Hin und Weg

Jugend musiziert in Bad Homburg

Samstag, 21. Februar, um 17 Uhr in der Rotunde des Landratsamtes Bad Homburg, Ludwig-Erhard-Anlage 1-5. Eintritt und Platzwahl sind frei.

Mehr als 100 junge Musikerinnen und Musiker haben sich in diesem
Jahr dem Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Hochtaunus/Wetterau gestellt – und waren außerordentlich erfolgreich. Insgesamt 34-mal wurde eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb ausgesprochen.
Bevor es in die nächste Wettbewerbsrunde geht, präsentieren die
Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Hochtaunuskreis
ihr Können bei einem Konzert im Forum im Innenhof des Landratsamtes. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr ausgetragen in den Kategorien Klavier solo, Harfe solo, Popgitarre sowie Kammermusik für Streichinstrumente.

Curry und Politik mit Grüner Jugend

Samstag, 21. Februar ab 10 Uhr an der neuen Mitte in Karben gegenüber vom Burger King

Lindon Zena. Foto: Grüne Jugend

Die Grüne Jugend Wetterau lädt im Rahmen des Kommunalwahlkampfs zur offenen Veranstaltung „Curry & Politik“ ein. Junge Menschen und interessierte Personen jeden Alters sind laut Veranstalter
willkommen, gemeinsam zu essen, ins Gespräch zu kommen und ihre politischen Anliegen für Karben und den Wetteraukreis einzubringen.
Als Gesprächspartner wird auch Lindon Zena (Foto), Kandidat auf Platz 6 der Grünen-Kreistagsliste und Stadtverordneter in Karben und Kandidat auf Platz 4 der Karbener Grünen-Liste, vor Ort sein und für Fragen, Diskussionen und den direkten Austausch zur Verfügung stehen. Im Vorfeld der Kommunalwahl möchte die Jugendorganisation erfahren, was junge Menschen vor Ort bewegt: von bezahlbarem Wohnraum über Mobilität und Klimaschutz bis hin zu Freizeitangeboten und sozialer Teilhabe. Mit dem Austauschformat möchte die GRÜNE JUGEND Wetterau erfahren, was junge Menschen vor Ort bewegt – von bezahlbarem Wohnraum über Mobilität und Klimaschutz bis hin zu Freizeitangeboten und sozialer Teilhabe.

Empirisch belegte Brötchen

Samstag, 21. Februar, 19.30 Uhr, Theater Altes Hallenbad, Haagstraße 29, Friedberg. Eintritt: 23 Euro, ermäßigt 15 Euro. Karten gibt es im Internet über www.reservix.de sowie im Ticket-Shop Friedberg, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Kabarettist Marco Tschirpke mit seinem aktuellen Programm „Empirisch belegte Brötchen“ im Alten Hallenbad zu Gast. Was der Espresso für Kaffeeliebhaber, ist Marco Tschirpkes Wortkunst für die übersättigte Kabarettwelt: hochkonzentriert, schwarz, kurz und wirksam. Ein Abend mit Tschirpke bedeutet vor allem ein intellektuelles Vergnügen. Seine Gedichte und Geschichten über das Absurde im All­täglichen fangen meist harmlos an, biegen dann aber um die Ecke und führen in Abgründe – oder enden in grotesken Paradoxien. Ein Panoptikum der Pointen – erhellend und bezaubernd. Dass Tschirpke zugleich als einer der gewieftesten Pianisten seiner Branche gilt, verdankt er seiner unglaublichen Spielfreude.

Waldbegehung in Bad Nauheim

Samstag, 21. Februar um 11 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Restaurant Waldhaus. Anmeldung ist nicht notwendig, die Veranstaltung ist kostenfrei. Empfohlen wird gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Im Anschluss an den etwa anderthalbstündigen Rundgang besteht gegen 12.30 Uhr bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Experten.

Wer sind die Menschen, die sich ehrenamtlich und beruflich für den
Schutz und die Pflege des Bad Nauheimer Stadtwaldes engagieren? Antworten darauf gibt die Waldbegehung, die das vielfältige Engagement für das heimische Ökosystem in den Mittelpunkt rückt.

Großes Interesse fand die Waldbegehung im vergangenen Jahr. Foto: Stadtverwaltung Bad Nauheim

Zusammen mit Bürgermeister Klaus Kreß und Experten des Forstamtes Nidda haben Interessierte die Gelegenheit, sich zu informieren. So stellen sich beispielsweise die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Jagdpächter Dr. Hubertus Kleinschmidt und der ehrenamtliche städtische Umweltschutzbeauftragte Rudi Nein vor und erläutern ihre Tätigkeiten. Geplanz ist auh die Präsentation des mit dem Wetterauer Schulpreis ausgezeichneten „Zuckertütenbaumprojekts“ der Stadtschule.

Feldberg-Spaziergang gegen Seilbahn

Samstag 21. Februar 14:30 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz des Taunus-Infozentrums, Oberursel.

Die Klimaliste Oberursel lädt zum Spaziergang am Fuße der geplanten Seilbahn zwischen Hohemark und Feldberg ein. Vom Parkplatz des Taunus-Infozentrums geht es in den Wald oberhalb der Hohemark. Die Dimension des Projektes soll verdeutlicht werden. Dort wo heute noch gesunde Bäume in Feuchtgebieten stehen, plant der Hochtaunuskreis den Bau der Talstation der Seilbahn zum Feldberg. Neben dem Taunus-Infozentrum soll die Gondelgarage gebaut werden und tief gegründet werden. Auf einer Breite von 16 Metern und einer Länge von 6 Kilometern soll intakter Waldbestand gerodet werden. Diese und viele zusätzliche Informationen wird die Klimaliste Oberursel auf der Grundlage der sogenannten Machbarkeitsstudie und zusätzlicher Dokumente vor Ort erläutern. Nach dem etwa 60-minütigen Spaziergang besteht die Gelegenheit einzukehren.

See See Riders in Garniers Keller

Samstag, 21. Februar um 20 Uhr in Garniers Keller (Institut Garnier 1) in Friedrichsdorf. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten kosten 27 Euro unter
E-Mail: garnierskeller@gmx.de, Telefon 06172 72087. Informationen
unter www.garniers-keller.de.

The See See Riders spielen Blues-, Roots- und Stringband-Musik. Foto: Ida Baumann

Die Reihe „Mike’s BluesTime“ geht mit einem Konzert der Band The See See Riders in die nächste Runde. Das junge Quartett, das sich der Blues-,
Roots- und Stringband-Musik verschrieben hat, will seine großen musikalischen Idole der US Südstaaten der 1920er und 1930er-Jahre nicht nur kopieren, sondern vielmehr einen zeitgenössischen akustischen Sound erschaffen, der mit modernen Arrangements von längst vergessenen Liedern Akzente setzt. Ein Alleinstellungsmerkmal der Band ist die Besetzung: Mit Resonatorgitarren, Violine und Kontrabass präsentiert das Quartett ein typisches Stringband-Instrumentarium, das selten auf den Bühnen zu sehen ist.

Landesgarten-Show

Sonntag, 22. Februar, 16 Uhr, Kulturhalle Stockheim. Eintritt: Vorverkauf ab 18 Euro, Abendkasse ab 20 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf unter https://tickets.kulturhalle-stockheim.de/boris-1/

Die Landesgartenschau 2027 in der Region Oberhessen wirft ihre Schatten voraus. Auch der Altenstädter Comedian Boris Meinzer (Foto), bekannt als Dummfrager von Hit Radio FFH, will mit einer lustigen „Landesgarten-Show“ das Interesse für das bevorstehende Großereignis bei den Leuten wecken. Darum präsentiert er eine Mix-Show so bunt und vielfältig wie ein Blumenstrauß. Von Comedy über Zauberei bis hin zu Musik ist in der zweistündigen Show alles mit dabei. Es werden Künstler auftreten, bekannt aus Funk und Fernsehen. Aber auch neue Talente, die noch „grün“ hinter den Ohren sind, werden in der Kulturhalle erstmals aufblühen. Unter anderen ist Olga Orange dabei, die Queen der Improvisation aus der Wetterau. Spontan, schlagfertig und zum Brüllen komisch. Für noch mehr Comedy-Power sorgt Thorsten Bär, einer der besten Parodisten Deutschlands. Mit jugendlichem Charm, frechem Wortwitz und jeder Menge Spontaneität wird er zum Wirbelwind auf der Bühne. Thorsten Bär ist nicht nur Gewinner zahlreicher Preise wie dem „NDR Comedy Contest“ oder dem „RTL Comedy Grand Prix“, nein, er hat auch die Herzen seines Publikums gewonnen. Außerdem wird es bei „Boris Meinzers Landesgarten-Show“ noch den ein oder anderen Überraschungsgast geben. Ein Strauß bunter Unterhaltung erwartet die Zuschauer. Da wird der Blumentopf zum Zauberhut und selbst die Tulpen fangen vor Lachen zu wackeln an.

Gravelbike-Treff in Bad Vilbel

Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr, Treffpunkt: Bücherdenkmal vor der Bibliotheksbrücke, Bad Vilbel. Anmeldung per E-Mail an rad@naturfreunde-bv.de.

Die Naturfreunde Bad Vilbel laden zum ersten Gravelbike-Treff ein, um „gemeinsam die Weiten der Wetterau zu erkunden“. Due Radler erwarten regelmäßige gemeinsame Ausfahrten durch Radwege, Feld- und Waldwege sowie Nebenstraßen. „Eine offene Runde für alle, unabhängig von Alter oder Fitnessstand, ob Neuling oder Langzeitfahrer. Eine freundliche Atmosphäre, in der Geselligkeit und Fahrspaß an erster Stelle stehen“, versprechen die Naturfreunde. Eine gewisse Fitness sowie Freude an der Gemeinschaft seien hilfreich. Es besteht Helmpflicht.

Specht-Exkursion

Sonntag, 22. Februar, 8 Uhr, Treffpunkt: Streuobstwiese „Am Steinweg“ (neben dem Skulpturenpark), an der Schranke am oberen Ende der Auguste-Viktoria-Straße, Bad Nauheim. Anmeldung per E-Mail an m.franz@Nabu-Bad-Nauheim.de bis 20. Februar unter Angabe der Adresse und Telefonnummer erforderlich.

Der Nabu Bad Nauheim lädt zu einer vogelkundlichen Wanderung mit dem Thema „Spechte im Bad Nauheimer Waldpark“ ein. Fachkundig geführt werden die Teilnehmer von Mirko Franz. Auf der Streuobstwiese ist der Grünspecht (Foto) zu Hause und sucht hier seine Nahrung – Ameisen – am Boden. Auch den Buntspecht kann man hier, wie auch an weiteren Stellen im Laufe der Wanderung antreffen. In den dicken alten Eichen auf dem Johannisberg lebt der Mittelspecht und sollte hier mit etwas Glück zu beobachten sein. Dickstämmige alte Rotbuchen, die man rund um die Skiwiese antrifft, bieten dem Schwarzspecht, unserem größten heimischen Specht, die Möglichkeit, in diesen seine Bruthöhle zu zimmern. Mit viel Glück wird man unterwegs auch den mittlerweile eher seltenen „Bruder“ des Grünspechts, den Grauspecht, oder den nur sperlingsgroßen Kleinspecht zu Gesicht bekommen. Nach etwa drei Stunden und einer großen Runde durch den denkmalgeschützten Waldpark wird wieder der Ausgangspunkt erreicht. Möglichst Ferngläser mitbringen.

Grenzgang in Bad Vilbel

Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr. Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung per E-Mail an dabeisein@historische-grenzsteine.de . Teilnehme kostenlos. Nur bei geeigneter Witterung.

Der Obmann für die historischen Grenzsteine von Bad Vilbel kann auf seinem „Grenzegang“ zu begleitet und dabei Unbekanntes und Interessantes über unsere historischen Grenzen erfahren werden. Los geht es in Dortelweil. Der diesmal vorgesehene Grenzabschnitt ist viele Jahrzehnte unbeachtet geblieben und die historischen Grenzsteine entsprechend „versunken“. In sehr mühsamer Arbeit, verbunden mit vorausgehenden Recherchen im Staatsarchiv ist es gelungen, einige der teilweise beschädigten oder unter Bodenniveau geratenen Grenzsteine wieder aufzufinden und sichtbar zu machen. Die Teilnehmer erfahren Geschichtliches, Erkundungsmethoden von analog bis digital, über das Auffinden und die Betreuung der Steine, die Inschriften oder auch etwas zur Gesteinskunde, wie man früher die Landschaft vermessen hat oder Grenzsteine setzte. Prof. Peter W. Hübner ist einer von 70 Obleuten in Hessen, die sich ehrenamtlich den historischen Grenzsteinen widmen und dazu forschen. Er erstellt eine Bestandsaufnahme dieser unter Denkmalschutz stehenden Grenzsteine, findet es aber zugleich wichtig, die Bürgerinnen und Bürger darüber auch „am Stein“ zu informieren und über die interessanten und oft in Vergessenheit geratenen Zusammenhänge zu berichten. Festes Schuhwerk ist für den Grenzgang nötig.

Vortrag über Rechtsextremismus

Dienstag, 24. Februar, 19 Uhr, Gemeindesaal der Evangelischen Kirche, Kirchgasse 15, Schmitten-Arnoldshain. Eintritt frei.

Das Demokratie-Bündnis Schmitten lädt zu einer Veranstaltung mit Professor Benno Hafeneger ein. Rechtsextreme Parolen begegnen uns längst nicht nur mehr online, sondern im Alltag, stellt das Bündnis fest. Viele fragten sich, wie man reagieren soll, ob schweigen oder sich distanzieren oder doch Haltung zeigen. Dem Demokratie-Bündnis Schmitten gehören engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem demokratischen Spektrum der Taunusgemeinde an. Bei der Veranstaltung will das Bündnis aufzeigen, mit welchen Methoden Rechtsextreme versuchen, im ländlichen Raum Fuß zu fassen und warum Vereine und Jugendliche dabei im Fokus stehen. Professor Benno Hafeneger ist ein ausgewiesener Experte, der seit vielen Jahren zu Rechtsextremismus forscht und berät. Er wird Einblicke über Strategien und Erfahrungen aus seiner langjährigen Praxis gewähren und aufzeigen, welche Möglichkeiten Demokratinnen und Demokraten haben, aktiv zu werden. Nach dem Vortrag gibt es Raum für Fragen und Austausch, kündigt das Bündnis an.

Ute Gerlant liest aus „Alles kann sich ändern“

Dienstag, 24. Februar, 19Uhr, Museum, Färbgasse 16, Butzbach. Eintritt frei.

Auf Einladung der gemeinnützigen Butzbacher Stiftung Kultur und politisches Bewusstsein ist die Osteuropa-Historikerin Uta Gerlant (Foto) aus Berlin zu Gast. Sie wird sie das Buch „Alles kann sich ändern“ vorstellen. Im Anschluss gibt es dazu ein Gespräch mit ihr. „Alles kann sich ändern“ ist ein Zitat aus der Rede eines Studenten, der 2017 in Südrussland unter politischen Anschuldigungen zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt wurde. Es ist zugleich der Titel des Buches, das die Geschichtsaufarbeitungs- und Menschenrechtsinitiative Memorial Deutschland e. V. herausgegeben hat, deren Mitglied Uta Gerlant ist. Das Buch versammelt die letzten Worte von 29 politisch Angeklagten in Russland aus den Jahren 2017 bis 2024. Diese sehr eindrücklichen Reden, u.a. von Maria Aljoschina („Pussy Riot“) und Ilya Jaschin, vermitteln Einblicke in die unterschiedlichen Lebenswelten ihrer Protagonisten und deren Ansichten. Viele von ihnen wurden verurteilt, weil sie die russische Aggression gegen die Ukraine ablehnen. Uta Gerlant, die das Buch maßgeblich betreute, wird eine Einführung geben und aus dem Buch lesen.

Lars Reichow in Köppern

Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr im Forum Friedrichsdorf (Dreieichstraße 22) in Köppern. Karten kosten im Vorverkauf 25 Euro (ermäßigt 22 Euro) und an der Abendkasse 28 Euro. Im Vorverkauf an der Info-Stelle im Rathaus (Hugenottenstraße 55, ), unter www.friedrichsdorf.de oder im Reisecenter Stosius im Taunus Carré.

Lars Reichow bei seiner musikalisch-rhetorischen Achterbahnfahrt durchs Boomerland. Foto: Ken Adolph

Der Kabarettist Lars Reichow war unterwegs im Boomerland. Er meint damit Millionen von Menschen, die um 1960 geboren worden sind. Pausbackig und brüllend vor Vergnügen kamen sie zur Welt: Menschen von außergewöhnlicher Attraktivität und Intelligenz, beeindruckendem Scharfsinn, unerklärlicher Empathie und robuster Leidenschaft! Sie leben unbeschwert, lachen gerne, gehen oft ins Kabarett, sind zukunftszugewandt und genießen verantwortungsvoll ihr nicht enden wollendes Leben. Lars Reichow – selbst Muster-Boomer – zeigt mit dem Finger auf die größte und mächtigste Gruppe unserer Gesellschaft. Bunter Wortwitz trifft dabei laut Veranstalter auf schwarzen Konzertflügel, Wohlstand auf Dekadenz, Ungeduld und
Starrsinn auf Unsterblichkeit.

Vortrag über Biodiversität

Mittwoch, 25.Februar, 19.30 Uhr, Kultur- und Sportforum, Bad Vilbel-Dortelweil. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

In dem Vortrag „Was hat die Mücke je für uns getan“ geht es um den globalen Verlust an Biodiversität und die Folgen für das Weltklima und unseren eigenen Fortbestand. Die Tropenökologin und bekannte Buchautorin Dr. Frauke Fischer forscht seit vielen Jahren zur Biodiversität in Afrika und Südamerika und zeigt auf, dass jeder einzelne Organismus eine Rolle im Netzwerk des Lebens spielt. Auch wir Menschen sind Teil davon. Zerstören wir die Vielfalt der Natur, gefährden wir auch unsere eigene Existenz. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Warum biologische Vielfalt unser Überleben sichert“, mit der Nabu Bad Vilbel in Kooperation mit dem Nabu Frankfurt Nord den Verlust der biologischen Vielfalt und die Folgen für uns Menschen mehr in den Fokus rücken möchte.

Lesch-Vortrag ausgebucht/Livestreeam

Donnerstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, Aula der Augustinerschule, Friedberg. Der Vortrag ist mit 800 reservierten Plätzen vollständig ausgebucht. Es gibt einen Livestream auf YouTube unter https://t1p.de/T4FLesch

Auf Einladung der Teachers for Future Ortsgruppe Wetterau-Hochtaunuskreis kommt der renommierte Physiker Prof. Dr. Harald Lesch gemeinsam mit seiner Frau, der Astrophysikerin Dr. Cecilia Scorza-Lesch, zu einem öffentlichen Vortragsabend über die Relevanz von entschlossenem Klimaschutz nach Friedberg. Im Anschluss an den Vortrag des Ehepaares unter dem Titel „Von natürlichen zu sozialen Kipppunkten – warum wir jetzt handeln müssen“ ist ein Podiumsgespräch geplant, an dem unter anderem auch der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) Prof. Dr. Holger Rohn teilnehmen wird. Der regionale Zusammenschluss aus Lehrkräften im Wetterau- und Hochtaunuskreis setzt sich für Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Klimaschutzmaßnahmen speziell an Schulen ein. Eine Expertin auf diesem Gebiet ist Cecilia Scorza-Lesch, welche die Initiatorin sowie Projektleiterin des preisgekrönten Bildungsprogramms „Klimawandel: verstehen und handeln“ ist, das an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet wurde und zum Ziel hat, an Schulen Kinder und Jugendliche über die Klimakrise und deren Folgen aufzuklären. In den vergangenen Jahren hat Scorza-Lesch zudem ein bundesweites Lehrernetzwerk aufgebaut. Der Klimaaufruf der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft aus dem vergangenen September fordert entschlossenes gemeinschaftliches Handeln, um die Klimakrise zu bremsen. Darauf, wie dies gelingen kann, werden Cecilia Scorza-Lesch und Harald Lesch im Verlauf des Abends näher eingehen.

Andreas Matlé lies aus „Deutsche Dinge“

Donnerstag, 26. Februar, 19.30 Uhr, Wasserburg, Haingraben 17, Rosbach. Eintritt: 16 EUro im Vorverkauf, Abendkasse 18,80 Euro. Vorverkauf im Ticket Shop Friedberg sowie an allen ADticket-Vorverkaufsstellen und online unter www.adticket.de

Andreas Matlé liest aus seinem Buch „Deutsche Dinge“ und wird dabei Diana Perez (Gesang) und Olaf Thurau (Gitarre) begleitet. Dreivierteljahrhundert nach Gründung der Bundesrepublik erzählt Matlé von 75 Alltagsobjekten aus der Geschichte der Republik. Mal sind es Klassiker wie die Birkenstock-Sandale, im Osten die sogenannte Fußgymnastik-Pantolette, mal vergessene Dinge wie die einst beliebten Brokatbezüge für Wählscheibentelefone oder das Transistorradio Sternchen. Mit seinen pointierten Betrachtungen zeichnet Bestsellerautor Andreas Matlé ein kulturgeschichtliches Panorama von Ost- und Westdeutschland. Mehr noch: Wenn er der Geschichte des Toasts Hawaii, der Prilblume, des Tamagotchis, des gelben Sacks und des Weber-Grills nachgeht, kommt er einem gesamtdeutschen Lebensgefühl auf die Spur. Die Lieder von Perez und Thurau stehen im Zusammenhang mit dem Text, von den „Capri Fischern“ über „Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?“ bis hin zu „Neue Männer braucht das Land“.

Ausstellung „Liminal“ von Miriam Vlaming

Freitag, 27. Februar, 19 Uhr, Galerie der Trinkkuranlage,Ernst-Ludwig-Ring 1, Bad Nauheim. bis 12. April 2026,Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 bis 18 Uhr.

Vernissage der Ausstellung „Liminal“ mit Werken von Miriam Vlaming. Sieist eine der bedeutenden Vertreterinnen der Neuen Leipziger Schule. Sie studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Neo Rauch und Arno Rink (Meisterschülerin). Seit Beginn Ihres Schaffens beschäftigt sie sich mit der Symbiose von Mensch und Natur. Das Thema ihrer Malerei ist immer die Suche nach dem Ursprung, der Essenz von allem. In dieser Ausstellung zeigt sie auch ihre neuesten Werke.

Kairos Prime liest aus seinen Werken

Freitag, 27. Februar, 18.30 Uhr, dasgute.haus, Kaiserstraße 89, Friedberg. Spende erwünscht.

dasgute.haus lädt zu einer Autorenlesung mit Kairos Prime ein. Der Autor präsentiert ausgewählte Auszüge aus seinen Werken – eine Mischung aus Hard-SciFi, Fantasy und leichter Dystopie. Der Abend ist bewusst offen gestaltet: Statt eines strikt durchgetakteten Programms erwartet die Besucherinnen und Besucher eine etwa 90-minütige, gesprächsorientierte Lesung mit Raum für Fragen, Hintergründe und Austausch. Themen wie Weltenbau, Ideenentwicklung und gesellschaftliche Perspektiven in der Phantastik stehen im Mittelpunkt.

Thementag „Einsamkeit begegnen“

Samstag, 28. Februar, 10 bis 15 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Hainstr. 19, Bad Vilbel-Massenheim. Für die Planung des Mittagessens wird um Anmeldung bis zum 25. Februar bei Pfarrerin Birgit Müller gebeten, Tel. 06085-766 oder 01573-04 90 785, E-Mail birgit.mueller@ekhn.de).

„Einsamkeit begegnen“ ist das Motto eines Thementages. „Einsamkeit betrifft immer mehr Menschen – quer durch alle Altersgruppen – und stellt eine ernstzunehmende Belastung für die körperliche und seelische Gesundheit dar. Besonders häufig betroffen, aber meist unsichtbar, sind pflegende Angehörige, meist Frauen, die Angehörige bis an die Grenze ihrer Kräfte versorgen und dabei eigene soziale Kontakte und berufliche Möglichkeiten einschränken“, heißt es in der Einladung. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Ein thematischer Schwerpunkt richtet sich an Menschen, die sich in Besuchsdiensten engagieren: in Gemeinden, Altenheimen, Krankenhäusern, Hospizen oder im persönlichen Umfeld. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Erfahrungen von Einsamkeit sowie die Frage, wie Einsamkeit wahrgenommen werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, ihr im kirchlichen und gesellschaftlichen Kontext zu begegnen. Gestaltet wird der Tag von Birgit Müller, Pfarrerin für vernetzende Altenseelsorge im Evangelischen Dekanat Wetterau, und Christian Wiener, Pfarrer für Altenseelsorge in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Jens Heinrich Claasen im Alten Hallenbad

Samstag, 28. Februar, 19.30 Uhr, Theater Altes Hallenbad, Haagstraße 29, Friedberg. Eintritt: 23 Euro, ermäßigt 15 Euro. Karten gibt es im Internet über www.reservix.de sowie im Ticket-Shop Friedberg, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Kabarettist und Musiker Jens Heinrich Claasen erzählt in seinem aktuellen Programm „Keine Ursache“ von den wirklich wichtigen Dingen: dem Überleben in einer Gesellschaft, in der Höflichkeit ein Relikt aus vergangenen Tagen zu sein scheint. Und natürlich vom Leben als Single. Hier wird’s persönlich: Jens Heinrich würde nämlich lieber heute als morgen seine Traumfrau finden, doch der Weg dahin ist mit Tücken gepflastert. Tinder-Swipes, charmant-uncharmante erste Dates und die eine oder andere melancholische Klaviermelodie begleiten ihn dabei. Zwischen seinen Geschichten setzt er sich ans Klavier, als wäre es das Natürlichste der Welt, aus den absurden Alltagssituationen spontan ein Lied zu zaubern. Ein Abend zum herrlichen Amüsieren und Wundern, warum man über diese Themen nicht selbst schon längst gelacht hat.

Radiofeature über Lore Wolf

Samstag, 28. Februar, 17 Uhr, DGB Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt am Main.

Das vierteilige Radiofeature „Lore Wolf. Eine Antifaschistin erzählt“ wird im DGB-Haus Frankfurt vorgestellt. Die NS-Widerstandskämpferin leistete in Frankfurt antifaschistischen Widerstand, und war auch nach 1945 als linke Aktivistin stadtbekannt. Die aufwändige Produktion erzählt ihr Leben und basiert auf bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen von Lore Wolf. Neben dem Featureautor Carlo Hoffmann wird eine langjährige Mitstreiterin von Lore Wolf, Bruni Freyeisen, persönlich von ihr erzählen. Gleichzeitig wird die Büste gezeigt, die der Frankfurter Bildhauer Clemens Strugalla 1988 von Lore Wolf angefertigt hat. Das Radiofeature wird ab dem 28.02.2026 in der Mediathek https://www.mixcloud.com/radiocorax/ zu hören sein, und wurde von Radio Blau und Radio Corax produziert, mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und des Deutschen Gewerkschaftsbunds Frankfurt am Main.

Bachreinigung am Urselbach

Samstag, 28. Februar, 14 Uhr, Treffpunkt: Ende der Straße „An der Wiesenmühle“, Oberursel.

Die Ortsgruppen des Nabu Wehrheim / Oberursel und des Bund Oberursel / Steinbach laden zur gemeinsamen Bachreinigung am Urselbach ein. Der Urselbach und seine Auen zwischen dem Zimmersmühlenweg und der Kurmainzer Straße werden von Müll und sonstigem Unrat befreit. „Rechtzeitig vor dem Ende der Brut- und Setzzeit gilt es, die Spuren des Menschen wegzuräumen und den Tieren die Natur sauber zurückzugeben“, heißt es in der Ankündigung.

Talentbörse in dasgute.haus Butzbach

Samstag, 28. Februar, 15 bis 18.30 Uhr, dasgute.haus, Wetzlarer Straße 20, Butzbach.

Zu einer Talentbörse und Zukunftswerkstatt lädt dasgute.haus ein, um eigene Ideen zur Gestaltung von dasgute.haus in Butzbach einzubringen. Die Veranstaltung ist noch vor der offiziellen Eröffnung in den neuen Räumen in der Wetzlarer Straße 20. Ab 15 können die neuen Räume erkundet werden. Um 15.30 Uhr startet das moderierte Beteiligungsformat der Zukunftswerkstatt. Unter dem Motto „Reinkommen, Mitmachen, Begegnung gestalten“ bietet das Treffen eine offene Plattform für alle, die sich engagieren und die Zukunft des gemeinschaftlich gedachten Begegnungsortes aktiv mitgestalten möchten. Im Mittelpunkt der Talentbörse steht die Frage nach der künftigen Gestaltung der neuen Räume und wie sich engagierte Bürgerinnen und Bürger mit ihren Talenten, Interessen und Herzensprojekten einbringen können. In einer gemeinsamen Zukunftswerkstatt werden neue Konzepte und Formate für das Haus entwickelt.

Foyergespräch über Polizeiarbeit

Sonntag, 1. März, 16 Uhr, Theater Altes Hallenbad, Haagstraße 29, Friedberg. Eintritt frei, Spende erwünscht.

Vielfältig ist die Arbeit der Polizei. Sie wird bei Familien- und Nachbarschaftsstreitigkeiten aller Art ebenso gerufen wie bei Unfällen und Schlägereien bis hin zum Mord. Dann ist da noch die Stadtpolizei, die weit mehr Befugnisse hat, als nur Knöllchen an Falschparker zu verteilen. Dies alles und noch vieles andere mehr sind Themen der nächsten Ausgabe der Reihe „Foyergespräch“ im Theater Altes Hallenbad. Harald Schuchardt von der Kultur AG spricht mit Polizeioberkommissar André Waldheim, dem Schutzmann vor Ort in Friedberg, sowie der Ersten Kriminalhauptkommissarin Jana Weisenfeld vom K10, dem Kommissariat für Kapitaldelikte der Regionalen Kriminalinspektion Wetterau. Mit dabei ist ferner Michael Pollesch, der neue Leiter des kreisstädtischen Ordnungsamts.

Vortrag über Klimawandel

Montag, 2. März, 19.30 Uhr, Kulturcafé Windrose, Strackgasse 14, Oberursel. Eintritt frei.

Über die neuesten Erkenntnisse zu den weltweiten Temperaturveränderungen und deren Folgen, die auch die Stadt Oberursel betreffen, referiert Dr. Andreas Becker vom Deutschen Wetterdienst. Aus den referierten Daten sollen Handlungsmöglichkeiten für die Kommune besprochen und nach dem Vortrag mit dem Publikum diskutiert werden, kündigt die veranstaltende Klimaliste an. Dr. Becker werde in seinem Vortrag auch auf Klimaschutzmaßnahmen und das Klimaanpassungskonzept der Stadt Oberursel eingehen. „Dürreperioden, Starkregenereignisse und die Zunahme von Hitzetagen erfordern Anpassungen der städtischen Infrastruktur. So müssen beispielsweise Versickerungsmulden und Entsiegelungen für Prävention vor Starkregenereignissen, Zisternen zum Überdauern von Dürren und innerstädtische Parks und Baumreihen an Straßen, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität nicht nur während Hitzeperioden angelegt werden“, schreibt die Klimaliste in ihrer Einladung.

Vortrag: Kommunalwahl im Jahr 1946

Mittwoch, 4. März. 16 Uhr in der Alten Schule Seulberg, Herrenhofstr. 1. Eintritt frei.

„Demokratischer Neuanfang: Die Kommunalwahlen von 1946 im
Taunus“ lautet der Titel des vom Seniorenbeirat Friedrichsdorf organisierten Vorstrags. Vor 80 Jahren, im Januar 1946, fanden im Taunus nach zwölf Jahren Diktatur zum ersten Mal wieder freie Wahlen statt – nur wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der
Vortrag beleuchtet die historischen Zusammenhänge, in denen die
Kommunalwahlen von 1946 abgehalten wurden: In der Situation
der unmittelbaren Nachkriegszeit, im Umgang mit der NS-
Vergangenheit und in der Neuformierung politischer Parteien
wurden damals wichtige Grundlagen gelegt, auf denen bis heute
unser System der demokratischen kommunalen Selbstverwaltung
ruht.

Zeitungsausschnitte Wahlergebnisse 1946. Bild: Kreisarchiv des Hochtaunuskreises

Referent ist Gregor Maier, der Leiter des Kreisarchivs für den Hochtaunuskreis. Im Anschluss laden der Referent und der Seniorbeirat zu einer Diskussionsrunde ein.

Friedrichsdorf feiert den Weltfrauentag

Kabarett, Lesungen, Spaziergänge und Workshops stehen
auf dem Programm rund um den Weltfrauentag. „Wir haben viel erreicht – aber bis zur tatsächlichen Geschlechtergerechtigkeit ist es noch ein weiter Weg“, sagt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Friedrichsdorf, Olivera Gligoric-Fürer.

Zum Weltfrauentag am 8. März organisierte sie zusammen mit dem Kulturamt, der Stadtbücherei, Amnesty International, der Caritas Hochtaunus und der evangelischen Kirchengemeinde mehrere Verabnstaltungen:
Mittwoch, 4. März, 20 Uhr in Garniers Keller (Institut Garnier 1): Kabarett mit Rena Schwarz. In ihrem Programm „Rena räumt auf“ bringt die Kabarettistin die besten Pointen aus zwanzig Jahren auf den Punkt. Eintritt: 18 Euro / 16 Euro ermäßigt.
Donnerstag, 5. März: Workshop: „Mehr Energie im Alltag – kleine Impulse für Frauen, die viel leisten und Selbstfürsorge im Alltag. Kosten: 15 Euro. Anmeldung erforderlich: frauenbeauftragte@friedrichsdorf.de
Freitag, 6. März, 18.30 Uhr in der Stadtbücherei Friedrichsdorf: Lesung „Verfolgte Frauen im Iran“. Von der aktuellen Situation von Frauen
im Iran berichten Autorin Monireh Baradaran und Übersetzerin Niloufar Rahi. Eintritt frei.
Samstag, 7. März: Stadtspaziergang ab 15 Uhr, Start vor dem Rathaus: „Zwischen Roulette, Maschine und Muse: Friedrichsdorfer Frauen in der Stadtgeschichte – und heute“. Gästeführerin Karin Halfmann führt an Orte, die von Friedrichsdorfer Frauen geprägt wurden. Teilnahme kostenfrei.
Sonntag, 8. März ab 11 Uhr auf dem Parkplatz neben der Hardtwaldschule in Seulberg: „Ladies‘ Walk“. Teilnahme kostenfrei.
Sonntag, 8. März ab 17 Uhr im großen Saal des Rathauses: „Jane’s World – Texte und Tasten“. Texte von Jane Austen (1775–1817), eine der großen Stimmen der Weltliteratur, werden von der Schauspielerin Jenny Rehs gelesen, musikalisch begleitet von Pianistin Waltraut Bartl am
Flügel. Eine Veranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde. . Eintritt: 17 Euro / 15 Euro ermäßigt.

Mittwoch, 11. März, 11 Uhr: Frauenfrühstück im evangelischen Gemeindehaus Friedrichsdorf. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn liest aus ihrem Buch „Lasst uns was bewegen! Was wir
jetzt für die Zukunft unserer Enkel tun können“. Anmeldung bis 9. März:
friedrichsdorf@ekhn.de oder telefonisch (06172) 777 660.

„Schöne Sonndaaach“ mit Maddin Schneider

Donnerstag, 5. März, 20 Uhr, Adolf-Reichwein-Halle, bei den Junkergärten 2, 61191 Rosbach. Eintritt: 23,30 Euro im Vorverkauf, Abendkasse 25 Euro. Vorverkauf online unter www.adticket.de, im Ticket Shop Friedberg www.ticket-shop-friedberg.desowie an allen ADticket-Vorverkaufsstellen.

Maddin Schneider kommt mit seinem neuen Programm „Schöne Sonndaach“in die Adolf-Reichwein-Halle. Es ist wie ein sonntägliches Überraschungsmenü: Es enthält köstliche Comedy-Leckerbissen in verschiedenen Variationen für jeden Geschmack! Maddin serviert Gesprochenes, Gelesenes und Gesungenes. Wie gewohnt zieht er dabei alle mimischen Register, wodurch Standups, Texte aus Büchern oder hessische Swing Songs eine besondere Würze bekommen. Natürlich ist es sein Hauptanliegen, sein Publikum in Lachekstase zu bringen. Aber auch manch tiefsinnige Botschaft oder Erkenntnis wird in locker-leichtem Hessisch kredenzt. 

Erzählcafé Abraham

Donnerstag, 5. März, 18 Uhr, Gemeindezentrum Wilhelmskirche, Wilhelmstraße 12, Bad Nauheim. Anmeldung bis 25. Februar per E-Mail an kontakt@rumikultur.de.

„Frauen – gestalten – Religion“: Um bedeutende Frauen in den drei großen abrahamischen Religionen Judentum, Christentum und Islam und ihren Einfluss auf die Ausgestaltung des jeweiligen Glaubens bis heute geht es beim Erzählcafé Abraham. Zu Impulsen und Gesprächen rund um das Thema laden das Evangelische Dekanat Wetterau, die jüdische Gemeinde Bad Nauheim, der RUMI-Kulturverein Bad Nauheim und das Abrahamische Forum Deutschland zum ersten Mal gemeinsam mit der Gesellschaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Wetterau ein. Ganz praktisch wird das Miteinander der Religionen, wenn „Iftār“, das Essen zum Fastenbrechen im Islam während des Ramadan, serviert wird. Aus diesem Grund wird um Anmeldung gebeten.

Filvorführung „Die Unbeugsamen“

Sonntag, 8. März (Weltfrauentag), 17.30 Uhr, Kino Alte Mühle, Lohstraße 13, Bad Vilbel. Eintritt: 9 Euro. Tickets: Online unter Kino Alte Mühle | Kultur in Bad Vilbel oder an der Abendkasse.

Anlässlich des Internationalen Frauentags zeigen das Frauenbüro der Stadt Bad Vilbel und das Kino Alte Mühleden Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“. Der Film von Regisseur Torsten Körner setzt den Politikerinnen der Bonner Republik ein eindrucksvolles Denkmal. Er erzählt die Geschichte der Frauen, die sich ihre Beteiligung an demokratischen Entscheidungsprozessen gegen zahlreiche Widerstände erkämpfen mussten. Verflochten mit zum Teil bislang ungesehenen Archivaufnahmen ist Körner eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 1950er Jahren bis zur Wiedervereinigung gelungen. Die Bilder entfalten eine eindrucksvolle Wucht und laden dazu ein, Kino auch als Ort politischer Auseinandersetzung neu zu entdecken. Das Frauenbüro empfängt die Gäste ab 17 Uhr im Kinofoyer, anschließend begrüßt Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm alle Anwesenden mit einem kurzen Grußwort vor dem Filmstart.

Demokratietag in Friedberg

Montag, 9. März, 17 Uhr, Stadthalle, Am Seebach 2, Friedberg. Eintritt frei.

Wenige Tage vor der hessischen Kommunalwahl ist die Stadthalle Friedberg Schauplatz des Demokratietags „Mein Wort – meine Stimme – meine Stadt“. Rund 280 Kinder und Jugendliche aus Friedberger Kitas und Schulen setzen sich in altersgerechten Workshops, Abstimmungen, Gesprächs- und Kreativformaten mit der Frage auseinander, wie demokratische Beteiligung funktioniert und wie sie selbst mitgestalten können. „Ziel ist es, demokratische Grundwerte nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen – von der symbolischen Wahl im Kindergarten bis zu Diskussions- und Medienformaten in der Oberstufe“, schreibt der veranstaltende Jugendrat der Stadt in einer Pressemitteilung. Initiiert wurde das Projekt von der Ersten Stadträtin Christine Diegel. Inhaltlich begleitet wird der Demokratietag unter anderem von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Demokratiezentrum Hessen und dem Hessischen Rundfunk. Die Ergebnisse des Demokratietages werden in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung um 17 Uhr vorgestellt.

Vortrag über Antifeminismus und Rechtsextremismus

Montag, 9. März, 18 Uhr, Seniorenbegegnungszentrum, Am alten Jugendzentrum 2, Friedberg. Eintritt frei. Anmeldung per E-Mail an frauenzentrum.wetterau@t-online.de

„Antifeminismus und Rechtsextremismus: Demokratie in Gefahr!“ ist das Thema eines Vortrags mit Diskussion. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Frauenzentrum Wetterau und DGB Kreisverband Wetterau anlässlich des Internationalen Frauentages. Referentin ist Dr. Dorothee Beck von der Philipps-Universität Marburg. „Der Antifeminismus der Rechtsextremen ist nicht nur Frauenfeindlichkeit. Er ist Teil eines antidemokratischen Projektes. Dr. Dorothee Beck verdeutlicht, dass Antifeminismus ein wichtiger Teil des rechten Kampfs um Macht und Meinungen ist“, heißt es in der Ankündigung.

Vortrag über Regine Hildebrandt

Dienstag, 10. März, 19.30 Uhr, Jugendhaus „Alte Feuerwache“, Johannisstraße 5, Bad Nauheim. Eintritt frei. 

Das Bündnis „Demokratie schützen – Bad Nauheim“ (DSBN) lädt zu einem Vortrag über Dr. Regine Hildebrandt ein. „Sie war keine Politikerin der leisen Worte – sondern eine Frau mit Haltung, Herz und Rückgrat“, schreibt das Bündnis in seiner Einladung. Als „Mutter Courage des Ostens“ sei sie die Stimme vieler Menschen in einer Zeit großer Umbrüche gewesen. Aus der Bürgerrechtsbewegung der DDR kommend, habe sie die Anfangsjahre der neuen Bundesländer entscheidend mitgestaltet und sich „für soziale Rechte mit zupackendem Pragmatismus und unverblümter Direktheit“ eingesetzt. Nicht umsonst galt sie lange als beliebteste Politikerin Ostdeutschlands. Die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Dr. Gisela Notz (Berlin) werde in ihrem Vortrag das Leben und politische Wirken der Demokratin kenntnisreich einordnen, kündigt das Bündnis an. Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Reihe 100 Köpfe der Demokratie“ der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. Sie will Persönlichkeiten unterschiedlicher Epochen sichtbar machen, die sich mit Mut, Klarheit und Engagement für demokratische Werte eingesetzt haben. Mit dem Vortrag über Regine Hildebrandt möchte „Demokratie schützen Bad Nauheim“ den Blick besonders auf Frauen lenken, die sich um die Demokratie verdient gemacht haben. (Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1990-0425-304 / Schöps, Elke / CC-BY-SA 3.0)

Kreativmarkt mit Wollfest

Samstag, 21. März, 11 bis 18 Uhr, Sonntag, 22. März, 10 bis 17 Uhr, Stadthalle , Chinonplatz 4, 65719 Hofheim. Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Rentner, Studenten, Azubis, Schwerbehindert und Schüler ab 14 Jahren bezahlen 5 Euro, Kinder bis 13 Jahre frei.

Über 100 Aussteller aus 5 Nationen beteiligen sich laut Veranstalter am 15. Main-Taunus Kreativmarkt mit Wollfest. „So wird die Stadthalle an zwei Tagen zum Platz für handgemachtes, unabhängige Designer, originelle Ideen und zum Treffpunkt für alle, die mit ihrer (Hand)-Arbeit neue Wege gehen und Alternativen zum Mainstream und Massenware bieten bzw. suchen“, heißt es in der Einladung. Die Ausstellungsfläche wurde vergrössert und die Veranstaltung findet erstmals auf 2 Etagen statt. Neu integriert in die Veranstaltung wurde das „Wollfest“. Hier gibt es Bereiche mit Stoffen, Kurzwaren, Patchwork und natürlich Wolle. Es gibt eine Auswahl an leuchtenden Farben über handgefärbte Wolle, Bio-Wolle, Alpaka-Wolle, Sockenwolle bis hin zu Kammgarnen. Passend dazu gibt es auf dem Wollfest verschiedenes Zubehör und Anleitungen. Die Auswahl an Material für Patchworkliebhaber kenne keine Grenzen. Designer bringen ihre neuesten Frühlingskollektionen mit nach Hofheim und die Labels zeigen Ihre Unikate handmade in Germany. „Der Besuch des handmade Kreativmarktes bietet nicht nur das bewusste Konsumieren individueller Einzelstücke statt der üblichen Massenware, sondern auch ein unterhaltsames Verweilen in einem kreativen und künstlerischem Ambiente und die Möglichkeit zum Austausch mit Künstlern, Handwerkern, Designern und Kulturschaffenden. Kulinarische Leckereien aus Frankreich, Österreich und natürlich Deutschland runden das Angebot ab“, kündigen die Veranstalter an.

Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen