Fotoshow von Markus Mauthe
Der Fotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe lädt bei freiem Eintritt zu einer multimedialen Fotoshow in Friedberg, Oberursel und Frankfurt ein. Hier die Termine und die Beweggründe des Fotografen.

Im Jahr 233 verwüsteten Germanen die blühende römische Provinz im Rhein-Main-Gebiet. Kaiser Maximinus Thrax verfolgte sie mit 30 000 Mann bis ins nördliche Niedersachsen. Danach ließ er hohe Mauern um Dieburg, Nida, Ladenburg und andere Städte bauen. Die Straßen und die Limes-Kastelle im Rhein-Main-Gebiet wurden erneuert – das Geld dafür holte sich Maximinus von den Reichen. Das wurde ihm zum Verhängnis. Der Archäologe Egon Schallmayer schilderte am 18. März 2016 in Dieburg neue Erkenntnisse über den Herrscher. Römer köpften den Kaiser weiterlesen
Die Bankiers-Familie Wertheimber und der Industrielle Werner Reimers haben Bad Homburg im frühen 20. Jahrhundert geprägt. Das wirkt bis heute nach. Das Stadtarchiv erinnert an diese Menschen und ihre Häuser im neuesten Band „Aus dem Stadtarchiv“. Er ist mit fünf Themen und 224 Seiten besonders umfangreich und informativ. Sie prägten Bad Homburg weiterlesen

Von den 236.024 Wahlberechtigten in der Wetterau haben 121.955 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. 7.218 haben einen ungültigen Stimmzettel abgegeben, entweder absichtlich oder weil sie mit dem komplizierten System des Kumulierens und Panaschierens nicht zurechtkamen. Weil jeder Wähler und jede Wählerin 81 Stimmen zu vergeben hatten, konnten insgesamt 8.850.417 Stimmen vergeben werden. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,7 Prozent, genau zwei Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Mehr Wähler als 2011 weiterlesen

Vor fünf Jahren ging das Atomkraftwerk von Fukushima in die Luft. An diese Katastrophe erinnert das Anti-Atombündnis „Querstellen“ in Friedberg. Am 12. März 2016 zwischen 9.30 und 13.30 Uhr findet man die Aktivisten am Infostand auf der Kleinen Freiheit an der Kaiserstraße. Sie rechnen mit dem Besuch militanter Gegner. Plakate gegen Atomkraft weiterlesen
Seit zwei Jahren betreibt der schottische Künstler Andrew Ward in der Taunusgemeinde Wehrheim ein offenes Atelier. In seiner „School of Seeing“ stellen neun seiner Schüler aus der „Donnergruppe“ ihre Zeichnungen aus. Bei der Vernissage trank man Apfelwein. Und hörte sich dazu die Abenteuer des Wehrheimer Dichters Olaf Velte an. Andrew Ward in Wehrheim weiterlesen
In der Nacht zum 24. Februar 2016
beschädigten Unbekannte gegen 1.15 Uhr drei Scheiben einer
Asylbewerberunterkunft An der Linde in Nieder-Florstadt mit
faustgroßen Zierkieselsteinen. Zwei der Fenster im Erdgeschoss gingen zu Bruch. Keiner der 18 gemeldeten Bewohner wurde dabei verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro, berichtet die Friedberger Polizei. Der fremdenfeindliche Übergriff war zu befürchten, meint die Antifa-BI.

Von Michael Breuer

Grenzsicherung und Einwanderung bei den Römern beleuchtete der Neue Landbote im ersten Teil dieser Serie. Im zweiten gab es ein Interview mit dem römischen Grenzsoldaten Lucius Aenaeus Seneca. Und jetzt befragt Landbote-Redakteur Bruno Rieb seinen Kollegen Klaus Nissen, wie er auf die Wahnsinns-Idee kam, einen Wanderführer für den Limes zu schreiben. Der ist nämlich gerade erschienen. Auf den Limes! – Teil 3 weiterlesen
Als ich 1989 als syrischer Flüchtling in Kanada eintraf, war die Situation in meiner Heimat bei weitem nicht so schlimm wie jetzt. Ich hatte einige Monate in Gefängnissen in Syrien und Libanon verbracht. Ich durfte vorher nicht reisen, und der Militär-Geheimdinest zwang mich zweimal pro Woche bei ihm vorzusprechen. Er wollte, dass ich zu seinem Mitarbeiter wurde, der die eigenen Freunde und die Benutzer der Bücherei, in der ich damals arbeitete, verriet. Entsprechend misstrauisch wurden die Menschen in meinem Umfeld. Sie wandten sich von mir ab. Emigration ist Abenteuer weiterlesen