Hin und Weg

Alle Termine fallen wahrscheinlich aus!

Stück über die Lehman Brothers

Eigentlich hätte das Gastspiel Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie am 24.03. in der Stadthalle Friedberg Hessen stattfinden sollen. Nun wird das das Gastspiel des a.gon Theaters München am 12. Oktober 2020 nachgeholt werden. Gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, teilt die Volksbühne Friedberg mit. Weitere Informationen unter volksbuehne-friedberg.de

Des a.gon Theaters München zeigt auf Einladung der Volksbühne Friedberg das Stück „Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie. „Lehman Brothers“ – der Name gilt seit 2008 als Inbegriff von Zusammenbruch, Insolvenz, Finanzkrise. Doch wer kennt die Geschichte dieser mächtigen USamerikanischen Investmentbank, die Menschen hinter diesem Label, das zum Mythos des Zusammenbruchs geworden ist? Am 11. September 1844 setzt ein Jude aus Rimpar in Bayern seinen Fuß in das gelobte Land Amerika. Es ist Heyum Lehmann, der mit Betreten der neuen Welt ein neuer Mensch wird: Henry Lehman, denn in Amerika ist alles anders. Er eröffnet ein winziges Stoffgeschäft in Montgomery, Alabama, wohin ihm bald seine beiden Brüder folgen. Auf dem Ladenschild „Henry Lehman Tuchwaren und Kleidung“ steht deswegen bald schon „Lehman Brothers“. Schnell und immer schneller und bald in schwindelerregende Höhen wächst der Familienbetrieb. Vom Baumwollhandel über die Investition in andere Geschäftszweige bis zum Giganten an der Wall Street – aus dem Tuchladen wird ein Finanzimperium. 2008 brach die amerikanische Bank „Lehman Brothers“ zusammen und läutete den Kollaps des Finanzmarktes ein. Sie steht für das Platzen der Spekulationsblase, die Gier der Banker und den Beginn einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Welt bis heute erschüttert. Von der Erfindung der Blue Jeans über das Abenteuer der Eisenbahn, die Finanzierung mehrerer Kriege und die Geburt, schließlich die Entfesselung der Wall Street: Über mehr als 150 Jahre, über drei Lehman-Generationen erzählt das eindrucksvolle Epos in epischer Form und fast biblischer Sprache die unglaubliche Erfolgsgeschichte, die zum Alptraum wird. Die temporeiche, mit subtilem Humor angereicherte Erzählung lässt 150 Jahre Zeitgeschichte lebendig werden: die Erfindung der Blue Jeans, das Abenteuer der Eisenbahn, die Gründung der Wallstreet, die Konstruktion der ersten Flugzeuge, die monumentale Verfilmung von «King Kong», die Erfindung der ersten Computer, die Ermordung J.F. Kennedys. In plastischen Szenen und poetischer Sprache entwirft Massini ein präzises Abbild moderner Zeiten. Die Schauspieler schlüpfen in etwa 30 Rollen und nehmen die Zuschauenden mit auf eine Reise durch mehr als ein Jahrhundert. Drei Jahre lang hat Stefano Massini recherchiert, hat akribisch Unmengen von Material gesammelt, verdichtet und zu einem enormen Textkonvolut gestaltet. Das Ergebnis ist ein atemberaubender Text, der den Weg dieses zum Mythos des Zusammenbruchs gewordenen Unternehmens über drei Generationen nachzeichnet: eine Familien-Saga, die man zugleich als Autopsie des Finanzkapitalismus, der immer substanzloser und abstrakter wird, lesen kann.

Vortrag über die Lage in der Türkei

Mittwoch, 25. März, 20 Uhr, Infoladen Linker Projekte, Blücherstrasse 46, Hinterhof, 65195 Wiesbaden. Eintritt frei.

Ende 2019 Jahres marschierte die Türkei erneut in Syrien ein und besetzte weitere Gebiete im überwiegend kurdisch bewohnten Norden des Landes. In der Türkei selbst setzt sich die Repressionswelle fort: Verhaftungen und Gerichtsverfahren gegen Tausende Oppositionelle, Absetzung von Bürgermeistern, Militäreinsätze in den kurdischen Gebieten und anderes mehr. Die deutsche Bundesregierung hält jedoch weiter an der Zusammenarbeit und am Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wenig Beachtung finden hingegen die nach wie vor bestehenden Ansätze, sich mit Zivilem Ungehorsam für Menschenrechte, gegen Krieg und Gewalt zu engagieren. Mit einer Veranstaltung mit dem aus der Türkei stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Halil Savda (Foto) bieten der Flüchtlingsrat und Amnesty International Wiesbaden die Möglichkeit, mehr aus erster Hand zu erfahren. Halil Savda wird über die Lage im Südosten der Türkei und den Krieg berichten. Er wird zudem eingehen auf das Engagement von Gruppen und Organisationen für Demokratie, Frieden und Menschenrechte und Grenzen und Möglichkeiten ihrer Arbeit aufzeigen. Die Veranstaltung findet in türkischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt. Der Referent Halil Savda ist ein aus Cizre stammender Kriegsdienstverweigerer und freier Journalist. Er war mehrfach Amnesty International Urgent Action und Apell Fall, da er wegen der Verweigerung des Kriegsdienstes über einen Zeitraum von fünf Jahren rund 17 Monate in Militärgefängnissen in der Türkei verbringen musste. Seit 2012 lebt er in Zypern.

Film: Eine mutige Frau in Saudi-Arabien

Mittwoch, 25. März, 20 Uhr im Filmtheater Köppern, Köpperner Straße 70.

Die Regisseurin Haifaa Al-Mainsour. Foto: Haylie Niemann / Wikipedia

Das Köpperner Kino gehört zu den wenigen Lichtspielhäusern in der Region, die immer wieder mal Filme jenseits des Mainstreams zeigen. Gemeinsam mit der Stadt Friedrichsdorf zeigt es am 25. März den Film „Die perfekte Kandidatin“, gedreht von der saudischen Filmemacherin Haifaa Al-Mansour. Darin erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien ist. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen.Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vorder Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin für die Gemeindewahl. Erst später wird ihr klar, welche Chance das bringt: Als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.

Ausstellung gegen die Todesstrafe

bis 27. März, vhs, Alcide-de-Gasperi-Str. 5, Foyer Haus B, Wiesbaden.

In Butzbach gibt es ein Gefängnis, ebenso eines mitten in Gießen. Achtlos fahren wir daran vorbei. Mit welchen Gefühlen mögen wohl die Menschen hinter Gittern den Jahreswechsel erlebt haben? Und wie fühlt sich gar einer, der zum Tod verurteilt ist? Der Schriftsteller Victor Hugo hat 1829 in seinem Buch „Der letzte Tag eines Verurteilten“ die unsäglichen Ängste vor der Hinrichtung nachempfunden. Schon 1764 plädierte der Aufklärer Cesare Beccaria für die Abschaffung der Todesstrafe. Seitdem gibt es Bemühungen, diese barbarische Strafe aus der Welt zu schaffen. Albert Schweitzer etwa betonte „die Ehrfurcht vor dem Leben“. Auch einem Verbrecher darf das Menschenrecht auf Leben nicht verweigert werden. Unser Grundgesetz verbietet die Todesstrafe, aber in vielen Staaten sitzen Häftlinge auch im Jahr 2020 in den Todeszellen und warten auf ihre Hinrichtung. Die Ausstellung „Abschaffung der Todesstrafe“ zeigt die Ergebnisse eines internationalen Jugendkunstwettbewerbs. 50 Werke aus 14 Ländern werden von ‚Amnesty International‘ und der ‚Initiative gegen die Todesstrafe eV.‘ gemeinsam präsentiert. In Wiesbaden deshalb, weil 2 Schülerinnen der nahen Internatsschule ‚Schloss Hansenberg‘ in Geisenheim die Preisträgerinnen des Wettbewerbs sind. Die Eröffnung ist am Dienstag, 7. Januar, um 18.30 h, mit dem Direktor der vhs Dr. Salamon-Menger und der Vorsitzenden der Initiative Gabi Uhl. Musikalische Begleitung Mohammad Mahmoud, Gitarre. Danach von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr geöffnet, Eintritt frei. Rückfragen an AI, Tel. 0174-8259653 oder presse@amnesty–wiesbaden.de

„Bunte Vielfalt“ von Iris Wirth

bis 30. März, Stadtverwaltung Münzenberg, Hauptstraße 22, 35516 Münzenberg/ Gambach. Vernissage: Mittwoch, 4. Dezember, 18 Uhr. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besichtigt werden.

Bürgermeisterin Isabell Tammer eröffnet die neue Kunstausstellung in der Stadtverwaltung Münzenberg. „Bunte Vielfalt“ ist das Thema der Ausstellung von Iris Wirth (Foto). Für die Künstlerin Iris Wirth ist es eine Ehre als gebürtige Münzenbergerin in der Stadtverwaltung Münzenberg in Gambach einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens vorzustellen. Ihre realistischen Bilder zeigen Motive aus der heimischen Natur bis hin zu fremden Kulturen. Die in unterschiedlichen Techniken in Öl und Acryl entstandenen Werke hat Iris Wirth, die seit vielen Jahren der Künstlergruppe „Artemisia“ angehört, schon in Langgöns, bei „Kunst in Licher Scheunen“ und seit 10 Jahren bei „Fluss mit Flair“ präsentiert.

Ausstellung: Goldene Siebzigerjahre

Samstag, 4. April, 16 Uhr im Heuson-Museum in der Büdinger Altstadt. Eintritt frei. Ausstellung danach geöffnet Di. & Do. 10 – 12 Uhr, Di. – Fr. 14 – 17 Uhr, Sa., So. & Feiertage 14. – 18 Uhr

„Die 70er Jahre – Ein Lebensgefühl in orange“ heißt die neue Sonderausstellung im Heuson-Museum, zu dessen Vernissage alle für den 4. April eingeladen sind. Man muss sich vorher aber bis zum 21. März bei Joachim Cott vom Büdinger Geschichtsverein anmelden: joachim.cott@geschichtsverein-buedingen.de.  
Es gibt dabei ein Wiedersehen mit Kleidung in irren Mustern, mit Miniröcken, Trompetenärmeln, Schlaghosen und Plateauschuhen. Man sieht beige-braune oder grüne Bäder mit Allibert-Spiegelschrank, Magnet-Seifenhalter und Trockenhaube oder Küchen, in denen fast alles orangefarben war. Und dann die Pril-Blumen. Weitere Exponate erinnern an Telefonhäuschen, Transistor-Kofferradios und den ersten Farbfernseher. An Playmobil, Kaugummiautomaten, Kinderzigaretten, Schokogeld und Schleckmuscheln.

Die Ausstellung zeigt in vier Großvitrinen und auf 20 Schautafeln Typisches dieser Dekade. Zur Vernissage steht ein kleines Buffet mit Käse-Igel und Bowle bereit.

Ausstellung Jaume Plensa

bis 18. April 2020, Jakobshallen der Galerie Scheffel, Dorotheenstr. 5, 61348 Bad Homburg. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr. Eintritt frei.

Jaume Plansa (Foto: Von Gremi d’Editors de Catalunya/Wikipedia)

Die Galerie Scheffel präsentiert eine Ausstellung aktueller Werke des spanischen Bildhauers und Installationskünstlers Jaume Plensa. Plensa, 1955 in Barcelona geboren, geht es in seinem vielseitigen plastischen Werk vorrangig um „die Wechselwirkung von Geist und Stoff, nicht um bloße Form“. Neben Werkstoffen wie Edelstahl, Bronze, Marmor oder Alabaster setzt Plensa in seinen Arbeiten häufig auch Text, Klang und Licht ein. Die Arbeiten Jaume Plensas fordern die imaginative Beteiligung des Betrachters ein. Seit Abschluss des Kunststudiums in Barcelona hat er seine unverwechselbaren Skulpturen und Installationen international vielfach ausgestellt und mehr als 50 dauerhafte Außenraumprojekte auf öffentlichen Plätzen rund um den Globus geschaffen. Sie sind in Städten wie London oder Madrid anzutreffen, in Chicago, Montréal, New York oder Rio de Janeiro, in Dubai oder Jerusalem, in Seoul, Shanghai oder Tokyo. In Deutschland hat Plensa wiederholt an der Skulpturenbiennale Blickachsen teilgenommen und seine acht Meter hoch aufragende Buchstabenfigur „Body of Knowledge“ gilt als Wahrzeichen des Universitätscampus Westend in Frankfurt am Main. Einzelausstellungen Jaume Plensas in der Galerie Scheffel ermöglichten in den vergangenen zwei Jahrzehnten Einblicke in verschiedene Werkphasen des Künstlers – und 2016 nahm er an der Eröffnungsausstellung des zweiten Galeriestandorts teil, der Jakobshallen neben dem Bad Homburger Schloss. Nun hat Jaume Plensa seine erste Soloausstellung für die Jakobshallen der Galerie Scheffel konzipiert. In den ehemaligen Kirchenräumen zeigt er eine fein abgestimmte Installation von Arbeiten unterschiedlicher Formate aus den Jahren 2016 bis 2019 und unterstreicht ihre poetische Kraft durch eine subtile Lichtgestaltung. Zu sehen sind kleine Bronzen ebenso wie einzelne seiner filigranen „Schriftkörper“ und eine besondere Auswahl universell wirkender Kopfporträts, deren nach innen gewandte Zurückgezogenheit und meditative Ausstrahlung das Gegenüber unmittelbar erfassen. Im Hauptraum der Jakobshallen kommunizieren überdies zwei vier Meter hohe Köpfe miteinander, während zugleich ihre Oberfläche aus einem netzartigen Edelstahlgeflecht ihre physische Form transzendiert. „Allen Werken gemeinsam ist und bleibt die Suche nach dem menschlichen Sein und dem Wesen des Geistigen. Damit zählt Jaume Plensa zweifelsohne zu den großen Künstlern unseres Jahrhunderts, mit denen zu beschäftigen es sich lohnt,“ formulierte Christof Trepesch, Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, in seiner Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung in den Jakobshallen, an der auch Jaume Plensa selbst teilnahm.

Alles über Tante Emma-Läden

Bis 24. Mai: Ausstellung über die alten Läden in Seulberg im Heimatmuseum, Alt Seulberg 46, Friedrichsdorf. Öffnungszeiten: mittwochs und donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Eine Metzgerei in Seulberg, im 20. Jahrhundert. Foto: Heimatmuseum Seulberg

Verpackungsfrei einkaufen, das war für unsere Großmütter Alltag. Es gab für sie keine Alternative dazu, klimaneutral in „Sellwich“ zu shoppen. Man ging zu Fuß (!) mit Korb oder Einkaufsnetz in einen der vielen nahen kleinen Läden und holte Käse oder Quark in der Milchküche. Preiswert war das Fleisch in der Freibank, wenn es auch nach der Fleischbeschau den Stempel „nur bedingt tauglich“ erhalten hatte. Ein Schwätzchen und lokale Informationen gab es gratis dazu.

Nach Jahren intensiver Recherche engagierter Heimatforscher gibt es eine neue Sonderausstellung zur Geschichte der „Seulberger Geschäfte“. Präsentiert wird nicht nur die Entwicklung vom Kolonialwarenladen hin zum modernen Selbstbedienungsmarkt, sondern auch die Geschichte der ortsansässigen Gewerke und Läden sowie deren Bedeutung für Seulberg. Die neue Ausstellung erinnert nicht nur an die ehemaligen Geschäfte und Gewerke, die Schmiede von Heinrich Mank oder die Bäckereien Landvogt und Harscher, zu denen man die Kinder zum Brot holen schickte, sondern zeigt auch die weltweit angesehene Kristallmanufaktur Hellmann. Zu sehen sind unter anderem Emailschilder, historische Verpackungen und eine alte Ladentheke.

Afrikatag auf der Burg Gleiberg

Sonntag, 28. Juni, ab 11 Uhr, Burg Gleiberg, Burgstraße 90, 35435 Wettenberg. Eintritt: 10 Euro

Die Burg Gleiberg in Wettenberg bei Giessen ist schon an sich einen Ausflug wert. Nun findet dort erstmals ein großer Afrika-Tag statt. Musiker aus Senegal, Sierra Leone und unserer Region werden mitreißende Klänge produzieren. Im Kinderprogramm wird die afrikanische Tradition des Geschichtenerzählens gepflegt, wobei Groß und Klein einbezogen werden. Zwischen den Konzerten kann man eine Modenschau mit afrikanischen Gewändern und einen Trommel-Workshop besuchen oder afrikanische Speisen genießen.

Rosentour durch die Wetterau im Oldtimer-Bus

Donnerstag, 11. Juni, 9.30 Uhr bis 17 Uhr, Treffpunkt: 15 Minuten vor Beginn an der P + R Endstation U5 Preungesheim, Homburger Landstraße 238, 60435 Frankfurt am Main. Preis: 89 Euro.

„Genießen Sie den Blütenrausch. Sie flanieren durch das wildromantische Labyrinth am Karbener Rosenhang und besuchen Europas einziges Spezialmuseum für die Rose in Steinfurth. In den Themengärten des RosenParks Dräger erleben Sie die Königin der Blumen in voller Pracht und eine gemütliche Tea Time in duftender Atmosphäre“, wirbt Annette Frieauf für ihre Tagestour mit dem Nostalgie-Bus in die Wetterau. Erste Station der Tour ist der Karbener Rosenhang. Dort haben Liebhaber eine ehemalige Müllkippe in einen verwunschenen Garten verwandelt, in dem besondere alte Sorten auch mal wild wachsen dürfen. Nach einem geführten Spaziergang durch das Rosenlabyrinth fährt der Sechziger-Jahre Bus weiter in die Wetterau. Unterwegs erzählt Friauf Märchenhaftes über die Königin der Blumen. Nächstes Ziel ist Steinfurth, ein Stadtteil von Bad Nauheim, der seit Generationen mit Rosenanbau verbunden ist. Dort wird Europas einziges Spezialmuseum für die Kunst- und Kulturgeschichte der Rose besichtigt. Frieauf: „Jetzt wird es sinnlich: Ein zartes Parfum durchzieht die Räume, auf Knopfdruck erklingt ein kleines Wunschkonzert.“ Nach der Mittagspause geht es weiter zu den Themengärten im Rosenpark Dräger, einem der größten und vielfältigsten Rosarien in Deutschland. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen die Teilnehmer ins rauschende Blütenmeer von mehr als 10.000 Pflanzen ein. Sie erfahren Wissenswertes aus erster Hand über Anbau, Ernte und Pflege. Zum Abschluss der Tour ist Tea Time auf der Rosenterrasse. Dort werden Varationen von Rosentee und dazu Scones mit Rosengelee und Clotted Cream, Macarons und auch herzhafte Köstlichkeiten serviert.

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