Nazi-Kriegsstätten

Rundreis zu „Adlerhorst“ und „Tannenwald“

Taunus und Wetterau spielten im Zweitbunkeren Weltkrieg für die Nazis eine wichtige Rolle. Hier hatten sie das „Führerhauptquartier „Adlerhorst“ eingerichtet. Eine alternative Rundfahrt führt am Samstag, 4. Juli 2015, zu den Nazi-Kriegsstätten.

KZ-Häftlinge als Bautrupps

Vorlaeufer-Germer
Vorlaeufer-Germer

Die „Alternative Taunus- und Wetterau-Rundfahrt wird von der Bildungseinrichtung „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Wetterau“ angeboten. Per Bus geht es zum „Führerhauptquartier Adlerhorst“ in Ziegenberg-Wiesental, zum Schloss Kransberg, zum „Hasselborner Tunnel“ und dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Merzhausen (heute die Erdfunkstelle Usingen). Der Bad Homburger Lokalhistoriker Bernd Vorlaeufer-Germer wird an diesen diesen Orten über das Geschehen dort während und nach dem Zweiten Weltkrieg berichten. Im Schloß Kransberg soll der Großbunker und in Kransberg der von den KZ-Häftlingen in den Berg getriebenen „Fluchttunnel“ besichtigt werden.

Adlerhorst-Ziegenberg
Bunker des Führerhauptquartiers „Adlerhorst“ in Ziegenberg.

Der Bus startet am Samstag, 4. Juli 2015, um 9 Uhr in Florstadt am Kraftwagenbetrieb Wetterau (KWBW), 9.15 Uhr ist er Friedberg Bahnhof, um 9.25 Uhr in Bad Nauheim am Bahnhof, um 9.25 Uhr in Ziegenberg, Gaststätte Möckel.

Anmeldungen bei der Volkshochschule Wetterau, Friedensstraße 18, 61167 Friedberg (Hessen), Telefon: 06031/71 76-0, E-mail: info@vhs-wetterau.de. Die Teilnahme kostet 20 Euro. Mittagspaus in einer Gaststätte in Kransberg auf eigene Kosten.

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