Landbote-Tour

Radeln am Inn

Ein Teil der Landbote-Redaktion ist mal wieder auf Radtour. Diesmal strampeln wir am Inn. Die Tour fängt gut an.

Nachdem uns im vergangenen Jahr der Saale-Radweg mit seinen gewaltigen Steigungen an den Rand unserer Kräfte gebracht hatte,
lassen wir es diesmal locker angehen. Das Höhenprofil des Inn-Radwegs versprach: In Kieferfelden losrollen und fast ohne Treten in Passau ankommen. Am ersten Tage rollten wir nach langer Zugfahrt nur bis Oberaudorf. Am nächsten Morgen wollten wir auf die andere Innseite wechseln. Der Wirt unseres Hotels, mit dem Finger dort auf der Karte, wo wir eine Brücke vermuten, gefragt, ob wir hier auf die andere Seite kommen, antwortet: „Wenn der Wasserstand stimmt.“

Es gab die Brücke, wir kamen rüber und radelten entspannt über Rosenheim nach Rott am Inn. Groß steht dort am Kloster „Gruft der Familie Strauß“. Mit Franz Josef hatten wir dereinst so manchen Strauß auszufechten. Prompt fuhr genau hier Harald die Luft aus dem Vorderreifen. Während wir flicken, gesellt sich ein älterer Mann zu uns. Der Reifen ist geflickt. Mit der Luftpumpe hapert’s. Der Mann, der sich inzwischen als Max Josef, Sohn von Franz Josef Strauß vorgestellt hat, bietet an, den Reifen mit seinem Kompressor aufzupumpen. Wir nehmen ohne Skrupel an. Wäre noch schöner, wenn uns wegen solcher Zufälle die Luft weg bleiben würde.
Sollte es auf unserer Reise weitere Abenteuer geben, werden sie hier nachzulesen sein.

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