Schlagwort-Archive: Wetterau

Landesgartenschau

2027 in Oberhessen

Die Kommunen Kommunen in Oberhessen haben sich erfolgreich um die Landesgartenschau beworben. Das hessische Kabinett hat am Dienstag, 18. Mai 2021 entschieden, dass der Verein Oberhessen den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2027 erhält, teilt Staatsministerin Lucia Puttrich mit. Landesgartenschau weiterlesen

Dorf-Akademie

Arbeiten wo ich daheim bin

von Corinna Willführ

Die Dorf-Akademie geht zum zweiten Mal online. Das kostenlose Bildungsangebot versteht sich als „Plattform zur Dorfentwicklung und Teilhabemöglichkeit“ für alle Menschen in den 17 Kommunen der Leader-Region Wetterau/Oberhessen. Darüber hinaus bietet es Ehrenamtlichen die Möglichkeit, Qualifizierungsangebote zu bestimmten Themen zu erlangen. Während der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ist eine Teilnahme nur virtuell möglich. So auch am Dienstag, 9. Februar 2021, wenn es um das Thema „Landoffice – Arbeiten, wo ich daheim bin“ geht. Dorf-Akademie weiterlesen

Hochwasser

Kein Schutz für Büdingen und Dauernheim

Im Wetterauer Hochwasserschutz ist noch einiges zu tun – das bewies am Wochenende die Flut in der Büdinger Altstadt. Nun stellt sich die Frage, welche Konsequenzen aus dieser Katastrophe gezogen werden. Wer ist schuld daran? Und wer zahlt den Schaden? !–more–>

Gegen Hochwasser fehlen noch Dämme

Auf Schäden in Millionenhöhesitzen all jene Menschen, deren Keller und Wohnungen in Büdingen und anderen Orten der östlichen Wetterau bei der Flut am 29. Januar 2021 nass wurden. Die meisten müssen sie selber verkraften. Nach einer Schätzung des Umweltbundesamtes hat nur etwa jeder dritte Haushalt eine Elementarschaden-Versicherung, die auch die Kosten von Überflutungen abdeckt.

Der Eichelbach bei Schotten wurde Ende Januar 2021 plötzlich zu einem reißenden Wildwasser.

Der Wetterauer Kreistag beschloss am 3. Februar 2021 einstimmig ein Nothilfeprogramm, nach dessen Genehmigung Privatleute auf Antrag Flutschäden bis zu 30 000 Euro anmelden können. Davon würden maximal 30 Prozent vom Staat übernommen. Zugleich ruft der Kreis zu Spenden für die Flut-Betroffenen auf.

Für den Schutz vor Hochwasser in den oft nah an Flüssen gebauten Orten der Wetterau sei man ansonsten nicht zuständig, heißt es beim Landratsamt in Friedberg. Wo welche Dämme und Rückhaltebecken notwendig sind, entscheidet letztlich eine Abteilung des Regierungspräsidiums in Darmstadt.

Der Staat muss keine Schäden ersetzen

Wenn eine Siedlung überflutet wird – was in Zeichen des Klimawandels immer häufiger droht – ist der Staat grundsätzlich nicht zum Schadenersatz verpflichtet. Das sagt Joachim Arnold. Er ist Vorstheher der Wasserverbände Nidda und Nidder-Seemenbach. Das sind freiwillige Zusammenschlüsse der Flussanlieger-Kommunen. Die Wasserverbände haben in den letzten Jahrzehnten große und teure Schutzbauten in die Landschaft gestellt, die anfangs heftig umstritten waren. Und nun werden sie in den höchsten Tönen gelobt, weil viele Städte ohne diese Bauten überflutet worden wären. Gemeint sind der Nidda-Stausee bei Schotten, Rückhaltebecken bei Lich, Ulfa und im Eichelbachtal, das Rückhaltebecken bei Düdelsheim.

So sah es am 29. Januar 2021 in vielen Gebäuden der östlichen Wetterau aus.

Die jüngsten Fluten zeigen, dass zwei weitere Wasserschutz-Bauten in der Wetterau so schnell wie möglich umgesetzt werden müssen. Sie sind schon seit vielen Jahren auf der Agenda: Ein Staubecken am Seemenbach oberhalb von Büdingen. Und Flutdämme im Tal der Nidda bei Dauernheim. Schon 2015 standen beide Projekte im 173 Seiten starken „Hochwasserrisikomanagementplan für das Gewässersystem der Nidda“, vorgelegt vom Darmstädter Regierungspräsidium. Das Papier ist geduldig; allerdings mahnt Verbandsvorsteher Arnold jetzt zur Aktion. Gerade für das Büdinger Rückhaltebecken stehe der Lackmustest an: „Es müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.“

Bei Büdingen fehlt ein Rückhaltebecken

Seit Jahren befasst sich der Wasserverband Nidder-Seemenbach laut Arnold mit diesem notwendigen Becken. Manche Büdinger forderten laut Arnold aus Naturschutzgründen zwei kleinere Becken, nachdem sie erfuhren, dass der nötige Damm zwischen Büdingen und der Kläranlaen im engen Tal rund 15 Meter hoch und 290 Meter breit werden muss. Er habe schließlich an Tagen wie dem vorigen Freitag eine Million Kubikmeter zu stauen. Selbst dann müsse der Seemenbach noch bei einem Jahrhundert-Hochwasser – im Fachjargon der Wasserbauer HQ100 genannt – rund 27 Kubikmeter pro Sekunde abführen.

Nach einem Gutachten einigte sich der Verbandsvorstand im vorigen Herbst auf den Bau eines Rückhaltebeckens, so Arnold. Nun laufen die Voruntersuchungen zu einem Planfeststellungsverfahren. Und in näherer Zukunft müssen alle Gemeinden und Städte an den Gewässern zwischen Kefenrod und Bad Vilbel entscheiden, ob sie einen Förderantrag stellen und auch selber Geld für den millionenschweren Becken-Bau aufbringen wollen. Das, so Arnold, ist das gemeinsame Interesse der Kommunen. Aber keiner könne sie zu dieser Investition verpflichten. Selbst wenn alle zustimmen, dürften nach Arnolds Schätzung bis zur Fertigstellung mehrere Jahre verstreichen.

Die uralte Hainmauer konnte Büdingen nicht mehr schützen

Wenn es ums Geld geht, droht der Hochwasserschutz ohnehin leicht unterzugehen. Schon im vorigen Jahrzent bot der Wasserverband der Stadt Büdingen laut Arnold an, ein Rückhaltebecken für überschüssiges Wasser aus dem Kälber und dem Pferdsbach zu bauen. Das habe die Stadt Büdingen mit der Unterschrift des Bürgermeisters Erich Spamer 2018 abgelehnt.

Und wer ist für das Funktionieren der uralten Hainmauer verantwortlich, die Büdingen am Freitag nicht mehr vor dem Hochwasser schützen konnte? Die Kreisverwaltung wollte gestern dazu keine Stellung beziehen. Der Wasserverbands-Vorsteher Joachim Arnold hält die Stadt Büdingen für zuständig. Auch wenn sie nach der Flut rechtlich wohl nicht zu Schadenersatz herangezogen werden könne. Es wäre wohl gut gewesen, wenn sich die Stadtverwaltung mit dem Haus Ysenburg als Mauer-Besitzer auf die Instandhaltung der Mauer geeinigt hätte.

Für den Hochwasserschutz von Dauernheim ist derweil noch kein Planfeststellungsverfahren terminiert. Ranstadts Bürgermeisterin Reichert-Dietzel mahnte gestern auf Facebook den Bau von Flut-Hindernissen durch den Wasserverband an. Dafür waren bis 2018 schon einmal 2,1 Millionen in den Investitionsplan des Wasserverbandes eingestellt worden. Doch die Rückhaltefläche müsste laut Arnold auch die Wiese eines Privateigentümers einbeziehen, der damit nicht einverstanden sei. Bis sich das alles kläre, werde noch Zeit vergehen.

Reiseführer

Merian wirbt für Frankfurt und Umgebung

Von Corinna Willführ

Es ist die achte Ausgabe, die der Merian-Verlag der Stadt Frankfurt widmet. Erstmals stellt diese schon im Titel „Frankfurt & Rhein-Main“ nicht nur die Metropole vor, sondern auch Ziele in der Region, die „Lust am Reisen“ machen sollen. Eben wie es das Anliegen der Merian-Hefte ist.

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Tag der Regionen

Literarisches, Kulinarisches, Sportliches

Führungen, Märkte, Lesungen und Wanderungen undvieles mehr gehört zum Programm des bundesweiten „Tag der Regionen“. Zahlreiche Termine gibt es vom 25. September bis 11. Oktober 2020 auch in Hessen von der Wetterau bis zum Vogelsbergkreis. Tag der Regionen weiterlesen

Familienspiel Celtic

Spielerisch in die Welt der Kelten

Das Spiel „Celtic“ soll das Leben der Kelten spielerisch näher bringen nd für die Wetterau als Heimat des Keltenfürsten werben. Es wurde von der Friedberger Spiele-Schmiede Pegasus entwickelt. Schirmherrin des Spiels ist die Wetterauer Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch. Die tourt durch die Wetterauer Grundschulen und stellt dort das Spiel vor. Familienspiel Celtic weiterlesen

Menschen der Wetterau

Interessante Leute einfühlsam beschrieben

von Bruno Rieb

Wichtige, interessante und originelle Wetterauer stellen die Landbote-Autoren Corinna Willführ und Klaus Nissen in ihrem Buch „Menschen aus dem Wetteraukreis“ vor. Mit 24 Porträts bringen sie den Lesern Leute nahe, die Theater spielen, die Umwelt schützen, sich für Einwanderer engagieren, Musik machen, Kultur schaffen oder Unternehmen leiten. Der Fotograf Dirk Ostermeier hat dazu eindrucksvolle Schwarzweißfotos von den bedeutenden Wetterauern gemacht. Menschen der Wetterau weiterlesen

Wetterau

Ach, wie schön

Wunderbar ist die Wetterau im Film „Wetteraukreis gold.richtig“ anzuschauen. Zu schöner Musik huschen 90 Sekunden kurz beschauliche Bilder von der Landschaft zwischen Vogelsberg und Taunus über den Bildschirm. „Der Wetteraukreis ist für Erholungssuchende aus ganz Deutschland gerade jetzt die goldrichtige Adresse: Schöne Landschaften, tolle Kulturdenkmale und regionaler Genuss“, schreibt der Kreis zu dem Film. Wetterau weiterlesen