Alle Beiträge von Bruno Rieb

Wangari Maathai

Straße in Gießen nach ihr benennen

von Ursula Wöll

Warum sollte nicht eine Straße in Giessen nach einer Afrikanerin benannt werden? Zumal eine ‚Wangari-Maathai-Straße‘ für deutsche Zungen kein Problem wäre. Wangari Maathai ist Kenianerin. Sie hat für die Gründung des Green-Belt-Movement und ihre Frauenarbeit in Nairobi nicht nur den Alternativen Nobelpreis, sondern 2004 den Friedensnobelpreis erhalten. Die Umweltaktivistin hat bis 1971 in Giessen studiert und später die Ehrendoktorwürde unserer Universität erhalten. Leider verstarb sie im Jahr 2011 mit 71 Jahren an Krebs. Zum 40jährigen Bestehen des Green-Belt-Movement hat nun eine kleine Giessener Initiative bei der Straßenbenennungskommission angeregt, eine Straße in Giessen nach der weltbekannten Kenianerin zu benennen. Wangari Maathai weiterlesen

AfD und Neonazis

Wie rechter Mob funktioniert

Von Bruno Rieb

Der rechte Populismus hat Konjunktur, wie die Bundestagswahl einmal mehr belegt hat. Das Buch „Populismus, Paranoia, Pogrom“ aus dem Verlag Brandes & Apsel kommt da gerade richtig. Es zeigt auf, wie die Erregungsmechanismen aus der Zeit des deutschen Faschismus von den rechten Populisten heute wieder in Szene gesetzt werden. Die Autoren analysieren die Propaganda von Akteuren der AfD, Pegida und von Neonazi-Gruppen wie HoGeSa. AfD und Neonazis weiterlesen

Bad Nauheim

Erster Stadtrat Krank ins Amt eingeführt

Von Petra Ihm-Fahle

Mit Peter Krank hat Bad Nauheim einen neuen Ersten Stadtrat. Vor zahlreich erschienenem Publikum sprach der Parteilose jetzt den Amtseid, Ort war die Trinkkuranlage. Bürgermeister Klaus Kreß (parteilos) bezeichnete Krank als Menschen, der sich mit der Stadt uneingeschränkt identifiziere. Bad Nauheim weiterlesen

Bad Nauheim

Brigitta Nell-Düvel verabschiedet

Von Petra Ihm-Fahle

Mit erfreulichen Botschaften zum städtischen Haushalt verabschiedete sich die Bad Nauheimer Grünen-Politikerin Brigitta Nell-Düvel jetzt aus ihrem Amt als Erste Stadträtin. Bürgermeister Klaus Kreß (parteilos) dankte ihr für ihre treuen Dienste. Bad Nauheim weiterlesen

Kneipp-Kurort

Wohltuende Güsse in Bad Nauheim

Von Petra Ihm-Fahle

Seit 2011 ist Bad Nauheim Kneipp-Kurort, Ziel ist es, Kneipp-Heilbad zu werden. Mit dem „Arabella“ hat die Stadt nun erstmals ein vollständiges Kneipp-Gästehaus: Ein Hotel, das über einen komplett eingerichteten Gussraum verfügt und auch die anderen Kneippschen Säulen vorhält. Kneipp-Kurort weiterlesen

Alte Post

S.O.S. für Giessener Baudenkmal

von Ursula Wöll

In der Giessener Stadtbibliothek fand ich das Faltblatt in DIN A 5-Größe. Es ruft zu Unterschriften unter eine online-Petition auf, die zur Rettung der Alten Post beitragen sollen. Wer vom Bahnhof Giessen in die Stadt fährt, sieht sie rechts liegen. Nun ist sie vergammelt, weil sie seit zwei Jahrzehnten leer steht. Eine Bürgerinitiative will das neugotische Gebäude nun vor dem Abriss bewahren. Alte Post weiterlesen

Bürgermeisterwahl

Grüne für Antkowiak

Im Endspurt der Bürgermeisterwahl in Friedberg sprechen sich die Grünen in einer Pressemitteilung vorsichtig für den Christdemokraten Dirk Antkowiak aus, der schon in der ersten Runde weit vorne lag. Die Ökopartei hofft, dass ihr Kandidat Markus Fenske Erster Stadtrat wird. Bürgermeisterwahl weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen

Benefizlauf in Bad Nauheim

Von Petra Ihm-Fahle

Ein Benefizlauf für Ärzte ohne Grenzen wird am Sonntag, 24. September 2017, in Bad Nauheim  ausgetragen. Der Startschuss fällt um 10.30 Uhr im Sprudelhof, anschließend werden Runden durch den Kurpark gedreht. Die Aktion war in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Ärzte ohne Grenzen weiterlesen

Benefizkonzert

Hommage an Bernd Rohde

Von Petra Ihm-Fahle

Als großer Erfolg erwies sich das Benefizkonzert, das die Musikschule Bad Nauheim in Kooperation mit Sonja Rohde zum Gedenken an den im Juni verstorbenen Alt-Bürgermeister Bernd Rohde zelebrierte. Neun junge Musiker lieferten ein höchst ansprechendes Konzert, Ort war die vollbesetzte Trinkkuranlage. Benefizkonzert weiterlesen

Werbung

Wie ein Tsunami

von Ursula Wöll

Sonntagmorgens, nach dem Frühstück, ist der Gang vor die Haustür fällig. Wie üblich, liegt das Werbeblatt schon da. Und wie immer sind die Werbebeilagen so dick, dass der Papierwust nicht durch den Kastenschlitz passt. Der verrückte sonntägliche Werbe-Tsunami erregt unchristliche Gefühle in mir, zumal ich auch an den übrigen Wochentagen in Werbung ertrinke. Einmal wog ich die sonntäglichen Grüße von Rewe, real, klein-expert und Kollegen: Gut 600 Gramm! Immer neu werden Schnitzel, Joghurt, Bananen, Handys oder Rasenmäher angepriesen. Ende August nun brachte mir die Post einen Ikea-Katalog ins Haus, der mit seinen 332 Seiten die Stärke eines Buches hat. Als ich erfuhr, dass er in einer Auflage von 203 Millionen gedruckt wurde, ging mir der Hut endgültig hoch. Werbung weiterlesen