Soziale Arbeit

Heilerziehungspfleger benötigt

Friseur, KFZ-Mechaniker, Lehrer. Es gibt Berufe, die kennt wirklich jeder. Andere Professionen hingegen sind in der allgemeinen Wahrnehmung weniger „prominent“ – dabei sind sie nicht minder wichtig. Das gilt auch für den Beruf des Heilerziehungspflegers.

Vielfältige Aufgabe

Die „HEPs“, wie man die Heilerziehungspflegerinnen und – pfleger gern abkürzt, helfen an vorderer Front mit, die Inklusion in Deutschland voranzutreiben und Menschen mit Behinderung ein normales Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. „Inhaltlich aufgegliedert ist diese vielfältige Aufgabe in einen pädagogischen sowie in einen pflegerischen Part. Man unterstützt etwa bei der Freizeitgestaltung der zu betreuenden Personen, fördert aber auch generell die jeweilige persönliche Entwicklung. Zudem hilft man bei der Pflege oder den Mahlzeiten“, skizziert Linda Hauk, Personal-Bereichsleiterin bei der Lebenshilfe Gießen, die selbst zahlreiche Heilerziehungspfleger beschäftigt, einige wesentliche Aspekte des Berufs, bei dem man sowohl mit Kindern, als auch mit Erwachsenen zusammenarbeiten kann.

Derzeit sind bei der Lebenshilfe Gießen ab August 2019 noch rund zehn Ausbildungsplätze in verschiedenen Wohn-, Werk- und Tagesförderstätten in Stadt und Landkreis Gießen vakant. Hier erfolgt der fachpraktische Teil der Ausbildung. Die Theorie findet derweil in der Fachschule für Sozialwesen in Trägerschaft der Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. in Marburg, als deren Kooperationspartner die Lebenshilfe fungiert, statt.

Bei Interesse oder Rückfragen, heißt es in der Pressemitteilung der Lebenshilfe abschließend, steht Detlef Senft (Telefon: 06404-804272 / E-Mail: d.senft@lebenshilfe-giessen.de) zur Verfügung.

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