Kliniken fusionieren

Mehr Patienten, weniger Personal Bettenturm_Klinikum_Höchst,_Nordwest

Auf diese bedenkliche Situation läuft es womöglich in den 2016 fusionierenden Kliniken von Frankfurt-Höchst und Hofheim zu. Am 1. Juli gibt es dazu einen Gesprächsabend, organisiert vom Linken Laden Höchst.

 Kliniken fusionieren

Bettenturm_Klinikum_Höchst,_Nordwest
Der Bettenturm des Klinikums Frankfurt-Höchst. Foto: Melkom auf Wikipedia

„Mehr Patienten, bessere Versorgung, weniger Personal: Wie soll das gehen? – Zur Zukunft des Klinikum Frankfurt Höchst“ Diese Frage stellt und beantwortet zugleich   Margarete Wiemer, Betriebsratsvorsitzende des Klinikum Frankfurt Höchst am
am    Mittwoch, 1. Juli 2015,  ab 19 Uhr am Höchster Schloßplatz 3 in Frankfurt-Höchst.

Die aktuellen Pläne und Verträge sehen vor, das städtische Klinikum Frankfurt Höchst am 1. Januar 2016 mit der Main-Taunus-Klinik in Bad Soden und Hofheim zu verbinden. Dabei werden allein im Klinikum Frankfurt Höchst 110 Arbeitsplätze vernichtet, beklagt Klaus D. Schulze, Sprecher der Linken für die westlichen Frankfurter Stadtteile.

Nach Informationen der FAZ werden in Frankfurt 110 von 1700 Stellen binnen fünf Jahren „sozialverträglich“, also ohne betriebsbedingte Kündigungen aufgelöst. Insgesamt beschäftigt der künftige Klinik-Konzern 3600 Menschen, die sich um 1500 stationäre Patienten kümmern.  Wenn die Parlamente der Stadt Frankfurt und des Main-Taunus-Kreises nach der Sommerpause zustimmen, investieren die Frankfurter 290 Millionen und der Main-Taunus-Kreis 106 Millionen Euro in die Klinik-Standorte. Dadurch sollen sie ab 2021 in der Lage sein, ersmals Gewinne abzuwerfen. Das Klinikum Höchst machte laut FAZ im vorigen Jahr rund sechs Millionen Euro Verlust.

Mehr über den Linken Laden Höchst gibt es auf der Webseite

www.klausdschulze.de.hm

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