Kindermotive zur Artenvielfalt
von Jörg-Peter Schmidt
Während des autofreien Sonntags am 24. August waren in Staufenberg-Mainzlar im Landkreis Gießen die Kreidebilder von Kindern zum Thema Artenvielfalt noch zu sehen. Leider werden die wunderbaren Malereien in der Brunnenstraße bald wieder verblassen.Lob für Straßengemälde
Aber zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des autofreien Sonntags haben die Kreidegemälde mit ihren Kameras bzw. Handys festgehalten. In Begleitung Erwachsener findet stets vor dem Tag, an beispielsweise Autos oder Motorräder (außer in Notfällen) in Ortsteilen von Allendorf/Lumda, Rabenau und Staufenberg nicht fahren dürfen, ein Malfest in Mainzlar statt.
Die Kinder hatten sich prima vorbereitet und präsentierten per Kreide, was sie zum Thema Artenvielfalt bewegt. „Tiere in Deutschland schützen“ lautet der dringende Appell auf einem der bunten, phantasievollen Bilder. „Schade, dass diese Straßengemälde bald nicht mehr vorhanden sind“, hörte man immer wieder an den Ständen an den Stationen in den drei Kreisgemeinden.
Beliebter autofreie Sonntag
Die beliebte Veranstaltung zog wieder viele Menschen an, die etwa per Rad oder Inline-Skates unterwegs waren. Ihnen und auch denen, die zu Fuß unterwegs waren, wurde ein vielfältiges Rahmenprogramm sowie leckeres Essen und Getränke geboten. Zum ersten Mal gab es Stände des Demokratieprojektes „DabeiSein in den Gießener Lahntälern“ sowie des touristischen Arbeitskreises Gießener Lahntäler in Allendorf. Dort konnte man sich über verschiedene Projekte in der Region informieren. Schade, dass solche autofreien Sonntage nicht öfter im Jahr stattfinden, war man sich auch diesmal im Lumdatal einig.
Titelfoto: Gern betrachtete man sich die Kreidemalbilder der Kinder in der Mainzlarer Brunnenstraße. (Fotos: Jörg-Peter Schmidt)

