Impflotsen

35.000 medizinische Masken für Bedürftige

Der Landkreis Gießen zieht einen Monat nach dem Start der Impflotsen-Aktion eine positive Zwischenbilanz: Gut 1700 Mal hat das Impflotsenteam Impftermine für ältere Menschen vereinbart, die dies selbst nicht schafften. Die Lotsen verteilen auch Masken an Bedürftige.

Viele ältere Menschen melden sich

„Das ist ein tolles Ergebnis und zeigt, dass die Ansprechpersonen in den Rathäusern des Landkreises eine wichtige Unterstützung direkt vor Ort leisten“, sagt Landrätin Anita Schneider. Insgesamt gut 40 junge Menschen sind in den Städten und Gemeinden des Landkreises im Einsatz, um telefonisch vor allem älteren und hilfsbedürftigen Personen Fragen rund um den Weg zur Corona-Schutzimpfung und den Ablauf der Impfung zu beantworten, berichtet die Pressestelle des Landratsamts. 

Das Impflotsenteam war vor allem in der ersten Phase der Terminvergabe über das zentrale Portal des Landes hilfreich. „Viele ältere Menschen meldeten sich, weil sie nicht in der Lage waren, online oder über die zentralen Hotline-Nummern des Landes Termine zu vereinbaren. Häufig waren sie froh, eine echte Ansprechperson und nicht nur eine Bandansage zu hören“, berichtet Landrätin Schneider. Das Impflotsenteam, das durch das Gesundheitsamt geschult wurde, bleibt vorerst bis Ende Februar 2021 im Einsatz – mit der Option, es bei Bedarf wieder neu zu einzusetzen.

Unterstützung bei Maskenverteilung

Die Lots*innen helfen auch bei der Verteilung von medizinischen Masken an bedürftige Personen. Das Land Hessen stellt dem Landkreis etwa 45.000 Stück zur Verfügung, die zu einem großen Teil über die Tafeln verteilt werden. 

Aus eigenen Mitteln beschafft der Landkreis nun zusätzlich 12.500 einfache medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen sowie 12.500 FFP2-Masken. Diese werden über den Fachdienst Soziales und Senioren an Personen verteilt, die Sozialleistungen nach dem SGB XII erhalten und  nicht aufgrund ihres Alters über ihre Krankenkassen Masken erhalten. „Damit ergänzen wir die Landesunterstützung“, sagt Landrätin Schneider. Weitere jeweils 5000 medizinische Masken und FFP2-Masken stellt der Landkreis an Asylbewerber*innen zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt über den Stab Asyl.

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