Fast 200 Besucher kamen jüngst zu einer NPD-Veranstaltungen in Büdingen, bei der Bands der Rechtsrock-Szene wie „Die Lunikoff-Verschwörung“, „Oidoxie“ und „Germanium“ auftraten. „Dreh- und Angelpunkt der rechtsextremen Szene ist die Musik“, weiß die Antifaschistisch Bildungs-Initiative (Antifa-BI) und lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, 17. Januar 2019, in der die Entwicklung des Rechtsrock dargestellt und die Ereignisse um das von der NPD organisierte Konzert aufgearbeitet werden sollen. Gegen Rechtsrock weiterlesen →
In ihrem neuen Roman „Mittagsstunde“ beschreibt Dörte Hansen das nordfriesische Landleben ab den 1950er Jahren. Landbote-Autor Jörg-Peter Schmidt, der selbst oft mit seiner Familie in der Gegend um Husum weilt, ist begeistert. „Selten hat mich ein Buch so beeindruckt“, sagt er. Hier ist seine Rezension. „Mittagsstunde“ weiterlesen →
1949 ist Peter Hartung geboren, im Dezember 2018 starb er. Das Leben des in Norddeutschland aufgewachsenen und im Wetteraukreis gestorbenen Umweltpolitikers ist ein Stück bundesdeutscher Zeitgeschichte. Aus Anlass seines Todes am 26. Dezember 2018 folgt hier ein Porträt, das erstmals im August 1997 in der Frankfurter Rundschau erschien. Peter Hartung weiterlesen →
Schlechte Nachrichten zur Amsel (Foto) bringt die Zwischenbilanz der Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ des Naturschutzbundes (Nabu) Hessen. Um 28 Prozent sei der Bestand zurückgegangen. Und die Zählung wird verlässlicher, den es beteiligen sich so viele Vogelfreunde wie noch nie. Laut Nabu „deutet sich erneut ein Rekord an“. Stunde der Wintervögel weiterlesen →
Der Wetterauer Grünen-Politiker Peter Hartung ist tot. Über Jahrzehnte setzte sich Hartung, Jahrgang 1949, in seiner Heimatstadt Nidda, im Wetteraukreis und darüber hinaus für den Erhalt guter Lebensbedingungen ein. Seit den frühen 90er Jahren war er ein vehementer Streiter gegen Lärm und Feinstaub aus der Produktion der Hornitex-Spanplattenwerke. Für sein Engagement sollten Peter Hartung und die „Bürgerinitiative für gute Luft in Nidda, Bad Salzhausen und Umgebung“ in 1998 den Wetterauer Umweltschutzpreis erhalten. Vorgeschlagen von der Jury des Preisgremiums. Allerdings abgelehnt vom Kreisausschuss. Peter Hartung ist tot weiterlesen →
Wer durch den Wettenberger Ortsteil Wißmar fährt, nimmt die Kirche zunächst nicht besonders wahr. Doch sie ist etwas außergewöhnliches inmitten der dörflichen Atmosphäre mit viel Fachwerk an den Häusern. Von außen fallen höchstens ihre hohen Rundbogenfenster auf, aber von innen ist die Architektur dieses spätklassizistischen hessischen Kulturdenkmals etwas ganz besonderes. Seit 30 Jahren finden die Wettenberger Winterkonzerte in dieser Kirche statt. Das nächste Konzert am 6. Januar um 17 Uhr präsentiert vor allem Werke von Händel, Bach und Vivaldi. Trompete, Violoncello und Orgel erklingen. Winterkonzerte weiterlesen →
Nur noch acht bis zehn Asylbewerber kommen derzeit jede Woche in die Wetterau. Die Unterbringung und Betreuung der mehr als 2000 Geflüchteten im Kreis wird ab 2019 neu geregelt, kündigte die Sozialdezernentin Stefanie Becker-Bösch beim Plenum der Wetterauer Flüchtlingshelfer an. Die Unterstützer nannten dabei auch aktuelle Probleme – und Projekte, die die Integration beschleunigen. Es geht vor allem um Jobs für Leute wie Rostam Fazeli, der mit seiner Familie vor dem Terror der Taliban aus Afghanistan nach Wöllstadt floh. Flüchtlingshilfe weiterlesen →
Wölfersheims Gemeindevorstände und Rewe-Vertreter verweigerten Kritikern des Logistiklagers das Mikrofon. Eine Beteiligung der Bürger sei wohl nicht erwünscht, schimpften die Grünen nach der Bürgerversammlung vom 18. Dezember 2018 in Berstadt. Die umstrittene Bebauung von 30 Hektar besten Ackerlandes mit Rangierplätzen und einem Hochregallager führt auch zu Streit zwischen den Gemeinden Wölfersheim und Echzell. Die bis zu 35 Meter hohe und gut 100 000 Quadratmeter umfassende Lagerhalle soll Anfang 2021 gebaut werden. Rewe-Lager bei Berstadt weiterlesen →
Fast jeder Versuch, sich seinem Vater zu nähern, habe ihn zu seinem Verteidiger werden lassen, habe ihn „an den Rand des rechten Sumpfes“ geführt, schreibt Hans-Jürgen Mülln in seinem Buch „Zerrissen im Land der Dichter und Henker“. Sein Vater hatte von 1942 bis 1945 der Waffen-SS angehört. Mit seinem Buch will Mülln dazu beitragen, „diesen schrecklichen Abschnitt der deutschen Geschichte nicht zu verdrängen, sondern daraus zu lernen. Besonders in Zeiten wie diesen, in denen sich vieles zu wiederholen scheint“. Antifaschismus weiterlesen →