Zeitungskrise

Kritik an Echo-Übernahme

„Welchen Journalismus braucht Südhessen?“ fragten die ECHODarmstädter Ortsverbände von DJU und DJV gemeinsam mit dem Presseclub in einer Veranstaltung – und 150 Bürger kamen. Anlass war die Übernahme das Darmstädter Echo durch die Verlagsgruppe Rhein-Main.

Verlust von Eigenständigkeit

Die Übernahme wird rund 180 der rund 35 Echo-Beschäftigten den Job kosten, darunter auch viele Redakteure. Ein Verlust der Pressevielfalt in Südhessen wurde in der Diskussion beklagt. Die Funktion der Presse als vierte Gewalt könne verloren gehen, befürchtet Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). „Ohne die ortsnahe Zeitung geht lebendige Demokratie in den Gemeinden und  im Stadtteil verloren“, warnte der Landrat des Kreises Bergstraße, Matthias Wilkes (CDU).

Die Diskussion über die Zeitungskrise führte zu der Frage, ob nicht Stiftungen, Genossenschafter oder öffentlich-rechtliche Lösungen besser als klassische Verleger geeignet sind, die Pressevielfalt zu erhalten, gedruckt wie digital.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung steht hier: https://medien-kunst-industrie-hessen.verdi.de/branchen-und-betriebe/medien/++co++d51714ec-ee5b-11e4-982d-525400248a66

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