Die bundesweite Bewegung „Fridays for Future“ hat einen Wetterauer Ableger. Am Freitag, 20. September ab 11.30 treffen sich Erwachsene, Schülerinnen und Schüler am Friedberger Bahnhof, um dann in der Stadt für schnellere Maßnahmen gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Parallel dazu melden Eltern, dass sie die Gruppe „Parents for Future“ gegründet haben.
Große Maschinen roden in den nächsten Wochen auf rund 5000 Hektar die Zuckerrüben aus dem Wetterauer Boden. Die Früchte haben wieder unter der Trockenheit gelitten – aber die Ernte ist laut Anbau-Verband etwas besser als 2018
Bis wieder Züge zwischen Wölfersheim und Hungen fahren, wird noch etwas Zeit vergehen. Damit dies Realität wird, arbeiten die beiden Kommunen sowie der Landkreis Gießen und der Wetteraukreis eng mit den Verkehrsverbänden zusammen. Regelmäßig finden Arbeitssitzungen statt, um Einzelheiten zu besprechen, so auch kürzlich im Gießener Kreishaus. Horloffbahn weiterlesen →
Die Kinder kämpfen mit den Fridays for future-Demonstrationen gegen den Klimawandel an. Nun haben sich Wetterauer Eltern zusammengeschlossen, um ihren Nachwuchs dabei zu unterstützen. Diese Unterstützung sei eigentlich
selbstverständlich, denn eine Selbstverständlichkeit, „schließlich
sind die Erwachsenen maßgeblich für die Zukunft ihrer Kinder verantwortlich“, erklären die Parents for Future Wetterau und
rufen zur Demonstration während des weltweiten Klimastreiks am 20.
September 2019 in Friedberg auf. Parents for future weiterlesen →
Zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurden in Deutschland die letzten großen Räuberbanden zerschlagen. Auch in der Wetterau. Wer waren diese Räuber? Dieser Frage geht die Kleine Bühne Gambach in ihrem neuen Stück
„Heidenpeter“ nach. Anhand eines Schicksals zeichnet sich
Ungerechtigkeit und Ausgrenzung nach. Uraufführung ist am letzten
Oktober-Wochenende 2019. Wetterauer Räuber weiterlesen →
Wie heißt der teuerste deutsche Künstler der Gegenwart? Die „Wölfe“ können helfen. Das sind 16 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren, die sich im Kreis Gießen in der Kita in Pohlheim-Watzenborn-Steinberg der Lebenshilfe 73 Tage mit den Werken von sieben Künstlern der Moderne beschäftigt haben. Was dabei herausgekommen ist, zeigten sie ihren verblüfften Eltern und Freunden bei der Vernissage in ihrem Kindergarten in der Germaniastraße. Lebenshilfe-Kita weiterlesen →
Am Samstag, 12. September beginnen die Interkulturellen Wochen im Wetteraukreis. Über 26 Veranstaltungen sind dabei in mehreren Kommunen angekündigt. Was ist während dieser Zeit in Bad Nauheim los? Der Neue Landbote hat die Angebote zusammengetragen.
Kochen wird ebenfalls angeboten. Dabei steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt (Bild: pv).
Den Fuß nicht aufs Gaspedal drücken, sondern ihn zum Laufen benutzen:
Das Wandern, allein oder mit vielen gemeinsam ist erst im
bürgerlichen Zeitalter Mode geworden. Das und noch viel mehr kann
man dem wunderbaren, noch druckfrischen Buch „Auf Wanderschaft“
entnehmen. Es erwähnt zwar die IAA nicht, sondern befasst sich mit
zwei Füßen statt mit vier Rädern. Trotzdem schön, dass es noch
rechtzeitig zur IAA und der großen Demo am 14. September 2019 gegen
die Frankfurter Automesse erschienen ist. Als Kontrastprogramm
beleuchtet das Buch mit viel Sprachwitz nicht nur das Wandern in der
Natur, sondern auch das in der Stadt: Ziellos als Flaneur/Flaneuse
oder als Protestmarsch mit einem ideellen und konkreten Ziel. Buch übers Laufen weiterlesen →
Für Menschen mit Behinderung und chronischen Leiden hatten die Frankfurter Juden Ende des 19. Jahrhunderts das Gumpertz‘sche Siechenhaus eingerichtet. Birgit Seemann und Edgar Bönisch haben die Geschichte dieser Wohlfahrtseinrichtung in einem 260 Seiten starken Buch
nachgezeichnet. Es ist zugleich eine Geschichte jüdischen
Zusammenlebens und Mäzenatentums in der Main-Metropole. Das Buch
gibt einen anschaulichen Einblick in das Sozialleben der drittgrößten
jüdischen Gemeinde Deutschlands jener Zeit. Juden in Frankfurt weiterlesen →
Auf einem Privatgrundstück im Hungener Stadtteile Villingen hat am Samstag, 30. August 2019, die Rechtsrockband Kategorie C gespielt. Zuerst wollte die Rechtsrockband in einer Gaststätte in Wölfersheim spielen, das sei jedoch verhindert worden. Zum Ersatz-Veranstaltungsort auf einem abgelegenen Gartengrundstück in Villingen seien etwa 70-100 Rechtsrock-Fans gekommen, berichtet die Antifaschistische-Bildungsinitiaive (Antifa-BI). „Neonazis aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern waren vor Ort. Die Polizei war mit etwa 60 Beamt/innen da und hat den Neonazis sichtlich den Spaß am Feiern genommen“, so die Antifa-BI. Rechtsrock weiterlesen →