Wetteraukreis

Bevölkerungszahl wächst langsamer

Die Bevölkerungszahl des Wetteraukreises wächst langsamer, teilt die Pressestelle des Kreises mit. Zum 30. Juni 2021 waren 310.484 Wetterauer registriert, das waren nur 131 mehr als am 1. Januar 2021.

Der Wanderungsgewinn war geringer. Dennoch sei der Wetteraukreis im hessischen Vergleich „außerordentlich beliebt“, meint die Pressestelle. Nur vier Landkreise hätten ein höheres Bevölkerungswachstum, während von den 21 Landkreisen und fünf kreisfreien Städten immerhin 20 ein mehr oder minder großes Minus in der Bevölkerungszahl registrierten.

Ohne Wanderungsgewinn nähme die Zahl der Wetterauer ab. 1.405 Geburten standen 1.881 Verstorbene gegenüber, als fast 500 mehr. Die Zahl der Zugezogenen hingegen lag aber mit 10.675 um 651 höher als die der Fortgezogenen (10.024).

Die Bevölkerungszahlen entwickelte sich in den Kommunen des Kreises unterschiedlich. Zehn Kommunen verzeichneten einen Bevölkerungszuwachs, in 15 Kommunen nahm die Zahl der Einwohner ab.

Die stärkste Bevölkerungszunahme verzeichneten Karben (plus 210), Bad Nauheim (plus 80), Altenstadt (plus 65), Wöllstadt (plus 54), Rockenberg (plus 42), Ranstadt (plus 36), Nidda (plus 44), Niddatal (plus 28), Reichelsheim (plus 2) und Hirzenhain (plus 28). Das habe zumeist an neu ausgewiesenen Baugebieten gelegen.

Den stärksten Rückgang verzeichneten Gedern (minus 75), Rosbach (minus 54), Echzell (minus 47), Wölfersheim (minus 43) und Friedberg (minus 36).

Größte Stadt im Wetteraukreis bleibt Bad Vilbel mit 34.704 Einwohnerinnen und Einwohnern, vor Bad Nauheim (32.573), Friedberg (29.441), Butzbach (26.440), Büdingen (22.775) und Karben (22.772). Die kleinsten Gemeinden im Wetteraukreis bleiben Glauburg (3.062), Hirzenhain (2.907) und Kefenrod (2.687).

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