Demo vor der EZB

Warum Blockupy und DGB mobilisieren

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Die neue EZB. Foto; Wikipedia, Simsalabim

Einige tausend Demonstranten erwarten Polizei und Veranstalter bei zwei Kundgebungen, Demonstrationen und diversen Mahnwachen am 18. März 2015 in Frankfurt. Die Kapitalismus-Kritiker von Blockupy und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) organisieren den Protest gegen die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB).

 Demo vor der Kapital-Hochburg

Der DGB lädt für Mittwoch 12 Uhr vor das Gewerkschaftshaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 ein. Von dort läuft man zur Ecke Hanauer Landstraße, Grusonstraße und Sonnemannstraße, wo um 13 Uhr die Kundgebung beginnen soll. Die Zentralbank schade mit ihrer Sparpolitik der Bevölkerung im Süden Europas, so die Begründung. „Die EZB hebelt damit in direkt Tarifverträge aus, kürzt Renten und zerstört die soziale Infrastruktur … Statt der Politik haben zunehmend die Banken das Sagen. Deshalb werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.“

Das Blockupy-Bündnis sammelt seine Anhänger um 17 Uhr am Römer. Der Protestzug soll dann über die Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Zentralbank-Hochhaus gehen, das am 18. März eröffnet wird. Zur offiziellen Feier sind FR, FAZ, FNP und andere Medien nicht zugelassen. Blockupy wendet sich im zweiseitigen Manifest „To Greece with love“ gegen die Herrschaft des Kapitals über die Menschen: „Die Herrschaft der Austerität will uns weismachen, dass wir alle, und mit uns die Demokratie, in der Schuld der Ökonomie stehen. Politisch wird damit zugleich gesagt, dass Europa auch weiterhin Deutschland untertan sein soll. Deshalb besteht der notwendige dritte Schritt des Umbruchs darin, Politik und Demokratie über die Ökonomie zu stellen.“

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