Es ist die achte Ausgabe, die der Merian-Verlag der Stadt Frankfurt widmet. Erstmals stellt diese schon im Titel „Frankfurt & Rhein-Main“ nicht nur die Metropole vor, sondern auch Ziele in der Region, die „Lust am Reisen“ machen sollen. Eben wie es das Anliegen der Merian-Hefte ist.
Unterstützung in der Pandemie für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen: Die Beschäftigten des Landkreises Gießen haben ganze Berge von Päckchen, Geld- und Sachspenden für die Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“ gespendet, die obdachlosen Menschen hilft.
Etwa 200 Päckchen als Spenden
Die Initiative im Landratsamt hatte Lea Härtel ergriffen, die im Gesundheitsamt arbeitet, berichtet die Pressestelle des Landkreises. Sie hatte aus der Zeitung von der ehrenamtlichen Aktion des Gießeners Markus Machens und seines Helferteams erfahren und mit Unterstützung der Verwaltungsleitung um Landrätin Anita Schneider einen Aufruf zum Spenden gestartet.
Mit großem Erfolg: Viele Sach-, Geld- und Schuhkartonspenden gingen ein, aus denen sich letztlich knapp 200 bunte Päckchen ergaben. Darunter 183 fertig gepackte Pakete, zwölf Päckchen mit Winterkleidung, eineinhalb Umzugskisten mit Hundefutter, dazu Isomatten, Süßigkeiten, Einwegmasken und selbstgemachte Alltagsmasken. Dazu kamen aus Annerod viele selbstgeschriebene Karten von Kindern.
Hilfe mit notwendigen Dingen des Alltags
„Ohne die Mithilfe der vielen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären wir nicht auf so viele Spenden gekommen. Ich bin echt glücklich und dankbar, wie viele sich in ihrer Freizeit beteiligt haben“, sagte Lea Härtel. Ein großes Dankeschön im Namen des Kreisausschusses und des Verwaltungsteams gab es außerdem von Landrätin Anita Schneider: „Es ist toll, wenn jemand auf diese Weise Initiative ergreift. Eine wirklich schöne Idee.“ Das Projekt „Nikolaus im Schuhkarton“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, obdachlose Menschen mit den nötigsten Dingen des Alltags zu versorgen.
Titelbild: Lea Härtel vom Team der Kreisverwaltung Gießen (r.) ergriff die Initiative und startete mit Unterstützung der Verwaltungsleitung einen Aufruf, um die Aktion „Nikolaus im Schuhkarton“ zu unterstützen. Ein großes Dankeschön für das Engagement gab es von Landrätin Anita Schneider. (Foto: Landkreis Gießen)
Wer in Amsterdam keine Werbung will, klebt nichts auf seinen Briefkasten. Wer Werbung will, klebt einen Sticker „Werbung, ja bitte“ darauf. Dieses ‚Opt-in‘-System soll auch bei uns gelten, das wollen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Verein ‚Letzte Werbung e.V.‘ Sie sammelten an die 97.000 Unterschriften unter einen offenen Brief, den sie am 11. Dezember 2020 der Bundesjustizministerin übergeben haben. Beraten wurden sie dabei von Stefan Gäth, Professor für Abfall- und Ressourcenmanagement an der Uni Giessen.
Fünf Hühner zogen kürzlich mit Zaun, Stall und Futter für zwei Wochen in das Außengelände der Lebenshilfe-Kita in Lich-Eberstadt (Kreis Gießen) ein. „Die Kinder hatten täglich viel Freude beim Füttern, Beobachten, Streicheln und Eier einsammeln. Jedes Kind durfte ein Ei mit nach Hause nehmen“, sagt die Kindertagesstätten-Leiterin Christine Schäfer.
Der Landkreis Gießen erlässt eine weitere Allgemeinverfügung zum Schutz vor dem Coronavirus und sieht darin eine nächtliche Ausgangssperre vor. Damit kommt der Landkreis dem erweiterten Eskalationskonzept des Landes Hessen zur Eindämmung der Pandemie nach.
Die sieben Impfstraßen im Obergeschoss des Heuchelheimer Einrichtungsmarktes Roller sind jetzt fertiggestellt. Sobald das Land Hessen grünes Licht gibt, wird dort gestartet.
Für Mut und Freude sorgen in der von Problemen geprägten Vorweihnachtszeit 24 Chöre aus der Limburger Region. Sie haben eine Benefiz-CD mit dem Titel „Der Männerchor Adventskalender“ aufgenommen.Zahlreiche Advents- und Weihnachtslieder sind darauf zu hören.
Der Landkreis Gießen und die Kommunen rufen dazu auf, vom Coronavirus betroffene Pflege- und Seniorenheime zu unterstützen. Gibt es in einer Einrichtung Infektionen, drohen durch die Quarantänemaßnahmen schnell Engpässe in der Pflege und Betreuung alter Menschen.
Er wünsche sich „ein regelmäßiges Erscheinen des Folker bis zu seinem Lebensende“, wird der Liedermacher Hannes Wader auf der Internetseite der Musikzeitschrift zitiert. Der Wunsch scheint nicht erfüllt zu werden: der Folker steht vor dem Aus. Er ist ein Opfer der Coronapandemie.
Etwas stolz ist Jörg Theimer vom Leichtathletik-Zentrum Gießen (LAZ) schon: „Wir haben es als einziger Verein in Mittelhessen gewagt, etwas Virtuelles zu machen.“ Will sagen: Der Gießener Silvesterlauf findet wie gewohnt am 31. Dezember statt, das Datum ist das gleiche, die Startzeiten und die angebotenen Strecken auch, gelaufen wird wie immer durch Feld und Wald – nur die Organisation ist diesmal etwas anders. Gießener Silvesterlauf weiterlesen →