Ostschule Gießen

228 Schüler in Gießen in Quarantäne

An der Ostschule in Gießen sind nach einer Covid-19-Infektion 228 Schüler der Jahrgangsstufe 12 in Quarantäne. Es ist die vierte Schule im Landkreis Gießen mit bestätigten Coronainfektionen.

Schülerin infiziert

Bislang waren in dem mittelhessischen Landkreis von der Corona-Problematik die Burgschule und die Anne-Frank-Schule jeweils in Linden sowie der Gießener Alexander-von-Humboldt-Schule in der Stadt Gießen betroffen. Nun hat das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen Kontaktpersonen nach einer bestätigten Covid-19-Infektion an der Ostschule in Gießen ermittelt. Aus diesem Grund wurden Schulverbot und Quarantäne für die gesamte Jahrgangsstufe 12 mit insgesamt 228 Schülerinnen und Schülern bis einschließlich Dienstag, 1. September 2020 angeordnet, teilt der Kreis mit.

Am Freitag, 28. August 2020 wurde die Infektion einer Schülerin bekannt. Zudem besteht ein weiterer Verdachtsfall. Da der Unterricht nicht in festen Klassenverbänden, sondern im Kurssystem erfolgt, steht der genaue Umfang des Kontakts der Infizierten zu anderen Personen innerhalb des Schuljahrgangs zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend fest. Das Gesundheitsamt steht in Abstimmung mit der Schulleitung, dem Staatlichen Schulamt sowie der Stadt Gießen als Schulträger.

Alle betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erhalten bis 1. September eine Rückmeldung durch das Gesundheitsamt, ob über diese Frist hinaus Quarantäne erforderlich ist und ob Tests notwendig sind. Eine direkte Information aller Schülerinnen und Schüler erfolgte durch die Schulleitung.

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