Rosbach

Käding will Bürgermeister werden

In Rosbach wird am Sonntag, 28. Oktober der neue Bürgermeister gewählt. Jetzt hat der erste Bewerber um die Nachfolge des parteilosen Thomas Alber den Ring in den Hut geworfen: Es ist Christoph Käding (Foto), der als parteiloser Kandidat antritt. Unterstützt wird er von der Wählergemeinschaft „Stimme Rosbach-Rodheim“.

„Wachstum besser steuern“

Sein Ziel, Stadtoberhaupt zu werden, hat Käding der Presse am Freitag, 18. Mai 2018 im Alten Rathaus in Ober-Rosbach vorgestellt. „Rosbach steht vor großen Herausforderungen, die vor allem aus der Nähe zur Rhein-Main-Metropole Frankfurt und die schnelle Autobahnanbindung resultieren“, erklärte der 50-Jährige. Das sei ein Aspekt, der gemeinsam mit der hohen ländlich geprägten Lebensqualität zu einem schnellen städtischen Wachstum führe. Dies müsse künftig besser gesteuert werden, damit die Lebensqualität erhalten bleibe und die Kommune und die drei Ortsteile ihre jeweilige Identität behielten. Trotz der aktuell deutlich verbesserten Finanzlage sei ein moderates gewerbliches Fortkommen weiterhin wichtig, um stabile Einnahmen aus Steuern zu erzielen. „Dies im Einklang mit einer höheren Lebensqualität umzusetzen, ist mein vorrangiges Ziel“, unterstreicht Käding.

Führungserfahren

Der gebürtige Rosbacher ist gelernter Bankkaufmann, Finanzierungsspezialist und mit langjähriger Industrieerfahrung ausgestattet, wo er unter anderem als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens langjährige Führungs- und Budgetverantwortung vorweisen kann.

Vorsitz im Fußballverein

In Rosbach ist Käding kein Unbekannter: Er ist seit vielen Jahren im dortigen Vereinsleben engagiert, als erster Vorsitzender des FC 1945 Ober-Rosbach leitet er dessen Geschicke seit 2011. Als Repräsentant des Vereins wirkte Käding im Arbeitskreis Sportstättenentwicklung für das aktuelle Stadtentwicklungsprojekt mit, eine Tätigkeit, die seinen Worten zufolge „einer der entscheidenden Gründe dafür war, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren“. Der aktuelle Rathauschef Alber wird im Oktober nicht mehr antreten, seine Amtszeit endet im März 2019. (pm/ihm)

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