KunstWerkStadt

195 Künstler in Bad Homburg peter2

Von Corinna Willführ

Bad Homburg einen Stadtplan mit neuen Sehenswürdigkeiten – zumindest für das Wochenende vom 10. Und 11. September 2016. Stellen doch an den beiden Tagen in der Kurstadt im Hochtaunuskreis 195 Künstlerinnen und Künstler im Rahmen des Projekts „KunstWerkStadt“ an 75 Orten aus. Peter Gwiasda (Foto) aus Wehrheim ist mit seinen Drechselarbeiten dabei.

Am besten per Fahrrad

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Ein sowohl gedrechseltes wie heiles Gefäß von Peter Gwiasda. (Fotos: Corinna Willführ)

Der KunstStadtPlan, eigens aufgelegt für das Wochenende vom 10. Und 11. September 2016, misst aufgeklappt 57 mal 37 Zentimeter. Dreimal gefaltet ist er handlicher, passt in Westen- wie Hostentasche oder noch besser in eine Lenkertasche am Rad. Empfehlen die Organisatoren Christine Zekorn und Gero Fuhrmann doch „Am besten nehmen Sie ein Fahrrad“, um die Bilder und Objekte in Ateliers, Wohnungen Firmen und Schulen zu erkunden.
195 Künstlerinnen und Künstler sind es insgesamt, die an 75 Orten ausstellen. So zeigt Josef Ruppel bei Atelier INKA-Arts in der Anspacher Straße 66a Holzskulpturen, präsentieren Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule am Gluckenstein (Gluckensteinweg 99) Malerei, Zeichnungen, Collagen und Objekte, präsentiert Wolfgang Karl Preuss in Hof und Gartenhaus in der Louisenstraße 125 Fotografien.

Nicht nur schauen, auch mitmachen

Rund 30 Ausstellungsorte sind es allein im Stadtkern, mehr als ein Dutzend davon im Areal östlich des Schlossplatzes um Wallstraße, Kathausstraße und Rind’sche-Stift-Straße. Ausstellungsorte finden sich aber auch in den Stadtteilen. Wie in der Straße Am Hang 2 in Ober-Eschbach, wo Bianca Scheich in ihrem Atelier das „Paradies und seine Helden“ vorstellt. Oder in Gonzenheim, wo die „Detaillistin“ Heike Syre in der Frankfurter Straße 83 unter dem Motto „stehen – sehen – staunen“ Detail-Fotografien zeigt. Auch in Kirdorf und Dornholzhausen.

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Peter Gwiasda in seiner heimischen Werkstatt in Wehrheim, in der „heile Holzobjekte und gedrechselte Gefäße“ entstehen.

Ob abstrakt, expressionistisch, modern, ob mit Acryl, Aquarellfarben oder Kohle angefertigt: Das überwiegende Angebot der KunstWerkStadt Bad Homburg 2016 kommt aus der Malerei.
Eine von (mehreren Ausnahmen) ist die Adresse Kaiser-Friedrich-Promenade 94, in der Ute Heile Keramikgefäße und Peter Gwiasda „Heile Holzobjekte und gedrechselte Gefäße“ zeigen.
Und als Fixpunkt für die (Rad)Tour-Planung durch die KunstWerkStadt: Am Samstag und Sonntag, jeweils um 15 Uhr gibt es im Jugendkulturtreff E-Werk in der Wallstraße 24 Action-Painting zu afrokubanischen Rhythmen. Also nicht nur was zum Schauen, sondern auch zum Mitmachen. Netter Hinweis aus dem E-Werk: Schutzkleidung ist vorhanden.

Die Ausstellungsräume der KunstWerkStadt unter dem Motto „Werke an die Öffentlichkeit“ sind am Samstag, 10. Und Sonntag, 11. September 2016 von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ein Gedanke zu „KunstWerkStadt“

  1. Das bedauere ich sehr, dass ich an diesem Wochenende in Rom bin. Peter Gwiasda einmal zu treffen oder Corinna Willkür in alter Verbundenheit zu sprechen hätte allein schon seinen Reiz.

    Der schönen Veranstaltung wünsche ich ein gutes Gelingen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Michalik

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