Hin und Weg

Bilder von Menschen mit Demenz

Bilder zum Thema Demenz im Gießener Rathaus

Ausstellung von KünstlerInnen mit Demenz bis 12. Oktober, Rathaus Gießen, Eintritt frei. 19 Uhr, Schuhaus Darré, Gießen, Seltersweg, Eintritt frei

Noch bis zum 12. Oktober läuft im Giessener Rathaus am Berliner Platz eine Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen von Menschen mit Demenz. Sie hängt im 1. Stock, vor dem Eingang zur Stadtbibliothek. Es macht Freude, die Bilder anzusehen, die durch ihren Einfallsreichtum und ihre künstlerische Fantasie brillieren. Entstanden sind sie in den Malgruppen, die Oliver Schultz für demente Menschen anbietet. Organisiert wurde die Ausstellung von der ‚Initiative Demenzfreundliche Kommune – Stadt und Landkreis Giessen eV.‘

Diese Initiative besteht nun bereits 10 Jahre. Sie will das Verständnis für das Verhalten dementer Menschen fördern und den Betroffenen selbst mehr gesellschaftliche Teilnahme ermöglichen.

Die Giessener Demenzinitiative bietet auch Besuche von Orchester- oder Tanzproben des Stadttheaters an. Das Mathematikum wird ebenfalls besucht. Details unter www.demenzinitiative.de oder unter Tel. 0641-25425

Varieté im Alten Hallenbad

Varieté mit Markus Furtner am 12. Oktober ab 18 Uhr im Alten Hallenbad Friedberg, Haagstraße 29. Eintritt: fünf Euro.

Einer der weltbesten Devilstick-Meister wohnt in Friedberg: Markus Furtner. Der gebürtige Oberpfaffenhofener mit dem markanten Bart reiste schon mit dem Cirque du Soleil durch Kanada, Australien und Neuseeland – nun wird es Zeit, dass er seine Künste auf der Bühne des Alten Hallenbades an der Haagstraße präsentiert. In der ersten Friedberger Kulturnacht am Samstag, 12. Oktober bestreiten Markus Furtner und seine Freunde ab 18 Uhr ein Varieté-Programm.

Zur Truppe gehört neben den Mitgliedern des von Furtner trainierten Bad Nauheimer Jugend-Varietés auch der Zauberer Convin Splettsen, der wie sein berühmter Kollege Nicolai Friedrich aus Friedrichsdorf stammt. Und die in Bad Homburg aufgewachsene Katja Butterweck, die im Zivilberuf als Ingenieurin und auf der Bühne als Akrobatik-Piratin Katja Lizard  unterwegs ist. Sie war schon Deutsche Meisterin im Einradfahren und lag weit vorn bei der Weltmeisterschaft im Einrad-Jonglierrennen, und in den Europameisterschaften für Weitsprung, Einrad-Hockey und Cross-Country-Rennen. Das Publikum kann gespannt sein. Der Eintritt zum Varieté-Abend kostet fünf Euro. Mit dem Ticket kann man auch 18 weitere Veranstaltungen in Friedberg besuchen.

Drachenfest in der Usa-Aue

Drachenfest am Sonntag, 13. Oktober zwischen 11 und 17 Uhr in der Talaue zwischen Bad Nauheim und Friedberg. Eintritt frei.

Bad Nauheim Drachenfest

Jede Menge Drachen steigen an diesem Tag in den Himmel. Die Stadt Bad Nauheim lädt zu diesem Freiluft-Event ein. Wer keinen Drachen hat, kann am Stand des Drachenkellers ein Exemplar erwerben oder bei den Mitarbeitern des Kinder- und Jugendbüros einen eigenen nach den persönlichen Vorstellungen basteln. Außer­dem gibt es viele weitere Bastel- und Spielangebote, so bietet das Team von E.v.A. (Elternbegleitung von Anfang an) Kinderschminken an und organisiert tolle Spielgeräte. Mit dabei sind auch wieder zahlreiche Bad Nauheimer Vereine, die die Besuchern mit Speisen und Getränken zu fairen Preisen versorgen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht nötig. Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Wer trotzdem den Pkw nutzt, sollte auf den Parkplätzen des Usa-Wellenbades oder des Burgfeldes parken.

Schubert-Lieder in Friedberg

Schubert-Lieder „Winterreise“ am 13. Oktober, 19.30 Uhr mit Markus Schäfer im Alten Hallenbad Friedberg, Haagstraße 29. Eintritt 19 Euro.

Der lyrische Tenorsänger Markus Schäfer gastiert am Sonntag, 13. Oktober gemeinsam mit seinem Pianisten Tobias Koch im Alten Hallenbad an der Haagstraße 29. Er wird da ab 19.30 Uhr Lieder aus Franz Schuberts „Winterreise“ singen. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Versen beginnt einer der bekanntesten Liederzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Die komplette „Winterreise“ besteht aus 24 Liedern, die Franz Schubert 1827, ein Jahr vor seinem Tod, komponierte. Markus Schäfer lebt in Butzbach und arbeitet als Professor für Gesang an der Hochschule Hannover. Er machte sich einen Namen in Opernpartien des Mozart-Fachs, als Evangelist in den Passionen Johann Sebastian Bachs sowie in den großen Oratorien des 19. Jahrhunderts. Als Liedinterpret feierte Markus Schäfer Erfolge in New York, in Wien, und London..Zahlreiche preisgekrönte CD-Aufnahmen und Radioproduktionen dokumentieren das breite Spektrum seines Könnens.

Montagsforum über Atomkonflikt

Vortrag und Diskussion zum Thema Frieden. Montag, 16. Oktober, 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Wilhelmskirche, Wilhelmstr. 12 in Bad Nauheim. Eintritt frei.

Die Jahreslosung der Evangelischen Kirche in Deutschland lautet  „Suchet den Frieden und jaget ihm nach“. Das tut auch die internationale Friedensbewegung. Ein Schwerpunkt der Rede und Diskussion in Bad Nauheim wird die Aufkündigung des Atombomben-Mittelstrecken Vertrags durch die USA und dann auch Russland sein. Die Folge ist nach Ansicht der Veranstalter eine neue Atombomben- und Raketenaufrüstungsspirale, begleitet von Androhungen gegen Nordkorea und Iran, laut Präsident Trump bis hin zur Vernichtung. Den ersten Mittelstrecken–Raketentest haben die USA inzwischen erfolgreich durchgeführt. Die Stationierung dieser Raketen mit Atomsprengköpfen dürfte in Europa und Deutschland wieder die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung auf den Plan rufen. Was die Friedensbewegung, auch die christliche tun kann, soll mit dem Auditorium besprochen werden. Ein Referent ist Matthias Jochheim. Der Facharzt für Psychotherapie in Frankfurt war im Vorstand der deutschen IPPNW und koordiniert nun die IPPNW Regionalgruppe Frankfurt.  Außerdem vertritt er die IPPNW im Koordinierungskreis des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC. Der zweite Referent ist Prof. Dr. Ulrich Gottstein, früherer Chefarzt der Medizinischen Klinik des Bürgerhospitals Frankfurt und Mitgründer der Internationalen IPPNW  und jahrelang deren Europäischer Vizepräsident.

Tango mit Quadro Nuevo

Konzert im Alten Hallenbad Friedberg, Haagstraße 29, am 19. Oktober ab 19.30 Uhr. Eintritt 19 Euro.

Quadro Nuovo heißt „Neuer Block“. Die Gruppe sieht sich als europäische Antwort auf den Argentinischen Tango. Was das bedeutet, ist am Samstag, 19. Oktober ab 19.30 Uhr im Alten Hallenbad an der Haagstraße 29 zu erleben. Die fünfköpfige Gruppe lädt zu einem Tango-Abend voller Arabesken, Balkan-Swing, Balladen, Improvisationen, Melodien aus dem alten Europa und mediterraner Leichtigkeit ein. Und wer sich davon beschwingen lässt, kann auch tanzen. Die Gruppe ist international sehr erfolgreich. Sie entstand 1996 aus vier jungen österreichischen Musikern, die sich zufällig für die Einspielung einer Filmmusik für den Österreichischen Rundfunk in Salzburg trafen. Bisher absolvierten sie gemeinsam rund 3000 Konzerte in der ganzen Welt. Seit seinem erlebnisreichen Aufenthalt in Buenos Aires Anfang 2014 wendet sich das Ensemble wieder intensiv dem Tango zu. Damals bezog man Quartier in einer alten Stadtvilla, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begegnete berühmten Tangueros und verrückten Straßenpoeten – und machte aus allem das Album „Tango!“ Neben zahlreichen CDs veröffentlichte die Gruppe auch Hörbücher mit Ulrich Tukur, Ulrike Kriener, Udo Wachtveitl und Michael Fitz.

Thementag über das Pilgern

Multivisionsvorträge „Weg der Stille“ von Dieter Glogowski, Andrea Nuß und Stefan Rosenboom am Sonntag, 20. Oktober um 15 und 18.30 Uhr im Theater Altes Hallenbad in Friedberg, Haagstraße 29. Eintritt 15 Euro.

Ein Multivisions-Lichtbildwerk über das Pilgern zeigen die Friedberger Fotojournalisten Andrea Nuß und Dieter Glogowski gemeinsam mit Stefan Rosenboom  am Sonntag, 20. Oktober im Alten Hallenbad. Gleich zweimal – nämlich ab 15 und ab 18.30 Uhr – führen Nuß und Glogowski ihre Besucher nach Norwegen auf den Olafsweg, an den Mosesberg im Sinai, in den Himalaya, auf die Spuren von Franz von Assisi in Italien. Stefan Rosenboom berichtet über seine Pilger-Wege zum Kumano Kodo nach Japan, nach Georgien, dem Camino France und den Jakobsweg von München nach Lindau. Es gibt grandiose Bilder – unabhängig davon, wie man zum Pilgern steht. Martin Luther hielt es für Narrenwerk,  Hippokrates bezeichnete das Gehen als „des Menschen beste Medizin“. Hatten die meisten Menschen früher nur die eigenen Füße als Fortbewegungsmittel, bedeutet dies in unserer Gegenwart wieder ein Luxusgut, indem wir unseres eigene Leben ordnen oder erfühlen können. Das Zuschauen und Zuhören kostet jeweils 15 Euro. Kinder und Jugendliche zahlen acht Euro.

Lesung über Benrath und Walser

Andrej Seuss liest aus seinem Buch „Nur das Eine, furchtbare – Andreas ist tot!“. Donnerstag, 24. Oktober, 20 Uhr. Stadtbücherei Friedberg, Klostergasse. Eintritt frei. Veranstalter: Geschichtsverein Friedberg.

Der Maler Andreas Walser

Andrej Seuss (52) ist in Friedberg als Kultur-Macher im Theater Altes Hallenbad und als ehemaliger Grünen-Stadtverordneter bekannt. Doch der Pädagoge ist auch einer der bestern Kenner des aus Friedberg stammenden Schriftstellers und Lyrikers Albert H. Rausch alias Henry Benrath (1882-1949). Er betreut das Henry-Benrath-Archiv und hat nun ein Buch über eine besondere Phase im Leben des Literaten veröffentlicht. Daraus wird Seuss in der Stadtbibliothek lesen. Es geht um die Liebe des Schriftstellers Rausch zum viel jüngeren Künstler Andreas Walser (1908-1930). Walser zieht von Chur nach Paris, um Maler zu werden. Er lässt sich von der Stadt einsaugen und findet schnell Anschluss in die Pariser Künstlerszene, wo er verschiedene Kunstströmungen kennenlernt und mit Picasso, Kirchner und Giacometti korrespondiert.
Er wird von einem enormen Schaffensdrang getrieben, nimmt Drogen und lebt maßlos. Der Schriftsteller Albert H.Rausch trifft den wesentlich jüngeren Mann im Getümmel der Großstadt. Das Buch gibt Einblicke in die Begegnung zweier bekennender Homosexueller, die einen Hang zum Entrückten, zur totalen Hingabe, zum Genialischen und zur Romantik haben. Andrej Seuss schildert die Freundschaft und den künstlerischen Austausch sowie die dramatischen Ereignisse anhand ihres Briefwechsels. Man erfährt, wie Rausch vergeblich versucht hat, Walser von den Drogen zu retten und wie er nach dessen Tod um sein Andenken bemüht war.
Das Buch “ Nur das Eine, furchtbare—Andreas ist tot!“ ist in der edition Clandestin in Biel erschienen.

Weltmusik mit Habib Koité und Bamada

Konzert im Alten Hallenbad Friedberg, Haagstraße 29 am Freitag, 25. Oktober ab 19.30 Uhr. Eintritt 30 Euro.

Vor allem wegen seiner mitreißenden Live-Auftritte wurde Habib Koité zu einem der großen Stars der Weltmusik. Der aus einer Griot-Familie stammende Eisenbahner-Sohn stammt aus dem Senegal und lebt in Mali. Am Freitag, 25. Oktober ist er im Alten Hallenbad an der Haagstraße 29 zu erleben. Der Musiker und Geschichtenerzähler tritt da ab 19.30 Uhr mit seiner Band Bamada auf. Seit 1988 ist man ein Team. Zusammen spielen sie eine Mischung aus Soul, Blues, Flamenco und modernem Afro-Groove. Westlich ist dabei die Rhythmus-Sektion aus Schlagzeug, Talking Drum und E-Bass. Afrikanisch die Gitarre, die wie eine Kora oder N’Goni klingt. Mit einem Fuß in der Vergangenheit und dem anderen in der Zukunft ist Habib Koité ein Künstler für eine Generation, die das Zusammenbrechen kultureller Barrieren auch als Befreiung erlebt hat. Er schätzt und respektiert die Musik seiner Vorfahren, sieht aber gleichzeitig den Tag kommen, an dem Dorfälteste sich in ihren Grashütten via Laptop mit der Welt unterhalten werden. Auf großen Bühnen war Habib Koité zuletzt zusammen mit Eric Bibb als „Brothers in Bamako“ zu erleben. Nach Erscheinen der neuen CD tourt die Gruppe gerade durch Deutschland und Österreich. Karten für das Friedberger Konzert kosten 30 Euro. Im Vorverkauf gibt es sie beim Ticketshop, in der Buchhandlung Bindernagel und beim Ulenspiegel für 27 Euro.

„Das Leben ist Kurzgeschichten“

Jonglage, Objekttheater mit Matthias Romir am Samstag, 26. Oktober ab 19.30 Uhr im Theater Altes Hallenbad an der Haagstraße 29 in Friedberg. Eintritt: 19 Euro.

Friedberg. Wer unerwartete, witzige Momente liebt, sollte am Samstag, 26. Oktober ins Alte Hallenbad an die Haagstraße 29 kommen. Da rollt Matthias Romir auf Rollschuhen in einer Art Renaissance-Kostüm herbei. Und zeigt dann eine Mischung aus Jonglage, Objekttheater, Clownerie und Videokunst. „Das Leben ist Kurzgeschichten“ heißt seine Sammlung visuell-artistischer Anekdoten ü̈ber den Sinn und den Wahnsinn des Lebens. Die Geschichten sind mal konkret, mal abstrakt, mal laut, mal leise, mal albern, mal düster, aber immer komisch und mitten aus dem Leben. Der Künstler thematisiert  ganz ohne Worte die Sorgen, Ängste und Hoffnungen eines Mannes, der sich von seinen Zwängen befreien möchte und doch nach Halt sucht.

Matthias Romir ist mit den Festivals der europäischen Jonglierszene groß geworden. Dort lernte er schon als Kind die Bühne kennen und lieben. Im zarten Alter von 13 Jahren trat er mit seinem ersten eigenen Stück auf. Nach dem Studium der Sonderpädagogik in Würzburg und Budapest machte er 2008 seine Leidenschaft zum Beruf. Jetzt lebt er in Berlin und beschreibt sich selbst als „expressive Juggler, depressing Clown“ oder „contemporary Weirdo“ – Romir ist ein Grenzgänger, der auch Varietéshows und Showproduktionen eine schräge Note gibt.

Klima-Chance Humus

Filmvorführung und Diskussion „Humus – Die vergessene Klima-Chance“ am Freitag, 1. November, 19 Uhr in der Sampo-Halle, Weidgasse 36, Echzell-Bingenheim. Eintritt frei.

Der Fiolm zeigt bislang kaum bekannte Zusammenhänge zwischen Intensivlandwirtschaft und Klimawandel auf, scheiben die Veranstalter von der Nabu-Umweltwerkstatt Wetterau und der Nachhaltigksits-Wirkstatt Wölfersheim. Global Verursache die Landwirtschaft bis zu 32 Prozent der Treibhausgas-Emissionen. Und es gebe kaum Strategien dagegen. Andererseites sind aus Amazonien Landwirtschaftstechniken, die zu großen Flächen extreim humusreicher Böden („Terra Preta“) führten. Und Humus kann große Kohlenstoff-Mengen speichern. Forscher versuchen, Lösungen für einen Humusaufbau8 auch in der heimischen Landwirtschaft zu finden. Dazu legten sie Versuchsfelder in der Steiermark an.

Kabarett mit Horst Evers

„Früher war ich älter“ am Freitag, 1. November ab 19.30 Uhr im Theater Altes Hallenbad Friedberg, Haagstraße 29. Eintritt: 25 Euro.

Der Kabarettist Horst Evers gastiert am Freitag, 1. November ab 19.30 Uhr auf der Bühne des Alten Hallenbades an der Haagstraße 29. „In diesem Programm geht es schlicht und ergreifend ums Ganze“, behauptet der jetzt in Kreuzberg lebende Mann aus dem schönen Diepholz. Evers, der auch schon mal eine Sendung bei Markus Lanz überstand, will in Friedberg auf die Zukunft zurückblicken. Also die, mit der man vielleicht mal gerechnet hätte. Er verspricht Antworten auf die ewigen Fragen der Menschheit geben: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit? Muss ich da mit? Eventuell gibt es im alten Hallenbad auch einen Beitrag zum immer wiederkehrenden Problem: Wie schreibe oder rede ich total fundiert und glaubwürdig über etwas, von dem ich überhaupt keine Ahnung habe?

Horst Evers heißt eigentlich Gerd Winter, verrät Wikipedia. Er studierte Germanistik in Berlin. Und statt den Abschluss zu machen, veröffentlichte er in der von ihm mitgegründeten Zeitschrift „Salbader“ Texte, die er auch öffentlich vortrug.  Um den Lesern von „Salbader“  eine größere Autorenschaft zu suggerieren, entschieden sich die Gründer, mit verschiedenen Pseudonymen zu arbeiten. Evers machte das nahe seinem Geburtsort liegende Gebiet Evershorst zum Künstlernamen. Berühmt wurde er damit auch, als er gemeinsam mit Benedikt Eichhorn einen Liederzyklus über die Berliner Bezirke schuf, bei dem er sich für Spandau die Melodie von Petula Clarks „Downtown“ aussuchte.