TTIP-Demo

So viele wie lange nicht

Die Republik hat die groesste Demonstration der vergangenen zehn IMG_20151010_140009Jahre erlebt. Über 250000 Menschen – laut Polizei 150000 – demonstrierten am Samstag, 10. Oktober 2015, gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA.

 Sorge um Demokratie und Umwelt

TTIP und CETA sind quer durch die Bevölkerung so umstritten wie Atomkraft und Gentechnik. Demokratie und Umwelt werden den Interessen der Konzerne geopfert, wenn die beiden Freihandelsabkommen beschlossen werden, war der Tenor der Ansprachen am Samstag.

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„Ein Freihandelsabkommen, das nicht ausdrücklich die Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisationen anerkennt – unter anderem die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen – können wir nicht unterstützen“, sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. TTIP soll mit den USA abgeschlossen werden, CETA mit Kanada. In diesen beiden Ländern gibt es ebenfalls breiten Widerstand gegen die Abkommen, wie Paul Moist, Präsident der Canadian Union oft Public Employees, und ein Vertreter von Public Citizen aus den USA verdeutlichten. Die Demonstranten trugen Transparente und Plakate mit sich, auf denen unter anderem zu lesen war: „Freihandel tötet.“

Ein Gedanke zu „TTIP-Demo“

  1. Gut das wir so viele Leute waren und dies obwohl die etablierten Medien im Vorfeld das Thema kaum „bespielten“.
    Reiner Hoffmann DGB hat zurecht in seiner Rede darauf hingewiesen ggf in Brüssel zu demonstrieren, sollten die EU Gremien ihren TTIP Kurs nicht ändern.

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