Wetterauer Inzidenz steigt wieder
Zwei Tage lang war die Corona-Inzidenz im Wetteraukreis unter die Marke von 50 neu Infizierte pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gesunken. Doch am Mittwoch, 3. März 2021 lag sie wieder bei 55. Die Zahl der neuen Todesopfer in den Altenheimen geht aber zurück. Und die Bundeswehr hilft dort weiter beim Testen.Corona: An zwei Tagen 58 neue Infizierte
Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis liegt am Mittwoch, 3. März 2021 bei 9 085 – das sind 58 mehr als am Montag. Die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen wird mit 8 228 gemeldet, das sind 37 mehr als am Vortag.

Die Neuinfektionen wurden gemeldet aus Bad Nauheim (4), Bad Vilbel (10), Büdingen (4), Butzbach (2), Florstadt (4), Friedberg (4), Gedern (2), Karben (3), Kefenrod (2), Limeshain (2), Münzenberg (1), Nidda (8), Niddatal (3), Ober Mörlen (1), Ortenberg (1), Ranstadt (1), Reichelsheim (3), Rockenberg (1) und Wöllstadt (2).
468 Menschen starben an den Folgen der Infektion
In stationärer Behandlung aufgrund der Corona-Infektion befinden sich 62 Menschen (61). 21 Personen (19) werden intensivmedizinisch behandelt. Seit Dienstag sind laut Gesundheitsamt keine weiteren Erkrankten an den Folgen der Infektion gestorben. Insgesamt sind im Wetteraukreis seit Beginn der Pandemie 468 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben.
Aus den Wetterauer Kliniken wurden 20 freie COVID-Normalbetten und ein freies Bett mit Beatmungsmöglichkeit gemeldet.
Aktuell weiß das Gesundheitsamt im Wetteraukreis von 389 mit Corona infizierten Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt (HLPUG) meldet für den Wetteraukreis eine amtliche Inzidenz von 55,5. Am Montag wurde sie mit 48 beziffert.
In 21 Heimen testeten Soldaten aus Ahlen
In den Altenheimen ist inzwischen die Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals gegen das Coronavirus geimpft. Dort gibt es aber weiter für Besucherinnen und Besucher Tests, damit das Virus fernbleibt. In den letzten Wochen nahmen 42 Soldaten des Aufklärungsbataillons 7 aus dem westfälischen Ahlen die Tests vor. Sie wurden nun mit einem Appell vor dem Friedberger Landratsamt verabschiedet. Sie wurden in 21 Altenheimen eingesetzt und waren in Hotels untergebracht.

Von ihren mehr als 10 000 Tests waren laut Landrat Jan Weckler nur fünf positiv. Weckler dankte den Soldaten und kündigte für die nächsten drei Wochen den Folge-Einsatz von 30 Soldatinnen und Soldaten aus dem Delmenhorster Logistikbataillon 161 an. Anschließend soll die Arbeit von Zivilisten übernommen werden. Dafür sucht die Arbeitsagentur aktuell noch Personal.