Fantastische Bilder

Noch mal Projektionen genießen

Mit zwei Besonderheiten setzt das Stadttheater Gießen sein Programm am Wochenende fort. Am Freitag, dem 24.9.2021 widmet sich Schauspieler und Performer Gunnar Seidel vom BRACHLAND ENSEMBLE in der taT-studiobühne um 20 Uhr in einem Schauspielsolo dem kontrollierten Verlieben zwischen Darsteller und Publikum.  Und die GIESSENER AUFTRITTE mit ihren fantastischen, weithin sichtbaren Bildern verabschieden sich am kommenden Wochenende aus dem Zentrum der Stadt Gießen (24. bis 26.9.2021).

Zunächst einige Infos von der Presseabteilung des Stadttheaters: zur Vorstellung in der  taT-studiobühne. Mehrfach gastierte das BRACHLAND-ENSEMBLE mit besonderen Theaterformaten erfolgreich in der taT-studiobühne.    

Gunnar Seidel ist in der taT-studiobühne zu sehen.  (Foto: Stadttheater Gießen)

Es geht in der Studiobühne um Liebe

Der Liebe wird etwas Magisches zugeschrieben.  Seit jeher wurden die großen Liebesgeschichten auch im Theater erzählt. Gunnar Seidel zeigt, wie das am besten geht: auf, vor und hinter der Bühne. Als Schauspieler und Performer beherrscht er alle Tricks und Kniffe, um sich unwiderstehlich zu machen. Dies hat er schon oft in den Rollen des klassischen Liebhabers bewiesen. Doch wie springt der Funke über ins Publikum? Reine Chemie oder die Kunst der emotionalen Verführung? Und kann man sich wirklich an einem einzigen Abend verlieben?

Die Performance lädt dazu ein, in Erinnerungen zu schwelgen, sich der berauschenden Abgründigkeit von Liebesgefühlen hinzugeben und sich immer wieder selbst zu fragen: Bin ich bereit für die große Liebe?

Vielseitiges Brachland-Ensemble

Seit 2011 realisiert das Brachland-Ensemble Projekte zwischen zeitgenössischem Theater, journalistischer Recherche und politischer Bildung. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Theater- und Kulturschaffenden der Bereiche Schauspiel, Performance, Tanz und Animationsfilm, die in wechselnden Konstellationen zusammenarbeiten. Gunnar Seidel, einer der künstlerischen Leiter des Ensembles, war bis 2010 am Stadttheater Gießen als Schauspieler engagiert und gastierte hier anschließend mehrfach. Seine Inszenierung IDOLE wurde mit dem Preis Junge Experten bei den Hessischen Theatertagen ausgezeichnet. Seit 2017 ist er Lehrbeauftragter für szenisch- dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Tolle Szenerie auf der LED-Wand

Letztmals gibt es die GIESSENER AUFTRITTE. Am Freitag und Samstag laufen die Videobeiträge internationaler und regionaler Kulturschaffender von 21 bis 22 Uhr auf der LED-Wand auf dem Berliner Platz und von 22 bis 23 Uhr per Video-Mapping-Projektion auf der Fassade des Stadttheaters. Dort ist am Sonntag zum Abschluss ab 21 Uhr ein Querschnitt durch das gezeigte Programm zu sehen. 

Tanz und Musik

Fünf Wochenenden lang hat das Team um den Künstlerischen Leiter Tarek Assam dann ein Programm aus den Bereichen, Tanz, Musik, Bildende Kunst und Theater auf den beiden Projektionsflächen auf dem Berliner Platz und der Stadttheater-Fassade präsentiert und ein starkes Signal für Kunst und Kultur in der Corona-Zeit gesetzt. Unter dem dem Titel „Kunstmomente“ sind am Freitag auf der LED-Wand Beiträge aus dem Bereich der Bildenden Kunst zu verfolgen, schwerpunktmäßig aus den Reihen des Oberhessischen Künstlerbundes, darunter aber auch Arbeiten junger Künstler*innen wie Bahareh Hejrankeshrad oder Ines Schäfer. Die Stadttheater-Fassade wird mit einer Komposition aus Beiträgen des Gießener Labels „o-tone music“ illuminiert. Dabei sind Musikvideos internationaler Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Jazz und Soul zu sehen und hören.

Auch Beiträge des Orchesters

„Die Seriale“, das in Gießen situierte Festival für digitale Serien, zeigt am Samstag ab 21 Uhr eine Best Of-Auswahl seiner diesjährigen Beiträge. Unterschiedliche Formate von Webserien geben innovative Einblicke in ein noch junges, kreatives Genre. Ab 22 Uhr zeigt das Programm auf der Stadttheater-Fassade unterschiedliche Aspekte zeitgenössischen Tanzes, u.a. mit Arbeiten der „Japan Contempora-ry Dance Company“ oder der „Compagnie Irene K.“ aus Belgien, die bereits mit ihrem Live-Auftritt beim diesjährigen „TanzArt-Festival ostwest“ in Gießen überzeugt hat.

Am Sonntag präsentieren die GIESSENER AUFTRITTE ab 21 Uhr auf der Stadttheater-Fassade zum Abschied eine zweistündige Auswahl des Programms in der außergewöhnlichen Optik der Video-Mapping-Projektion. Darunter Beiträge des Philharmonischen Orchester Gießen und der Tanzcompagnie Gießen.

Der Eintritt ist frei, Gratiskarten für die zuschauerbegrenzten Termine können über die Festival-Seite (giessener-auftritte.de) gebucht werden.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 2

des Landes Hessen und unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!

Am Sonntag Poesie und Musik

Ein Konzert zum Abheben als Abschluss des Wochenendes:  Stadttheater-Schauspielerin Carolin Weber präsentiert mit ihrer Band am Sonntag, den 26. September um 20 Uhr einen lyrisch-musikalischen Themenabend in der taT-studiobühne rund um den Himmel in all seinen Facetten.

Wo ist der Himmel? Diese Frage lässt sich noch mit einem kurzen Blick nach oben beantworten. Doch was ist der Himmel überhaupt? Die Antwort hängt ganz davon ab, wen man fragt: einen Astrophysiker, einen Vertreter der Kirche, einen Dichter, einen Kunstgeschichtler oder einen Liedermacher. Carolin Weber hat humorvolle und tiefgründige Texte zusammengestellt, die das Thema aus verschiedenen Richtungen beleuchten. Dabei entsteht ein abwechslungsreicher und humorvoller Abend mit Gedichten und Liedern, mit Live-Musik über die Liebe, das Sterben, die Luftfahrt, Engel, Gott und die Versuchung.

Carolin Weber aus dem Schauspielensemble des Stadttheaters spricht und singt, die Flugbegleiter sind der Bassist Philipp Lampert, am Klavier Florian Neuber, die Gitarre spielt Karl-Heinz Weber und an den Trommeln ist Volker Seidler zu erleben.

Infos über das Programm und auch über den Ticketverkauf vom Stadttheater gibt es unter der Adresse www.stadttheater-giessen.de

Ein Konzert zum Abheben präsentiert Stadttheater-Schauspielerin Carolin Weber mit ihrer Band. (Foto-Copyright: Martin Przybilla).

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