Nabu-Regionalmarkt

Öko-Produkte heimischer Erzeuger

Von Corinna Willführ

Es wird eine Premiere, an der das Interesse schon jetzt groß ist. Denn für den 1. Regionalmarkt des Nabu-Ortenberg am Samstag, 27. März 2022, rund um das Informations- und Mitmachzentrum „Haus an den Salzwiesen“ haben bereits mehr als zwei Dutzend Beschicker zugesagt.

Was die Beschicker eint: Sie kommen aus der Region und bieten gute und gesunde Erzeugnisse aus eigener Produktion an. Dabei reicht die Palette von ökologisch hergestellten Produkten wie Honig und Säften, über Kartoffeln, Fleisch und Wurst bis zu Keramik, Korb- und Lederwaren von nachhaltigem Wert. Ideengeberin für den 1. Regionalmarkt auf dem Nabu-Gelände ist Birgit Wäß. „Was man auf dem Markt nicht finden wird: Chinaware. Es ist auch kein Floh- oder Trödelmarkt“, sagt sie. Vielmehr sind Grundsätze wie Nachhaltigkeit, ökologisches Bewusstsein und Verbundenheit mit der Region Auswahlkriterien, wer – und das ist noch möglich – als Anbieter auf dem Regionalmarkt teilnehmen kann.

Von Geflügel bis Kerzen

Zum ersten Treffen der Aussteller-Interessenten am Wochenende vor Ort sind unter anderem Timm Miunske von „Naturhuhn“ und Torsten Stephan vom Bingenheimer Geflügelverein gekommen. Beide werden sie allerlei Federvieh ausstellen. Etwa „außergewöhnliche Geflügelrassen“, wie Torsten Stephan sagt. „Wir kommen mit Legehennen, Gänsen und Enten“ fügt Timm Miunske an. Aus den Bingenheimer Werkstätten werden Artikel aus der Weberei und Kerzen angeboten. Ute Hahn aus Selters steuert Kartoffeln vom eigenen Acker für die Vielfalt bei, Gudrun Jung und Agnes Kramer bieten selbst Hergestelltes aus Kräutern – und dazugehörige Informationen an.

Ein Teil der Beschicker war mit Birgit Wäß und Ehemann Dietmar, dem zweiten Vorsitzenden des Nabu Ortenberg, bereits auf dem Gelände unterwegs: mit einer Übersichtskarte, auf der die einzelnen Standorte für die benötigten Verkaufs- oder Ausstellungsflächen eingetragen werden. Anna Schiener von der Troll- und Märchenschmiede aus Usenborn wird im „grünen Klassenzimmer“ unter dem großen Ahorn „Geheimnisse aus dem Wald“ erzählen. Und klappt die weitere Planung: Gibt es aus dem Pizza-Ofen frisch gebackenes Brot und Säfte im Naschgarten bei den Johannis- und Stachelbeer-Sträuchern.

Alle Stände sollen längs des Rundwegs auf dem Gelände aufgebaut werden. Für Autos als Parkplatz bleibt das Schottergelände vor dem Haus. Wenn das Interesse an dem Markt beim Publikum ebenso groß wird wie das der Beschicker, sollten Besucherinnen und Besucher am besten zu Fuß oder mit dem Rad kommen. Schließlich lässt sich der Bummel über den Markt am „Haus an den Salzwiesen“ gut mit einer kleinen Tour auf dem Vulkanradweg oder einem Spaziergang an der Nidder verbinden.

Wer als Aussteller am Sonntag, 27. März (Präsentationsdauer: 10 bis 18 Uhr) noch dabei sein möchte (keine Anbieter für Fleisch- und Wurstwaren mehr), kann sich an unter 0151/67407576 an Birgit Wäß wenden. Näheres in Kürze auch auf der Homepage des NABU-Ortenberg.

Titelbild: Sie freuen sich auf eine Präsentation ihrer Produkte beim 1. Regionalmarkt des Nabu in Ortenberg: Ein Teil der Beschicker mit Initiatorin Birgit Wäß (im roten Anorak) und Dietmar Wäß (im blauen Anorak davor) vom Nabu Ortenberg. (Foto: Corinna Willführ)

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