Tafeln – ein Almosen?

Diskussion am 16. März in Friedrichsdorftafel

Sind die in den vielen Tafeln verteilten Lebensmittel ein Almosen? Ersetzen sie nicht den Rechtsanspruch auf ein würdiges Leben? Darüber wird am 16. März in Friedrichsdorf diskutiert.

Tafeln –  ein Almosen?

Darf der Staat in der Armutsvorsorge immer mehr auf bürgerschaftliches Engagement setzen – und weniger auf eigenes Handeln? „Manche Politiker entziehen sich mit dem Verweis auf Tafeln ihrer sozialpolitischen Verantwortung. Aber für diesen Missbrauch können Tafeln nichts“, sagt Dr. Alexander Dietz.  Er ist Referent für Armutspolitik bei der Diakonie Hessen. Darüber diskutiert man am Montag,  16. März 2015, um 20 Uhr öffentlich in der Phillip-Reis-Schule an der Färberstraße 10  in Friedrichsdorf). Teilnehmer sind neben Dietz der CDU-Landtagsabgeordnete und frühere Hochtaunus-Landrat Jürgen Banzer,  Gerhard Herbert (Tafelaktiver und Tafelkritiker), Maria Wighardt-Arnold (Gruppensprecherin der Tafel Bad Homburg).  Moderator des gesellschaftspolitischen Forums von evangelischer und katholischer Kirche ist der Rundfunkjournalist Meinhard Schmidt-Degenhard.

Alexander Dietz meint: „Tafeln müssen auch ihre Grenzen akzeptieren – die Menge ihrer Lebensmittel, die Zahl ihrer Ehrenamtlichen, die Spenden, die sie erhalten, und ihr
politischer Einfluss sind leider nun einmal begrenzt“.

Der Landbote fragt schon jetzt seine Leserinnen und Leser: Wie sehen Sie es?  Darf der Staat Hartz IV-Empfängern zumuten, sich von überschüssigen und verschenkten  Supermarkt-Lebensmitteln zu ernähren? Bitte schicken Sie uns Ihre Kommentare!

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