Weihnachtliche Überraschungen
Das ganze Jahr über sind die Ehrenamtlichen von der Tour der Hoffnung unterwegs und sammeln Geld für die Betreuung von krebskranken Kindern und Jugendlichen sowie für die Forschung an der schweren Erkrankung. Zum Nikolaustag schlüpften vier von ihnen in Nikolauskostüme und verkleideten sich dazu noch als Engel und einer als Elf.Kleine Aufmerksamkeit – große Freude
Die Delegation der Tour der Hoffnung besuchte diesmal nicht nur die Station Peiper, sondern auch alle anderen Kinder und Jugendlichen im Universitätsklinikum Gießen-Marburg am Standort in Gießen, die besucht werden durften. Sogar in der Notaufnahme freuten sich Wartende über eine kleine Aufmerksamkeit, schreibt Oliver Keßler (Öffentlichkeitsarbeit, Tour der Hoffnung.
Neben Süßigkeiten warteten in den großen Jutesäcken auch Stofflöwen, Lastwagen, Malsets und Fußbälle auf die Verteilung. Für die medizinischen und pflegerischen Teams gab es auch Nervennahrung für die vorweihnachtliche Zeit. Und immer wieder gab es die Frage: „Dürfen wir ein Foto mit euch machen?“ Auf der Station Peiper gesellten sich Oberarzt Dr. Matthias Braun, Assistenzärztin Julia Stengel und Schwester Dali Ebtihel zu der Nikolausbande.
Dank für die Unterstützung
„Wir wollen mit dem Besuch einfach nur allen auf den Stationen eine kleine Freude machen“, sagt Initiator Wolfgang Rinn, der mit seiner Frau Dagi und sieben weiteren Helferinnen und Helfern zum zweiten Mal und einigen Sponsoren die Idee umgesetzt hat. „Wir danken im Namen der Tour der Hoffnung vor allem all denjenigen, die mit viel Herz die Kinder und Jugendlichen bei ihrer Genesung unterstützen, hier auf der Station und im ganzen Land.“
Spontane Aktion in Lollar
Oliver Keßler schreibt in einer weiteren Pressemitteilung: Das Eiscafé Silano in Lollar nutzte seinen letzten Öffnungstag für eine außergewöhnliche Abschiedsaktion. Da das Sortiment zum Saisonende stark geschrumpft war und keine verlässliche Eiskarte mehr angeboten werden konnte, entschied Gianluca Pirillo spontan: Alles, was noch vorrätig ist, wird gegen eine Spende abgegeben. Dabei herausgekommen sind 4.000 Euro für die Tour der Hoffnung.

Spendenbox immer wieder aufgefüllt
Was als pragmatische Idee begann, entwickelte sich zu einem wahren Publikumsmagneten. Viele Gäste kamen vorbei, genossen die letzten Leckereien des Cafés und füllten zugleich großzügig die Spendenbox für eine der ältesten und erfolgreichsten Wohltätigkeitsaktionen in Deutschland. „4.000 Euro ist nicht nur ein super Ergebnis – das ist vor allem ein eindrucksvolles Zeichen der Hilfsbereitschaft in unserer Region“, sagt Dr. Mathias Rinn, Vorsitzender des Tour der Hoffnung e. V., bei der Spendenübergabe. „Das Geld wird dazu beitragen, krebs- und leukämiekranke Kinder und deren Familien zu unterstützen.“
Auch eine Gruppe der Tour der Hoffnung-Radler um den zweiten Vorsitzenden Wolfgang Rinn ist am letzten Öffnungstag vor dem Eiscafé Silano vorgefahren, gönnte sich einige Eiskugeln und leistete einen eigenen Beitrag zur hohen Spendensumme.
Kreativität wurde gewürdigt
Schirmherrin Petra Behle nutzt die Möglichkeit und bedankt sich zunächst bei Jens Weimer, einem langjährigen Mitstreiter und Unterstützer der Tour der Hoffnung, der schon zahlreiche Aktionen für die Tour umgesetzt und auch diesmal den Anstoß gegeben hat. Das besondere Dankeschön geht jedoch an Gianluca Pirillo und sein Eiscafé-Team. „Ihre Herzlichkeit, Kreativität und Großzügigkeit haben diese Spende überhaupt erst möglich gemacht.“ Sie freue sich schon jetzt darauf, zur Saisoneröffnung am 15. Januar wieder dabei zu sein „und gemeinsam weiterhin Gutes zu tun“.
Titelbild: Bei der Nikolausaktion für einen guten Zweck (Fotos: Tour der Hoffnung).