Ukraine-Krieg

Die Waffen nieder!

Ob Krieg oder Frieden ist, darf nicht den Kriegstreibern in Ost und West überlassen werden, erklärt das Friedensbündnis Oberursel und fordert einen „sofortigen, umfassenden Waffenstillstand“. Auch der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 verurteilt die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine.

Das Friedensbündnis Oberursel setzt sich seit Jahren für ein friedliches Zusammenleben der Völker ein. Sein Credo lautet: „Abrüsten statt aufrüsten, reden statt kämpfen.“ Es fordert nun, nachdem die Diplomatie versagt hat: „Nein zum Krieg – die Waffen nieder“. Die Bombardierungen, Zerstörung. Angst und Leid müssten sofort gestoppt werden. Notwendig sei ein sofortiger umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ein ernsthaftes zurück an den Verhandlungstisch.

Krieg ist niemals zu rechtfertigen

„Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Für Krieg gibt es niemals eine Rechtfertigung, auch nicht die der Nato-Osterweiterung“, erklärt das Friedensbündnis. Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein; weitere militärische Aufrüstung müsse unterbleiben. Sanktionen dürften nur die Verantwortlichen treffen und nicht die Schwächsten in den Bevölkerungen, ob in Ost oder West.

„Lernen wir endlich aus der Vergangenheit: Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit. Lasst uns gegen Gewalt, Waffen und Krieg – und für eine Politik der Verständigung und des Friedens gemeinsam auf die Straße gehen und nutzen wir dazu auch die diesjährigen Ostermärsche für den Frieden“, so das Friedensbündnis.

Auch der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 fordert: „Die Waffen nieder – nein zum Krieg“. Für Krieg gebe es keine Rechtfertigung. Die Bombardierungen müssten sofort gestoppt werden. Notwendig sei ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ein zurück an den Verhandlungstisch. Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden.

„Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit. Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen. Es gibt keine Alternative zu Dialog und Kooperation – gerade jetzt“, erklärt der Studienkreis.

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