Archiv der Kategorie: Startseite
Horlofftalbahn
Baurecht da, Geld noch nicht
Von Detlef Sundermann
Die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnitts Wölfersheim-Hungen der Horlofftalbahn hat eine entscheidende Hürde genommen: das Planfeststellungsverfahren. Die Offenlage wurde im November 2025 vom Eisenbahnbundesamt veranlasst, teilt eine Sprecherin von DB Infrastruktur mit. Die Klagefrist sei Anfang dieses Jahres abgelaufen. „Somit liegt nun formal Baurecht vor“, erklärt die Sprecherin. Horlofftalbahn weiterlesenHeizpellets
Pelletpreise fallen
von Michael Schlag
Wohl dem, der jetzt eine Pelletheizung hat. Erneut zeigt sich, dass die Preisbildung für Heizpellets unabhängig vom Weltgeschehen nach eigenen, regionalen Bestimmungsgründen verläuft. Während die Notierungen für Erdöl durch die Decke gehen, sind die Preise für Holzpellets, wie üblich zum Ende der Heizperiode, unbeirrt rückläufig. Heizpellets weiterlesenUngarn
Magyar hebt Orban aus dem Sattel
von Dietrich Jörn Weder
Im ersten Anlauf wirft Oppositionsführer Peter Magyar den ungarischen Langzeitpremier Viktor Orban mit Zwei-Drittel-Mehrheit aus dem Sattel. Und der Neue sagt auf seiner Siegesfeier: „Wir sind wieder ein europäisches Land!“ Mit einer nie dagewesenen hohen Stimmbeteiligung befreien sich die Ungarn von einem zunehmend bedrückenden und zunehmend korrupten Regime. Die Europäische Union wird einen Putin-Kompagnon und zuletzt unerträglichen Quertreiber ihrer inneren Einigkeit los. Ungarn weiterlesenMax Ernst
Der große Wahnsinn
von Michael Schlag
Max Ernst (1891-1976) gilt als einer der Wegbereiter der surrealistischen Malerei. Er malte rätselhafte magische Welten, die Bilder faszinieren und verstören bis heute. Aus ihnen sprechen Erfahrungen mit Krieg und Faschismus, ein Trampeltier wird zur Allegorie auf die menschliche Zerstörungslust. Zum 50. Todestag von Max Ernst erzählt eine Dokumentation auf Arte die spannende Geschichte des Surrealisten bis zu seinem US-amerikanischen Exil in den 1940ern. Max Ernst weiterlesenWer wir waren
Dokumentarfilm und Diskussion
Das Butzbacher Capitol-Kino zeigt in der Reihe „Film und Gespräch“ in Kooperation mit der Stiftung Kultur und politisches Bewusstsein sowie der Ortsgruppe Butzbach des Naturschutzbundes (Nabu) am 21. April 2026 den Dokumentarfilm „Wer wir waren“ von Marc Bauder. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Podiumsgespräch mit der Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Angela Krewani von der Uni Marburg und Lothar Jung, Geschäftsführer der Stiftung. Wer wir waren weiterlesenKlaus Mann Mephisto
Der Künstler in der Diktatur
von Michael Schlag
Man darf sagen, dass dies ein anspruchsvoller Theaterabend wird: „Mephisto“ nach dem Roman von Klaus Mann in der Inszenierung von Regisseur Ronny Jakubaschk im Oldenburger Staatstheater. Das zweistündige Schauspiel im Großen Haus ist ein echtes Erlebnis, die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Hagen Bähr kaum zu fassen. Klaus Mann Mephisto weiterlesenNidda
Die Johannes-Pistorius-Stadt
Von Elfriede Maresch
Hessens Innenminister Professor Dr. Roman Poseck kam ins Heimatmuseum Nidda zur offiziellen Verleihung der Zusatzbezeichnung „Johannes-Pistorius-Stadt“ und erfüllte damit ein Anliegen von Bürgerschaft und Stadtverordnetenversammlung. Willkommen hieß ihn eine Gruppe in der Kleidung des 15. Jahrhunderts, das Darstellerensemble der Stadtrundgänge auf den Spuren der Familie Pistorius, allen voran der Vorsitzende des Vereins Heimatmuseum, Martin Röhling, als der damalige Amtmann Jost Rau zu Holzhausen. Nidda weiterlesenMigration
Aus Brasilien und Namibia nach Karben
Von Klaus Nissen
Rund 150 Frauen und Männer kümmern sich in den Kitas der Stadt Karben um mehr als tausend Vorschulkinder. Pädagogische Fachkräfte waren lange verzweifelt gesucht, die Stadt bezahlt sie über Tarif. Und warb sie bis vor kurzem auch aus dem Ausland an. Sechs junge Frauen aus Brasilien, Namibia und Kolumbien kamen so nach Karben. Drei von ihnen erzählen, wie sie herkamen – und wie sie die Wetterau erleben. Migration weiterlesenPlakatkunst
„Bitte um Aushang“
von Michael Schlag
Ausstellungsplakate sind ja eigentlich Gebrauchskunst mit Ablaufdatum und nur solange relevant wie die beworbene Ausstellung läuft. Doch als historische Zeugnisse des Kunst- und Ausstellungsgeschehens vergangener Jahrzehnte erhalten Plakate noch einmal ganz neue Bedeutung. Das lässt sich derzeit erleben im Landesmuseum Kunst und Kultur in Oldenburg in einer Sonderausstellung über die Plakatkunst der Nachkriegsjahre in Deutschland. Die Plakate erscheinen jetzt als Dokumente des künstlerischen Neuanfangs mit dem Entstehen von neuen Kunstformen und Künstlergruppen. Plakatkunst weiterlesen