Kneipp-Kurort

Wohltuende Güsse in Bad Nauheim

Von Petra Ihm-Fahle

Seit 2011 ist Bad Nauheim Kneipp-Kurort, Ziel ist es, Kneipp-Heilbad zu werden. Mit dem „Arabella“ hat die Stadt nun erstmals ein vollständiges Kneipp-Gästehaus: Ein Hotel, das über einen komplett eingerichteten Gussraum verfügt und auch die anderen Kneippschen Säulen vorhält. Kneipp-Kurort weiterlesen

Alte Post

S.O.S. für Giessener Baudenkmal

von Ursula Wöll

In der Giessener Stadtbibliothek fand ich das Faltblatt in DIN A 5-Größe. Es ruft zu Unterschriften unter eine online-Petition auf, die zur Rettung der Alten Post beitragen sollen. Wer vom Bahnhof Giessen in die Stadt fährt, sieht sie rechts liegen. Nun ist sie vergammelt, weil sie seit zwei Jahrzehnten leer steht. Eine Bürgerinitiative will das neugotische Gebäude nun vor dem Abriss bewahren. Alte Post weiterlesen

Bürgermeisterwahl

Grüne für Antkowiak

Im Endspurt der Bürgermeisterwahl in Friedberg sprechen sich die Grünen in einer Pressemitteilung vorsichtig für den Christdemokraten Dirk Antkowiak aus, der schon in der ersten Runde weit vorne lag. Die Ökopartei hofft, dass ihr Kandidat Markus Fenske Erster Stadtrat wird. Bürgermeisterwahl weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen

Benefizlauf in Bad Nauheim

Von Petra Ihm-Fahle

Ein Benefizlauf für Ärzte ohne Grenzen wird am Sonntag, 24. September 2017, in Bad Nauheim  ausgetragen. Der Startschuss fällt um 10.30 Uhr im Sprudelhof, anschließend werden Runden durch den Kurpark gedreht. Die Aktion war in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Ärzte ohne Grenzen weiterlesen

Benefizkonzert

Hommage an Bernd Rohde

Von Petra Ihm-Fahle

Als großer Erfolg erwies sich das Benefizkonzert, das die Musikschule Bad Nauheim in Kooperation mit Sonja Rohde zum Gedenken an den im Juni verstorbenen Alt-Bürgermeister Bernd Rohde zelebrierte. Neun junge Musiker lieferten ein höchst ansprechendes Konzert, Ort war die vollbesetzte Trinkkuranlage. Benefizkonzert weiterlesen

Offensive der IG Metall

Arbeiter wagen Tarifkonflikt

Von Klaus Nissen

Sie möchten nicht mehr jedes Jahr um den Inflationsausgleich  betteln – die  Hassia-Belegschaft will nach 23 Jahren wieder einen Tarifvertrag.  Die Facharbeiter der Verpackungsmaschinen-Fabrik im Wetterauer Ranstadt riefen am 14. September 2017 die IG Metall zur Hilfe.

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Werbung

Wie ein Tsunami

von Ursula Wöll

Sonntagmorgens, nach dem Frühstück, ist der Gang vor die Haustür fällig. Wie üblich, liegt das Werbeblatt schon da. Und wie immer sind die Werbebeilagen so dick, dass der Papierwust nicht durch den Kastenschlitz passt. Der verrückte sonntägliche Werbe-Tsunami erregt unchristliche Gefühle in mir, zumal ich auch an den übrigen Wochentagen in Werbung ertrinke. Einmal wog ich die sonntäglichen Grüße von Rewe, real, klein-expert und Kollegen: Gut 600 Gramm! Immer neu werden Schnitzel, Joghurt, Bananen, Handys oder Rasenmäher angepriesen. Ende August nun brachte mir die Post einen Ikea-Katalog ins Haus, der mit seinen 332 Seiten die Stärke eines Buches hat. Als ich erfuhr, dass er in einer Auflage von 203 Millionen gedruckt wurde, ging mir der Hut endgültig hoch. Werbung weiterlesen

Katja Leikert, CDU

Sie lächelt  – kann aber auch anders

Von Klaus Nissen

Die meisten Wählerstimmen hat 2013 die Bundestags-Newcomerin Katja Leikert im Westen des Main-Kinzig-Kreises bekommen. Wird das der CDU-Frontfrau am 24. September2017  wieder gelingen? Und warum? Katja Leikert, CDU weiterlesen

Basketball

John Bryant spielt jetzt in Gießen

Von Jörg-Peter Schmidt

John Bryant. Foto: Ultraslansi, Wikipedia
 
Sensation in Gießen: Der Basketballbundesliga-Verein 46ers hat mit dem US-Amerikaner John Bryant einen Hochkaräter mit einem Einjahres-Vertrag verpflichtet. Zunächst war es ein Gerücht, dass der gebürtige Kalifornier ab sofort bei den Mittelhessen spielen würde. Aber im Laufe des Mittwoch, 13. September 2017 wurde aus der Spekulation Tatsache.

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Hallig Hooge wie im Kino

Eigentlich wollten wir gestern Nachmittag (13.9.2017) auf der benachbarten Hanswarft ins Sturmflutkino. Den Weg mussten wir uns sparen. Wir konnten live erleben, wie die Hallig Hooge überflutet wird.

Das Wasser kommt immer näher. (Fotos: Rieb)

Der Wind pfiff seit der Nacht ohrenbetäubend. Das Vieh wurde von den Weiden auf die Warften getrieben. Das Meer war noch fern, war aber aufgewühlt und rückte immer näher. Auf den Wiesen bildeten sich Seen, die immer größer wurden. Am späten Nachmittag war die ganz im Westen der Hallig gelegene Westerwarf ganz von Wasser umgeben. Rasch stieg es auch um unsere Backenswarft. So früh im Jahr habe es schon ewig keine Sturmflut mehr gegeben, erzählt man uns im Friesenpesel, in dem wir es uns gemütlich gemacht haben. Es ist die ältesten Gaststätte der Hallig.

Vor der Flut.

Später im Jahr sind Sturmfluten für die Hallig nicht nur normal, sondern auch nötig, hatte man uns tags zuvor im Informationszentrum der Schutzstation Wattemeer auf der Hanswarft erzählt. Durch die Überflutungen wächst die Hallig: ein bis zwei Millimeter Schlick bleiben zurück. Es ist allerdigs ein aussichtloses Rennen gegen den Anstieg des Meerespiegels: der steigt im Jahr um vier Millimeter.

Unser spannender Hallig-Urlaub endet voraussichtlich am 15. September. Die Fähre soll dann wieder fahren. Den Eintritt fürs Sturmflutkino haben wir gespart.

Die Hallig Hooge ist übrigens knapp sechs Quadratkilometer groß und als einzige der zehn Nordsee-Halligen von einem 1,2 Meter hohen Steindeich umgeben. Der nutzt bei größeren Stürmen aber nicht viel. Auf der Hallig gibt es zehn Warften – erhöhte Siedlungsinseln mit insgesamt knapp 100 Bewohnern.