Baumpflanzaktion

Aufruf trägt erste Früchte

von Ursula Wöll

Ein Artikel in dieser Zeitung am 1. März hat zu Baumpflanzungen aufgerufen, um symbolisch zum Klimaschutz beizutragen. Am 6. März dann wurde ein Apfelbäumchen, das vom ‚Landboten‘ gepflanzt wurde, vorgestellt. Es hat nun ein Geschwisterchen vor einem Seniorenheim bekommen.

Frau Susanne ter Jung, die Leiterin der Alloheim-Seniorenresidenz „Casino Wetzlar“ in der Kalsmuntstraße hat die Idee aufgegriffen. Mit ihrem Schreiben an die Redaktion des ‚Landboten‘ schickt Frau ter Jung zwei Fotos der Pflanzaktion und einen schönen Text:

Ein Zeichen der Hoffnung gesetzt

„‘Wenn ich wüßte, dass Morgen die Welt unterginge, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen …‘“, schrieb Martin Luther. Was für ein hoffnungsvoller Gedanke – etwas pflanzen, obwohl es in der Corona Krise derzeit keinen Lichtblick gibt.

Der Apfelbaum ist noch klein. (Fotos: Alloheim-Seniorenresidenz „Casino Wetzlar“

Wir wollen für unsere Bewohner ein Zeichen der Hoffnung setzen. Der Apfelbaum soll uns daran erinnern, dass wir bisher gesund durch die Pandemie gekommen sind und die Hoffnung nicht aufgeben, dass die Wissenschaftler einen Weg finden werden, wie wir mit dem Virus leben können. Wir alle müssen aufeinander aufpassen, uns einschränken und Abstand halten, um uns gegenseitig zu schützen, um dem Virus keine Chance zu geben.

Der Baum ist noch klein, aber bei guter Pflege wird er gut wachsen- genau wie unsere Hoffnung. Wir freuen uns schon auf die ersten Früchte und werden sie mit besonders viel Freude genießen.“ So weit Frau ter Jung.

Das Bäumchen ist am Alloheim-Seniorenresidenz „Casino Wetzlar“gepflanzt.

Nun muss der ‚Landbote‘ sein Bäumchen eifrig gießen, damit es im Wachstum nicht zurückbleibt. Denn in der Seniorenresidenz gibt es sicher keinen Mangel an Leuten, die das gerne besorgen. Aber vielleicht finden sich ja noch weitere NachahmerInnen, die ein Bäumchen pflanzen? Dann könnten wir im Herbst zu einem Apfelkuchenessen einladen. Es sollten schon noch einige hinzukommen, denn in einem Seniorenheim wohnen eine Menge Leute. Zählt man die vielen LeserInnen des Landboten dazu, so braucht es mindestens einen Sack voller Äpfel.

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