Coronavirus

Weitere Infektionen in der Wetterau

Die Zahl der neuen Infektionen mit dem Coronavirus steigt im Wetteraukreis nicht dramatisch an – wie in anderen Regionen. Doch sie sinkt auch nicht. Binnen eines Tages kamen zehn Infizierte hinzu Hier der von der Kreisverwaltung gemeldete Sachstand vom 7. Oktober 2020.

654 Menschen bisher mit Coronavirus infiziert

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am 7. Oktober 2020 bei 654, das sind zehn mehr als Tag zuvor. Die Neuinfektionen wurden aus Bad Vilbel (3), Butzbach (1), Friedberg (1), Gedern (1), Limeshain (1), Nidda (1), Niddatal (1) und Reichelsheim (1) gemeldet.

In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich neun Menschen – einer weniger als am Tag zuvor. Eine Person wird intensivmedizinisch behandelt. Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben.

Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid 19 Verstorbenen ab, gibt es aktuell im Wetteraukreis 82 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt.

Inzidenz bei elf

In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308 000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 34. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, liegt im Kreis damit bei elf. Sie ist seit Beginn der Woche um 1 gestiegen. Schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche sind bundesweit erst bei mehr als dem doppelten der im Wetteraukreis erreichten Inzidenz voresehen.

Das Schaubild zeigt, dass die meisten Infektionen in den größeren Städten des Kreises zu verzeichnen sind. Etwas überproportional ist dabei das rund 10 000 Einwohner zähende Rosbach vertreten. Am Wochenende gab es neue Infektionen in Altenstadt (1), Bad Nauheim (1), Bad Vilbel (2), Büdingen (3), Gedern (1), Karben (1), Niddatal (1) und Wöllstadt (1).

Testzentrum in Reichelsheim hat Arbeit aufgenommen

Am 5. Oktober hat das Testzentrum in Reichelsheim seine Arbeit aufgenommen. Es wird vom Wetteraukreis und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen gemeinsam betrieben. Voraussetzung für den Test ist eine verbindliche Terminbuchung, die Patientinnen und Patienten mit Symptomen per Telefon bei ihrer Hausarztpraxis bekommen. Die verbindliche Terminbuchung muss im Testzentrum vorgelegt werden. Die Termine werden in einem 30-minütigen Zeitfenster vergeben, damit keine Warteschlangen entstehen. Damit soll möglichen Ansteckungen beim sonst üblichen Warten auf die Testung begegnet werden.

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