Alle Beiträge von Corinna Willführ

Wetterauer Kulturpreis 2018

Kulturpreis geht an Dr. Vera Rupp

Der Wetterauer Kulturpreis des Jahres 2018 geht an die Archäologin und Direktorin der Keltenwelt am Glauberg, Dr. Vera Rupp (Foto: Wetteraukreis). Das hat  der Wetterauer Landrat Jan Weckler jetzt in einer Presseerklärung mitgeteilt. „Mit Dr. Vera Rupp zeichnen wir eine Kulturschaffende und eine großartige Botschafterin der Wetterau aus, die sich seit vielen Jahren um die Region verdient gemacht hat“, so Landrat Jan Weckler. Wetterauer Kulturpreis 2018 weiterlesen

Tage der Industriekultur

9 Tage, 47 Städte, über 150 Veranstalter

Von Corinna Willführ

Darmstadt als Standort von ESOC und EUMETSAT  kennenlernen. Wissenswertes zum  Turbinenwerk von Rolls Royce in Oberursel erfahren. Einblick in das Kunstgussmuseum in Hirzenhain erhalten: Nur drei von mehr als 450 Möglichkeiten, bei denen man in der Zeit der 16. Tage der Industriekultur Rhein-Main (28. Juli bis 5. August 2018) Produktionsanlagen, Technologieparks oder Unternehmen kennenlernen kann. Übergeordnetes Thema der Veranstaltungen in 2018: „Europa-Verbindungen“.

Klärwerk in Frankfurt-Niederrad. (Foto: Liz Rehm)

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Fledermäuse

Neues Quartier  in altem Bunker

Von Corinna Willführ

Zum Eingang des Bunkers führt kein Weg. Aber den brauchen Fledermäuse ja auch nicht..

Mehr als 300 Kilogramm Sperrmüll haben Mitglieder der NABU-Ortsgruppe Hirzenhain (Wetteraukreis) aus einem ehemaligen Bunker auf dem Gelände der Buderus Guss entsorgt.  Der unterirdische Gewölbegang soll  ein Winterquartier für Fledermäuse werden.  Die fliegenden Säuger sind streng geschützt. 17 der in Deutschland vorkommenden Arten stehen auf der Roten Liste. Fledermäuse weiterlesen

Wasserversorgung Rhein-Main

Leitbild ist „historische Chance“

Von Corinna Willführ

13 Kernpunkte hat das jetzt vom Hessischen Umweltministerium vorgestellte Leitbild für ein Integriertes Wasser-Ressourcen Management Rhein-Main (IWRM). Dessen Ziele sind „der vorsorgende Schutz der Wasserressourcen, die langfristige Sicherstellung der Wasserversorgung, die umweltverträgliche Ressourcennutzung und eine effiziente Wassernutzung.“ Alles klar?

Das IWRM umfasst die Regierungsbezirke Darmstadt und Gießen. Die Schutzgemeinschaft Vogelsberg (SGV) „begrüßt“ die Reform. Zugleich fordert der Interessensverbund von den Behörden konkrete Maßnahmen, um die Wassergewinnungsgebiete wie den Vogelsberg, den Burgwald oder das Hessische Ried zu entlasten. Damit diese dazu in die Lage sind, muss aus Sicht der SGV mehr ausgebildetes Personal eingestellt werden. Wasserversorgung Rhein-Main weiterlesen

Schutzgemeinschaft

Leitbild für Wasserverbrauch

Von Corinna Willführ

Rund 121 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Frankfurter täglich. 33 Liter davon für die Toilettenspülung. Das soll nicht länger so sein. „Kein Trinkwasser für Frankfurter Klos“ fordert die Schutzgemeinschaft Vogelsberg schon seit langem. Wie ihre Forderung in das Integrierte-Wasser-Ressourcen-Management Rhein-Main (IWRM) aufgenommen wird? Demnächst  wird das Hessische Umweltministerium die Einzelheiten des IWRM  vorstellen. Schutzgemeinschaft weiterlesen

Keltenwelt am Glauberg

Keltisches Frauengrab entdeckt

Von Corinna Willführ

Die Funde am Glauberg in der Wetterau machten weltweit Schlagzeilen. Wurde auf dem Hügel nicht nur eine voll plastische etwa 1,70 Meter große Skulptur eines Keltenfürsten entdeckt, sondern in mehreren Gräbern auch einzigartige Funde aus der Zeit

Blick von oben auf die Ausgrabungsstätte. Foto: Keltenwelt am Glauberg

der Besiedlung des Plateaus vor mehr als 2000 Jahren . Zu sehen sind diese im Museum der Keltenwelt am Glauberg. Am Samstag, 23. Juni 2018, sind junge Nachwuchsarchäologen aus sechs Ländern vor Ort. Sie versuchen mit dem Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg in Kooperation mit der Kommisssion für Archäologische Landesforschung in Hessen, unter anderem Näheres über ein Frauengrab herauszufinden, das jüngst „völlig unerwartet ans Tageslicht kam,“

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Sanierung Niddatalsperre

Statt Baden Bauarbeiten beobachten

Von Corinna Willführ

Bootsausleihe: Leider im Sommer 2018 am Niddastausee nicht möglich.

Für diesen Sommer ist es eine schlechte Nachricht, doch für die Zukunft eine gute: Die Staumauer an der Niddatalsperre bei Schotten im Vogelsbergkreis muss saniert werden.  Die Arbeiten haben bereits begonnen. Von der Wassermenge wird nur mehr ein Rest für Fische und Kleinlebewesen erhalten. Das bedeutet: Bis voraussichtlich Ende Oktober 2018 ist im Niddastausee  kein Badebetrieb möglich. Auch Angeln und Wassersportarten können nicht ausgeübt werden. Einschränkung gibt es auch für Wanderer, Radfahrer und Skater. Dafür werden während der Bauzeit zwei Informationspunkte eingerichtet, von denen sich die Arbeiten verfolgen lassen. Sanierung Niddatalsperre weiterlesen

Die Wetterau wächst

Herausforderung für Kreis und Kommunen

Der Wetterauer Landrat Jan Weckler sieht auf die Kreisverwaltung große Herausforderungen zukommen. (Foto: pdw)

Der Wetterauer Landrat Jan Weckler (CDU) rechnet damit, „dass sich die Zahl der Menschen in der Wetterau um etwa 30.000 erhöhen wird.“ Zum 30. Juni 2017 betrug sie 304.776 Personen. Die Bevölkerungsentwicklung bedeutet eine große Herausforderung. Denn es werden mehr Schulen, mehr Kindergärten, zusätzliche Wohnungen und weitere Nahverkehrsangebote benötigt. Um die Anforderungen zu bewältigen, plant der Wetteraukreis neue Standorte für einen Teil seiner Fachdienste. Die Wetterau wächst weiterlesen

Straßentheater

Altstadt pur in Ortenberg

Von Corinna Willführ

Andréanne Thiboutot aus Kanada. (Foto: Veranstalter)

Das Weltmusikensemble „Besidos“, das spanische Figurentheater „El  Retrete de Dorian Gray“ und Andréanne Thiboutot (Foto: Veranstalter) sind nur drei der Acts bei Altstadt pur am Samstag, 16. Und Sonntag, 17. Juni 2018. Zum 16. Mal lädt die Stadt Ortenberg zu diesem Internationalen Straßentheater ein. Mit Künstlern aus Kanada Spanien, der Schweiz und Deutschland, die auf Bühnen und in Gassen spielen, hat sich Altstadt pur zu einem der schönsten Feste der Region entwickelt. Zu den Darbietungen von Musikern und Artisten gibt es einen Kunsthandwerkermarkt. Und in Besenwirtschaften kann man lokale Spezialitäten probieren. Straßentheater weiterlesen

Jüdisches Museum Nidda

Das Tagebuch des Stephan Wallenstein

Von Corinna Willführ

Über viele Jahre lagen die Tagebücher von Dr. Stephan Wallenstein im Schreibtisch seines Sohnes Abi. Nun hat sie der 72-Jährige dem Jüdischen Museum Nidda geschenkt. Der in Jerusalem geborene und in Hamburg lebende  Musiker gilt als eine der „lebenden Legenden des Blues“. Gemeinsam mit Holger „Hobo“ Dauth (links) spielte er den  „Blues gegen das Vergessen – 80 Jahre Reichspogromnacht“ in der Heimatstadt seines Vaters. Die Veranstaltung hatte der  Wetterauer Begleitausschuss des Projekts „Demokratie leben“ gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Nidda initiiert.

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