Über Montessori-Schulen

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Den Begriff Montessori-Schule kennt jeder. Aber was ist das? Brigitte Johannsen, Leiterin der Montessori-Schule Mühlheim, berichtet am 2. September im Linken Laden Höchst.

Über Montessori-Schulen

 

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Maria Montessori glaubte, dass Kinder alle Anlagen zur Kulturbildung in sich tragen. Die Erwachsenen sollten sie nicht verformen. Fotos: Montessori-Schule Mühlheim

Dieser Schulzweig ist klein – nur 2150 Kinder werden nach Angaben des Landesverbandes der Montessori-Schulen momentan in Hessen  nach den Prinzipien von Maria Montessori unterrichtet. Aber es werden mehr. Allein zehn der 17 Schulen im Bundesland entstanden in den letzten zehn Jahren. In Friedberg, Marburg, Kronberg, Linsengericht und Frankfurt gibt es diese Einrichtungen. Was unterscheidet sie von anderen Schulen? Darüber berichtet die Mühlheimer Schulleiterin Brigitte Johannsen am Mittwoch, 2. September 2015, ab 19 Uhr im Linken Laden am Höchster Schloßplatz 3 in 65929 Frankfurt. Veranstalterin ist die Linke in Höchst. Das Motto: „Möglichkeiten und Grenzen der Reformpädagogik: Was ist das, was ist das nicht, was soll es sein?“

Maria Montessori (1870-1952) war eine italienische Ärztin und Pädagogin. Sie glaubte, dass nicht die Pädagogen das Kind nicht erziehen sollen,  sondern ihm helfen, selbst zu lernen. So wie ein Kind seinen Körper selbst aufbaue, bilde es auch seinen Geist. Dieser Gedanke steht in starkem Kontrast zu anderen, auch heute noch praktizierten Schul-Prinzipien.

Schule entstand 2006

Die von   Brigitte Johannsen in Mühlheim geleitete Schule wurde 2006 gegründet und ist seit 2012 als Integrierte Gesamtschule bis zur Jahrgangsstufe 10 zugelassen. In Mühlheim dauert die Grundschulzeit sechs Jahre. Die aus rund 100 Familien kommenden Kinder erhalten keine Hausaufgaben, weil nach dem Anspruch der Schule der Lernstoff innerhalb der Schulzeit bis maximal 15.15 Uhr vermittelt sein soll. Es gibt auch keine Schulnoten, sondern  schriftliche Benotungen des Lernerfolgs.

Die Montessori-Schule wird wie alle zugelassenen Privatschulen zu drei Vierteln vom Staat finanziert. Die Eltern müssen nach Angaben der Schule eine Aufnahmegebühr von 500 Euro zahlen und monatlich 224 Euro für den Unterricht aufbringen.

Freidenker und Russland-Reisender sprechen später

Die Linke in Höchst lädt jeden ersten Mittwoch  im Monat zu einem Vortrag und Gespräch in ihren Laden am Schloßplatz ein. Moderator Klaus D. Schulze wird am 7. Oktober mit Klaus Hartmann vom Deutschen Freidenker-Verband reden. Ab 19 Uhr geht es dabei um Außenpolitik.  Am 4. November berichtet der Frankfurter Stefan Klee über seine Reise mit dem Zug von Frankfurt durch Russland, die Mongolei und China. Am 2. Dezember fordert der hessische Linken-Pressesprecher Achim Kessler billigeren Strom und einen Mietpreisstopp bei der Frankfurter Wohnungsgesellschaft ABG. Und die dann aktuelle Situation in Griechenland wird am 6. Januar 2016 der Finanzmarktexperte Sigmar Kleinert berichten.

Mehr über die Veranstaltungen hier.

Informationen über die Montessori-Einrichtungen in Hessen hier.

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