Kleinere Bäckereien werden in Hessen immer seltener. Der Petterweiler Bäckermeister Franz Eckert hat seinen Laden längst geschlossen. Nun versorgt der Hinnerbäcker schräg gegenüber die Leute mit Broten aus seiner Berstädter Großbäckerei. Filialisten und Supermärkte graben vielen „kleinen“ Bäckern den Umsatz ab. „Stetiges Wachstum ist unumgänglich“, sagt Hinnerbäcker-Chef Kai Steinhauer. Trotzdem sieht der Wetterauer Innungs-Obermeister Uwe Rumpf gute Perspektiven für Familienbetriebe. Wenn sie in ihrem Handwerk auf bestimmte Dinge achten. Immer weniger Bäcker weiterlesen →
Rupert Kronenberger hütet in seinem Rodheimer Fachwerkhaus Schätze, die andere Leute schon vor Jahrzehnten weggeworfen haben. Wer ihn besucht, taucht schnell in die eigene Kindheit ein. Und merkt, dass die heutigen Kinder in einer ganz anderen Welt leben. Der Sammler weiterlesen →
Der „Landbote“ empfiehlt Geschenke. Der Autor Klaus Nissen meint: Gemeinsame Aktionen in frischer Luft sind gerade nach den bewegungsarmen und kalorienhaltigen Festtagen sinnreich und spaßbringend. Man kann im Limes-Wanderführer stöbern. Und gleich im Januar zur Premieren-Tour von Butzbach-Münster zum Schrenzer aufbrechen. Nissen macht ein konkretes Angebot. Geschenkt weiterlesen →
Jetzt ist es also doch passiert. Und mit Glanz und Karacho. In wenigen Monaten ist es im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe zu sehen: Der Beat wird museal. Eine Kulturbewegung, die ab Mitte der 1950er Jahre zuerst Nordamerika in Unruhe versetzt hat und im Anschluss weite Teile der westlichen Welt. Dass sie auch uns in Deutschland erreicht, ist Ingrid und Reinhard Harbaum aus Göttingen zu verdanken. Sie haben mit ihren altaQuito-Publikationen die literarische Welt bereichert. Besuch bei altaQuito weiterlesen →
Harald Fiedler leitete bis Ende Oktober den Deutschen Gewerkschaftsbund in Frankfurt, Wiesbaden und Umgebung. Jetzt ist der 65-Jährige Rentner. Bei seiner Verabschiedung würdigten hochrangige Politiker Fiedler als gewieften Kenner und Akteur bei politischen Auseinandersetzungen. Der Neue Landbote befragte den frischgebackenen Privatmann, wie er die Konsequenzen der amerikanischen Präsidentenwahl einschätzt. Was Trump bedeutet weiterlesen →
Sie halten die Bundesrepublik für eine Firma und die Deutschen für deren Angestellte oder gar Sklaven. Nach Ansicht der „Reichsbürger“ ist das Deutsche Reich juristisch noch nicht erloschen. Sie weigern sich, Steuern und Gebühren zu zahlen. Gibt es „Reichsbürger“ auch in Wetterau und Vogelsberg? Der Landbote machte sich auf die Suche. Reichsbürger weiterlesen →
Mit Lulo Reinhardt beehrte am 21. Oktober 2016 ein Weltmusiker das Alte Hallenbad in Friedberg. Der 55-jährige Gitarrenvirtuose ist ein Großneffe des legendären Django Reinhardt (1910 – 1953), der den europäischen Jazz mitbegründete. Doch Lulo hat einen ganz eigenen Stil. Lulo Reinhardt weiterlesen →
Lokaljournalismus im Netz gibt es vielerorts. „Aber bisher hat noch keiner ein tragfähiges Geschäftsmodell gefunden“, sagt Manuel Conrad. „Wir gehören zu denjenigen, die sehr nahe dran sind.“ Die Plattform des 32-jährigen Betriebswirtschaftlers und des Informatikers Meik Schwind aus Mainz heißt „Merkurist“. Schon wenige Monate nach dem Start betreiben die Firmengründer neben Mainz und Wiesbaden auch in Frankfurt Online-Ausgaben mit angestellten Redakteuren. Ein Besuch im Gründerzentrum von Mainz-Gonsenheim zeigt, in welchen finanziellen und journalistischen Dimensionen der Merkurist unterwegs ist. Digitale Lokalzeitung weiterlesen →
Bei Wohnbach in der Wetterau sollen im Jahr 2017 vier Windmasten entlang der A45 entstehen. Gut drei Kilometer entfernt steht die markante Burg Münzenberg, die einst Kuno, dem Kämmerer der staufischen Kaiser gehörte. Anwohner fürchten durch die Windkraft eine Verschandelung des Landschaftsbildes. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Anlage im Mai 2017 abgelehnt. Windpark bei Münzenberg weiterlesen →
Zum ersten und wohl auch letzten Mal stand vor fünf Jahren ein Festzelt auf der nagelneuen Landebahn Nordwest am Flughafen Frankfurt: Die Bundeskanzlerin persönlich war am 21. Oktober 2011 erster Passagier auf der 2800 Meter langen und 45 Meter breiten Betonpiste. Das wurde entsprechend gefeiert – obwohl die Bahn nicht für große Maschinen wie den Airbus A380 oder die Boeing 747 zugelassen ist. Inzwischen hat sich die vierte Bahn auf Fraport als überflüssig erwiesen. Sie wird aber weiter genutzt und verbreitert dem Lärmteppich über der Rhein-Main-Region. Landebahn Nordwest weiterlesen →