Fridays for future

Viele Demos vor der Bundestagswahl

Die Politiker könnten entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel weiter verschleppen, sorgen sich viele Menschen der Fridays-for-Future-Bewegung. Zwei Tage vor der Bundestagswahl planen sie deshalb viele Demonstrationen im ganzen Bundesgebiet. Einige auch in Mittelhessen.

Fridays for Future demonstriert

Bisher kündigte die Bewegung auf ihrer Webseite fridays-for-future.de 168 Demos in Deutschland an. In Gießen beginnen am Freitag, 24. September 2021 um 12.05 Uhr Sternmärsche von Gießener Schulen zum Berliner Platz. Dort trifft man sich ab 13 Uhr. Von dort aus ziehen die Menschen über den Anlagenring und laden danach zu einer Podiumsdiskussion ein.

Seit drei Jahren gibt es immer wieder Demonstrationen meist junger Leute, weil die Älteren zu wenig gegen den Klimawandel unternehmen. Hier imWinter vor der Corona-Pandemie in Berlin

In Wetzlar wird es zwei Tage vor der Bundestagswahl ab 14.30 Uhr eine Kundgebung vor dem Bahnhof geben.

In Bad Nauheim fordern Jung und Alte schon ab 11 Uhr vor dem Bahnhof entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Gleiches geschieht in Friedberg ab 12 Uhr vor dem Bahnhof.

Schon um 11 Uhr gibt es eine Kundgebung am Bahnhof in Bad Nauheim.

Ebenfalls um 11 Uhr formiert sich der Klimaprotest in Büdingen an der Stadthalle.

In Nidda wird es um 15 Uhr auf dem Marktplatz laut. Dort laden die „Omas gegen Klimawandel“ ein: „Wir bieten drei Thementische auf dem Marktplatz in Nidda an: An einem Stand könnt ihr euch über das Thema CO2-Budget und Treibhausgase informieren. An einem weiteren Stand tauschen wir uns zu klimafreundlichem Kochen aus und sammeln Interessenslisten für einen Koch-Workshop. Am dritten Stand könnt ihr direkt lernen, wie ihr Waschmittel selbst herstellt. Und auch kleine Proben davon mitnehmen.“

Ein Gedanke zu „Fridays for future“

  1. Ursula bei Fridays for Future
    Allein in Giessen demonstrierten am 24. September1300 Menschen für schnelle Maßnahmen gegen den Klimawandel. So die Schätzung der Polizei. Sicher waren es mehr, meist SchülerInnen, aber auch welche im mittleren Alter und von Omas for Future. Der Zug begann vor dem Rathaus und lief den Anlagenring ab. Am Oswaldsgarten und am E-Klo wurde ein Stopp eingelegt. Eine überraschend hohe TeilnehmerInnenzahl, zumal auch in Wetzlar 300 Leute demonstrierten. Außer den üblichen selbstgemalten Slogans fiel mir einer auf, den ich nicht kannte: ‚Kurzstreckenflüge nur noch für Insekten‘.

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