Parents for future

Nun auch in der Wetterau

Die Kinder kämpfen mit den Fridays for future-Demonstrationen gegen den Klimawandel an. Nun haben sich Wetterauer Eltern zusammengeschlossen, um ihren Nachwuchs dabei zu unterstützen. Diese Unterstützung sei eigentlich selbstverständlich, denn eine Selbstverständlichkeit, „schließlich sind die Erwachsenen maßgeblich für die Zukunft ihrer Kinder verantwortlich“, erklären die Parents for Future Wetterau und rufen zur Demonstration während des weltweiten Klimastreiks am 20. September 2019 in Friedberg auf.

Schnell raus aus der Kohle

„Die Klima-Demos wurden schon immer von Eltern und Großeltern, Tanten und Onkeln unterstützt. Auch durch Begleitung der Demos“, schreiben die Partens for Future Wetterau in einer Pressemitteilung. Um dieser Verantwortung besser gerecht werden zu können und die Unterstützung auf eine effektivere Basis zu stellen, haben sie die Wetterauer Gruppe gegründet. Die Wetterauer Eltern für die Zukunft haben sich dem bundesweiten Netzwerk angeschlossen. „Das erleichtert den Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung in Klima- und Energiefragen“, so die Wetterauer Elterngruppe. Der wesentlichste Schritt sei, so schnell wie möglich aus der Kohle aus- und auf die erneuerbaren Energien umzusteigen. Dafür sei auch im Wetteraukreis bisher viel zu wenig getan worden. Die wenigen Solarparks und Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern reichten bei weitem nicht aus. Das gelte ebenso für die Windenergieanlagen: Seit über einem Jahr gebe es hier keinen Zuwachs. Ohne weitere Windenergieanlagen aber ließe sich die Energiewende nicht schaffen. Sankt-Florians-Prinzip und Kirchturmpolitik dürften nicht länger die oberste Prämisse sein.

Die Parents for Future Wetterau wurden im alten Rathaus in Assenheim gegründet. Das Foto zeigt von links: Anja Kirchner, Susanne Niedermeyer, Tom Dinkelaker, Volkmar Heitmann und Helge Georg.

Unterstützung des Klimastreiks

Die Parents for Future Wetterau sehen sich nicht als Weltuntergangspropheten. „Auch wenn es immer schwieriger wird, die menschengemachte Klimakatastrophe zu bremsen, so können wir immerhin dafür sorgen, dass die Katastrophe nicht noch schlimmer wird. Wir möchten daher auch Mut machen! Mut, sich mit uns zu engagieren, Mut zu zukunftsweisenden politischen Entscheidungen!“, erklären sie.

Die erste Aktion der Wetterauer Eltern-Gruppe ist die Unterstützung des Klimastreiks am 20. September 2019, zu dem in vielen Ländern aufgerufen wird. „Überall auf der Welt engagieren sich die Menschen für eine Zukunft, in der wir alle gut und sicher leben können. Wir sind also nicht allein. Und Deutschland ist schon lange kein Vorreiter mehr. Helfen Sie mit, dass Deutschland nicht die ‚Rote Laterne‘ beim Klimaschutz bekommt!“, rufen die Eltern auf. Die Parents for Future Wetterau hoffen, dass mit dieser Aktion weitere Menschen und vor allem die politisch Verantwortlichen wachgerüttelt werden: „Bekanntlich ist es bereits 5 nach 12! Jede weitere Verzögerung bei der Energiewende lässt die späteren Kosten ins Unermessliche wachsen. Von den katastrophalen Folgen für Millionen von Menschen ganz zu schweigen.“

In der Wetterau beginnt die zentrale Demonstration am 20. September 2019 um 11.30 Uhr am Friedberger Bahnhof.

Die Parents for Future Wetterau treffen sich alle drei Wochen freitagabends. Das nächstes Treffen ist am 18. Oktober 2019 im Bistro „Bei Costa“, Bismarckstraße 32, in Friedberg. Wer Kontakt zu den Eltern für Zukunfst aufnehmen möchte, kann sich an Simone Parbel wendeen, E-Mail: s.parbel@parsol.de, Telefon: 0173 564 88 05

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