Nepalhilfe


Benefiz-Abend für Opfer der Flut

Es ist dringend: In Nepal haben nach der Flutkatastrope vom 26. August 2026 viele Menschen ihre Existenzgrundlage verloren. Der Friedrichsdorfer Verein Sathi leistet konkrete Hilfe. Ein Benefiz-Abend mit Musik, Bilderschauen und Berichten soll am 21. Oktober möglichst viel Geld für die Flutopfer einbringen.

Nepal-Doku und Musik in Köppern

riedrichsdorfs Bürgermeister Lars Keitel stellt dafür das Forum Friedrichsdorf an der Dreieichstraße 22 in Köppern zur Verfügung. Ab 19 Uhr wird dort Peter Weinert, Autor von über 70 ARTE -Dokumentationen mit seinem Kameramann Jürgen Volz die Nepal-Doku „Im Land der Sherpas“ zeigen und darüber berichten.

Im Anschluss gibt es ein Musikprogramm, so die Veranstalter. Der in Friedberg lebende Fotograf Dieter Glogowski präsentiert Nepal-Bilder und leitet einen Bhajan-Gesang. Dann spielen der Gitarrist und Sänger Max Clouth aus Frankfurt, der Tabla-Spieler Ashish Paul aus Kalkutta und und Tony Clark ausKöppern auf dem Shakuhachi.

Auch „Flatsch“-Gründer Olaf Mill dabei

Weiter geht es mit Gitarren- und Gesangsduo Laura und Moritz aus Bad Homburg. Und dann spielt „Türzueszieht – die Band um Olaf Mill, der einst mit dem verstorbenen Gerd Knebel die legendäre Combo „Flatsch“ verkörperte. Man werde „Welthits mit Hessischem Humor“ hören, heißt es in der Ankündigung.

Der in Friedrichsdorf ansässige Verein „Sathi – Friends for Nepal“ gründete sich nach eigenen Angaben 2015 nach einem verheerenden Erdbeben in Nepal. Schon damals sammelten die Initiatioren Spenden für die Menschen im bitterarmen Himalaya-Staat. Aktiv sind dort unter anderen die nepalesische Schauspielerin Reecha Sharma und ihre in Köppern lebende Schwester Rakhi, außerdem die Schaupielerin Margit Wolff und der ehemalige Lufthansa-Ingenieur Steffen Kaup mit seiner Frau Illy Kaup-Müller.

Eine Hilfsliefesung kommt im Notquartier an. Foto: sathi.ev

Nach der jüngsten Katastrophe unterstützt der Verein in Nepal das Yellow Gumba-Notquartier für etwa 350 Flutopfer aus dem Gebiet Rasuwa. Dort leben nun viele Kinder, die Ihr Zuhause verloren haben, manche auch ihre Eltern.

Am 26. August 2026 hat eine Sturzflut große Teile des Trishuli-Tals in Nepal verwüstet. Ausgelöst durch einen massiven Gletscher- und Felssturz, rissen Wasser, Schlamm, Eis und Geröll innerhalb weniger Minuten ganze Dörfer, Häuser, Brücken und Straßen mit sich. Über 1.000 Menschen kamen ums Leben, viele weitere werden noch vermisst. Zehntausende Menschen sind von den Folgen der Katastrophe betroffen.

Zahlreiche Orte sind noch immer nur schwer erreichbar, da Straßen und Brücken zerstört wurden. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischer Hilfe bleibt eine große Herausforderung. Auf der Vereins-Webseite heißt es: „Wir kennen die Situation vor Ort. Aktuell werden insbesondere Trinkwasser, Lebensmittel, Notunterkünfte, Hygieneartikel und medizinische Versorgung benötigt.“ Die Web-Adresse des Friedrichsdorfer Vereins: https://www.sathi-ev.de.

Benefiz-Tickets für 25 Euro

Dieter Glogowski bittet alle inständig, den Verein und damit die notleidenden Menschen in Nepal zu unterstützen. Karten für den Benefiz-Abend gibt es für 25 Euro an der Abendkassen, im Vorverkauf im Friedrichsdorfer Cafe Momo und im Bad Homburger Outdoorladen „Reisefieber“.

Glogowski bürgt für die Seriosität des Vereins. Er selber arbeitet er als freier Foto- und Fernsehjournalist mit dem Schwerpunktthema Himalaya. Seine TV-Produktionen wurden international ausgezeichnet, er ist Gründer des Weitsicht-Festivals und Buchautor. 1993 ernannten ihn die Mönche des Kloster Lingshed in Zanskar zu ihrem Repräsentanten für Deutschland.

Glogowski weist auch auf das Weitsicht-Festival in Darmstadt hin, das vom 30. Oktober bis 1. November stattfindet. Mehr darüber auf www.weitsicht-darmstadt.de.

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