Hin und Weg

Führung im Senckenberg-Museum

Freitag, 20. Mai, 14.50 Uhr. Treffpunkt: Foyer des Senckenberg-Museums, Frankfurt. Es gelten die üblichen Eintrittspreise. Anmeldung und weitere Infos per E-Mail an info@naturfreunde-bv.de

Die Naturfreunde Bad Vilbel laden zu einer Führung durch die Ausstellung im Senckenberg Museum „Meeresforschung, Riff und Tiefsee“ ein. Kurator Dr. Müller führt durch die Ausstellung. Treffpunkt ist um 14.50 Uhr im Foyer des Museums.

Frauen-Netzwerk für Demokratie

Samstag, 21. Mai, 10 Uhr. Infos und Anmeldung unter Tel. 06031-2511 oder E-Mail: frauenzentrum.wetterau@t-online.de.

Gemeinsam diskutieren Frauen aus verschiedenen Parteien und Parlamenten mit engagierten Wählerinnen, welche Themen für Frauen besondere Relevanz haben und wie sie in die Entscheidungsgremien eingebracht werden können. Ziel ist es, die Beteiligung von Frauen in der Politik zu stärken. Die Teilnehmerinnen wollen Informationen austauschen und gemeinsam Aktionen gestalten, sowie mit anderen Gruppen zusammenarbeiten. Weitere Interessentinnen sind herzlich eingeladen.

Dem Biber auf der Spur

Samstag, 21. Mai, 17 Uhr, Treffpunkt: „Alter Bahnhof“ Trais-Horloff“.

Mit eigenen Augen haben die wenigsten Menschen den Biber bisher gesehen. Eher zufällig kann man ihn in seinen Lebensräumen an der Horloff und angrenzenden Still-Gewässern jedoch entdecken. Aber die Spuren und Zeichen der Lebensweise des größten europäischen Nagetieres (bis 35 kg & 1,35 m Kopf-Schwanz-Länge) sind sichtbar. Mit seinen Dämmen und Burgen schafft er ein ausgeklügeltes Wasserstandssystem, was manchmal zu jedoch meist lösbaren Konflikten führt. In die faszinierende Welt des Bibers führt der Biologe Frank Bernshausen (Nabu Horlofftal) ein. Es besteht im Anschluß die Möglichkeit zur Einkehr am Inheidener/Trais-Horloffer See.

Christoph Weiherer im Alten Hallenbad

Samstag, 21. Mai, 19.30 Uhr, Altes Hallenbad, Haagstraße 29, Friedberg. Eintritt: 21 Euro. Karten gibt es Ticket-Shop an der Friedberger Burg oder im Internet unter ticket-shop-friedberg.de.

„Sag amol: Kommt da no wos, oder is des scho alls? Nein, es kommt noch eine Menge, singt Christoph Weiherer (Foto: Christian Kaufmann). „Un i leab!“ Philosophie in bayrischer Mundart kann das Publikum beim Auftritt des Münchners am genießen. Bei dieser Mischung aus Kabarett und Liedermacherei gibt es viele beschwingte Momente. Und da ist es nicht schlimm, wenn man als Hesse nicht immer gleich alles versteht. Mit seiner Gitarre und Mundharmonika kommt der 42-jährige nach Friedberg. Die langen blonden Haare und die großen, etwas melancholisch blickenden Augen täuschen. Weiherer hat es nicht so mit der Weichzeichner-Romantik. Er versteht sich als „Derblecker“, als „Boandlkramer“ – ein Hausierer, der dem Publikum die Dinge des Lebens recht drastisch darzustellen weiß. Seine Solo-Alben heißen „Scheiße schrein“ oder „A Liad, a Freiheit und a Watschn“. 2015 gründete der gebürtige Niederbayer die Combo „Weiherer und die Dobrindts“. Prompt bekam er den Nachwuchsförderpreis der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. Letztere muss da irgendetwas falsch verstanden haben. Denn im Wikipedia-Eintrag des Künstlers steht: „Der Weiherer macht keinen Hehl daraus, vom jungen Hans Söllner beeinflusst zu sein. Wie dieser besingt Weiherer Missstände in der Gesellschaft, Politik und Zwischenmenschliches.“ Manchmal sogar in leisen Tönen.

„Metamorphosen“ im Stadttheater

Samstag, 21. Mai, 19.30 Uhr, Stadttheater Gießen. Tickets: Hörplätze (6 Euro), sichtbehindert 17 Euro. Andere Tickets: 25 Euro und 31 Euro.

Ovids „Metamorphosen“ sind ein Who-is-Who der Antike: In seinen Mythen erzählt der Dichter vom ewigen Wandel und Neubeginn. Alle Sparten des Stadttheaters Gießen schaffen daraus ein einzigartiges Theatererlebnis, ein rauschhaftes Fest der Sinne, ein Wimmelbild voller Mythen und Alltagsbetrachtungen, Chorgesang und farbenreicher Musik, expressiver Sprache und tänzerischer Wucht. Der Stoff eignet

sich perfekt als Inspirationsquelle für die letzte große Premiere der 20-jährigen Intendanz von Cathérine Miville. Tom Peuckert hat dafür zehn Dramolette geschrieben, die ausgewählte Mythen ins Heute übersetzen. Ergänzt werden sie durch originale Ovid-Passagen, erläutert die Pressestelle des Theaters. Der gemeinsam von Regisseur Patrick Schimanski, dem Musikalischen Leiter Florian Ludwig, Ballettdirektor Tarek Assam und Chordirektor Jan Hoffmann mit den Kolleg:innen der Dramaturgie entwickelte Abend trägt dem Geist der Vorlage Rechnung, indem er ein vielgestaltiges Kaleidoskop universeller Geschichten entfaltet, in dem die einzelnen Bilder fließend ineinander übergehen. Das Bühnenbild von Lukas Noll lässt mit prägnanten Elementen wie einem organischen Garten eindrucksvolle Bilder entstehen. Die Kostüme von Heiko Mönnich changieren fantasievoll zwischen modern-alltäglichen und antikisierenden Motiven, verwandeln Menschen in Tiere, Pflanzen oder einen Sternenhimmel. Die musikalische Bandbreite, die Musiker:innen des Philharmonischen Orchesters Gießen teils im Graben, teils auf der Bühne musizieren, reicht vom 2. Jahrhundert nach Christus bis zu Neukompositionen: Eine enorme stilistische Bandbreite für Orchester und Opernchor, wozu auch improvisierte Klänge und a-cappella-Stücke gehören.

„Bittersüß“ als Open-air in Daubringen

Samstag, 21. Mai, 20 Uhr, Terrasse des Kulturcafés in Staufenberg-Daubringen (Kreis Gießen). Kartenwünsche unter karten@im-puls-staufenberg.de. Die Tickets kosten 15 Euro.

„Im-Puls“ (Kulturpolitischer Arbeitskreis Staufenberg“ ) wird wegen der großen Nachfrage und aufgrund des warmen Wetters die Musikcomedy „Locker vom Hocker“ mit der Gruppe „Bittersüß“ am Kulturcafé Daubringen als Open Air-Veranstaltung auf dem Platz hinter dem Kulturcafé (Friedhofstraße 11, Staufenberg-Daubringen) und nicht im Saal anbieten, berichtet „Im-Puls“ in einer Vorankündigung. Das Wetter wird, so wie es ausschaut, mit hohen Temperaturen mitspielen. Für den Fall, dass es gegen Abend etwas kühler werden sollte, werden die Organisatoren Decken vorhalten. „Bittersüß“: Zwei erstklassige Solistinnen an Klavierund Querflöte. Dazu eine temperamentvolle Sopranistin. Sie können mehr als „nur“ Musik machen. Immer publikumsnah und ideenreich machen sie Musikcomedy mit Genrefreiheit. Die selbst geschriebenen Stücke und parodierten Werke bedienen alle möglichen Musikstile. Zuletzt wird das ganze bespickt mit liebenswürdig-scharfzüngigen Wortwitz und herrlich komischen Kabaretteinlagen. (Foto: „Impuls Daubringen“).

Wanderung im Vorspessart

Sonntag, 22. Mai, 9 Uhr. Treffpunkt: Südbahnhof Bad Vilbel. Dort werden Fahrgemeinschaften gebildet. Anmeldung per E-Mail erbeten unter wandern@naturfreunde-bv.de

Die Naturfreunde Bad Vilbel wandern durch den landschaftlich abwechslungsreichen Vorspessart. Durch den Spessartwald vorbei am Kunstobjekt „Wabernde Welle“ geht es zur verwunschenen Barbarossaquelle und weiter durch den historischen Ortskern von Niederrodenbach. Zum Abschluss ist eine Einkehr im Naturfreundehaus Rodenbach eingeplant. Die Strecke beträgt 15 Kilometer mit geringer Steigung.

Internationales Frauencafé

Mittwoch, 25. Mai, 14 Uhr, Frauenzentrum Wetterau, Wintersteinstraße 3, 61169 Friedberg. Infos und Anmeldung Tel. 06031-2511 oder E-Mail: frauenzentrum.wetterau@t-online.de.

Mittwochs lädt das „Internationale Frauen-Café“ deutsche und ausländische Mitbürgerinnen zum Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Tee ein. Außerdem werden Informationen über Leben, Kultur und Veranstaltungen in der Wetterau geteilt. Neue Teilnehmerinnen sind willkommen.

Römertrum-Jubiläum

Donnerstag, 26. Mai (Himmelfahrtstag), 11 bis 15 Uhr, rekonstruierter Limesturm an der B 417 nahe Orlen. Infos info@zugmantel-cohorte.de

Vor 50 Jahren, im Mai 1972, wurde der rekonstruierte Limesturm feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Die Verwaltung für den Limesturm, Instandhaltung und Öffnung, hatte der Naturpark Rhein-Taunus übernommen und unter der Leitung des derzeitigen Geschäftsführers Andreas Wennemann, der zum Beispiel für die Illumination gesorgt hat. Ständige Gäste des Turms sind Fledermäuse im Dach des römischen Wachturms, der seltene Kaisermantel nimmt den Turm als Rückzugsort wahr und ist aufmerksamen Besuchern als orange farbener Schmetterling aufgefallen. Seit 2010 ist Dirk Augustini, Kommandeur der IG Zugmantel Kohorte, vom Naturpark Rhein-Taunus als Turmwart eingesetzt. Aus Anlass des Turmjubiläums öffnen Mitglieder der Zugmantel Kohorte am Himmelfahrtstag den Turm für Gäste.

Wie man Faschismus stoppt

Mittwoch, 25. Mai, 18.30 Uhr, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt. Anmeldung bis 23. Mai erforderlich per E-Mail an frankfurt-main@dgb-de.

Paul Masons Buch „Faschismus – Und wie man ihn stoppt“ ist druckfrisch erschienen. Der Autor stellt es im Gespräch mit dem Journalisten Claus-Jürgen Göpfert vor. Paul Mason (Foto) stammt aus der Industriestadt Leigh im Nordwesten Englands. Er ist Autor, Aktivist und vielfach ausgezeichneter Fernsehjournalist. In seinem Buch setzt er sich in drei Teilen mit Ideologie und Geschichtte des Faschismus auseinander. „Das ist auch, aber nicht nur, für Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen eine gewinnbringende Lektüre. Wir freuen uns deswegen sehr, Paul hier im Frankfurter Gewerkschaftshaus begrüßen zu dürfen“, heißt es in der Einladung. Das Gespräch wird in Englisch geführt und simultan ins Deutsche übersetzt.

Bio-Eier par excellence

Freitag, 27. Mai, 14.30 Uhr, Rosenhof Ruf, Bad Nauheim-Steinfurth. Der Rosenhof liegt 800 Meter südlich von Steinfurth in Richtung Wisselsheim. Nach den Trauerweiden biegt links ein asphaltierter Weg ab, der nach 200 m zum Rosenhof Ruf führt.

Das Netzwerk Wetterau-im-Wandel, das sich für nachhaltige Entwicklung in der Wetterau engagiert, lädt zu einer Exkursion zum Hühnermobil der Familie Werner Ruf in Bad Nauheim-Steinfurth ein. „In Deutschland wurden 2020 zwar nur noch 5,5 Prozent der Hühner in sogenannten Kleingruppen, einer etwas abgeschwächten Form der Käfighaltung, gehalten – mit weiter abfallenden Tendenz. Bei den dem Verbraucher drei geläufigen Formen dominiert jedoch die Bodenhaltung deutlich mit 62,4 Prozent gegenüber der Freilandhaltung mit 20,1 Prozent und der Bio-Haltung mit 12,0 Prozent. Bodenhaltung bedeutet aber, dass sich bis zu 9 Hühner eine Stall – Fläche von 1 Quadratmeter teilen, über ihre Kotgrube laufen und keinen Auslauf haben. Sie werden konventionell gefüttert. Ihre Infektionskrankheiten werden mit Medikamenten behandelt. Wird ein Huhn krank, bekommen meist alle Hühner im Stall aus präventiven Gründen ebenfalls Medikamente. Doch welche Alternativen gibt es zu einer solchen Bodenhaltung? Hühnermobile gehören mittlerweile schon fast zum Landschaftsbild in der Wetterau. Der Wandel von der quälenden Käfighaltung zur Freilandhaltung bei Hühnern findet seine beste Ausprägung im Hühnermobil, der einzigen Möglichkeit, dem „Rasenkiller Huhn“ immer wieder frisches Grün zu Teil werden zu lassen. Familie Ruf schaffte angeregt durch Sohn Manuel eines der ersten Hühnermobile der Wetterau an und ist auch jetzt Vorreiter mit der Aufstallung von Zweinutzungshühnern der Rasse Coffe and Cream von der Ökologischen Tierzucht GmbH. Eine neue Hühnerrasse, die wieder natürlicher gezogen wird und deren Hähne auch gemästet werden. Aber nicht nur heile Welt des Tierwohls, sondern auch Probleme wie Verkauf der Eier und Raubwild werden Thema bei der Führung sein“, heißt es in der Einladung.

Open-Air-Konzert „Dahoam und retour“

Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, Einlass und Bewirtung ab 18.30 Uhr, Freibad, Rotlippstr. 10, Ortenberg. Eintritt im Vorverkauf: 28 Euro, Studenten, Schüler, Auszubildende mit Ausweis: 25 Euro, Abendkasse 32 Euro. Vorverkauf: vorverkauf@ortenberg.net , Tel.:06046 – 7011

Die Stadt Ortenberg präsentiert die Musikgruppe Unterbiberger Hofmusik mit dem Programm „Dahoam und retour“ – ein furioser musikalischer Ritt rund um den Globus. In den ersten Sekunden scheint die Musik noch heimatlich verortbar, „typisch bayerisch“ glaubt man, und schon findet man sich jenseits der Alpen oder auch ganz woanders wieder. Seit über zwei Jahrzehnten überschreiten die Himpsls, zusammen mit hochkarätigen Gastmusikern, musikalische Grenzen und pflegen dabei eine unorthodoxe Kombination aus traditioneller Blasmusik mit Jazz und Einflüssen aus aller Herren Länder. Markenzeichen der Unterbiberger Hofmusik ist das virtuose Verschmelzen der Genres mit traditionell heimischer Volksmusik.

„Dahoam und retour“ lautet die Devise, unter der das sowohl musikalisch als auch kulturell aufsehenerregende Ensemble agiert. „Wir möchten mit unserer Musik Grenzen überwinden und Menschen und Kulturen einander näher bringen. Niemals hätten wir geglaubt, dass sich mit zwei, drei kleinen Schritten solch große kulturelle Entfernungen überbrücken lassen. Und dass die Ernsthaftigkeit unserer Auseinandersetzung mit anderen Kulturen nicht nur akzeptiert, sondern so freudig begrüßt wird, freut uns ungemein. – Wir fühlen uns als bayerische Musiker und musikalische Weltbürger gleichermaßen“, erklärt die Band. Armenien, Ägypten, Brasilien, der Balkan, Griechenland, Indien, die USA und Türkei heißen dann auch die musikalischen Stationen, die in den bayerisch-musikalischen Kosmos der Band Einlass gefunden haben. Länder, die das Ensemble auf Einladung bereist und mit deren Musikern und Menschen vor den Bühnen sie in engen Austausch und Kontakt getreten ist. Und in bester Tradition gelangt jedes ihrer Konzerte zu einem gemeinsamen Fest – Kulturen-, Generationen- und Genreübergreifend!

Vom Korn zum Brot

Samstag, 28. Mai, 10 Uhr, Bio-Vollkorn-Bäckerei Mulinbeck (Düdelsheim), Zugabfahrt in Hungen um 08:35 Uhr (Gemeinsame Hessentickets). Anmeldung erforderlich unter Tel. 0171/8490549.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ sagt der Volksmund. Aber gutes, vollwertiges Brot nährt und ist ein vorzüglicher Beitrag zur gesunden Ernährung. Den Weg vom rohen Korn zu genußfähigen Broten und anderen leckeren Spezialitäten aus der Backstube zeigt Bäckermeister Jonathan Kilb, händisches Mitbacken inklusive. Den Wert der Nahrung und ihrer gesundheitsfördernden sowie umweltbewußten Wirkung zeigt der erfahrene Bio-Bäcker auf und läßt so manches kulinarische Schmankerl entstehen – Verkostung inklusive (20 Euro inkl. Getränke).

Radtour zum Demokratiegarten

Dienstag, 31, Mai, 10 Uhr. Treffpunkt: Bücherdenkmal an der Bibliotheksbrücke, Bad Vilbel. Anmeldung mit Anschrift und Telefonverbindung ist erforderlich unter rad@naturfreunde-bv.de oder 0160-96858054.

Zum Demokratiegarten der Naturfreunde in Frankfurt führt die Radtour der Naturfreunde Bad Vilbel. Der Demokratiegarten ist ein Projekt der Naturfreunde Hessen. Am Naturfreundehaus im Frankfurter Gallusviertel wurde auf dem Außengelände ein Garten mit Hochbeeten angelegt. Zusammen mit Bewohnern des Stadtteils wird dieser bewirtschaftet. Der Projektleiter wird der Radgruppe Auskünfte zum Projekt geben. Die Tour führt zunächst zur Rumpenheimer Fähre, dort wird über den Main nach Dribb de Bach übergesetzt. Mit Flair am Fluss und Blick auf die Frankfurter Skyline geht es weiter und über eine Brücke ins Gallusviertel. Der Rückweg führt über den Rebstockpark an die Nidda. Die Strecke beträgt etwa 50 Kilometer. Teilnahmevoraussetzungen sind ein verkehrssicheres Fahrrad, geeignete Kleidung sowie Notfallwerkzeug/Flickzeug, Fahrradhelm, Verpflegung, Getränk, Ausdauer.

Benefizkonzert für die Tafel Büdingen

Sonntag, 5. Juni, 17 Uhr, St. Nikolai-Kirche, Altenstadt. Eintritt frei, Spenden kommen der „Tafel Büdingen“ zugute.

Die Altenstädter Umwelt- und Naturschutzverbände Bund und Nabu laden zum traditionellen Pfingstkonzert ein. Es singen und spielen die Bundespreisträger „Jugend musiziert“ Marlene Neuwirth (Klavier und Gesang), Elias Neuwirth (Fagott), Cornelia Neuwirth und die Musiker Dorothea-Warns Ventulett und Karl Ventulett (Fagott).Karl Ventulett war Solofagottist der Frankfurter Oper und bis vor einem Jahr Fagottlehrer von Elias. Das Programm wurde von der Familie Neuwirth und der Familie Ventulett gestaltet als „Drei-Generationen-Konzert“. Es umfasst 15 Musik- und Gesangsstücke aus dem Barock, der Klassik, der Romantik und des Impressionismus und verspricht einen abwechslungsreichen Querschnitt aus mehreren hundert Jahren Musikgeschichte. Es werden Kompositionen von J. S. Bach, G. Ph. Telemann, A. Vivaldi, G. Fr. Händel, W. A. Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdi, J. Brahms, R. Schumann, P. Hindemith, Cl. Schumann, M. Ravel und H. Purcell dargeboten. Die Spenden des Benefizkonzerts kommen der „Tafel Büdingen“ zugute. Getragen von der Evangelischen Kirche in Hessen Nassau verbindet die Tafel Büdingen die sinnvolle Verwendung und „Rettung“ von Lebensmitteln, die sonst von den Märkten weggeworfen würden, mit der Hilfe für bedürftige Menschen. „Verteilen statt vernichten“ ist das Motto. Begünstigt sind dabei alle Menschen in Notlage und geringem Einkommen, ob sie nun Deutsche Bürger sind oder Flüchtlinge und Asylsuchende aus Syrien, Afghanistan, Afrika etc. oder der Ukraine sind.

Themenwanderung „Mythos ‚deutscher Wald'“

Freitag, 10. Juni, 16 Uhr. Treffpunkt: Spielplatz am Ritterweiher, Bad Vilbel. Anmeldung per E-Mail an info@naturfreunde-bv.de

„Mythos ‚deutscher Wald‘“ ist das Motto einer Themenwanderung der Bad Vilbeler Naturfreunde. „Der Wald ist nicht nur ein äußerst spannendes und komplexes Ökosystem, sondern als ‚Deutscher Wald‘ auch ein ideologisch aufgeladenes Motiv. Schon seit der Romantik und vor allem im Nationalsozialismus diente er als Begründung einer untrennbaren Verbundenheit zwischen einer ‚deutschen Volksgemeinschaft‘ und der ‚deutschen Landschaft‘“, heißt es in der Einladung zu dem Waldspaziergang, bei dem die Naturfreunde d“ie gesellschaftspolitische symbolische Seite des Waldes“ aufzeigen wollen. „Naturschutz ist Heimatschutz?“ ist eine gefährliche Phrase, die von extrem rechten Gruppierungen genutzt wird und in ihren Ursprüngen bereits fremdenfeindliche Haltungen zum Ausdruck bringt. „Die Thematik des Waldes wird hierbei missbraucht, um völkische Ideen von Heimatliebe und dem Kampf gegen das vermeintlich Fremde zu verbreiten. Um zu schauen, wie ein fortschrittlicher Wald- und Umweltschutz aussehen kann, nehmen wir euch mit auf eine kleine Reise durch die Geschichte des Waldes. Der Workshop zeigt, dass es sich lohnt für einen sozialen, menschenbejahenden, demokratischen Natur- und Umweltschutz aktiv zu sein“, erklären die Naturfreunde Bad Vilbel. Da der Workshop als Waldspaziergang konzipiert ist, raten die Naturfreunde zu wetterfester Kleidung und festem Schuhwerk.

Ulrike Obenauer stellt im Kreishaus aus

bis Ende Juli, Foyer des Kreishauses, Europaplatz, Friedberg. Öffnungszeiten: montags bis mittwochs von 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung werden gebeten, sich am Empfang anzumelden.

Einen Ausschnitt ihres Schaffens der vergangenen 20 Jahre zeigt die Bleichenbacher Metallbildhauerin Ulrike Obenauer im Friedberger Kreishaus. Obenauer arbeitet mit Materialien, die für andere keinen Wert mehr haben. „Das Material verleiht mir Freiheit, weil ich es nicht verderben kann, es gleichsam ohne Wert ist. Den Wert, den es nachher bekommt, den erhält es durch meine Arbeit“, sagt die Künstlerin. Obenauer bevorzugt Verkleidungen von Schaltschränken oder Heizungsanlagen. Farbe und Materialbeschaffenheit inspirieren sie zu immer neuen Objekten. Einige fertigt sie schon seit vielen Jahren an, aber auch neueste Kreationen sind zu sehen. „In jeder Arbeit steckt auch ein Stück Geschichte“, sagt Obenauer. Beispielsweise in der Schale, die aus alten Nägeln zusammengeschweißt ist. Die sind beim Verbrennen alter Dachbalken angefallen. Reliefs und Wandobjekte, Briefhalter, aber auch figürliche Objekte, wie Fische und Seepferdchen, hat sie mit dem Plasmaschneider aus dem Altmetall gewonnen. Noch nicht so lange arbeitet Ulrike Obenauer mit Gedichten, die sie auf Metalltafeln herausarbeitet. Die sogenannten Elfchen werden in der Grundschule, aber auch im Fremdsprachenunterricht eingesetzt. Deren pädagogisches Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler über das eigene Dichten zur Kreativität anzuregen.

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