HITZEWARNUNG

Auch hierzulande Brandgefahr

Durch die seit Wochen beständige Witterung, geprägt von hoher Trockenheit, herrscht aktuell eine hohe Gefahr für Vegetationsbrände auch in der Stadt Gießen. Besonders betroffen sind hiervon Grünflächen im Stadtgebiet und Freiflächen im Stadtwald Gießen, schreibt die Pressestelle der Stadt Gießen.

Was untersagt ist

Laut dem Deutschen Wetterdienst wurde ab dem 29. Juli die Stufe 4 des Graslandfeuerindex erreicht. Daher weist die Stadt Gießen nochmals auf die geltenden Vorgaben für die Anmeldung von Nutzfeuern (z.B. das Abbrennen von Hecken- und Baumschnitt) und Brauchtumsfeuern (z. B. Sonnenwendfeuer) hin: Ab der Stufe 4 des Graslandfeuerindex sind solche Nutzfeuer jeglicher Art und Brauchtumsfeuer untersagt. Bereits genehmigte Nutzfeuer und Brauchtumsfeuer dürfen nicht entzündet werden. Die tagesaktuelle Graslandfeuerindexstufe ist nachzulesen auf der Website des Deutschen Wetterdienstes.

Empfehlung der Feuerwehr

Die Feuerwehr Gießen empfiehlt zusätzlich auf offenes Feuer im Bereich von Kleingärten, Gartenanlagen und privaten Gärten zu verzichten. Darunter fällt neben Grill- und Lagerfeuern auch die Nutzung von offenen Holzkohlegrills.

Auch die inzwischen häufig verwendete Methode, glimmendes Kaffeepulver zur Vertreibung von Wespen einzusetzen, stellt regelmäßig ein hohes Gefährdungspotenzial dar. Schon durch kleine Windstöße kann sich das glimmende Kaffeepulver durch die Luft verteilen und so zu Bränden führen.

Weiterhin gelten die gängigen Verhaltenshinweise zur Verhinderung von Vegetationsbränden:

    Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer, z.B. Zigaretten

    Parken Sie Ihr Fahrzeug nicht auf leicht brennbaren Untergründen

    Halten Sie die Zufahrten zu den Wäldern frei

   Wenn Sie eine Rauchentwicklung entdecken, melden Sie diese umgehend über den Notruf 112

Aktuelle Hitzewarnungen, Informationen zu Waldbrandgefahren- und Graslandfeuerindex sowie das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes findet man auf der städtischen Themenseite www.giessen.de/Hitze-und-Trockenheit 

Titelfoto: Bodenfeuer (Quelle: Wikipedia,  Tilo)



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