Alle Beiträge von Klaus Nissen

Afrika-Fest in Lißberg

Am Pfingst-Wochenende

Immer am Pfingstwochenende findet ein  Open-Air-Festival mit afrikanischer Musik  auf der Burg Lißberg bei  Ortenberg statt.  Am Pfingst-Wochenende, dem 19. und 20. Mai 2018, kann man Musik hören, tanzen und trommeln.

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Alltag im Bergwerk

Fußpilz statt Staublunge

Von Klaus Nissen

Mit Hacke und Schaufel förderten Bergleute bis 1962 die Wetterauer Braunkohle aus kilometerlangen Stollen. Es war nass und gefährlich. Später räumten riesige Schaufelbagger die Landschaft aus. Jetzt zeugen nur noch große Seen und das Wölfersheimer Energiemuseum von dieser Zeit. Alltag im Bergwerk weiterlesen

Braunkohlebergbau

Alte Fotos werden digitalisiert

Von Klaus Nissen

Im Energiemuseum von Wölfersheim im Wetteraukreis bereitet Yvonne Günter alte Bergbau-Fotos für die Nachwelt auf. Um das Energiemuseum kümmert sich eine Truppe älterer Herren, die den Untertage-Braunkohlenbergbau noch selbst erlebt haben. Braunkohlebergbau weiterlesen

Vertriebene Störche

Vorwürfe gegen Ovag und  Wasserverband

Von Klaus Nissen

Es hätte nicht sein müssen, findet Wilhelm Fritzges. Der langjährige Vorsitzende der Natur- und Vogelschutzgruppe Lindheim ist richtig sauer. Zum einen flutete der Wasserverband Nidder-Seemenbach jüngst ohne Not das Naturschutzgebiet „Im Russland“, schimpft Fritzges. Dabei gingen mindestens sechs Kiebitz-Gelege unter – und das Nest des einzigen Brachvogel-Brutpaares in Hessen. Zum anderen beseitigt die Ovag Storchennester auf den Strommasten.

Vertriebene Störche

Am Freitag, den 13. April 2018 regnete es mächtig. Das Wasser bedeckte schnell die Wiesen im  Rückhaltebecken des Seemenbachs bei Düdelsheim in der Wetterau. Es hätte noch mehr aufnehmen können – doch der Seemenbach wurde nicht weiter gedrosselt. So flutete er schnell auch das unterhalb zwischen Lindheim und Hainchen liegende Naturschutzgebiet „Im Russland“. Die Vogelschutzgruppe betreut da 40 Hektar Wiesen. Ihr

Zeitungsfusion

Wetzlardruck und Gießener Anzeiger

Die Fusionswelle auf dem hessischen Zeitungsmarkt geht weiter. Die VRM Holding aus Mainz („Mainzer Allgemeine“, „Wiesbadener Kurier“, „Wiesbadener Tagblatt“) will über ihre Tochterfirma „Gießener Anzeiger“ bei der Wetzlardruck GmbH („Wetzlarer Neue Zeitung“) als neuer Mehrheitsgesellschafter einsteigen.

Noch eine Zeitungsfusion

Die bisherigen Gesellschafter sollen über eine Beteiligungsgesellschaft am Unternehmen beteiligt bleiben. Das Kartellamt muss der Übernahme noch zustimmen, meldet der Verlag des Gießener Anzeiger. Die VRM hatte in den letzten Jahren bereits unter anderem den Gießener Anzeiger und das Darmstädter Echo übernommen. Eine andere Zeitungsfusion geschah zum  1. April 2018 in Frankfurt. Da übernahm die Münchener Ippen-Gruppe die Frankfurter Neue Presse und die Frankfurter Rundschau mitsamt der Mörfelder Societäts-Druckerei.  Der Neue Landbote berichtete darüber hier.

Die Deutsche Journalisten Union in der  Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sieht ihre Befürchtungen bestätigt, dass die Pressevielfalt in Hessen immer weiter abnimmt. „Bis auf wenige Ausnahmen gehören fast alle hessischen Tageszeitungen bald ganz oder mehrheitlich entweder zur VRM oder zur Ippen-Gruppe“, stellt Manfred Moos von ver.di Hessen fest. Nun gehe es darum, betriebsbedingte Kündigungen in den Verlagsbetrieben und der Druckerei zu vermeiden und den Erhalt der redaktionellen Unabhängigkeit der übernommenen Zeitungstitel zu sichern.

Bei Wetzlardruck erscheinen die Wetzlarer Neue Zeitung, das Herborner Tageblatt, die Hinterländer Zeitung, das Weilburger Tageblatt sowie Dill-Post und Dill-Zeitung. Das Unternehmen verfügt auch über eine eigene Zeitungsdruckerei und Zeitungslogistik in Wetzlar. Das Unternehmen wurde 1982 gegründet. Die Wurzeln des Gießener Anzeiger sind noch älter: Er erschien 1750 zuerst als Gießener Wochenblatt und ist somit laut Wikipedia die viertälteste deutsche Zeitung. 

Laut Gießener Anzeiger entsteht durch die Übernahme der auflagen- und umsatzstärkste Zeitungsverlag in Mittelhessen. Die Zeitungen des neuen Gemeinschaftsunternehmens haben demnach eine Auflage von täglich 95 000 Exemplaren. Hinzu kommen Anzeigenblätter in hoher sechsstelliger Auflage. Die VRM bringt  den Gießener Anzeiger in den neuen Konzern ein, zu dem auch die Titel Oberhessische Zeitung, Lauterbacher Anzeiger, Usinger Anzeiger und Kreis-Anzeiger gehören.

Insgesamt sind von den Fusionsplänen knapp 400 Beschäftigte der beiden beteiligten Verlagshäuser in Wetzlar und Gießen betroffen, hinzu kommt eine hohe Zahl von Zeitungszustellern. An dem neuen Unternehmen ist die VRM Holding GmbH & Co. KG aus Mainz beteiligt sowie die Schnitzler Verlags-und Kinne Beteiligungs-GmbH aus Wetzlar. Die Beteiligungsgesellschaft Rossano-Eifinger wird als Gesellschafter von Wetzlardruck ausscheiden.

Hans Georg Schnücker, Sprecher der VRM-Geschäftsführung und Vorsitzender des hessischen Zeitungsverlegerverbandes (VHZV), betont die Notwendigkeit von Fusionen: „Mit der Investition in eine neue noch leistungsstärkere Gruppe können wir für die Menschen in der Region nachhaltig unabhängigen Journalismus anbieten -eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben dieser Zeit.“

„Wir haben die wirtschaftlichen Herausforderungen in den letzten Jahren gut gemeistert und können mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden sein. Allerdings führen die deutlich veränderten Mediennutzungsgewohnheiten sowie die Dynamik globaler, digitaler Märkte dazu, dass Medienunternehmen zunehmend nur im Verbund eine handlungsfähige Rolle im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden einnehmen können“, äußert sich Wetzlardruck-Geschäftsführer Michael Emmerich zur Transaktion. Unklar bleibt vorerst, was sie für die Beschäftigten und für die Struktur der zugehörigen Blätter bedeutet.  „Ich denke, wir können wechselseitig von unserem Know-how profitieren“, beurteilt GAV-Geschäftsführer Michael Raubach den Entschluss.

In der neuen Konstellation erscheinen künftig neben dem Gießener Anzeiger und der Wetzlarer Neuen Zeitung weitere neun Tageszeitungen zwischen Haiger und Lauterbach sowie zwischen Biedenkopf und Usingen. Die Gesamtauflage aller Lokalzeitungen der neuen Gruppe beträgt mehr als 95.000 Exemplare. Darüber hinaus erscheinenAnzeigenzeitungen mit einer Gesamtauflage von mehr als 500.000 Exemplaren in der Wochenmitte und mehr als 270.000 Exemplaren am Wochenende. Die Online-Dienste der Gruppe erzielen über 6 Mio. Seitenaufrufe im Monat, meldet das Unternehmen.

 

Zukunft von FR und FNP

Was der neue Besitzer plant

Seit dem 1. April 2018 gehören die Frankfurter Rundschau und die Frankfurter Neue Presse zum Zeitungsreich des Münchener Verlegers Dirk Ippen. Sein Neffe und Nachfolger Daniel Schöningh gab am 16. April einige Hinweise, wie es mit den beiden Zeitungen weitergeht. Zukunft von FR und FNP weiterlesen

Spielbauer und Kontrabass

Viel los im Theater Altes Hallenbad

Das Trio Caro Kiste Kontrabass gastiert am Freitag, 20. April 2018 im Theater Altes Hallenbad an der Friedberger Haagstraße. Und am Samstag überrascht Peter Spielbauer mit der Erkenntnis: „Alles ist Bürste!“ Los geht es jeweils um 19.30 Uhr.

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Wohnprojekt Ilbenstadt

Hofladen, Café und 70 Wohngenossen

Von Klaus Nissen

Im Dezember 2017 hatten die Freiburger Investoren der Oekogeno-Genossenschaft den Bau von 30 Wohnungen auf dem Klosterhof neben der Basilika in Niddatal-Ilbenstadt angekündigt.  Nun informierten sie die Ilbenstädter über Details. Die hörten zu, applaudierten – und nannten Probleme.

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Über Influencer

So wurde Romy Wölfl berühmt

Von Klaus Nissen

Die Influencerin Romy Wölfl schaffte es, über das Internet zur bekanntesten und beliebtesten Karbenerin zu werden.  Abseits traditioneller Medien machen Influencer Werbung für Waren und Dienstleistungen . Und sammeln dabei eine riesige Gefolgschaft ein.

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Ausländerbehörde Friedberg

Der Frust entlädt sich jetzt in einer Demo

Von Klaus Nissen

Lange Wartezeiten, fehlende Dolmetscher,  und Abzocke bei Gebühren bemängeln der Friedberger Ausländerbeirat und das Internationale Zentrum. Versuche, die Situation zu verbessern, seien gescheitert. Für den 15. März 2018 ruft man deshalb zu einer Demonstration vor der Wetterauer Kreisverwaltung auf.

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