SPD Bad Nauheim

Pawlik will in den Bundestag

Von Petra Ihm-Fahle Natalie-Pawlik

Die SPD Bad Nauheim schlägt Natalie Pawlik (Foto) als Bundestagsabgeordnete vor. Jetzt haben die Genossen die 23-jährige Stadtverordnete und Kreistagsabgeordnete ins Rennen um die Direktkandidatur des Wahlkreises 177 entsendet.

Wahlkreiskonferenz entscheidet

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Natalie Pawlik will in den Bundestag.

„Natalie vertritt ur-sozialdemokratische Werte, sie tritt für Chancengleichheit ein und hat sehr soziale Gedanken“, erklärt der Bad Nauheimer SPD-Vorsitzende Axel Bertrand im Gespräch mit dem Neuen Landboten, weshalb die Entscheidung auf die stellvertretende Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd fiel.

Pawlik ist damit nicht automatisch Bundestagskandidatin, sondern es wird bei der Wahlkreiskonferenz der SPD im Oktober über ihre Bewerbung entschieden. Insgesamt gibt es drei Aspiranten für Wahlkreis 177, darunter die 27-jährige Vanessa See aus Rosbach. Im Gespräch war auch Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl gewesen, die in Florstadt vorgeschlagen wurde, „doch sie möchte im Landtag bleiben und steht nicht zur Verfügung“, schildert Bertrand.

Kompetent, zuverlässig, leidenschaftlich

Dem Bad Nauheimer Ortsverein sei daran gelegen, fährt der Vorsitzende fort, jemanden zu haben, der die heimischen Sozialdemokraten „im aktuellen Aufwind“ trage. Denn entgegen des Bundestrends habe die Partei in Bad Nauheim bei den Kommunalwahlen mit 3,2 Prozent und einem zusätzlichen Sitz im Stadtparlament zugelegt. Pawlik sei die geeignete Persönlichkeit für den Bundestag, „sie hat bei der Arbeit im Ortsverein und als stellvertretende Fraktionsvorsitzende bewiesen, dass sie die Kompetenz, Zuverlässigkeit und Leidenschaft hat, für die Wetterau zu kämpfen und Verantwortung zu übernehmen“. Bei ihrer Bewerbungsrede habe sie überzeugt.

Pawlik ist Studentin der Geschichts- und Kulturwissenschaft in Gießen und zudem Mitarbeiterin im Büro des Europaabgeordneten Udo Bullmann.

Die junge Frau freut sich über das einstimmige Votum: „Ich bin stolz, dass mein Ortsverein mir diese große Herausforderung zutraut und empfinde es als große Ehre, für ein so wichtiges Amt nominiert zu werden.“

2013 war Stefan Lux (Nieder-Florstadt) für die SPD angetreten, gewonnen hatte der Christdemokrat Oswin Veith.

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