu moderaten Preisen: Romane, Krimis, Reiseführer, Kinderbücher und weitere Medien.

Der übliche Betrieb und auch die Ausleihe laufen auch an diesem Brückentag weiter, also von 15 bis 18 Uhr. Die nächsten Flohmarkttermine: 3.Juli, 7. August, 4. September und 2. Oktober,
jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. nformationen zum Angebot der Stadtbücherei gibt es online unter www.bad-nauheim.de/stadtbuecherei.
Ausstellung im neuen Laubacher Kunstraum
Freitag, 5. Juni, 18 Uhr, Kunstraum, Obere Langgasse 17 (vormals Fahrschule Bulla/ Sportecke Sussmann), Laubach.
Mit einer Ausstellung von Arbeiten des Künstlers Kai Althoff wir der neue Kunstram in Laubach eröfffnet. „Damit endet ein monatelanger Leerstand, der nun dank moderner Beleuchtungstechnik zu Laubachs neuem Blickfang wird. Das Ladenlokal eignet sich ideal für Ausstellungen, Lesungen, Comedy und und kleine Musikveranstaltungen, es bietet Platz für 30 bis 40 Personen“, heißt es in der Einladung des Kunst- und Kulturformus Laubach. Der Künstler Kai Althoff lebt und arbeitet in Waldbröl im Bergischen Land. Er ist ein Schüler von Markus Lüpertz, und beschäftigt sich, wie sein Lehrer, mit der surrealistisch-figürlichen Darstellung des menschlichen Körpers in Raum und Form. Seine Arbeiten erscheinen auf den ersten Blick comicähnlich, sind bei genauerem Hinsehen jedoch irritierend und sorgen bewusst für kontroversen Gesprächsstoff. „Diese erwünschte Reaktion fördert die Kommunikation der Betrachter untereinander, was durchaus dem Sinn und Zweck des neuen Kunstraums entspricht“, schreibt das Kunst- und Kulturforum. Das mit dem Künstler befreundete Ehepaar Krüger aus Laubach-Ruppertsburg erläutert die Arbeiten und führt die Besucher in die Ausstellung ein. Für nähere Informationen steht Kai Althoff persönlich zur Verfügung.
Telefon-Erfinder und Spielbank-Gründerin
Sonntag, 7. Juni von 14 bis 17 Uhr im Philipp-Reis-Haus Friedrichsdorf, Hugenottenstraße 93. Der Eintritt ist frei.
Was verbindet Friedrichsdorf mit der berühmten Spielbank von Monte
Carlo? Beim offenen Sonntag am 7. Juni lädt das Philipp-Reis-Haus zu einer Entdeckungsreise durch die Geschichte der Stadt ein. Dabei begegnen die Besucher nicht nur dem Telefonerfinder Philipp Reis, sondern auch Persönlichkeiten, deren Lebenswege weit über
Friedrichsdorf hinausführten.
Im Mittelpunkt steht auch die Schuhmachertochter Marie Hensel (Foto: Stadt Friedrichsdorf), die in der Totengasse 4 geboren wurde und später als Madame Blanc die Spielbank von Monte Carlo gründete. Die Besucher können auch die weiteren Bereiche des Museums erkunden: von Hugenotten und
Erfindergeist über Zwieback, Nudeln und Hutfabrikation bis hin zu den
Experimenten von Philipp Reis.
Jazz im Alten Hallenbad
Sonntag, 7. Juni, 18 Uhr, Theater Altes Hallenbad, Haagstr. 29, Friedberg. Eintritt: 10 Euro, für Mitglieder der Jazz-Initiative Frankfurt 8 Euro. Karten gibt es im Ticket-Shop an der Burg in Friedberg, www.ticket-shop-friedberg.de, an allen bekannten Vorverkaufstellen und an der Abendkasse.
Das Hochschul-Quartett gastiert mit neuer Jazz-Musik im Alten Hallenbad. Es sind Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) und Jazzstudierende der Hochschule für Musik Mainz. Sie machen dieses Projekt zusammen und erarbeiten jedes Semester ein neues Programm. Das wollen die angehenden Profis natürlich aufführen – das „Alte Hallenbad“ ist dafür ein sehr passender Ort und wird dieses Jahr das erste Mal bespielt. Das Ensemble mit Saxofon, Trompete, Gitarre und Bass wird geleitet von dem erfahrenen Berliner Gitarristen, Komponisten und Klangkünstler Peter Meyer (Foto). Es wird Kompositionen spielen von ihm und welche der Studierenden.
Eismaschine ist Exponat des Monats
Sonntag, 7. Juni 2026, 14 Uhr bis 17 Uhr, Heimatmuseum, Oberhofstraße 2-4, Hungen-Obbornhofen
Eine manuelle Eismaschine ist das Exponat des Monats im Heimatmuseum Obbornhofen. Sie stammt vermutlich aus den 1950er Jahren. Solche Geräte ermöglichten es Familien, Speiseeis zu Hause selbst herzustellen und sorgten besonders an heißen Sommertagen für eine willkommene Abkühlung, lange bevor elektrische Eismaschinen und moderne Gefriertruhen zum Alltag gehörten. Die Eismaschine besteht aus einem äußeren Behälter aus lackiertem Aluminium und einem innenliegenden Topf für die vorbereitete Eismasse. Der Zwischenraum zwischen beiden Gefäßen wurde mit einer Mischung aus Eis und Salz gefüllt. Durch diese sogenannte Kältemischung entstand eine Temperatur, die niedrig genug war, um die Eismasse langsam zu gefrieren. Über eine Handkurbel wurde ein Rührarm mit zwei hölzernen Schabern im innenliegenden Topf ständig bewegt. Diese Schaber lösten die sich an der Wand des Innenbehälters schnell bildende Eisschicht immer wieder ab und vermischten sie mit der noch flüssigen Masse. Erst dadurch erhielt das Eis seine typisch cremige Konsistenz. Das Kurbeln erforderte Geduld und Ausdauer. Die Eismaschine erinnert an eine Zeit, in der vieles noch selbst gemacht wurde und technische Geräte mit einfacher Mechanik funktionierten. In der Kulturscheune können alte Videoaufnahmen angesehen werden, und im Hof lädt das Museumscafé zu Kaffee und Kuchen ein. Individuelle Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich: Johannes Fritzsche, 0151 1040 1908, Eberhard Müller, 0151 5024 1805
Fahrradtour durch Niddatal
Sonntag, 7. Juni, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Bürgerhaus, Bönstadt.
Die SPD Niddatal bietet zum Stadtradeln eine Fahrradtour durch die Ortsteile an. „In jedem Ortsteil wird es einen Zwischenstopp und kurze Gespräche mit spannenden Gesprächspartnern von vor Ort geben. Im Laufe der Tour gibt es die tollen Landschaften der Wetterau zu entdecken“, Schreibt die SPD in ihrer Ankündigung. Der Abschluss ist in Jonas Getränke Oase in Bönstadt. Die Tour dauert etwa drei Stunden und ist 18 Kilometer lang. Sie hat einige Steigungen, die laut SPD „aber auch für untrainierte E-Bike Fahrer gut zu absolvieren“ sind.
Lebensmittel retten
Montag, 8. Juni, 10 bis 12 Uhr, Familienzentrum Quellenpark, Johannes-Gutenberg-Straße 13 a, Bad Vilbel. Eintritt frei.
Eine Expertin der Verbraucherzentrale zeigt auf, wie eine bedarfsgerechte Einkaufsplanung und die richtige Lagerung dabei helfen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden und dabei bares Geld zu sparen. Jedes Jahr landen pro Kopf durchschnittlich etwa 75 kg Lebensmittel im Müll. Das schadet nicht nur der Umwelt und dem Klima, sondern belastet auch die eigene Geldbörse. In der Veranstaltung erfahren sie, wie sich aus altbackenem Brot neue Köstlichkeiten zaubern lassen oder wie Obst und Gemüse durch Einmachen oder Fermentieren länger haltbar gemacht werden können. Parallel gibt es den Offenen Familientreff „Drop In“ für Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahre sowie das Milch-Café für junge Mütter. Hier werden die Gäste sowohl mit Infos zum Thema versorgt, als auch mit Spielmöglichkeiten und einem kleinen Snack.
Rentenberatung
Montag, 8. Juni, 16.30 bis 17.30 Uhr, dasgute.haus, Wetzlarer Straße 20, Butzbach. Eintritt frei, Spende willkommen
Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung, Ines Lang, ist während des Beratungscafés in dasgute.haus zu Gast. Sie unterstützt sie Besucherinnen und Besucher bei Fragen rund um die gesetzliche Rente, erklärt Rentenauskünfte, hilft bei der Klärung von Versicherungszeiten und begleitet auf Wunsch auch bei der Antragstellung für Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrenten. Wer das Angebot nutzen möchte, sollte seinen Personalausweis sowie eventuell bereits vorhandene Rentenunterlagen mitbringen.
Gründungsstammtisch Gießen
Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr, Makerspace, Walltorstraße 57, 35390 Gießen. Teilnahme kostenfrei. Anmeldung per E-Mail an existenzgruendung@giessen-friedberg.ihk.de
Marlis König (Foto) berichtet beim nächsten Gründungsstammtisch Gießen über ihren Weg der langjährigen Tätigkeit im internationalen Vertrieb zurück in die Touristik. Im Rahmen der Unternehmensnachfolge hat sie den „Reiseservice Niddatal“ im Oktober 2025 übernommen. Der besteche heute „durch ein modernes, persönliches Beratungskonzept“, heißt es in der Ankündigung des Gründungsstammtischs. Die gelernte Reiseverkehrskauffrau war viele Jahre im Projektmanagement, später bei Lufthansa und vor der Übernahme im internationalen Vertrieb eines Biotechnologieunternehmens tätig. Der Wunsch, irgendwann wieder in die Reisebranche zurückzukehren und ein eigenes Reisebüro zu führen, blieb jedoch über all die Jahre bestehen. Die Gelegenheit ergab sich schließlich durch die Nachfolge eines kleinen regionalen Reisebüros. Statt einer kompletten Neugründung entschied sich Marlis König bewusst dafür, ein bestehendes Unternehmen weiterzuführen und gleichzeitig modern neu auszurichten. Heute verbindet der „Reiseservice Niddatal“ klassische persönliche Reiseberatung mit modernen digitalen Kommunikationswegen und einem starken Fokus auf Individualität, Vertrauen und Service. Besonders wichtig ist dabei die persönliche Betreuung der Kundinnen und Kunden, als bewusste Alternative zur anonymen Onlinebuchung. „Gerade in Zeiten von Informationsflut und Unsicherheit wünschen sich viele Menschen wieder einen festen Ansprechpartner, der ehrlich berät, erreichbar ist und sich wirklich Zeit nimmt“, sagt Marlis König.
Vortag üben den Keltenfürst auf dem Ipf
Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, Keltenwelt am Glauberg. Eintritt: 6 Euro (für Mitglieder des Fördervereins Keltenwelt am Glauberg frei) Um Anmeldung unter Tel. 06041/82330-24 oder per E-Mail an anfragen@keltenwelt-glauberg.de wird gebeten. Eintrittskarten gibt es auch über die Homepage www.keltenwelt-glauberg.de
Prof. em. Dr. Rüdiger Krause von der Goethe-Universität Frankfurt hält einen Vortrag zum Thema „Die Geschichte des ,frühkeltischen Fürstensitzes‘ auf dem Ipf am Nördlinger Ries von der Bronzezeit bis zur Spätlatènezeit“. Der Ipf ist so ungewöhnlich wie die Landschaft zu seinen Füßen: Die heute flache Ebene des Nördlinger Rieses war ein ehemaliger Krater, der durch den gewaltigen Einschlag eines Asteroiden vor 14,5 Millionen Jahren entstanden ist. Im Westen erhebt sich vor der östlichen Schwäbischen Alb der markante und weithin sichtbare 668 Meter hohe Ipf majestätisch über der Landschaft. Dieser mächtige Zeugenberg des Weißen Jura ist mit seinen umfangreichen Befestigungen ein beeindruckendes wie bedeutendes archäologisches Kulturdenkmal. Die Befestigungen auf dem Ipf wurden in der Urnenfelderkultur um 1000 v. Chr. stark ausgebaut und Konzentrationsprozesse schaffen die Grundlagen für den Aufstieg des Ipf in der Hallstattzeit und in der Frühlatènezeit zu einem „frühkeltischen“ Fürstensitz. Um den Ipf liegt zwischen Ostalb und Nördlinger Ries eine Siedlungskammer, deren Entwicklung von der späten Bronzezeit über die ältere und jüngere Eisenzeit bis an das Ende der keltischen Viereckschanzen reicht. Zusammen mit den Ergebnissen der Archäobotanik lässt sich eine Siedlungsdynamik rekonstruieren, die durch mehrere Veränderungen geprägt ist und zum ersten Mal in einer eisenzeitlichen Siedlungs-kammer eine kontinuierliche Entwicklung von der Spätbronzezeit bis zum Ende der Viereckschanzen im 1. Jh. v. Chr. zu erkennen gibt.
Pilgern auf dem Bonifatiusweg
Samstag, 13. Juni, 9.45 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof in Altenstadt. Online-Anmeldung bis 30. Mai online http://termine.ekhn.de/d-20397
Das Geistliche Zentrum Nieder-Weisel lädt zum Pilgern auf den Spuren des „Apostels der Deutschen“ mit Pfarrer Siegfried Nickel und Silke Nickel ein. Nach einem ersten Kennenlernen wird mit dem Zug nach Heldenbergen gefahren. Von dort geht es auf dem Bonifatiusweg über das Kloster Engelthal zurück nach Altenstadt. Auf den Spuren von Bonifatius, dem „Apostel der Deutschen“. Impulse, Gespräche und Zeiten des Schweigens sollen auf dem Pilgerweg anregen. Die Strecke beträgt etwa 12 Kilometer in leicht hügeligem Terrain. Rückkehr wird gegen Uhr sein. „Gutes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, etwas Proviant und ausreichend zu trinken helfen auf dem Weg“, schreiben die Veranstalter.
Radtour „Taunus light“
Samstag, 13. Juni, 10 Uhr, Rathausplatz 1, Karben, 10.30 Uhr, Kurhaus/Günther-Biwer-Platz, Bad Vilbel. Anmeldung im ADFC-Radtourenportal https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/186464-taunus-light
Der ADFC Bad Vilbel/Karben bietet die gefüjrte Radtoutr „Taunus light“ an. Für diese 56 Kilometer lange Tour gibt es Startpunkte in Karbenund Bad Vilbel. Sie verläuft am Rand des Taunusrückens, die Anstiege sind jedoch mit etwas Kraftaufwand auch für Radelnde mit Bio-Bike nicht allzu schwer zu bewältigen. Zunächst führt die Strecke entlang der Nidda nach Sossenheim; sodann zweigt sie ab nach Schwalbach. Über Niederhöchstadt geht es mit Blick auf die Frankfurter Skyline weiter nach Steinbach. Eine Einkehr ist in Weißkirchen im Sonnenhof geplant. Der Rückweg führt über Felder durch Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach zurück bis nach Karben. Weitere Informationen gibt’s bei Tourenleiter Dieter Schönberger, Telefon 0170 752 6748.
Kräuterspaziergang
Sonntag, 14. Juni, 16 Uhr, Treffpunkt: Kreuzung Assenheimer Straße/Hinter´m Alten Ort, Friedberg-Ossenheim.
Wie wäre es mit einem leckeren Kräuter-Pesto aus Vogelmiere oder Gemüse aus Knolligem Kälberkropf? Viele Wildpflanzen am Wegesrand lassen sich in der Küche oder als Heilpflanzen nutzen. Doch wie erkenne ich die Pflanze? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Botanische Kräuterspaziergang des Nabu Friedberg, der unter Leitung der Botanikerin Dr. Beate Alberternst an das Ufer der Wetter in Friedberg-Ossenheim führt. Vorgestellt werden neben Kräutern auch einige Bäume und Sträucher.
Radtour zur Mainspitze
Sonntag, 14. Juni, 9.30 Uhr, Treffpunkt: Kurhaus/Günther-Biwer-Platz, Bad Vilbel. Anmeldung im ADFC-Radtourenportal: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/186468-auf-der-regionalparkrundroute-zur-mainspitze
Der ADFC Bad Vilbel/Karben bietet eine Tagestour Auf der Regionalpark-Rundroute bis zur Mainspitze an. Die 90 Kilometer lange Strecke wartet mit zahlreichen Attraktionen auf. Ausgehend vom Startpunkt in Bad Vilbel führt sie zunächst über Karben und Friedrichsdorf und an Bad Homburg vorbei. Weiter geht es über Eschborn und Kriftel durch einige nette Weinorte zu unserem Ziel. Auf dem ältesten Abschnitt der Regionalpark-Rundroute kommen wir auch am Regionalparkportal mit seinem markanten Aussichtsturm vorbei. Zur Mittagszeit wird eingekehrt. Die Rückreise ist mit der S-Bahn ab Gustavsburg vorgesehen. Der Tourenleiter ist offen dafür, mit denen, die noch Lust, Laune und Körner haben, zügig an Main und Nidda entlang zurückzuradeln. Weitere Informationen gibt’s bei Tourenleiter Christian Martens, Telefon 06101 12 84 26.
Kreativ-Werkstatt
Montag, 15. Juni, 19 bis 21.30 Uhr, dasgute.haus, Wetzlarer Straße 20, Butzbach. Anmeldung per Mail an kreativdgh@gmx.deerwünscht.
Kreativität lebt vom Ausprobieren, vom Entdecken neuer Materialien und vom Austausch mit anderen. Genau dafür bietet die „Kreative Ideen-Werkstatt“ im dasgute.haus in Butzbach den passenden Raum. Einmal im Monat treffen sich kreative Köpfe um gemeinsam zu werkeln, neue Techniken kennenzulernen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht das perfekte Ergebnis, sondern der kreative Prozess und der gegenseitige Austausch. Ob Papier, Holz, Ton, Farben, Formen oder Stifte – die Teilnehmenden können unterschiedliche Materialien erkunden und ohne Druck kreativ werden. Die Kursleitung bringt zu jedem Termin eine neue Inspiration sowie passendes Material mit, sodass Interessierte auch ohne eigenes Projekt direkt loslegen können. Diesmal steht das Arbeiten mit schnell trocknendem Ton auf dem Programm: Dabei entstehen kreative Pflanzenstecker für Balkon, Garten oder Zimmerpflanzen. Wer bereits an einem eigenen Werkstück arbeitet, ist ebenfalls willkommen und kann die offene Werkstatt-Atmosphäre nutzen, um daran weiterzuarbeiten.
Klimaschutzkonferenz
Dienstag, 16. Juni, 15 Uhr, Plenarsaal des Kreishauses, Europaplatz, Friedberg. Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis zum 15. Juni per E-Mal an https://wetteraukreis.de/wetterauer-klimaschutzkonferenz-anmeldung erbeten.
Der Wetteraukreis lädt zur Klimaschutzkonferenz ein. Dieses Mal steht der „natürliche Klimaschutz“ im Fokus. „Natürlicher Klimaschutz bezeichnet alle Maßnahmen, bei denen die Natur selbst dabei hilft, das Klima zu bewahren. Wälder, Moore, Wiesen und Flüsse speichern Kohlendioxid, kühlen die Umgebung und bieten Tieren und Pflanzen Lebensräume. Wer Wälder schützt oder Flussläufe renaturiert, hilft, das Klima langfristig zu stabilisieren – ohne teure Technik, einfach durch die Kraft der Natur“, heißt es in der Einladung. Es gibt Impulse zum Fokusthema, beispielsweise zu Hintergründen und Fördermöglichkeiten zum Aktionsprogramm „Natürlicher Klimaschutz“, Best-practice-Beispiele aus Kommunen und, in Vorbereitung der Landesgartenschau Oberhessen 2027, Empfehlungen für die naturnahe, klimafreundliche Gestaltung des eigenen Gartens. Zudem bietet sich auf dem „Markt der Möglichkeiten“ an zahlreichen Infoständen Gelegenheit für den Austausch mit Initiativen und Akteuren.
Netzwerktreffen Ortenberg
Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr, dasgute.haus, Haus an den Salzwiesen, 1. OG, Am Orlespfad 1, Ortenberg.
Das gute.haus lädt zum Kennenlernen und zum Netzwerktreffen der Landerlebniswochen für den Netzwerkknoten Ortenberg ein. Der Abend soll dazu dienen, die Arbeit und die Ideen rund um die gemeinnützige Genossenschaft dasgute.haus eG vorzustellen. Es gibt Raum zum Kennenlernen, Austauschen und gemeinsamen Planen zukünftiger Projekte und Formate. Die dasgute.haus eG ist mehr als „nur“ ein Familienzentrum. Sie versteht sich als Träger, der Raum für mehr Begegnung und Beteiligung über alle Generationen hinweg schaffen möchte. Organisiert als gemeinnützige Genossenschaft lädt sie zum Mitwirken und Mitgestalten ein. Wie dies gedacht ist, was in den kommenden Wochen geplant ist und wie neue Ideen für die Region umgesetzt werden können, stellen an diesem Abend Vorstandsmitglied Dr. Agnes Model und Standortkoordinatorin Teresa Neite vor.
Repair-Café Friedberg
Donnerstag, 18. Juni, 17 bis 19.30 Uhr, Junity, Burgfeldstraße 19, 61169 Friedberg.
Unter dem Motto: „Wegwerfen – nein danke!“ gibt das Repair-Café Friedberg alten und kaputten Gegenständen eine zweite Chance um sie so vor der Mülltonne zu bewahren. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen bei dem Versuch die „liebgewonnen“ Haushaltsgegenstände zu reparieren. Damit alte Computer nach dem „Aus“ für Windows 10 nicht auf dem Elektroschrott laden, wird gezeigt, wie vorhandene Geräte weiter genutzt werden können. Die freiwilligen IT-Unterstützer helfen beim Upgrade mitgebrachter IT auf Windows 11, der Neuinstallation von Windows 11, dem Umzug von Windows auf neue Hardware oder der Installation von Linux als ebenbürtige Alternative. Die Reparaturen und Hilfestellungen im Repair-Café sind kostenfrei. Eine wertschätzende Spende wird gerne angenommen.
Donnerstag, 18. Juni, 15 bis 16 Uhr, dasgute.haus, Wetzlarer Straße 20, Butzbach. Eintritt frei, Spende willkommen
Menschen, die sich mit Themen rund um Vorsorge, Krankheit, Sterben und Begleitung beschäftigen, informiert eine erfahrene Hospizfachkraft des Hospizdienstes Wetterau von über die vielfältigen Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige. Die offene Beratung richtet sich an alle, die Fragen zur Vorsorgevollmacht haben, sich über palliative Begleitung informieren möchten oder Orientierung in der herausfordernden Lebenssituation, einen schwer kranken Menschen zu begleiten, suchen. Besucherinnen und Besucher erhalten Antworten auf ihre Fragen, hilfreiches Informationsmaterial und die Möglichkeit, Themen anzusprechen, für die im Alltag oft wenig Raum bleibt.
Ausstellung „Weltwanderer“
Freitag, 19. Juni 2026, 19 Uhr, Galerie der Trinkkuranlage, Ernst-Ludwig-Ring 1, Bad Nauheim. Bis 2. August, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 11 bis 18 Uhr.
Der Kunstverein Bad Nauheim zeigt die Ausstellung „Weltwanderer“ mit Werken von Jürgen Strasser. Strasser ist ein künstlerischer Fotograf. Er lebt als autonomer, visueller Künstler in Wiesbaden und Worpswede. 2015 gründete er die „RWA Photo Triennale Worpswede“, deren Direktor er bis heute ist. 2021 übernahm er auch die Gesamtleitung und künstlerische Leitung der Wiesbadener Fototage. Jürgen Strasser findet seine Motive und Bildideen überall auf der Welt. Als Fotograf verwebt er seine Stadtlandschaften zu einem faszinierenden Beziehungsgeflecht, in dem man sich verirren, aber auch mit Gewinn wieder herausfinden kann. In dieser Ausstellung werden auch seine neuesten Werke gezeigt.
Das Foto gehört zur Serie Maybe Tomorrow von Jürgen Strasser.
One Day Choir
Samstag, 20. Juni, 15 bis 18 Uhr, Ernst-Dondorf-Haus, Bergstraße 10, 61191 Rosbach. Teilnahmegebür: 10 Euro. Anmeldung per Email an nilani.stegen@ekhn.de.
Die Evangelische Kirchengemeinde Rosbach und Rodheim zum One Day Choir ein. Unter der Leitung von Dekanatskantorin Nilani Stegen haben alle Musikbegeisterten – unabhängig von Vorkenntnissen – die Möglichkeit, in einem Chor mitzusingen und gemeinsam den Song „Another Love“ von Tom Odell mehrstimmig zu erarbeiten und zu erleben. Beim One Day Choir steht der Spaß am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt. Nach einem Stimm- und Körper-Warm-up wird der Song Stimme für Stimme einstudiert. Dabei wird nicht nur die Musik, sondern auch der Text und seine emotionalen Schlüsselstellen erkundet. Am Ende wird die Performance aufgenommen. Begleitet wird der Chor von Mark Schwarzmeyr am Klavier. Zwei Wochen vor dem Event erhalten alle Teilnehmenden die Noten, um sich mit dem Song vertraut zu machen. Perfektion ist nicht das Ziel – die Freude am Singen steht im Vordergrund.
Wildpflanzenexkursion
Samstag, 20. Juni, 14 Uhr, Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr, Treffpunkt jeweils: Spielplatz am Ritterweiher, Bad Vilbel. Anmeldung per E-Mail an botanik@naturfreunde-bv.de oder Tel: 06101–497327 erforderlich. Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen.
Ungewöhnliche Pflanzen mit seltsamen Namen und erstaunlichen Eigenschaften sind Themen der Wildpflanzen-Exkursion der Naturfreunde Bad Vilbel. Wer kennt den Wald-Ziest, die Mücken-Händelwurz oder den Odermennig? Was hat die Flockenblume mit Flocken zu tun und was klappert am Klappertopf? Naturinteressierte sind eingeladen dies herauszufinden. Die Exkursion dauert etwa 2 Stunden und führt über eine Strecke von etwa 3 Kilometern. Da die Strecke auch über unbefestigte Wege führt, wird festes Schuhwerk empfohlen.
Musikfest in Büdingen
Am 21. Juni 2026 findet in Büdingen erstmals die Fête de la Musique statt. Die Veranstaltung wird laut Ankündigung von Dieter Egner jedes Jahr am längsten Tag des Jahres in über 1000 Städten weltweit und in Deutschland an über 160 Orten gefeiert wird. Die Idee stammt aus Frankreich und hat sich zu einem internationalen Festival entwickelt, das Menschen aus allen Ecken der Welt zusammenbringt, um die Kraft und die Freude der Musik zu feiern. Auch die Büdinger Partnerstadt Loudéac ist mit dabei.
Die Musik- und Kunstschule und die Stadt Büdingen wollen dieses nicht
kommerzielle Festival gemeinsam auf mehreren Bühnen in der Altstadt
organisieren. Weil 2026 der 21. Juni auf einen Sonntag fällt, hoffen die Veranstalter auf viele Teilnehmer und Besucher. Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Musiker der Region: Sänger, Instrumentalisten, Chöre, Bands und Orchester, die sich an diesem Sonntag auf einer der Bühnen oder auch ohne besonderes Equipment zwischen 14 und 22 Uhr vorstellen wollen.Live-Videoschaltungen zwischen der Bretagne und Oberhessen sind geplant, zumal der Büdinger Chor „Singerellas“ mit seiner Dirigentin Katharina Padrok in Frankreich auftreten wird.
Die Organisatoren möchten bis Ende März ein vorläufiges „Lineup“ stehen haben, um die weitere Planung der Bühnen, Technik und Infrastruktur angehen zu können.
Interessierte sollten sich n über die Mailadresse der MuKS anmelden
oder weitere Informationen abfordern: info@muks-buedingen.de.
Fête de la Musique am 21. Juni in Büdingen
Wanderung zur Odenwälder Weininsel
Sonntag, 21. Juni, 8.40 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof Bad Vilbel. Anmeldung per E-Mail an unter wandern@naturfreunde-bv.de. Für Nichtmitglieder kostet die Teilnahme 5 Euro.
Die Wanderung der Naturfreunde Bad Vilbel in den nördlichen Odenwald, genauer gesagt nach Groß-Umstadt, ein kleines aber feines Weinbaugebiet – genannt die Odenwälder Weininsel. Vom Bahnhof Bad Vilbel geht es mit der S6 nach Frankfurt und von dort weiter mit dem Regionalzug. Durch die Fachwerkgassen von Groß-Umstadt geht es in die Weinlage Herrnberg und weiter durch Streuobstwiesen mit Hecken, Wäldchen und Feldern. Die Blicke schweifen zur Veste Otzberg, zur Skyline von Frankfurt und dem Taunus. Die Strecke beträgt etwa 13 Kilometer mit 350 Höhenmetern.
Rentenberatung
Montag, 22. Juni, 16.30 bis 17.30 Uhr, dasgute.haus, Wetzlarer Straße 20, Butzbach. Eintritt frei, Spende willkommen
Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung, Ines Lang, ist während des Beratungscafés in dasgute.haus zu Gast. Sie unterstützt sie Besucherinnen und Besucher bei Fragen rund um die gesetzliche Rente, erklärt Rentenauskünfte, hilft bei der Klärung von Versicherungszeiten und begleitet auf Wunsch auch bei der Antragstellung für Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrenten. Wer das Angebot nutzen möchte, sollte seinen Personalausweis sowie eventuell bereits vorhandene Rentenunterlagen mitbringen.
Feierabend-Radtour mit Einkehr
Donnerstag, 25. Juni, 18 Uhr, Treffpunkt: Bücherdenkmal an der Büchereibrücke, Bad Vilbel. Anmeldung per E-Mail an rad@naturfreunde-bv.de
Die Naturfreunde Bad Vilbel laden Radfahrbegeisterte zu einer gemeinsamen Feierabendradrunde ein. Die Tour umfasst etwa 25 Kilometer und führt durch die schöne Umgebung rund um Bad Vilbel. Auf dem Rückweg wird eingekehrt, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Live-Musik beim Bauernmarkt
Freitag, 26. Juni, ab 17 Uhr, Platz vor der Adolf-Reichwein-Halle, Rosbach.
Der Bauernmarkt wird mit Live-Musik untermalt, die vom Kultursommer Mittelhessen unterstützt wird. Sebastian Bogensperger trägt mit seinere markanten, außergewöhnlich tiefen Stimme Songs, die zwischen 60er-Jahre-Soul, Reggae und modernem Singer/Songwriter-Sound schweben – immer mit einer Prise Humor und einer gehörigen Portion Groove. Seit über zwei Jahrzehnten ist der Sänger und Multiinstrumentalist auf Deutschlands Bühnen zu Hause. Er spielte als Sänger bei Boppin’ B, als Bassist bei den Waikiki Beach Bombers und stand mit der Neuen Philharmonie Frankfurt auf großen Konzertbühnen. Doch seine größte Stärke zeigt sich, wenn er alleine oder im Duo auftritt – nur mit Stimme, einer selbstgebauten Hybrid-Gitarre (halb Bass, halb Gitarre) und einem Looper bewaffnet.
Starke Frauen im Friedberger Landratsamt
Bis Dienstag, 30. Juni im Friedberger Kreishaus, Europaplatz, Gebäude B, im Flur im ersten Stock. Montags bis mittwochs,
7.30 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags, 7.30 Uhr bis 18 Uhr, und
freitags, 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Eintritt frei. Kuratorin Karpinska gibt am 21. Mai ab 14 Uhr im Kreishaus weiterführende Informationen zu den porträtierten Frauen und ihrer Situation.
Ihr Blick strahlt Zuversicht aus – Zuversicht trotz der dramatischen Lage, in der sich ihr Heimatland seit vier Jahren befindet und die sie zur Flucht gezwungen hat. 14 ukrainische Frauen haben sich für ein Ausstellungsprojekt fotografieren und interviewen lassen.

Gemeinsam mit Yuliia Karpinska, Kuratorin und selbst Betroffene, eröffnete Landrat Jan Weckler die Ausstellung im Friedberger Kreis-
haus. Der Angriffskrieg, den Russland führt, ist regelmäßiger Bestandteil vieler Nachrichtensendungen. „Über einen solch langen Zeitraum besteht immer die Ge- fahr, dass Menschen mit Blick auf die Meldungen über dieses enorme Leid abstumpfen“, erklärte Weckler zur Eröffnung. „Besonders eindrücklich ist daher der von dieser Ausstellung gewählte Ansatz. Gibt er dem Grauen des Krieges im wahrsten Sinne des Wortes ein Gesicht und eine Stimme. Gleichzeitig spreche aus den Porträts der Frauen aber auch eine Hoffnung auf Zukunft für sich selbst und ihr Land. Es sei wichtig, weiter für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Initiative zur Ausstellung im Kreishaus ging von Myriam Gellner, Vorstandsmitglied der Flüchtlingshilfe Bad Vilbel, aus. Für das Projekt haben Yuliia Karpinska und ihr Team Interviews mit 13 Frauen geführt und deren Erlebnisse, Ängste und Hoffnungen während des Angriffs und ihrer Flucht nach Deutschland festgehalten. Kurzdarstellungen dieser
Gespräche zeigt die Ausstellung zusammen mit den Porträts der Frauen, aufgenommen von der Fotografin Karina Stepanian. Über QR-Codes an jeder Kurzdarstellung gelangt man zu den ausführlichen Interviews.









