Mathematikum

1000 Sterne in der dunklen Jahreszeit

Um wunderbare, phantasievolle Ideen ist man im Mathematikum in Gießen nie verlegen. Jetzt „leuchten“ dort 1000 Sterne. Zwar hat das Mathematikum geschlossen, aber Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von Professor Dr. Albrecht Beutelspacher geleiteten, auch überregional geschätzten Institution haben sich überlegt: Viele Sterne sollen über uns „schweben“.

Sterne in vielfältiger Form

Begonnen hat die Aktion bei einer Zoom-Konferenz, bei der jeder der Mitarbeiter seinen ersten Stern gebastelt hat. Viele weitere folgten. Und so wurden insgesamt 1000 bunte Sterne für den Eingangsbereich gefertigt. Sie haben unterschiedliche Größen, Farben, Formen, die bis Ende des Winters der dunklen Jahreszeit trotzen, berichtet das Mathematikum in einer Pressemitteilung.

Viele Menschen hoffen, dass das Mitmach-Museum hoffentlich in nicht ferner Zukunft wieder öffnen kann. (Foto: Archiv, Jörg-Peter Schmidt)/Fotoquelle des oberen Fotos: Mathematikum Gießen

Ein Aushängeschild Gießens

Bleibt zu hoffen, dass das wegen der Corona-Pandemie geschlossene Mathematikum in absehbarer Zeit wieder öffnet. Wie aus seiner Homepage hervorgeht, öffnen dort etwa 200 Exponate eine neue Tür zur Mathematik. Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung experimentieren: Sie legen Puzzles, bauen Brücken, zerbrechen sich den Kopf bei Knobelspielen, stehen in einer Riesenseifenhaut und vieles mehr. Bekanntlich wurde das Mathematikum von Prof. Beutelspacher gegründet und im November 2002 in Anwesenheit des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau eröffnet. Es ist seitdem zu einem Aushängeschild der Universitätsstadt Gießen geworden.Nähere Infos unter: mathematikum.de

Ein Gedanke zu „Mathematikum“

  1. Das Mathematikum ist tatsächlich eine wunderbare Institution. Ob aber unter den tausend Sternen auch Weltraumschrott zu finden ist? Oder leuchtet der gar nicht? Ja, die wunderbaren Sterne haben Konkurrenz erhalten. Leider. Warum muss neben der Erde und der Tiefsee auch zunehmend der Weltraum verschandelt werden? Ein Thema, dass das Mathematikum nach einer Wiedereröffnung aufgreifen sollte.

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