Hin und Weg

Musik-Gottesdienst

Sonntag,29. November, 18.30 Uhr, St.-Thomas-Morus-Kirche, Grünberger Str. 80, Gießen.  Anmeldung unter bistummainz.de

Am ersten Adventssonntag ist der Gitarrist Peter Herrmann (Foto) zu Gast in der St. Morus-Kirche. Schon lange komponiert und arrangiert er Musik für Theater, Verlage, Bands und Solokünstler. Viele seiner Ideen entstehen auf seinem Hauptinstrument, der Bassgitarre. Auf dem vermeintlich eher behäbigen Instrument hat er sich Techniken erarbeitet, die weit über den üblichen Einsatzbereich hinausgehen. Und macht damit den Bass zu einem Soloinstrument. Nun hat er ein Album mit vorwiegend eigenen Kompositionen veröffentlicht. Stilistisch reicht sein Repertoire von afrikanisch und südamerikanisch geprägten Eigenkomposition über Pop und Jazz bis hin zur Klassik, heißt es in der Ankündigung der Kirchengemeinde.

Gründerstammtisch tagt

Mittwoch, 9. Dezember, 19 Uhr, Gießener Gründerstammtisch, kostenlose digitale Veranstaltung; Anmeldung per E-Mail an elke.gaub-kuehnl@giessen.de

Gründer und Gründerinnen schätzen den regelmäßigen Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten – sowohl untereinander als auch mit Beratern und mit erfahrenen Unternehmern. Einen geeigneten Rahmen hierfür bietet der „Gründerstammtisch Gießen“ mit wechselnden Gästen jeweils am 2. Mittwoch eines Monats ab 19 Uhr. Aufgrund der aktuellen Situation tagt der Gründerstammtisch nicht wie üblich im „Who killed the pig“, sondern es gibt ihn nur in digitaler Form. Beim nächsten Termin ist Thomas Peter (Foto) zu Gast, Förderberater der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Die Förderberatung des Landes Hessen ist Ansprechpartnerin zu allen Fragen der Wirtschaftsförderung. Thomas Peter ist spezialisiert auf die Beratung von Unternehmen und Gründern zu öffentlichen Fördermitteln. Da der Gründerstammtisch in digitaler Form stattfindet, ist eine Anmeldung erforderlich. Hierfür sendet man bitte eine einfache E-Mail an elke.gaub-kuehnl@giessen.de. Man erhält einen Anmeldelink zum virtuellen Gründerstammtisch sowie Details zum Ablauf des Abends. Der Gründerstammtisch ist eine Initiative der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Gießen, des Technologie- und Innovationszentrums Gießen, des Entrepreneurship-Cluster Mittelhessen (ECM), der IHK Gießen-Friedberg sowie der Region Gießener Land.

Bilder von Frank Fischer

Bis 30. November, Gießener Straßenverkehrsbehörde, Bachweg 9, Gießen.  

Wenn man sein Auto zulassen oder seinen Führerschein abholen möchte, rechnet man nicht unbedingt damit, in eine Kunstausstellung zu geraten. Doch genau das geschieht zurzeit in der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Gießen. Hier können noch bis zum 30. November 22 farbenfrohen Werke von Frank Fischer bewundert werden. Frank Fischer (56) ist verheiratet, wohnt in Lich und hat Germanistik studiert. Kommunikation ist sein Thema – beruflich und privat: Er schreibt, moderiert, coacht und seit Herbst 2017 malt er auch.

Seine Bilder abstrahieren Gedanken und setzen sich mit Themen auseinander. Nun schmückt die Acrylmalerei mit Collage-Elementen die Zweigstelle der Kreisverwaltung. In der Kreisverwaltung am Riversplatz hat der Künstler bereits vor einem Jahr seine Werke ausgestellt. Mit dem Format am Riversplatz und im Bachweg fördert der Landkreis Gießen besonders regionale Kulturschaffende. „Das ist eine Win-win-Situation für die Künstlerinnen und Künstler genauso wie für uns“, sagt Landrätin Anita Schneider und fährt fort: „Gerade mit der Straßenverkehrsbehörde bieten wir einen ungewöhnlichen Ausstellungsort mit viel Platz und Publikumsverkehr.“

Dirnaicher und Götze in der Edition Hoffmann

Bis 2. Mai 2021, Ausstellungshalle Friedberg-Ossenheim, Florstädter Str. 10b, geöffnet dienstag bis Donnerstag 11-16 Uhr, Samstag und Sonntage 14 bis 19 Uhr nach Anmeldung unter 06031/2443.

Die Quadrate zeigen die Erd- und Eisfarben von sterbenden Gletschern.

Helmut Dirnaichers Werke bestehen aus Formen, die er vor die Wand bringen, auf den Boden legen, in Mobiles durch den Luftzug zum Flirren oder Drehen oder auch zu Säulen stapeln will. In diese Formen schlägt oder streicht er die pulvrigen Pigmente, die er durch Zerstoßen eines Steines im Mörser selbst gewinnt.

Ekkeland Götze aus Dresden ist Dirnaichners Partner für diese Ausstellung. Er schafft ein Bild der Erde, doch völlig konträr zu gängigen Konzepten. In Ossenheim gibt er Hinweise auf die Farben von Gletschen, die sich zurückziehen.

Internetzeitung für Rhein-Main und Mittelhessen

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