Corona-Pandemie

Gedenken an die Verstorbenen in Gießen

Die zentrale Gedenkfeier für die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Deutschland Verstorbenen wird am Sonntag, 18. April 2021, in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgerichtet. Der Gießener Magistrat beteiligt sich daran und lädt mit dem Rat der Religionen im Kreis Gießen zu einem gemeinsamen Gedenken an die Menschen ein, für die die Corona-Pandemie tödlich verlief.

Eine Teilnahme an dieser Zusammenkunft aus sehr traurigem Anlass ist ebenfalls auch online über die Homepage der Stadt Gießen möglich. Gemäß den geltenden Vorgaben ist bei einer Teilnahme an dem Gedenken auf dem Kirchenplatz in Gießen eine Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske) zu tragen. Ebenso ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstands.

Das öffentlichen Gedenken findet auf dem Kirchplatz in Gießen statt. (Foto: Jörg-Peter Schmidt)

Glocken der Gießener Kirchen läuten

Zum Gedenken an die Verstorbenen läuten die Glocken der Gießener Kirchen, bevor Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz spricht. Musiker*innen des Stadttheaters Gießen werden die Feier umrahmen. Weitere Ansprachen erfolgen durch Propst Matthias Schmidt und Professor Dr. Werner Seeger, Ärztlicher Geschäftsführer am Standort Gießen des Uniklinikums Gießen und Marburg.

Zahlreiche Glocken gibt es in den Gotteshäusern in Gießen, auch in der Johaneskirche. Zu Ehren der im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen werden am Sonntag, 18. April die Glocken in der Universitätsstadt erklingen. (Foto: Wikipedia, Stefan Flöper)

Gemeinsames Gebet der Religionen

Zu dem würdigen, respektvollen Rahmen dieses gemeinsamen Gedenkens gehören auch ein Glockenläuten mit Kerzenaktion (Ausbreiten des Lichts) und das Gebet der Religionen; die Einleitung hierzu erfolgt durch Dekan Hans-Joachim Wahl. Abschließende Worte spricht Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz.

Die Liveübertragung beginnt um 18 Uhr und kann unter giessen.de/Gedenkstunde abgerufen werden.

Titelbild: Unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern der Pandemie, deren Ende noch immer nicht absehbar ist. (Foto: Wikipedia, Exploti)

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