Syrienkonflikt

Friedensfreunde demonstrieren

Mit großer Sorge beobachtet die Friedensbewegung die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland wegen Syrien. Die Friedensfreunde fordern ein Ende der Eskalationsspirale und rufen zu einer Demonstration am Samstag, 14. April 2018, in Frankfurt auf. „Eine Bombardierung Syriens durch die USA oder andere NATO-Staaten könnte ungeahnte Konsequenzen mit sich ziehen“, heißt es im Aufruf zur Demo.

Ein Angriff auf Syrien ist unverantwortlich

Die Bundesregierung müsse dringend mäßigend auf den US-Präsidenten Trump einwirken und für Deutschland eine Beteiligung an militärischer Eskalation ausschließen, fordern die Friedensfreunde. Der angedrohte und völkerrechtswidrige Angriff einer US-geführten Koalition auf Syrien sei unverantwortlich und erhöhe die Gefahr einer weltweiten militärischen Eskalation zwischen den beiden größten Atommächten dramatisch. Die Bundesregierung müsse einem von Nato-Staaten geführten Angriff Einhalt gebieten. Eine militärische Reaktion sei der falsche Weg. Deshalb müsse die Bundeswehr aus allen Kriegsgebieten abgezogen und Waffenexporte müssten sofort eingestellt werden. Der Vorwurf des Giftgaseinsatzes müsse aufgeklärt werden. Die Friedensbewegung fordert unabhängige Untersuchungen durch die Vereinten Nationen zu den Giftgas-Angriffen.

Syrien braucht Frieden

Syrien brauche Frieden und nicht noch mehr Krieg. Weitere Raketen würden nur weitere Menschenleben kosten. Die Bombardierung Syriens sei genauso ein Kriegsverbrechen, wie der Einsatz von Giftgas. Syrien sei zum Schlachtfeld weltweiter Interessen geworden, bei dem sich Russland und NATO gegenüberstehen. „Die derzeitige Eskalation bedroht den Weltfrieden und muss beendet werden, bevor aus Machtanspruch, Unvernunft oder Fahrlässigkeit ein nuklearer Krieg die Welt erschüttert“, heißt es im Aufruf zur Demonstration.

Die Demonstration mit Kundgebungen beginnt am Samstag, 14. April 2018, um 11 Uhr am Kaisersack (Hauptbahnhof) und führt zum Paulsplatz.

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