Um nicht zur weiteren Ausbreitung des Coronavirus beizutragen, wird die Diskussion der Bürgermeisterkandidaten heute Abend in Niddatal ohne Publikum stattfinden. Der Landbote hat sich dazu entschlossen, nachdem das Gesundheitsamt des Wetteraukreises heute Nachmittag dazu aufgerufen hat, auf größere Veranstaltungen zu verzichten. Die Bürgermeisterkandidaten werden nun ohne Publikum diskutieren. Der Landbote zeichnet die Diskussion auf und veröffentlicht sie am Donnerstag, 12. März 2020.
Wegen „der dynamischen Entwicklung und der sprunghaften Verbreitung des Coronavirus“ rät das Gesundheitsamt des Wetteraukreises von größeren Veranstaltungen mit vielen Menschen ab, heißt es in einer Pressemitteilung des Wetteraukreises. Der Kreisfeuerwehrverband habe seinen Kreisfeuerwehrverbandstag am kommenden Wochenende vorsorglich abgesagt, teilt Landrat Jan Weckler (CDU) mit. „Die Entwicklung ist hoch dynamisch“, sagt Wecker. Coronavirus weiterlesen →
Wie gut es tat, von den Tausenden in Berlin und Hamburg zu lesen, die Anfang März 2020 für eine Öffnung der Grenzen demonstrierten. Denn jetzt muss sich zeigen, dass die Reden über „Europäische Werte“ nicht nur Lippenbekenntnisse sind. Wenn sie von der Politik praktisch missachtet werden, so nutzen sie sich ab. Unsere Gesellschaft wird dann peu à peu verrohen und gegen das Leid anderer unempfindlich werden. Das Leid der Menschen an der türkisch-griechischen Grenze und auf Lesbos schreit zum Himmel. Deshalb darf unsere Regierung die bislang 140 Städte nicht blockieren, die ein Kontingent von Flüchtlingen aufnehmen wollen. Und deshalb muss die Europäische Union bewirken, dass möglichst
viele Länder ihre Grenzen öffnen, um Griechenland zu entlasten. Flüchtlinge weiterlesen →
Ein tierisches Vergnügen dürfte Katzenliebhabern der neue Krimi der Rockenberger Autorin Petra Zeichner bereiten. „Unter Waldpfoten“ spielt im Butzbacher Wald und am Winterstein. Eine Wildkatze spielt eine Schlüsselrolle. Zeichner unterstützt mit ihrem Krimi das Wildkatzenprojekt des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Hessen. Unter Waldpfoten weiterlesen →
Das KZ Katzbach in den Frankfurter Adlerwerken gilt als eines der schlimmsten Konzentrationslager der Nazi-Zeit. 1600 Zwangsarbeiter wurden hier 1944/45 misshandelt. Der DGB Frankfurt/Main fordert, dass endlich eine Gedenkstätte für das KZ Katzbach/Adlerwerke errichtet wird. „Es ist beschämend, dass 75 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus und 30 Jahre nach den ersten Versuchen zur Einrichtung einer Gedenkstätte für das KZ in den Adlerwerken überhaupt noch diskutiert werden muss, ob das angemessen ist“, erklärt der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks in einer Pressemitteilung. KZ Katzbach weiterlesen →
Im langen Streit um den bronzenen Pferdekopf aus römischer Zeit haben sich der Landwirt, auf dessen Grundstück der Pferdekopf gefunden worden war, und das Land Hessen auf einen Vergleich verständigt, teilt das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) mit. Wie hoch die Entschädigung für den Landwirt ist, verrät das Gericht nicht. „Über den Inhalt des Vergleichs ist Stillschweigen vereinbart worden“, teilt das OLG auf seiner Homepage mit. Waldgirmes weiterlesen →
Der Landbote hat eine neue Rubrik. In FiBüFeRa empfehlenLandbote-Autoren Filme, Bücher, Fernseh- und Radsiosendungen, die für die Leser in Rhein-Main und Mittelhessen interessant sind. Heute empfiehlt Landbote-Autorin Corinna Willführ das Hörspiel „Woyzek“. Büchner zum Hören weiterlesen →
Der Klimawandel, mangelnde Pflege, geringe Wirtschaftlichkeit und Unwissenheit der Bevölkerung gefährden die ökologisch wichtigen Wetterauer Streuobstwiesen. Zu diesem Ergebnis kommt Melanie Jakob, Bachelorstudentin der Hochschule Geisenheim University. Unterstützt vom Naturschutzfonds Wetterau hat sie die Streuobstwiesen zwischen Vogelsberg und Taunus untersucht. Streuobstwiesen weiterlesen →
Die Kunstgeschichte besinnt sich zunehmend darauf, dass auch Frauen bedeutende Werke schufen. Die Frankfurter Schirn zum Beispiel zeigt bis zum 24. Mai die Ausstellung ‚Fantastische Frauen‘ mit Werken von Surrealistinnen, die bislang im Schatten ihrer berühmten männlichen Kollegen standen. Ich möchte an zwei Beispielen aus der Welt der Arbeit zeigen, dass auch hier Frauen Geschichte schrieben. Gewählt habe ich den Streik von 8000 Textilarbeiterinnen in Crimmitschau /Sachsen im Jahr 1903/04 und den von 14000 Textilarbeiterinnen in Lawrence/Massachusetts im Jahr 1912. Beidesmal ging es den Frauen nicht nur um bessere Arbeitsbedingungen und -löhne, sondern auch um ein schöneres Leben. Um Brot und Rosen also. Das Lied „Brot und Rosen“ entstand damals in Amerika, es wurde zu einer Hymne des Internationalen Frauentages am 8. März. Frauentag weiterlesen →