46er wieder Erstliga

 Gießener Basketballer steigen auf

Von Jörg-Peter Schmidtaufsteiger

Die Gießener 46er-Basketballer sind aus der Zweiten Liga (Pro A) seit Freitagabend, 24. April 2015, zurück in die Bundesliga aufgestiegen. Der 70:62-Erfolg in Nürnberg gegen den dortigen BC war der dritte und entscheidende Sieg gegen die Franken in der Playoff-Halbfinal-Serie, in der es maximal fünf Partien gegeben hätte.

Siegesfeier

Mit den rund 350 angereisten Gießener Fans feierten die Spieler um Trainer Denis Wucherer in Nürnberg und später daheim im „Admiral“ überglücklich. Und am Samstag, 25. April 2015 wurde ab 13 Uhr vom künftigen Erstliga-Team und Hunderten von Anhängern an der Gießener Miller Hall in der Grünberger Straße die Party fortgesetzt, die sich auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Ministerpräsident Volker Bouffier (früher selbst hervorragender Basketballer) nicht entgehen ließen.

Den 46ers-Akteuren wie T. J. DiLeo (Kapitän), Björn Schoo, Benjamin Lischka, Jonathan Malu, Achmadschah Zazai, der sich in Nürnberg leider am Innenband verletzt hat, sowie Cameron Wells steckte das lange offene Spiel beim BC und die (bisherige) Feier in den Knochen – aber auf dem Balkon der Miller Hall, in der sich die 46er-Geschäftsstelle befindet, hieß es: Noch mal alles geben, Bierstiefel stemmen, mit den Fans singen, schunkeln, tanzen, sich einfach ausgelassen freuen.

OB Grabe-Bolz und Ministerpräsident Bouffier gratulierten dem (Noch)-Zweitliga-Team einschließlich Geschäftsführer Heiko Schelberg und unterstrichen: Die Gießener Basketballer (Ursprungsname MTV 1846), die bereits fünf Mal Deutscher Meister waren (1965, 1967, 1968, 1975, 1978), gehören einfach ins Oberhaus und werden in der kommenden Saison für Überraschungen sorgen, wenn die Gegner beispielsweise Bayern München, Skyliners Frankfurt und ALBA Berlin heißen. In den Heimpartien wird dann­ die Osthalle stets zur kochenden Osthölle.

Übrigens ist die Sieger-Party, an der am Samstag auch ehemalige Gießener Basketball-Meister wie Bernd Röder und Klaus Jungnickel teilnahmen, nicht zu Ende: Die „46ers“ bestreiten noch zwei Endspiele um die Meisterschaft der Zweiten Liga gegen Würzburg. Die Partien sind am  30. April (19.30 Uhr) in der Oliver-Arena in Würzburg und am 3. Mai in Gießen, Osthalle, 17 Uhr (Kartenvorverkauf läuft). Beide Final-Teilnehmer sind sportlich für den Aufstieg qualifiziert.

Die 46ers haben das erste Spiel in Würzburg gewonnen!  Weiter geht es am 3. Mai in Gießen, Osthalle,  17 Uhr.

Weitere Infos: www.giessen46ers.de

Ein Gedanke zu „46er wieder Erstliga“

  1. Ich bin der Meinung, dass solche Jubelberichte über irgendwelche Sportmannschaften nichts im Landboten zu suchen haben. Das lesen wir anderswo bis zum Überdruss. Der Landbote sollte eine gesellschaftskritische Tendenz pflegen, die oft anderswo fehlt. Ursula Wöll

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