Wer war Friedrich Kellner, nach dem in Laubach eine Straße benannt ist? Er war ein mutiger Mensch, der von 1939 – 1945 Tagebuch schrieb. Er gab ihm den Titel „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne“ und versteckte es im Geheimfach eines Schrankes in seiner Wohnung. Die lag im ersten Stock des Laubacher Amtsgerichtes. Friedrich Kellner war Justizinspektor und über ihm wohnte der Amtsrichter. Am 4. November 1970, vor 45 Jahren, starb Kellner im Krankenhaus Lich. Antifaschismus weiterlesen →
Einer preist Vitamintabletten gegen Krebs an, ein anderer behauptet: „Ein Krebs, der geliebt wird, gibt auf.“ Das Spektrum der für esoterische Gesundheitsprodukte werbenden Referenten beim rechtsgewirkten Querdenken-Kongress in Friedberg (Hessen) reicht von lächerlich über kurios bis gefährlich. Gegen Querdenken weiterlesen →
„Wir haben die größten völkischen Aufmärsche seit 1945“, stellte Jutta Ditfurth am Mittwochabend, 21. 10. 2015, in der Friedberger Stadthalle fest. Die Halle wird in wenigen Tagen selbst Ort einer Versammlung von Verschwörungstheoretikern, Esoterikern, Rassisten und Nationalisten sein. Ditfurths Vortrag gehört zum Veranstaltungsprogramm gegen diesen sogenannten Querdenken-Kongress. Gegen Querdenken weiterlesen →
„Moderner Antisemitismus, Querfront und völkische Bewegung“ ist das Thema eines Vortrages von Jutta Ditfurth (Foto) am 21.10.2015 in der Stadthalle in Friedberg (Hessen). Der Vortrag ist Teil des Programms, mit dem sich die Stadt gegen den sogenannten Querdenken-Konreß wehrt. Gegen Querdenken weiterlesen →
Gehört ein Klassentreffen der Jahrgänge 1953/54 in die Rubrik „Alles Gute“? Schauen wir mal, wie sich die Versammlung betagter Ex-Schüler hier macht. Alles Gute weiterlesen →
Kann man in einem Gesicht lesen? Sicher spiegeln sich momentane Regungen wie Wut oder Freude in ihm. Aber von der Physiognomie auf die Persönlichkeit schließen, das kann verdammt schiefgehen. Schließlich gab es ja wirklich mal Heiratsschwindler. Gerade das Geheimnis, wie sich unser Ich äußert, hat KünstlerInnen seit je zu Selbstporträts angestachelt. So hat der expressionistische Maler Karl Schmidt-Rottluff an die 70 Selbstbilder hinterlassen. Sie sind nun im Museum Wiesbaden zu sehen, überdies etliche Selbstporträts seiner Malerkollegen von Feininger bis Nolde. Karl Schmidt-Rottluff weiterlesen →
Wo hört die Kritik an der Politik Israels auf und beginnt der Antisemitismus? Uwe Hartwig, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer und Stephan Kolb, Bad Nauheimer Lokalhistoriker, der zwei Bücher über die jüdische Gemeinde der Kurstadt geschrieben hat, diskutierten darüber. Antisemitismus weiterlesen →
Wie kann sich die Wetterau im Wettbewerb der europäischen Regionen behaupten und welche Rollen spielt sie in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main? Damit beschäftigen sich zwei Veranstaltungen in den nächsten Tagen. Metropolregion weiterlesen →
Am 10. Oktober war der Internationale Tag gegen die Todesstrafe. Gut, dass es diesen Tag gibt, weil er uns ein wenig vor dem Verdrängen schützt. Auch wenn mein Freund A. immer noch in der Todeszelle in Texas sitzt. Besonders traurig finde ich es, dass nicht nur autoritäre Regimes diese mittelalterliche Strafe anwenden, sondern auch eine Reihe amerikanischer Bundesstaaten. Denn stand nicht die Wiege der Menschenrechte in den USA? Gegen Todesstrafe weiterlesen →
Die Republik hat die groesste Demonstration der vergangenen zehn Jahre erlebt. Über 250000 Menschen – laut Polizei 150000 – demonstrierten am Samstag, 10. Oktober 2015, gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA.