Diskussion über gute Ernährung
Dienstag, 14. April von 17–19 Uhr im Ratskeller Frankfurt, Römerberg 23. Eintritt frei. Anmeldung unter
ernaehrungsrat-frankfurt.de/anmeldung-podiumsdiskussion-14-04-26/
Im Anschluss an eine Fachmesse lädt der Frankfurter Ernähungsrat gemeinsam mit dem Bündnis „Ernährungswende in Frankfurt“ zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen der großen Frankfurter Parteien ein. Vor den Kommunalwahlen haben die Parteien Wahlprüfsteine zu Themen wie gesunde Kita- und Schulverpflegung, Stadtteilküchen, regionale Lebensmittelversorgung sowie Ernährungs- und Krisensicherheit beantwortet. Jetzt möchten will man gemeinsam diskutieren: Wie können diese Vorschläge konkret umgesetzt werden? Und wie kann eine nachhaltige Ernährungspolitik in Frankfurt langfristig verankert werden? Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste können sich an der Diskussion beteiligen. Für das leibliche Wohl ist mit regionalen Snacks gesorgt.
Blick hinter die Kulissen der Vilco
Dienstag, 14. April, 15 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang der Vilco, Günther-Biwer-Platz 1, 61118 Bad Vilbel. Anmeldung per E-Mail an info@seniorenbeirat-bv.de oder Tel. 06101/54 10 60 (Anrufbeantworter) erforderlich.
Der Seniorenbeirats Bad Vilbel bietet einen Blick hinter die Kulissen der Vilco. Viele kennen den Veranstaltungsort von Konzerten, Theatervorstellungen, Hobbymärkten bis zur großen Silvesterparty oder Tanz in den Mai. Auf insgesamt mehr als 4.000 Quadratmetern Fläche sind Veranstaltungen mit bis zu 3.000 Personen möglich. Claus-Günther Kunzmann, der Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Bad Vilbel, wird die Führung übernehmen und steht auch für Fragen zur Verfügung.
127. HSK-Show
Dienstag, 14. April, 19 Uhr, Kulturhalle Stockheim und live auf Facebook und YouTube. Eintritt frei. Tickets unter www.kulturhalle-stockheim.de
„Die Lehrers“ (Foto) sorgen für die Musik während der 127. Ausgabe der HSK-Show. Mit ihrem humorvollen Mix aus Spaß, Mitmachaktionen und einer Prise Lehrplan bieten Andi Tafel und Peter Goge Musik direkt aus dem Klassenzimmer. Im Mittelpunkt die charismatischen Lehrertypen. Mit über 50.000 Klicks auf die ersten 4 Songs haben sie einen Achtungserfolg hingelegt. Die Lehrers zeigen, dass Bildung bunt, spannend und voller Lebensfreude sein kann. Ihre Musik erinnert daran, dass das Leben nicht nur aus Hausaufgaben und Prüfungen besteht, sondern aus vielen Momenten zum Staunen, Feiern und Spaß haben. Annett Loos vom Renidere Verlag wird in der Show erwartet. Der Renidere Verlag steht für hochwertige, individuelle Literatur, die nicht dem Standard entspricht. Mit Sitz in Maintal bietet der Verlag Autoren eine Plattform für ihre einzigartigen Geschichten und Ideen. Das Portfolio umfasst unter anderem Belletristik, Sachbücher und Kinderliteratur. Der Name „Renidere“, abgeleitet aus dem Lateinischen („vor Freude strahlen“), verweist auf den programmatischen Anspruch des Hauses, Bücher als emotionales und gestalterisches Gesamtprodukt zu begreifen. Weiterhin erwartet das Moderatorenduo Theresa & Harald André Hülsbömer, der über das geplante Literaturprogramm während der Landesgartenschau 2027 berichten und erläutern wird, welche Rolle die Literaturgärten langfristig für die Region spielen können. Für den kulinarischen Part wird Andreas Imhof von Imhof´s Rösterei-Catering e.K. aus Büdingen in der Show erwartet. Was als persönliches Interesse für hochwertigen Kaffee begann, hat sich heute zu einer kleinen, aber feinen Familienrösterei entwickelt, die mit Liebe und Sorgfalt geführt wird. Die Rubrik „Kai sagt“ von Kai Emrich wird fortgesetzt undKathrin Zippel(Stockheims Antwort auf Susanne Daubner)erzählt Neues aus Oberhessen.
Internationales Frauen-Café
Mittwoch, 15. April, 14 bis 16 Uhr, Frauenzentrum, Wintersteinstraße 3, Friedberg. Anmeldung und Infos unter Tel. 06031-2511 oder E-Mail: frauenzentrum.wetterau@t-online.de.
Mittwochs lädt das Internationale Frauen-Café ins Frauenzentrum Wetterau ein. Bei Kaffee und Tee werden Informationen über Leben, Kultur und Veranstaltungen in der Wetterau geteilt und gemeinsame Aktivitäten geplant. Neue Teilnehmerinnen sind willkommen.
Treffen für Frauen in Trennung
Mittwoch, 15. April, 18 Uhr, Frauenzentrum, Wintersteinstraße 3, Friedberg. Anmeldung und Infos unter Tel. 06031-2511 oder E-Mail: frauenzentrum.wetterau@t-online.de.
Trennungen sind kräftezehrend und im Alltag fehlt häufig der Raum, sich darüber auszusprechen. In der Frauen-Gruppe besteht die Möglichkeit des Austauschs von Erfahrungen und Verständnis in einem geschützten Rahmen.
Vortrag: Warum die Klimakrise Frauen besonders trifft
Donnerstag, 16. April um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses von Friedrichsdorf. Eintritt: um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Kosten: 10 zehn Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich über: frauenbeauftragte@friedrichsdorf.de.
Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit: Warum Frauen stärker betroffen sind – so lautet ein Vortrag über die geschlechtsspezifischen
Folgen des Klimawandels. Referentin Melanie Usselmann
(UN Women Deutschland) beleuchtet, warum Frauen die Folgen des
Klimawandels unverhältnismäßig stark spüren – und was das für
Deutschland bedeutet.
„Der Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, und auch wenn seine Auswirkungen uns all treffen, so doch nicht alle gleich“, sagt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Olivera Gligoric-Fürer, denn Sorgearbeit, Pflege und finanzielle Ungleichheit machten Frauen besonders verwundbar. Melanie Usselmann geht sowohl auf die Ursachen des Klimawandels sowie seine Auswirkungen ein. Außerdem beleuchtet sie soziale und gesundheitliche Zusammenhänge und geht unter anderem der Frage nach, wie sich Städte und die Gesellschaft auf die Veränderungen vorbereiten können. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.
Veranstaltung zu „Einmal ohne, bitte!“
Donnerstag, 16. April, 19.30 Uhr, Haus der Begegnung, Marktplatz 2, 61118 Bad Vilbel. Eintritt frei.
Bad Vilbel Plastikfrei lädt gemeinsam mit Zero Waste Bad Vilbel zur Veranstaltung „Einmal ohne, bitte!“ ein. „Einmal ohne, bitte!“ ist eine bundesweite Aktion für Klima- und Umweltschutz. „Die Idee ist einfach: Beim Einkaufen verwenden wir nur unsere eigenen mitgebrachten Gefäße. So gelingt es nicht nur Einwegplastik zu vermeiden, sondern auch die Kohlendioxyd-Belastung durch den Transport von Mehrwegbehältern zu verringern“, schreiben die Veranstalter in ihrer Einladung. Wo man in Bad Vilbel mit eigenen Gefäßen einkaufen kann, ob die Geschäfte den Spruch „Einmal ohne, bitte“ verstehen und ob es erlaubt ist, Wurst oder Käse über die Theke in mitgebrachte Gefäße zu füllen, das sind Fragen, die behandelt werden sollen. Julia Brinkkötter von „Einmal ohne, bitte“ aus München wird live zugeschaltet. „Brinkkötter ist in München für diese Idee verantwortlich und kennt viele Tricks und Tipps, um andere zu überzeugen und noch mehr Geschäfte einzubinden“, schreiben die Veranstalter.
Stream und Info: Neues zur Landesgartenschau
Freitag, 17. April ab 16 Uhr an der Willi-Zinnkann-Halle in Büdingen. Eintritt kostenlos. Livestream ab 18 Uhr unter https://www.youtube.com/@budingen-hierlebtgeschicht3079/streams
Im Mai bis September 2027 veranstalten die Kommunen von Schotten bis Glauburg gemeinsam die Landesgartenschau. Noch nie haben solche eher kleinen Städte und Gemeinden so ein Großprojekt durchgezogen. Trotz millionenschwerer Unterstützung vom Land Hessen ist die Gartenschau umstritten. Die Gemeindevertreter von Echzell verzichteten lieber auf das Geld und den anvisierten Bürgerpark, um die Kostenrisiken zu vermeiden. Und als jemand am 1. April auf Facebook den Ausstieg der Stadt Ortenberg aus dem Veranstalterteam meldete, fand der Aprilscherz viele Fürsprecher. Das Geld werde für andere Dinge in den Orten dringender gebraucht, meinten etliche Kommentatoren . Wie der Stand der Vorbereitungen ist, will das Organisatorenteam am 17. April analog und digital vorzeigen. Um 16 Uhr gibt es zunächst Baustellenführung auf dem Gelände des künftigen Parks auf der Büdinger Bruchwiese neben dem Bürgerhaus. Ab 18 Uhr gibt es weitere Informtionen in der Halle.
Bad Jims in Friedrichsdorf
Freitag, 17. April, um 20.30 Uhr in Garniers Keller (Institut Garnier 1) in Friedrichsdorf. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten kosten 25 Euro unter
E-Mail: garnierskeller@gmx.de, Telefon 06172 72087. Informationen
unter www.garniers-keller.de.
„The Too Bad Jims“ sind bei Mike’s BluesTime zu Gast. Für das April-Konzert der Reihe Mike’s BluesTime“ konnte die Band gewonnen werden. Ihren Namen erhielt die Band von dem bahnbrechenden Fat Possum-Album „Too Bad Jim“ des einflussreichen Bluesmusikers RL Burnside. Das Trio spielt eine Mischung aus North Mississippi Hill Country Blues und Boogie.
Alles begann als zwanglose Zusammenarbeit zwischen zwei
erfahrenen Musikern: Little Victor und Son Jack Jr., die sich kurz darauf mitNick Simonon (Bruder von Paul Simonon von The Clash) am Schlagzeug zum Trio formierten. Ihre ungewöhnliche Kombination aus zwei „rough and ready“ Vocals, „bare-bones“ E-Gitarren, schneidendem Bottleneck und einem stark rhythmusorientierten Groove liefert einen rohen und erdigen Sound, der typisch für einen Juke-Joint in North Mississippi ist.
Podiumsdiskussion über Medienmacht
Freitag, 17. April, 19.30 Uhr, Trinkkuranlage, Ernst-Ludwig-Ring 1, Bad Nauheim. Eintritt frei.
„Bildung, Macht und Popkultur: Wer prägt die Gesellschaft?“ ist das Thema der Podiumsdiskussion, die sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. Soziale Medien, Streaming-Dienste und virale Trends prägen heute den Alltag – doch wer bestimmt eigentlich, was Menschen denken und wie sie auf die Welt blicken? Sind es Schulen und klassische Medien, Influencerinnen und Influencer oder die Algorithmen großer Plattformen? Diese Fragen stehen im Zentrumder Veranstaltung. Die Diskussion beleuchtet den Umgang der Gesellschaft mit Medien aus philosophischer, analytischer und zugleich verständlicher Perspektive. Im Fokus stehen Mechanismen der Meinungsbildung, subtile und direkte Formen der Beeinflussung sowie die Verantwortung von Bildung, Medienpädagogik und Jugendarbeit. Ziel ist es, den Einfluss von Medien, Popkultur und digitalen Plattformen auf Wertvorstellungen, Weltbilder und das gesellschaftliche Miteinander aufzuzeigen. Auf dem Podium diskutieren Film- und Kulturkritiker Wolfgang M. Schmitt (Foto), der sich in seinen Podcasts mit Wirtschaft, Politik und Medien befasst, Medienpädagoge Julian Kasten, der Einblicke in die Vermittlung von Medienkompetenz gibt, sowie Tobias Hoffmann, Sozialarbeiter der Stadt, der aus seiner praktischen Arbeit berichtet. Ergänzt wird die Runde durch ein Mitglied des Jugendbeirats, das die Perspektive junger Menschen einbringt. Die Moderation übernimmt Anna Rack.
Vorträge: Von Philipp Reis bis Dieter Rams
Samstag, 18. April ab 10 bis 16.15 Uhr im Rathaus Friedrichsdorf, Hugenottenstraße 55. Teilnahmebeitrag mit Mittagsimbiss 15 Euro. Das ausführliche Programm mit Anmeldeformular unter www.hvrmt.de.
„Made in Taunus – Erfindungen und Innovation in der Rhein-Main-
Taunus-Region“ ist das Thema des 16.Geschichtstags für
Taunus und Main. In sechs Vorträgen spüren Expertinnen und Experten den kreativen Geistern nach, die in den vergangenen 200 Jahren in der Region gewirkt haben. Den Auftakt bildet Kay-Hermann Hörster (KulturRegion Frankfurt RheinMain) mit einem Überblick über die Innovationsgeschichte im Taunus. Dem weltberühmten „Braun-Design“ widmet sich Thomas Guttandin. Die Friedrichsdorfer Museumsleiterin Dr. Erika Dittrich stellt Karl Willy Wagner (1883-1953) vor, einen weniger bekannten, doch überaus einflussreichen Wissenschaftler im Gebiet der Fernmeldetechnik.

Die Kelkheimer Museumspädagogin Dr. Kristin Funke befasst sich mit der Schnittstelle von Design und Handwerk anhand der im 20. Jahrhundert bedeutenden Kelkheimer Möbelindustrie. Schließlich greift Renate Messer (Vortaunusmuseum Oberursel) die spielerische Seite von Innovation auf – sie spricht über Kinder-Automobile, Seifenkisten und deren fast 125 Jahre alte Renntradition in Oberursel. Anschließend ist die Teilnahme an einer Führung im Philipp-Reis- und Hugenottenmuseum möglich. Der Geschichtstag für Taunus und Main ist ein gemeinsames Format der Arbeitsgemeinschaft der Geschichts- und Heimatvereine des Hochtaunuskreises und des Historischen Vereins Rhein-Main-Taunus.
Irish Folk wird neu definiert
Samstag, 18. April um 20 Uhr in Garniers Keller (Institut
Garnier 1) in Friedrichsdorf. Karten kosten 18 Euro (ermäßigt 16 Euro) im Rathaus (Hugenottenstraße 55, Telefon 06172 731-0), unter www.friedrichsdorf.de oder im Reisecenter Stosius.
Das Duo Stout nimmt irische Folk-Songs und -Tunes und erschafft daraus neue und frische Versionen. Immer mit dem Ziel, auch den meistgehörten Klassiker so klingen zu lassen, als hätte man ihn noch nicht gehört. Dabei bleiben die Musiker laut Veranstalter den Originalen stets treu und reichern dieses Repertoire noch mit selbst geschriebenen
Stücken an. Meist mit Banjo und Gitarre, aber auch mal mit Mandoline
und Akkordeon und zweistimmigen Gesang kreieren sie einen
Sound, den an diesem Abend Gastmusiker Markus Pede bereichert. Er hat seine Bodhrán dabei.
Netzwerktreffen Landerlebniswochen
Samstag, 18. April, 16 Uhr, dasgute.haus, Wetzlarer Straße 20, 35510 Butzbach.
dasgute.haus lädt zum lokalen Netzwerktreffen zur Vorbereitung der Landerlebniswochen 2026 ein. dasgute.haus ist Teil des Netzwerks und übernimmt die Rolle eines eigenständigen Netzwerkknotens für die Region rund um Butzbach. Das Netzwerk der Landerlebniswochen ist Teil des Bundesförderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ Träger des Projekts sind die Landesgartenschau gGmbH und Kultur und Land e.V. aus Echzell-Bingenheim. Das Förderprogramms unterstützt 5 Jahre 30 Regionen mit jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro. Zur Verankerung der damit verbundenen Ziele in der Region wurden im Jahr 2025 Netzwerkknoten in Altenstadt, Büdingen und Ortenberg etabliert. Als Netzwerkknoten übernimmt dasgute.haus die Aufgabe, rund um Butzbach lokale Akteurinnen und Akteure zu vernetzen, neue Projekte zu initieren und als Ansprechpartner für Kulturinteressierte sowie Institutionen zu sein. Ziel ist es, Menschen vor Ort aktiv einzubinden, neue Kooperationen zu fördern und niedrigschwellige Kulturangebote für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Landerlebniswochen sind vom 4. September bis 4. Oktober 2026. Kunst- und Kulturschaffende sind eingeladen, sich mit eigenen Formaten zu beteiligen. Ein zentrales Vorhaben ist ein interkommunales Community-Theater-Projekt: In den kommenden fünf Jahren arbeiten Vereine und Initiativen aus der Region gemeinsam an künstlerischen Produktionen, die während der Landerlebniswochen präsentiert werden.
Bautag der Naturfreunde Ober-Mockstadt
Samstag, 18. April, 9.30 Uhr, „Vereinswerkstatt“, Schulstraße 8, Ober-Mockstadt.
Die Naturfreunde Ober-Mockstadt laden zu einem Bautag für Groß und Klein ein. Nachdem bei der diesjährigen Nistkastensäuberung bereits zum zweiten Jahr in Folge ein Steinkauz in einer der dafür vorgesehenen Röhren entdeckt wurde, möchten die Naturfreunde ihr Engagement für die kleinste heimische Eulenart weiter ausbauen. Beim Bautag sollen daher weitere Steinkauzröhren gebaut werden, die anschließend in den Streuobstwiesen rund um Ober-Mockstadt aufgehängt werden. Der Steinkauz nutzt diese Röhren nicht nur zum Brüten, sondern auch als Beutelager oder als geschützten Tageseinstand. Darüber hinaus zeigen die Naturfreunde an diesem Tag, wie selbstgebaute Schwalbennester hergestellt werden. Auch für die jungen Teilnehmer wird es einiges zu tun geben: Es soll gemeinsam gebastelt und gebaut werden, und natürlich darf auch etwas zum Mitnehmen für zu Hause entstehen.
2. Folge von Meinzers Landesgarten-Show
Sonntag, 19. April, 16 Uhr, Kulturhalle, Stockheim. Eintritt: ab 18 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf Internet unter www.kulturhalle-stockheim.de
Die Landesgartenschau in der Region Oberhessen wirft ihre Schatten voraus. In gut einem Jahr geht es los. Und auch der Altenstädter Comedian Boris Meinzer (bekannt als Dummfrager von Hit Radio FFH) will mit einer lustigen „Landesgarten-Show“ das Interesse für das bevorstehende Großereignis bei den Leuten wecken. Nach einer erfolgreichen Premiere im Februar präsentiert Boris Meinzer nun die 2. Ausgabe. Die Zuschauer erwartet eine Mix-Show, bunt und vielfältig wie ein Blumenstrauß. Von Comedy über Zauberei bis hin zu Musik ist in der zweistündigen Show alles mit dabei. Los geht’s um 16 Uhr. Es werden Künstler auftreten, bekannt aus Funk und Fernsehen. Diesmal mit dabei ist der Comedian Ciro Visone (Foto). Als „Der Pizzabäcker“ begeistert er seit 30 Jahren sein Publikum und ist ein gern gesehener Gast in Fersehsendungen wie „Verstehen Sie Spaß?“, „Elton TV“ oder bei verschiedenen Faschingssendungen im HR-Fernsehen. Für staunende Gesichter wird der Zauberkünstler Lukas Kempf sorgen. Sie werden seinen Namen vorher wahrscheinlich noch nie gehört haben, aber dafür werden sie ihn nach der Show nicht mehr so schnell vergessen. Bei Lukas Kempf verschwinden die Grenzen zwischen Wunder und Wirklichkeit.
Krimi-Theater in Garniers Keller
Sonntag, 19. April, ab 17 Uhr in Garniers Keller (Institut Garnier 1) in Friedrichsdorf. Einlass ab 16 Uhr. Karten kosten 18 Euro bei Garniers Keller, E-Mail: garnierskeller@gmx.de, Telefon 06172 72087. Informationen unter www.garniers-keller.de.
Agatha Christie ermittelt: Ein Kriminalstück führt das
Theaterensemble Szenenwechsel e.V. auf. Die Oberurseler Gruppe zeigt
das Stück „Agatha Christies Hobby ist Mord“ von Florian Battermann. Zum Inhalt: Ein Schuss…und der legendäre Star des „Duchess Theatre“ im Londoner West End bricht während einer Probe kurz vor der Uraufführung eines Kriminalstücks aus der Feder der „Queen of Crime“, Agatha Christie, tot auf der Bühne zusammen. Das Merkwürdige: Weder Blut noch ein Einschussloch sind erkennbar. War es ein Unfall oder vielleicht doch Mord?
Wie passend, dass die Autorin höchstpersönlich vor Ort ist und nun ihrem größten Wunsch und Hobby nachkommen kann, wie eine ihrer Romanfiguren einmal tatsächlich selbst zu ermitteln. Zwei Stunden werden ihr gewährt, bevor Scotland Yard eingeschaltet werden soll. Wer vom Ensemble hatte ein Motiv – vielleicht sogar Agatha Christie selbst? Die Regie hat Ulli Klein inne. Es wirken mit Anna Altheim, Oliver Gehlert, Tim Hoffmann, Torsten Leiss, Steffi Mauder und Uta Patzina.
Orgelkonzert in Schotten
Sonntag 19. April ab 17 Uhr in der Liebfrauenkirche von Schotten. Eintritt im Vorverkauf 13€, ermäßigt 11€ und an der Tageskasse 15 Euro. Kartenbestellungen werden im Bürgerbüro der Stadt Schotten unter Tel. 06044/660 entgegen genommen.
Sem El-Hagge an der Trompete (Foto) und Kiwon Lee an der Orgel spielen Werke von Johann Baptist Georg Neruda, Henry Purcell, Florence Price und dazu zwei Choralfantasien. Sem El-Hagge entdeckte seine Leidenschaft für die Trompete in seiner Heimatstadt beim Posaunenchor Schotten. Seit 2021 studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, schreibt Dekanatskantor Kiwon Lee.
Kino soll Menschen zusammenbringen
Sonntag, 19. April, 10.45 Uhr, FilmBühne, Kurstraße 3, Bad Nauheim. Eintritt frei. Anmeldung online unter: www.kino.wetterau-evangelisch.de
Das Evangelische Dekanat Wetterau und die Regionale Diakonie Oberhessen (RDO) laden gemeinsam mit der Filmbühne in Bad Nauheim dazu ein, alleine ins Kino zu kommen und dort auf Gleichgesinnte zu treffen. Es wird der Film „Man lernt nie aus – The Intern“ gezeigt. Snacks und Getränke können im Kino erworben werden. Nach der Vorstellung einen kleinen Imbiss. Die Veranstalter wünschen sich, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer, die allein gekommen sind, dabei noch über den Film ins Gespräch kommen – oder vielleicht auch über andere Lieblingsfilme und Ideen für den nächsten Kinobesuch. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Integrationsstiftung Wetterau. Die Veranstalter betonen die Idee hinter dem Angebot: „Einsamkeit ist kein individuelles Schicksal, sondern eine soziale Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Alleine eine reguläre Kinovorstellung zu besuchen, kann eine Überwindung sein. Hier möchten wir mit unserer Veranstaltung ansetzen und über das gemeinsame Interesse am Film Menschen zusammenbringen. Wenn jeder alleine kommt, ist niemand einsam.“
Mittwoch, 22. April, 19 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Am Heselsweg 16, Wehrheim. Eintritt frei.
Der Ortsverband Wehrheim der Bundes für Umwelt und Naturschutz (Bund) lädt zu einem praxisnahen Vortrag rund um das Thema Hecken ein. Unter dem Titel „Naturnahe Hecken in Gärten und Landschaft“ spricht die Diplom-Biologin und Naturgartenplanerin Dr. Simone Kilian (Foto) über ihre Vorteile, Anlage und Pflege. Hecken sind weit mehr als nur Grundstücksbegrenzungen: Sie bieten Nahrung, Schutz und Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Als sogenannte „Trittsteinbiotope“ verbinden sie isolierte Lebensräume miteinander und ermöglichen es Tieren und Pflanzen, sich im Siedlungsraum auszubreiten. Gerade in Zeiten des Artenrückgangs kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Kilian engagiert sich im Umweltschutz, betreut Naturschutzgebiete wie die Reifenberger Wiesen und das Röllbachtal; außerdem plant sie Naturgärten für Privatleute, Kommunen und Firmen. „Die Referentin zeigt anschaulich, wie jede und jeder im eigenen Garten aktiv werden kann – sei es durch die Pflanzung heimischer Sträucher oder durch eine naturnahe Pflege. Dabei fließen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praktische Erfahrungen aus ihrer praktischen Arbeit ein“, heißt es in der Einladung.
Reparaturcafé Bad Vilbel
Donnerstag, 23. April, 16 bis 18 Uhr, Werkraum der John-F.-Kennedy-Schule, Saalburgstraße 10 in Bad Vilbel. Von der Saalburgstraße aus liegt der Werkraum im hinteren linken Bereich des Schulhofs.
Überwiegend defekte Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände werden im Reparaturcafe der Awo wieder funktionstüchtig gemacht. Alles, was tragbar ist, kann gemeinsam mit dem Reparaturcafé-Team begutachtet werden. Begutachtung und Reparatur sind kostenlos, Spenden werden aber gerne entgegengenommen. Die Beschaffung erforderlicher Ersatzteile geht zu Lasten der Besitzer. „Selber machen, gemeinsam das Problem lösen oder die Reparatur ganz dem Team vom Reparaturcafé überlassen, das sind die Möglichkeiten die monatlich zweimal, am zweiten und vierten Donnerstag im Monat angeboten werden“, erklärt Klaus Arabin, der die Aktivitäten koordiniert.
Wanderung mit Gedenkstätten-Besuch
Freitag, 24. April ab 12.20 Uhr am Bahnhof Friedrichsdorf. Anmeldungen nimmt bis zum 20. April M. Domjan, Telefon 06175-94015 entgegen Anzugeben ist, wo man zusteigt und ob Fahrkarten gebraucht werden. Vor der Besichtigung der Gedenkstätte besteht in der DB-Kantine die Möglichkeit zu einem Imbiss.
Die von der Stadt Friedrichsdorf organisierten „Wanderungen 60+ und gut zu Fuß“ nähern sich diesmal dem Main. Geplant ist, Geschichtskunde mit Wandern zu verbinden. Die Gruppe fährt um 12.28 Uhr mit der S5 von Friedrichsdorf nach Frankfurt. Dort steht der Besuch der Gedenkstätte der Zwangsarbeiter in den früheren Adlerwerken im Gallus an. Hier wurde 1944 das KZ Katzenbach mit 1.600 Zwangsarbeitern in Betrieb genommen.
Anschließend geht es nach kurzer Fahrt mit der Straßenbahn an den Main. Dort führt die Wanderung zunächst auf der Frankfurter Seite am Main entlang, ehe an der Alten Niederräder Brücke auf das Sachsenhäuser Ufer gewechselt wird. Auf dieser Seite geht es bis zur Friedensbrücke und mit der S-Bahn zurück in Richtung Friedrichsdorf.
Die Wanderstrecke beträgt etwa neun Kilometer.
Ausstellung Rayk Goetze „Headquarter“
Freitag, 24. April, 19 Uhr, Galerie der Trinkkuranlage, Ernst-Ludwig-Ring 1, Bad Nauheim, bis 7. Juni. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertage 11 bis 18 Uhr.
Vernissage der Ausstellung >Headquarter< mit Werken von Rayk Goetze. Er ist ein „anerkannter zeitgenössischer Künstler und Vertreter der Leipziger Schule, dessen Malerei die italienische Renaissance mit moderner Bildsprache verbindet. Seine Werke sind geprägt von kraftvollen Figuren, intensiven Farben und dynamischen Kompositionen, die zwischen Realität und Imagination oszillieren“, schreibt der Kunstverein Bad Nauheim, der die Ausstellung organisiert hat. Der Künstler zeigt er seine neuesten Werke. (Bild: Hauptquartier (HeadQuarter), Oil on Canvas 120 × 240 Zentimeter, 2025)
Blütenfest in Rosbach
Freitag, 24. April, 15 bis 22 Uhr, Samstag, 25. April, ab 14 Uhr, Sonntag, 26. April, ab 10 Uhr, Dr.-Walter-Lübcke-Platz, Rosbach.
Drei Tage lang feiert die Stadt Rosbach ihr Blütenfest. Ein Rummelplatz neben dem Festgelände sorgt für Kirmesgefühl. Die Fahrgeschäfte bleiben bis einschließlich Montag, 27. April, geöffnet. Den Auftakt macht am Freitag von 15 bis 19 Uhr der Bauernmarktauf dem Rewe-Parkplatz. Ab 17 Uhr ist auf der großen Bühne Schlagerparty mit Marie Winter (bis 20 Uhr). Danach sorgt ein DJ auf für moderne Partybeats. Der Samstag beginnt mit dem Seniorennachmittag von 14 bis 17 Uhr. Die „Zwoa Spitzbuam“ sorgen mit Musik und Humor für Unterhaltung. Um 15 Uhr wird das Blütenfest durch den Bürgermeister und die amtierende Blütenkönigin Joyce I. feierlich eröffnet. Ab 20 Uhr spielt die Band „Shaqua Spirit“ Rock- und Pop-Cover. Am Sonntag ist 10 Uhr ein Open-Air-Gottesdienst. Um 11 Uhr wird auf dem Rewe-Parkplatz die große Oldtimerausstellung eröffnet.Zur selben Zeit erklingt auf dem Festplatz ein Platzkonzert des Musikvereins „Harmonie Rodheim v. d. Höhe e. V.“. Im Anschluss übernimmt das Jugendblasorchester Rosbach. Höhepunkt ist um 14 Uhr auf der großen Bühne die Amtsübergabe der Blütenkönigin, begleitet von Tanz- und Showeinlagen. die diesen Moment feierlich umrahmen. In der Adolf-Reichwein-Halle wird um 15 Uhr das Kindertheater „Der Froschkönig“ aufgeführt. Den Ausklang des Blütenfestes übernimmt ab 16 Uhr Band „Hot Take“ mit einem Mix aus Pop, Rock und Soul.
Tour der Energien
Samstag, 25. April, 10.30 Uhr, Treffpunkt: Grüninger Warte, Grüningen. Anmeldung per E-Mail an klimaschutz@lkgi.de.
„Von alter zu neuer Energie – eine Zeitreise durch den Wandel der regionalen Energie-Erzeugung“ – so lautet das Motto der vierten Fahrradtour, die das Klimaschutzteam des Landkreises Gießen organisiert hat, damit Interessierte sich über den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region informieren können. Der Weg führt am von Grüningen nach Trais-Horloff. Die Tour der Energien wird neben Landrätin Anita Schneider auch von Walter Lenz, Erster Vorsitzender des ADFC Gießen, begleitet, der entlang der Strecke zusätzlich spannende Einblicke zur Geologie und regionalen Erdgeschichte anhand des Landschaftsbildes geben wird. „Im Landkreis Gießen befinden sich aktuell sechs Wasserkraftwerke, 11 Solarparks, 14 Biomassekraftwerke und 19 Windkraftanlagen. Das ist eine beeindruckende Bilanz der erneuerbaren Energien in unserer Region“, erklärt Landrätin Anita Schneider. Los geht es an der Grüninger Warte. Hier wird der Turm der ehemaligen Windmühle aus dem 18. Jahrhundert zum Leben erweckt. Moderne Technik ermöglicht einen virtuellen Rundgang durch die Mühle mit kleinen Anekdoten und Geschichten. Der nächste Halt liegt gegen 12 Uhr an der Berger Mühle. Auf dem Weg dorthin wird an ehemaligen Wassermühlen an der Wetter vorbeigefahren. Weiter führt die Route zu einem Panoramablick auf den Horloff-Graben. Am Bellersheimer See gibt es gegen 13.15 Uhr einen Einblick in die Historie der hier gewonnen Braunkohle. Ab circa 14 Uhr folgt eine exklusive Führung durch den Solarpark Trais-Horloff. Als erste Freiflächen-PV-Anlage im Landkreis Gießen und ehemals größter kommunaler Solarpark in Hessen stellt der Solarpark ein besonderes Projekt dar. Auch die Lage auf der ehemaligen Abraumhalde unterstreicht das Motto der Energie-Tour. Wer möchte, kann im Anschluss am Inheidener See – ebenfalls eine ehemalige Braunkohlegrube – einkehren.
Pilgern auf dem Salzweg
Samstag, 25. April, 9.30 bis 15.30 Uhr, Treffpunkt: Dankeskirche, Kurstraße 3, Bad Nauheim. Kursgebühr 10 Euro. Online-Anmeldungen bis 17. April unter http://termine.ekhn.de/d-19972
„Pilgern auf dem Salzweg – Ihr seid das Salz der Erde Mt 5,13“ ist das Motto einer Pilgerwanderung auf dem Salzweg rund um Bad Nauheim mit Britta Laubvogel. Das „weiße Gold“ hat die Region über Jahrhunderte geprägt und ist bis heute in Landschaft und Kultur spürbar. Der Weg führt durch eine reizvolle Natur- und Kulturlandschaft und vorbei an beeindruckenden Zeugnissen der Salzgewinnung des 19. Jahrhunderts in der Wetterau. Neben geschichtlichen Informationen zum Thema Salz ist unterwegs Zeit für Gespräche, Momente der Stille und geistliche Impulse. „Bitte an ein Lunchpaket für eine kleine Stärkung, sowie wetterfeste Kleidung denken“, heißt es in der Ankündigung.
Flötenkonzert in Bad Nauheim
Sonntag, 26. April, 16 Uhr Dolce-Jugendstiltheater, Elvis-Presley-Platz 1, Bad Nauheim. Eintritt: ab 20 Euro. Karten gibt es bei Reservix (https://bad-nauheim.reservix.de) oder bei der Touristen-Information In den Kolonaden 1, in Bad Nauheim. Schüler erhalten an der Abendkasse im Dolce Jugendstiltheater gegen Vorlage eines Schülerausweises Karten für 5 Euro.
Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Schüller spielt die Flötistin Asia Safikhanova und das Philharmonische Orchester Gießen (Foto) in der Konzertreihe des Vereins zur Förderung sinfonischer Musik Bad Nauheim. Auf dem Programm stehen neben Bernhard Rombergs Flötenkonzert in h-Moll, Emilie Mayer, Ouvertüre Nr.2 in D-Dur; Jean Sibelius, Finlandia; Edward Elgar, Enigma-Variationen. Die Werke von Emilie Mayer sind stilistisch von der Wiener Klassik sowie ab den 1850er Jahren, aus dieser Zeit stammt auch die Ouvertüre Nr.2 in D-Dur, von Beethoven beeinflusst. So ist es nicht verwunderlich, dass sie eine zeitlang als „weiblicher Beethoven“ gehandelt wurde. Emilie Mayer zählte zu den bekanntesten und produktivsten Komponistinnen der Zeit der Romantik. Auch abseits der Musik war Emilie Mayer kreativ: Mit Weißbrot formte sie um 1840 – lange vor Erfindung der modernen Eat-Art – Skulpturen und Schalen. Bernhard Romberg trat zusammen mit seinem etwa gleichaltrigen Cousin Andreas Romberg, der Violine spielte, schon im Alter von sieben Jahren in Münster vor Publikum auf. Zusammen mit Franz Anton Ries (Violine) und Ludwig van Beethoven (Bratsche) traten die beiden Rombergs als Quartett auf.
Diskussion über Friedberger Bahnhof
Dienstag, 28. April, 19 Uhr , vor dem Friedberger Bahnhof. Im Anschluss: Vortrag und Diskussion im Theater Altes Hallenbad (ab etwa 19.30 Uhr)
„Bahnhof Friedberg – fit für die Zukunft?“ ist das Thema einer Informations- und Diskussionsveranstaltung des Kreisverband Wetterau/Vogelsberg des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Referentin ist Dr. Jutta Deffner vom Institut für Sozial Ökologische Forschung (ISOE) „Reisen beginnen und enden nicht an Bahnhöfen! Wie können wir Bahnhöfe in Zukunft so gestalten,dass alle Reisende die ‚erste‘ und ‚letzte‘ Meile einfach und bequem bewältigen können?“, schreibt der VCD in seiner Ankündigung. Das Programm des Abends: Sammeln von Eindrücken am Friedberger Bahnhof, Impulsvortrag von Dr. Jutta Deffner, zentrale Ergebnisse der Studie „Bahnhof der Zukunft“, Beispiele aus Visualisierungen und Maßnahmenkatalog, Diskussion: Erkenntnisse für den Bahnhof Friedberg?
Wladimir Kaminer in Rodheim
Mittwoch, 29. April, 19.30 Uhr, Bürgerhaus Rodheim, Grabengasse 12-14, 61191 Rosbach. Eintritt: Vorverkauf 21 Euro, Abendkasse 23 Euro. Tickets gibt es online unter adticket.de/tickets-das-geheime-leben-der-deutschen-in-rosbach-vor-der-hoehe-buergerhaus-rodheim
Wladimir Kaminer berichtet über „das geheime Leben der Deutschen“. Wenn Deutsche das Besondere und Exotische suchen, dann reisen sie in ferne Länder. Dabei müssten sie nur über den Zaun schauen, nur um die Ecke biegen, und schon würden sie die unglaublichsten Entdeckungen machen. Denn mitten in Deutschland findet man flüssiges Gold, kann sich in seltsame Tänze einreihen oder einer Krönung beiwohnen. Es ist erstaunlich, welch geheime Welt ans Licht kommt, wenn man sich den Deutschen mit so liebevoller Geduld und freundlicher Neugier nähert, wie Wladimir Kaminer es tut. Und weil er dazu noch einen besonderen Sinn für Humor hat, beobachtet er ebenso viel Erheiterndes wie Erstaunliches. Seine Geschichten über das geheime Leben der Deutschen öffnen die Augen für gänzlich unbekannte Seiten von Land und Leuten. Kaminer: „Viele Menschen geben eine Menge Geld für Fernreisen aus, sie wollen Exotisches erleben, dabei verpassen sie das wahre Abenteuer vor der eigenen Haustür. Um die Welt zu verstehen, musst du nicht ihr Ende suchen, sondern die Stelle, wo sie anfängt.“
Klais-Orgel erklingt in Sinfoniekonzert
Sonntag, 31. Mai, 16 Uhr, Dankeskirche, Bad Nauheim. Eintritt: ab 20 Euro. Karten gibt es bei Reservix (https://bad-nauheim.reservix.de) oder bei der Touristen-Information In den Kolonaden 1, in Bad Nauheim. Schüler erhalten an der Abendkasse in der Dankeskirche gegen Vorlage eines Schülerausweises Karten für 5 Euro.
Ein musikalisches Novum bietet der Verein zur Förderung sinfonischer Musik Bad Nauheim seinem Publikum: ein Konzert mit der Kammerphilharmonie Bad Nauheim unter der Leitung von Uwe Krause und dem Kantor der Dankeskirche Frank Scheffler als Solist an der Klais-Orgel. Mit diesem Konzert, das außerhalb der Abo-Reihe angeboten wird, betritt der Verein zur Förderung sinfonischer Musik Bad Nauheim ganz neue Wege. Gemeinsam mit der evangelischen Gesamtkirchengemeinde in Bad Nauheim und Ober-Mörlen will der Sinfonieverein die ein Jahre alte Klais-Orgel zum ersten Mal mit einem Sinfonieorchester erklingen lassen und sie einem breiteren Publikum außerhalb des Gottesdienstes näherbringen. Auf dem Programm stehen Francis Poulenc „Konzert für Orgel, Streicher und Pauke in g-Moll“, Charles-Marie Jean Albert Widor „Orgelsinfonie Nr. 5, 1. Satz Allegro Vivace, 4. Satz Adagio, 5. Satz Toccata“ und Marco Enrico Bossi „Organ Concerto in a-Moll, op. 100 für Streicher, 4 Hörner und Pauken 1. Satz Allegro moderato, 2. Satz Adagio ma non troppo, 3. Satz Allegro“.
Musikfest in Büdingen
Am 21. Juni 2026 findet in Büdingen erstmals die Fête de la Musique statt. Die Veranstaltung wird laut Ankündigung von Dieter Egner jedes Jahr am längsten Tag des Jahres in über 1000 Städten weltweit und in Deutschland an über 160 Orten gefeiert wird. Die Idee stammt aus Frankreich und hat sich zu einem internationalen Festival entwickelt, das Menschen aus allen Ecken der Welt zusammenbringt, um die Kraft und die Freude der Musik zu feiern. Auch die Büdinger Partnerstadt Loudéac ist mit dabei.
Die Musik- und Kunstschule und die Stadt Büdingen wollen dieses nicht
kommerzielle Festival gemeinsam auf mehreren Bühnen in der Altstadt
organisieren. Weil 2026 der 21. Juni auf einen Sonntag fällt, hoffen die Veranstalter auf viele Teilnehmer und Besucher. Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Musiker der Region: Sänger, Instrumentalisten, Chöre, Bands und Orchester, die sich an diesem Sonntag auf einer der Bühnen oder auch ohne besonderes Equipment zwischen 14 und 22 Uhr vorstellen wollen.Live-Videoschaltungen zwischen der Bretagne und Oberhessen sind geplant, zumal der Büdinger Chor „Singerellas“ mit seiner Dirigentin Katharina Padrok in Frankreich auftreten wird.
Die Organisatoren möchten bis Ende März ein vorläufiges „Lineup“ stehen haben, um die weitere Planung der Bühnen, Technik und Infrastruktur angehen zu können.
Interessierte sollten sich n über die Mailadresse der MuKS anmelden
oder weitere Informationen abfordern: info@muks-buedingen.de.
Fête de la Musique am 21. Juni in Büdingen



















